· Einsätze

Bombenentschärfung, Evakuierungseinsatz Pforzheim

Einsatz des Betroffenentransportzuges (BTZ) des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern vom Sonntag, 17.06.2026

Im Zuge der Entschärfung einer Luftmine in Pforzheim wurde für Sonntag, den 17. Mai 2026, durch das Regierungspräsidium Karlsruhe über die untere Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes Rastatt der Betroffenentransportzug des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern zur Unterstützung angefordert.

Unter der Führung der Kreisbereitschaftsleitung rückten insgesamt 15 Mannschaftstransportwagen und ein Notfall-Krankenwagen des Bevölkerungsschutzes aus dem DRK-KV Bühl-Achern in einen eingerichteten Bereitstellungsraum auf dem Messplatz in Pforzheim. Außerdem wurde noch ein weiterer Notfall-Krankenwagen aus dem DRK-Kreisverband Rastatt und zwei Notfall-Krankenwagen des DRK-Kreisverbandes Baden-Baden in den Bereitstellungsraum entsendet. Rund 1.500 Einsatzkräfte von DRK, ASB, Johanniter, Malteser sowie privaten Anbietern von Krankenfahrten und der Lebenshilfe waren vor Ort. Aufgabe der Einsatzkräfte war insbesondere die Evakuierung von Bewohnerinnen und Bewohnern aus Seniorenheimen im betroffenen Bereich. Darüber hinaus wurden auch Personen mit Bewegungseinschränkungen aus ihrem häuslichen Umfeld sicher in eingerichtete Notunterkünfte transportiert. Zusätzlich unterstützten Feuerwehren und THW den Evakuierungseinsatz.

Nach erfolgreicher Entschärfung der Luftmine konnten am Nachmittag die Rücktransporte organisiert und durchgeführt werden. Insgesamt wurden 112 Personen von den Fahrzeugen des Betroffenentransportzuges transportiert. 

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für die gute und professionelle Zusammenarbeit und die reibungslose Organisation des DRK-Kreisverbandes Pforzheim vor Ort.

Zusammengesetzt wurde der Betroffenentransportzug aus Einsatzkräfte aus den DRK-Ortsvereinen Achern, Fautenbach, Gamshurst, Önsbach, Kappelrodeck, Ottenhöfen, Lauf, Bühl, Bühlertal, Rebland, Sasbach, Sinzheim-Hügelsheim, Rheinmünster, Ottersweier und der Rettungshunde. 

Der Betroffenen-Transportzug des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern setzte sich aus 11 Mannschaftstransportwagen der Ortsvereine und zusätzlich vier Mannschaftstransporter des Fahrdienstes des Kreisverbandes zusammen. Bei fünf Fahrzeugen bestand die Möglichkeit, dank spezieller Rollstuhlrückhaltesysteme, Betroffene in ihrem eigenen Rollstuhl sicher in den Fahrzeugen zu transportieren.