DRK Presseinformationen https://www.drk-buehl-achern.de de DRK Thu, 12 May 2022 11:09:43 +0200 Thu, 12 May 2022 11:09:43 +0200 TYPO3 EXT:news news-684 Thu, 05 May 2022 08:32:17 +0200 Tag der offenen Tür: Tagespflege in Aktion am 14.5. /das-drk/presse-service/meldung/tag-der-offenen-tuer-tagespflege-in-aktion-am-145.html Am kommenden Samstag, den 14. Mai öffnet die Tagespflege-Einrichtung des DRK Bühl-Achern in der Rheinstraße 8 in Bühl ihre Türen für interessierte Besucher*Innen. Von 11 bis 16 Uhr freuen Stefanie Doll und das Team der Tagespflege sich darauf, das Konzept der Tagespflege und die Räumlichkeiten der Öffentlichkeit präsentieren und Fragen beantworten zu dürfen. In zwei Informations-Vorträgen, die um 13 Uhr und 15 Uhr stattfinden, werden Anita Heyduck-Rieger, Bereichsleitung Gesundheit & Pflege sowie Petra Forcher, Pflegedienstleitung, die Leistungen für die Tagesgäste vorstellen, die Modelle der Finanzierung erläutern und einen typischen Tagesablauf schildern. Anhand verschiedener Mitmach-Aktionen kann man außerdem das Aktivierungskonzept entdecken: typische Gymnastikübungen, Gedächtnistraining und ein Kreativ-Angebot stehen auf dem Programm. Einen kleinen musikalischen Höhepunkt wird Pauline Gartner bieten, die um 14 Uhr live singen wird.

Wer gerne einmal die Tagespflege ausprobieren möchte, hat die Möglichkeit, einen unverbindlichen Schnuppertag zu vereinbaren, an dem man herausfinden kann, wie der Besuch der Tagespflege den eigenen Alltag erleichtern und ergänzen kann.

Durch das Angebot der Tagespflege, kann der Verbleib im häuslichen Umfeld trotz vorhandener gesundheitlicher Einschränkungen ermöglicht und durch die aktivierende Betreuung zur Erhaltung oder Wiedererlangung eigener Fähigkeiten ein vollstationärer Aufenthalt vermieden oder verzögert werden. Für pflegende Angehörige ist die Tagespflege eine Entlastung im Alltag, mit dem guten Gewissen, dass die geliebte Person gut versorgt ist und einen ausgefüllten Tag verbringen kann.

Eine Anmeldung zum Tag der offenen Tür ist nicht notwendig; wer jedoch gerne eine individuelle Beratung wünscht, kann auch vorab einen Termin vereinbaren.

 

Information & Kontakt: 

DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.

Tagespflege

Rheinstraße 8

77815 Bühl

Telefon 07223 – 9877-633

pflege@drk-buehl-achern.de

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news-683 Mon, 02 May 2022 15:04:54 +0200 DRK gratuliert den frischgebackenen Absolventen der Fachdienstausbildung /das-drk/presse-service/meldung/drk-gratuliert-den-frischgebackenen-absolventen-der-fachdienstausbildung.html Sieben neue Einsatzkräfte, die ihre Fachdienstausbildung nun abgeschlossen haben, kann das DRK in seinen Reihen der Aktiven nach bestandener Prüfung begrüßen. Nach der Helfergrundausbildung und einem erweiterten Erste-Hilfe-Kurs haben die Rotkreuzler*Innen an einer 48-stündigen Ausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung mit Erfolg teilgenommen.

Die Ehrenamtlichen lernen in dieser Fachdienstausbildung alles rund um Erkrankungen und Verletzungen im Sanitätseinsatz. So wurde das Tragen von persönlicher Schutzkleidung während des Sanitätseinsatzes insbesondere vor dem Hintergrund des Schutzes vor dem Coronavirus betrachtet. Die Lerninhalte waren sehr umfangreich. Die Herz-Wiederbelebung mit Hilfsmittel wie Larynx-Tubus und Automatischem Externen Defibrillator (AED) waren ebenso Inhalte wie verschiedene Schockarten und deren Behandlung. Außerdem waren das strukturierte Vorgehen bei einem Notfall nach verschiedenen Schemata, das Herzkreislaufsystem des Menschen, Verletzungen im Bewegungsapparat und deren Versorgung bis hin zum akuten Bauchtrauma, die Rettung und der Transport von Verletzten die Themen, die während des Kurses theoretisch und praktisch geübt wurden.

Der Kurs wurde unter der Leitung von Michaela Gerber und der ärztlichen Leitung von Timo Meier sowie weiteren Ausbildern unter Corona-Bedingungen durchgeführt. Am Ende stand die theoretische und praktische Prüfung an, bei dem realistische Fallbeispiele von den künftigen Sanitäter*Innen abgearbeitet werden mussten.  

Wir sind sehr stolz auf unseren DRK-Nachwuchs, der neben Berufstätigkeit oder Ausbildung an den Wochenenden die Schulbank gedrückt und sich fachlich für das Ehrenamt weitergebildet hat. Die Kenntnisse können nun im Schulsanitätsdienst, bei Sanitätswachdiensten und natürlich auch im privaten Umfeld eingesetzt werden. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern gratuliert ganz herzlich allen, die das Team der Aktiven verstärken werden.
 

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news-682 Wed, 27 Apr 2022 10:23:08 +0200 Gottesdienst in der DRK-Tagespflege in Bühl /das-drk/presse-service/meldung/gottesdienst-in-der-drk-tagespflege-in-buehl.html Zum morgendlichen Gottesdienst kam gestern Pastoralreferent Heribert Scherer von der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in die DRK-Tagespflege in der Rheinstraße 8. Nach den langen Monaten der Kontaktbeschränkungen freuten sich die Seniorinnen und Senioren sehr darüber, wohltuende und mutmachende Worte des Seelsorgers im vertrauten Umfeld der Tagespflege zu hören. Gleichermaßen drückte Heribert Scherer seinerseits die Freude darüber aus, die Gäste der Tagespflege und die Bewohner der Hausgemeinschaft des betreuten Wohnens wieder in so schöner Gemeinschaft zusammen zu sehen. 

Zu Beginn des nachösterlichen Gottesdienstes konnte er alle Gäste persönlich begrüßen und regte mit viel Gespür für die Stimmung jeden Einzelnen mit fürsorglichen Worten aus der Osterbotschaft zum Blick nach vorne nach einer dunklen Zeit an. Die Zeit für Gebet, Andacht und Feier wird bei den Gästen sehr geschätzt, da viele keine Möglichkeit haben, eigenständig in die Kirche zu gehen und es für die meisten über viele Jahre ihres Lebens eine liebgewonnene und gepflegte Tradition ist. Erinnerungen werden dabei angesprochen und die Seniorinnen und Senioren sind sichtbar erfüllt mit Freude. Eine Dame verwies nach dem Gottesdienst auf den alten Baum im Polizeihof, der von der Terrasse der Pflegeeinrichtung aus sichtbar ist: „Ich schaue den so gerne von hier aus an und denke, er blüht immer wieder auf, da kann man selbst auch nicht den Kopf hängen lassen.“ Der Moment der Andacht mündete schließlich in einen lebhaften Austausch mit dem Seelsorger, an dem viele Gäste ihre eigenen Gedanken zum Ausdruck brachten: „Das hat uns sehr gefehlt, denn der Besuch des Pfarrers gibt uns immer Kraft und Hoffnung,“ so die Aussage der Gäste.

Das Team der Tagespflege-Einrichtung dankte Heribert Scherer ganz herzlich und kündigte an, dass diese Besuche nun wieder in regelmäßigem Abstand stattfinden können. Im Wechsel mit Pfarrer Götz Häuser wird Pastoralreferent Scherer den Gottesdienst künftig wieder einmal im Monat für die Tagespflegegäste und Hausbewohner zelebrieren. Die kleine feierlich-besinnliche Stunde ist wieder ein fester Baustein im vielfältigen Programm in der Tagesbetreuung beim DRK.
Für den Samstag, 14. Mai 2022, ist ein Tag der offenen Tür in den Räumlichkeiten der Tagespflege geplant, an dem interessierte Gäste und ihre Angehörigen das Betreuungsprogramm und die abwechslungsreichen Inhalte kennenlernen können. 

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news-681 Wed, 20 Apr 2022 09:41:34 +0200 Eröffnung der Rettungswache Durmersheim am neuen Standort /das-drk/presse-service/meldung/eroeffnung-der-rettungswache-durmersheim-am-neuen-standort.html Am neuen Standort im Gewerbegebiet Durmersheim südlich der Malscher Straße wurde in wenigen Monaten Projekt- und Bauzeit eine Container-Rettungswache aufgestellt. Die Eröffnung fand am Freitag, den 8. April mit geladenen Gästen statt. Vorstand Felix Brenneisen und Bürgermeister Andreas Augustin begrüßten gemeinsam als Gäste mehrere Mitglieder des Gemeinderates Durmersheim sowie Vertreter des Landratsamts Rastatt, der Feuerwehr und der am Bau beteiligten Firmen. Brenneisen bedankte sich in seiner Rede bei BGM Augustin für die gute Zusammenarbeit in diesem Projekt. Ausdrücklich lobte und dankte er auch Sebastien Oser, Amtsleiter des Amtes für Baurecht und Naturschutz im Landratsamt für die Unterstützung sowie Architekt Velten und Bauunternehmer Martin Glaser, die maßgeblich für die schnelle Umsetzung des Containerbaus verantwortlich waren und somit die Versorgung vom neuen Standort aus zügig ermöglicht haben. Bürgermeister Augustin begrüßte seinerseits die Tatsache, dass der DRK-Rettungsdienst weiterhin in Durmersheim seine Rettungswache im Einsatz hat.

Vom neuen, verkehrsgünstig an der B 36 gelegenen Standort aus, ist ein 24h-RTW im Einsatz für die Bevölkerung. Mit dieser Maßnahme wird sich der Hilfsfristerreichungsgrad im Versorgungsbereich Rastatt maßgeblich erhöhen und durch die effizient geplante Containeranlage wird sich die Ausrückzeit am Rettungswachestandort Durmersheim deutlich verbessern. Philipp Weiler, als Rettungswachenleiter Nord für die Wache in Durmersheim zuständig, freute sich über die neuen Räumlichkeiten, die er gern auch den Gästen zeigte.

Mit dem Bau in Durmersheim beginnt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern eine Reihe von baulichen Investitionsprojekten im Rettungsdienst Mittelbaden zur Verbesserung von Infrastruktur und Arbeitsumfeld an den Rettungswachen.

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news-680 Tue, 12 Apr 2022 13:36:21 +0200 Ein Geschenk für beide Seiten: Gäste der Tagespflege Bühl beim Ostereierverstecken für die Kinder der Lebenshilfe /das-drk/presse-service/meldung/ein-geschenk-fuer-beide-seiten-gaeste-der-tagespflege-buehl-beim-ostereierverstecken-fuer-die-kinder-der-lebenshilfe.html Der Montag begann für die Gäste der DRK-Tagespflege in Bühl gleich mit einer herzerwärmenden Aktion: um 10:00 Uhr traf man sich mit Erzieherinnen und Kindern aus dem Kindergarten der Lebenshilfe Bühl im Stadtgarten. Die Seniorinnen und Senioren haben sich liebevolle Verstecke für Ostereier ausgedacht und die kleinen Überraschungen versteckt.
Mit viel Spaß und Freude haben sich die Kinder auf die Suche gemacht und sind natürlich alle fündig geworden. Als schließlich die Kinder auch ein Lied für die Gäste der Tagespflege vorbereitet und gesungen haben, war das Glück auf den lachenden Gesichtern abzulesen. Ein tolles Geschenk war auch ein selbstgebasteltes Osterei der Kindergartenkinder.
Allerlei kurzweilige Spielstationen hatten die Teams der Tagespflege und vom Kindergarten aufgebaut, sodass Jung und Alt sehr viel Spaß an dem Vormittag miteinander hatten: Fallschirmtuch, Eier werfen und Boule konnten gespielt werden.
Ein toller Moment des Miteinander, der bestimmt eine Fortsetzung finden wird.

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news-679 Tue, 05 Apr 2022 18:16:31 +0200 Berufswunsch Notfallsanitäter: Bewerbertage im Rettungsdienst Mittelbaden /das-drk/presse-service/meldung/berufswunsch-notfallsanitaeter-bewerbertage-im-rettungsdienst-mittelbaden.html Wer den Berufswunsch Notfallsanitäter hat, dem steht ein spannender und umfangreicher Ausbildungsweg bevor. Bis es so weit ist, dass man als NFS auf dem Rettungswagen Einsätze fährt und für die Patientenversorgung verantwortlich ist, wird viel theoretisches Wissen vermittelt und viel Praxisanwendung geübt. Denn egal, ob es sich um einen Kreislaufzusammenbruch, einen Herzinfarkt oder eine Unfallverletzung handelt, für die Arbeit der Notfallsanitäter zählt jede Minute und die präzise und kompetente Ausübung der Tätigkeit ist elementar.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. bildet jedes Jahr die maximal mögliche Anzahl an NFS aus, um dem Bedarf an Fachkräften im Rettungsdienst gerecht zu werden.

Vor dem Beginn der Ausbildung im Oktober stehen die Bewerbertage, an denen die jungen Interessent*Innen ihre Fähigkeiten und Eignungen für den Erwerb dieser herausfordernden Berufsqualifikation unter Beweis stellen.

Dabei hatten die Bewerber*Innen auch dieses Mal verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Neben einem Interview waren ein schriftlicher Test zu absolvieren, eine Spontan-Präsentation zu erstellen und ein Test zum Umgang mit Stress zu meistern. Für die 13 Plätze, die im Ausbildungszeitraum 2022-2025 zu vergeben sind, wurden aus den zahlreichen Bewerbungen  20 Kandidat*Innen ausgewählt, die an den Bewerbertagen teilnehmen durften. Das Ziel für die engagierten Bewerber*Innen: in 3 Jahren die Qualifikation Notfallsanitäter abzulegen.

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news-678 Wed, 30 Mar 2022 08:40:54 +0200 Für die, die nichts mehr haben: Bühlertäler Kindergarteneltern spenden Kindersachen /das-drk/presse-service/meldung/fuer-die-die-nichts-mehr-haben-buehlertaeler-kindergarteneltern-spenden-kindersachen.html Kindersachen werden immer gebraucht und Spielsachen werden immer geliebt. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Für die Kinder aber, die mit ihren Müttern und Angehörigen aus der Ukraine fliehen mussten, ist auf einmal gar nichts mehr selbstverständlich. Viele mussten alles zurücklassen, was für sie ein ganz normales Familienleben ausgemacht hat. 
Spontan haben sich deshalb die Eltern des Kindergartens St. Marien in Bühlertal-Obertal an einer Sammelaktion beteiligt und für die Flüchtlingskinder notwendigen Bedarf an Kindersachen zu beschaffen. In wenigen Tagen kam eine große Menge an wertvollen Sachspenden zusammen. So kommt direkt von Familien zu Familien die Hilfe an. 
Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. nahm mehr als 10 Kartons vollgepackt mit Sachspenden von Leiterin Sarah Stumpf entgegen, um sie an geflüchtete ukrainische Familien entsprechend deren Bedarf unmittelbar weiterzuleiten. 
Ein herzlicher Dank gilt Sarah Stumpf für die schnelle Koordination der Spendenaktion sowie allen Eltern für ihre Großzügigkeit bei den Spenden, die direkt den in unserer Region Neuangekommenen aus der Ukraine zukommen.
 

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news-677 Thu, 17 Mar 2022 13:59:17 +0100 Trösterbären für den Rettungsdienst /das-drk/presse-service/meldung/troesterbaeren-fuer-den-rettungsdienst.html 100 kuschelige kleine Bären konnten am Mittwoch, 16. März 2022, vom Rettungsdienst Mittelbaden an der Rettungswache Baden-Baden entgegengenommen werden. Die Bären wurden von der Bürgerstiftung Baden-Baden an den DRK-Rettungsdienst in Baden-Baden gespendet. Dr. Sonja Mrusek, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Baden-Baden übergab diese gemeinsam mit Uwe Schnurr (stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Baden-Baden) an die Teams des Rettungsdienstes. Johannes Kießner, Bereichsleitung Rettungsdienst und Sascha Eigner, Leiter des Rettungswachenbereiches Mitte freuen sich gemeinsam mit Notfallsanitäter Marcus Metallidis über die bärige Spende im Wert von 1.000 Euro. Die Besatzungen der Rettungsfahrzeuge haben somit immer dann einen echten Tröster mit an Bord, wenn sie kleine Patienten versorgen und transportieren. Kinder sind von einer Not- oder Unfallsituation völlig überfordert und können mit Schmerzen noch schlechter umgehen, weil sie diese nicht verstehen. Hinzu kommen fremde Menschen und die Umgebung von Unfallort und Rettungswagen. Schon aufgrund ihrer Angst nehmen Kinder ihre Schmerzen noch intensiver wahr. Ein Trösterbär ist eine erste Beruhigung, trocknet auch mal Tränen und hilft Kindern, mit einer Rettungssituation etwas leichter umzugehen. So erhalten die Retter besseren Zugang zu den Kindern und können spielerisch Mut geben, während sie die kleinen Patienten versorgen. „Die Bären sind eine großartige Hilfe, mit der wir den Kindern etwas dier Angste nehmen können in einer für sie schwierigen Situation,“ betont Marcus Metallidis.

Organisiert wurden die Trösterbären über den Verein Kleine Patienten in Not e.V., der 2004 gegründet wurde. Ralph Wendling, Vorsitzender des Vereins, setzt sich zusammen mit den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern schon seit über 15 Jahren dafür ein, Rettungsfahrzeuge sowie Unfallstationen mit „Benny – dem Trösterbären“ auszustatten. Daneben betreibt der Verein auch gezielte Aufklärungsarbeit bei Eltern und Rettungspersonal für den Umgang mit Kindern in Notfallsituationen sowie aktive Präventionsarbeit, damit Kinderunfälle gar nicht erst passieren.

Die Bürgerstiftung Baden-Baden fördert oder initiiert gemeinnützige Projekte, die in der Stadt und der Region Baden-Baden in den Bereichen Jugend, Bildung, Erziehung und Sport sowie Seniorenarbeit und Altenhilfe, Kunst, Kultur und Umwelt durchgeführt werden. Ferner fördert Sie auf diesem Gebiet Maßnahmen und gemeinnützige Projekte, die der Hilfe für Bedürftige, der Völkerverständigung oder der Integration von gesellschaftlichen Randgruppen dienen.

Das DRK sagt herzlich Danke für diese Spende, die dazu beiträgt, kleinen Patienten über den ersten Schmerz und Schreck hinwegzuhelfen.
 

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news-676 Wed, 16 Mar 2022 09:39:31 +0100 Kreative Aktivierung für Senior*Innen in der DRK-Tagespflege /das-drk/presse-service/meldung/kreative-aktivierung-fuer-seniorinnen-in-der-drk-tagespflege.html Kreativ zu sein, bedeutet laut Duden, Ideen zu haben und diese gestalterisch zu verwirklichen. Wer diesem einfachen Prinzip folgt und sich in kreativen Hobbies entfaltet, ist zufriedener, leidet seltener an Depressionen und ist geistig fitter. Denn: Kreativität macht glücklich und wer glücklich ist, genießt in der Regel häufiger und baut körperlich und geistig langsamer ab. Das zeigt unter anderem eine Studie, die am University College London durchgeführt wurde. Das DRK in Bühl nutzt dieses Wissen, um mit kreativen Angeboten den Glücksfaktor und somit das Wohlbefinden der Tagesgäste zu steigern. Die Erfahrung, schöpferisch tätig zu sein, wirkt anregend und beglückend zugleich. Man erschafft etwas mit den eigenen Händen, das macht stolz und zufrieden. Bei kreativen Beschäftigungen sind beide Gehirnhälften gefordert. Auch die Interaktion mit anderen während einer kreativen Tätigkeit wirkt sich positiv auf das eigene Wohlbefinden aus. Die Senior’Innen erleben sich als wirksam und können daraus Wertschätzung und Selbstbewusstsein ziehen. Dabei können auch zum Teil verloren gegangene Fertigkeiten wieder aufgebaut und geübt werden. 
In der Tagespflegeeinrichtung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. in der Rheinstraße in Bühl werden den Gästen dreimal wöchentlich unterschiedliche Kreativangebote individuell zum Mitmachen entsprechend ihrer Fähigkeiten unterbreitet. Neben Papierarbeiten, die motorische Fähigkeiten trainieren, stehen auch spannende Techniken wie Enkaustik, also das Gestalten von Bildern mit flüssigem Wachs auf dem Programm oder das farbige Drucken mit Acrylfarben.
Dabei geht es nie um ein perfektes Endergebnis, sondern um die gemeinsame Freude am Ausprobieren, dem Experimentieren und die Förderung und Erhaltung der Feinmotorik. Alle Aktivierungen sind so aufgebaut, dass auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis entsteht. Verantwortlich für die kreativen Aktivierungen ist Theresa Deuchler, die als ausgebildete Erzieherin ins Team der Tagespflege kam: „Wir bringen mit unseren Angeboten ganz viel Farbe in den Alltag und machen das Leben bunter. Kreativ sein hilft den Gästen, vieles wieder neu zu erleben. Fertigkeiten, die früher da waren, werden aktiviert. Manche entdecken mit über neunzig Jahren neue Techniken für sich. Es ist eine große Freude für uns alle, zu sehen, wie offen die Seniorinnen und Senioren dafür sind und wie gut es ihnen tut, diese Angebote zu nutzen.“
Die DRK-Tagespflege befindet sich im 1. OG in der Rheinstraße 8 in Bühl und ist von Montag bis Freitag geöffnet. Bei Interesse kann auch einfach ein Schnuppertag vereinbart werden. 
Info & Kontakt: DRK-Tagespflege, Ansprechpartnerin: Frau Doll
Rheinstraße 8, 77815 Bühl. Telefon 07223-98 77 634
 

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news-675 Thu, 10 Mar 2022 13:12:00 +0100 DRK fordert Einhaltung des humanitären Völkerrechts /das-drk/presse-service/meldung/drk-fordert-einhaltung-des-humanitaeren-voelkerrechts.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor einer verheerenden und langwierigen humanitären Katastrophe in der Ukraine. Es ruft die Konfliktparteien eindringlich dazu auf, ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht zum Schutz der Zivilbevölkerung und Kriegsgefangenen einzuhalten. „Ich bin erschüttert über die hohe Zahl an zivilen Todesopfern und die Not der Menschen. Das Rote Kreuz begrüßt jede Initiative, die dem Schutz der Zivilbevölkerung dient und ihr eine Pause von der Gewalt verschafft. Wir möchten jedoch betonen, dass humanitäre Korridore von den Konfliktparteien gut geplant und auch sicher umgesetzt werden müssen. Nach dem humanitären Völkerrecht sind Konfliktparteien verpflichtet, Menschen, die umkämpfte Gebiete freiwillig verlassen wollen, eine sichere Evakuierung zu ermöglichen,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie warnt außerdem vor dem Missbrauch des Rotkreuz-Schutzzeichens bei privaten Hilfstransporten nach Polen oder in die Ukraine. Was auch immer die Konfliktparteien zur Evakuierung von Menschen aus umkämpften Gebieten vereinbarten, sagt Hasselfeldt weiter, das humanitäre Völkerrecht müsse grundsätzlich fortgelten: Die Kriegsparteien müssten weiterhin die Zivilbevölkerung sowie Kriegsgefangene und die zivile Infrastruktur schützen, um Trinkwasser, Energie- und Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten. Humanitärer Zugang für neutrale und unparteiisch handelnde Hilfsorganisationen wie das Ukrainische Rote Kreuz und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz müsse ermöglicht werden. Das bedeute, dass diejenigen, die bleiben wollen oder schwer evakuiert werden können – wie etwa ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen – von Angriffen unbedingt verschont bleiben müssen. Außerdem müssten auch alle Zivilisten außerhalb sogenannter humanitärer Korridore weiterhin geschützt werden.

Hasselfeldt kritisiert und ist alarmiert, dass private Helfer ihre Transporte vermehrt mit dem Rotkreuz-Schutzzeichen versehen. „Das ist ein klarer Missbrauch des Schutzzeichens, den wir scharf verurteilen. Die Verwendung des Roten Kreuzes, des Roten Halbmondes und des Roten Kristalls ist nach den Genfer Abkommen wie auch in deutschen Gesetzen streng reglementiert”, sagt Hasselfeldt. Das Symbol dürfe in Kriegssituationen zu Identifikations- und Schutzzwecken nur von den Sanitätsdiensten und dem Seelsorgepersonal der Streitkräfte, von Krankenhäusern sowie von anerkannten neutralen und unparteiischen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz verwendet werden und diene der Sicherheit der humanitären Helfer sowie dem Schutz der von ihnen versorgten betroffenen Zivilbevölkerung.

Text: DRK-Generalsekretariat / Bild: DRK, 

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news-672 Tue, 08 Mar 2022 13:58:47 +0100 Ein bisschen Spaß musste sein: Fastnachtstage in der Tagespflege des DRK /das-drk/presse-service/meldung/ein-bisschen-spass-musste-sein-fastnachtstage-in-der-tagespflege-des-drk.html Die Gäste der beiden Tagespflege-Einrichtungen des DRK auf der Schanz in Lichtenau und in der Rheinstraße in Bühl haben in liebevoll gestaltetem Rahmen die Fastnachtstage genossen. In Lichtenau auf der Schanz wurde fröhlich zu altbekannten Schlagern geschunkelt und dabei auch aktivierende Gymnastik geübt. Natürlich in schmucker Fastnachtsdekoration und höchstvergnüglich verkleidet. Die Gäste haben sich bestens unterhalten und die fröhliche Stimmung genossen.

Ein Heidenspaß machte den Gästen der Tagespflege in Bühl der Besuch der Bühler Hexen, die mit Häs und Instrumenten kamen. Auf der Terrasse der Tagespflege konnten sich alle von der Musik mitnehmen lassen. Weiteres Highlight waren die liebevoll geschmückten Rollatoren, die auch zum Spaziergang bei schönstem Wetter durch die Bühler Innenstadt mitgenommen wurden. Schließlich gab es an den Fastnachtstagen noch einen Besuch bei der Honigmanufaktur CumNatura mit einer kleinen Verkostung eines Zaubertrunks. Ein rundum vergnügliches und gelungenes Programm: einfach tolle Tage für die Seniorinnen und Senioren. 

Ein herzlicher Dank gilt den beiden Teams in der Tagespflege Lichtenau und Bühl, die sich ganz viele kreative Gedanken machen und interessante Tagesprogramme für ihre Gäste entwickeln.
 

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news-674 Fri, 04 Mar 2022 12:54:00 +0100 Die Arbeit des Roten Kreuzes in der Ukraine und ihren Nachbarländern /das-drk/presse-service/meldung/die-arbeit-des-roten-kreuzes-in-der-ukraine-und-ihren-nachbarlaendern.html (Berlin, 3.3.2022) Das Leid der Menschen in der Ukraine wird von Tag zu Tag größer. „Als Deutsches Rotes Kreuz müssen wir uns gerade in der gegenwärtigen Lage des immer weiter ausufernden bewaffneten Konflikts in der Ukraine besonders sensibel und konsequent an unseren Rotkreuz-Grundsätzen der Neutralität und Unparteilichkeit orientieren. Nur das erlaubt uns den humanitären Zugang zu den betroffenen Menschen. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um gemeinsam mit unseren Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung Leid zu mindern, Leben zu schützen und Menschen in Not zu versorgen“, sagt der Präsident des Badischen Roten Kreuzes, Jochen Glaeser. Das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin ist mit der Planung und Umsetzung der humanitären Auslandshilfe betraut. Es agiert dabei in enger und stetiger Koordination mit den Schwestergesellschaften in den verschiedenen Ländern sowie dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC). Dadurch kann das humanitäre Engagement des DRK im Ausland so bedarfsorientiert und zielgenau wie möglich ausgerichtet werden. Gemäß seines Mandats gelten für das DRK in all seinen Einsätzen die sieben Rotkreuz-Grundsätze: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Das DRK handelt stets mit dem Ziel, Menschen allein nach dem Maß der Not, Zugang zu humanitärer Hilfe zu ermöglichen. Gerade in höchst dynamischen, lebensgefährlichen und unübersichtlichen Kontexten wie dem aktuellen bewaffneten Konflikt in der Ukraine erfordert dies ein besonderes Maß an Koordination und Sensibilität.

Angesichts der eskalierenden Gewalt weitet das DRK die Unterstützung seiner Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern im Rahmen des Möglichen schrittweise aus. Dabei steht es fortlaufend in enger Abstimmung mit dem IKRK und der IFRC. Zurzeit ist ein Nothilfeexperte des Deutschen Roten Kreuzes für die Koordination der Hilfen mit den Partnern in der Ukraine im Einsatz.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Ukraine

 

(Text: DRK-Generalsekretariat, Bild: drk.de)

 

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news-671 Thu, 03 Mar 2022 12:48:47 +0100 Nachhaltigkeit und Kreativität - das passt zusammen! /das-drk/presse-service/meldung/nachhaltigkeit-und-kreativitaet-das-passt-zusammen.html Recyclingprojekt der Bühler Bachschloss-Schule mit dem Kleiderladen „Fundus“ Während der diesjährigen Projekttage in der Bachschloss-Schule in Bühl, die unter dem Motto „Die BSS fragt die Maus“ standen, haben sich die 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c mit den Lehrerinnen Sibylle Köninger und Lisa Hidalgo Morales intensiv mit dem Thema „Materialien in der Alltagskleidung und deren Recyclingmöglichkeiten“ beschäftigt. Dabei wurde die Idee, ausgediente T-Shirts in Tragetaschen zu verwandeln, umgesetzt. 
Im Projekt konnten die Mädels und Jungs ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Inspiriert durch die Motive auf den Shirts, die unterschiedlichen Farben oder den eigenen Geschmack, entstanden lauter tolle Unikate, die als Einkaufstaschen eine zweite Verwendung finden sollen. Der DRK-Kleiderladen Fundus in Bühl hat weitere T-Shirts zur Verfügung gestellt, die von den Schülerinnen und Schülern an der Nähmaschine zu Taschen umgestaltet wurden. 

Die einzigartigen textilen Werke wurden anschließend von den Schülerinnen und Schülern an den Kleiderladen zurückgebracht, um dort als Alternative zur Plastik- oder Papiertasche verwendet zu werden. Dort werden sie beim Einkauf von mehreren Kleidungsstücken kostenlos abgegeben. Ergänzt werden die nachhaltigen Shopping-Taschen durch weitere kreative Einkaufstaschen-Einzelstücke, die von Claudia Oser und Edith Kienzle, beide aus dem Team der Ehrenamtlichen im Fundus, in Heimarbeit aus gebrauchten Tischdecken genäht und mit Stempeldruck und Borten verziert wurden. Mit diesen und anderen Ideen hat sich das Fundus-Team zum Ziel gesetzt, den Nachhaltigkeitsgedanken beim Kleidungskauf durch kreative Ideen wie dem Upcycling erlebbar zu machen. Die Taschen sind ab Mitte März im Kleiderladen erhältlich, solange der Vorrat reicht.
Im April 2022 ist ein „Do-it-yourself“ Workshop im Fundus unter Beratung und Anleitung von Sybille Köninger in der Planung.

Wer Spaß an Secondhand-Mode, Verkauf und Kundenberatung hat und sich gerne ehrenamtlich einsetzen möchte, ist herzlich gerne im Team willkommen. Anfragen nimmt Doris Schmith-Velten von der Servicestelle Ehrenamt entgegen (Tel. 07223 9877-504).


Bilder: © Sybille Köninger

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news-673 Tue, 01 Mar 2022 14:48:00 +0100 Hand aufs Herz: Richtig helfen können – ein gutes Gefühl! Kampf dem plötzlichen Herztod /das-drk/presse-service/meldung/hand-aufs-herz-richtig-helfen-koennen-ein-gutes-gefuehl-kampf-dem-ploetzlichen-herztod.html Jährlich sterben über 100.000 Menschen in Deutschland am plötzlichen Herztod. Die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod ist das sogenannte Herzkammerflimmern, das nur durch eine zeitnahe Frühdefibrillation durchbrochen werden kann. Jede Minute im Falle des plötzlichen Herztodes, die bis zur Defibrillation vergeht, lässt die Überlebenschance des Betroffenen um ca.10% sinken.
Zahlreiche Studien haben erwiesen, dass auch der Laie unter Anwendung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung in Verbindung eines AED-Gerätes das Leben eines Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wiederherstellen und somit retten kann.

Gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. widmet sich die CDU-Bühl dem Projekt „Kampf dem plötzlichen Herztod“ und lädt alle Interessenten zu einem Seminar ein, bei dem die Teilnehmer in Theorie und Praxis die Anwendung des AED-Gerätes im Einsatzfall erlernen können.

Dieses Seminar findet statt am

Samstag, 12. März 2022, 9:00 – 13:00 Uhr im Sozialzentrum des 
DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. Rotkreuzstr. 1 in Bühl

Die CDU Bühl unterstützt diese Ausbildung aus dem Erlös der Flohmarkt-Standgebühren, so dass jeder Teilnehmer nur eine Gebühr von 10,00 € (incl. Snack und Getränke) zu entrichten hat. Die Überweisung der Gebühr von 10,00 € auf das Konto des CDU Stadtverbandes Bühl bei der Sparkasse Bühl: IBAN DE 18 66251434 00 15039860 gilt gleichzeitig als Anmeldung.

Machen Sie mit und erwerben Sie wichtige Kenntnisse um das Leben anderer Menschen zu retten.

 

Bild: pixabay
 

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news-670 Mon, 28 Feb 2022 14:44:50 +0100 Aktivierende Hausbesuche: DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. bietet Ausbildung im Ehrenamt /das-drk/presse-service/meldung/aktivierende-hausbesuche-drk-kreisverband-buehl-achern-ev-bietet-ausbildung-im-ehrenamt.html Mit zunehmendem Alter wird die Beweglichkeit des Körpers durch normale Verschleißerscheinungen beeinträchtigt. Hier ist es wichtig, durch gezielte Übungen die Mobilität beizubehalten. Der Aktivierende Hausbesuch soll dazu beitragen, dass im Alter die Beweglichkeit und die Alltagskompetenz gefördert und die sozialen Kontakte beibehalten werden. Dabei werden die Menschen in höherem Alter von unseren ehrenamtlichen Übungsleiter/innen besucht. Das Konzept für den „Aktivierenden Hausbesuch“ besteht aus zwei Teilen: Bewegung und Gespräch. Es geht um Übungen zur Sturzprophylaxe, zur Verbesserung der Koordination, um den Austausch im Gespräch, um soziale Kontakte oder ganz einfach um die „Stärkung der Alltagskompetenz“.

Ein Erfolgsrezept, das Aktivierung, Gespräch und Begegnung zusammenbringt und ein einfaches Mittel gegen Einsamkeit und Isolation. Älterwerden ist eine Herausforderung, mit Einschränkungen, aber auch mit neuen Möglichkeiten. 

Der aktivierende Hausbesuch des DRK ist ein Gewinn für die Besuchten und auch für die ehrenamtlichen Anleiter/innen. Wer Interesse an dieser Ausbildung und einer anschließenden ehrenamtlichen Betätigung hat, dem bietet der DRK-Kreisverband Bühl-Achern die Möglichkeit, sich über einen kostenlosen Lehrgang für den Einsatz als Übungsleiterin bei aktivierenden Hausbesuchen ausbilden zu lassen. Wichtig ist, dass man Freude am Gespräch und am Umgang mit Menschen in höherem Alter hat.

Die Qualifizierung findet in einem 2-teiligen Kurs statt:

Teil 1:     Samstag, 09. und Sonntag, 10. April 2022

Teil 2:     Samstag, 21. und Sonntag, 22. Mai 2022

Diese Ausbildung ist für alle künftigen Ehrenamtlichen im Bereich „Aktivierende Hausbesuche“ kostenlos. Anmeldungen werden bis zum 24.3.2022 erbeten unter Telefon 07223 9877-516 oder per E-Mail an friederike.bässler@drk-buehl-achern.de. Auch Fragen zu Ablauf und Umfang werden hier gerne beantwortet.

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news-669 Tue, 22 Feb 2022 16:01:56 +0100 DRK-Tagespflege „Auf der Schanz“ bietet abwechslungsreiche Zusatzangebote für Gäste /das-drk/presse-service/meldung/drk-tagespflege-auf-der-schanz-bietet-abwechslungsreiche-zusatzangebote-fuer-gaeste.html Das Angebot in der Tagespflegeeinrichtung des DRK in Lichtenau wird ab sofort um weitere Bausteine ergänzt, die den Seniorinnen und Senioren an wechselnden Wochentagen noch ein Mehr an Wohlgefühl bieten. Ein Maniküre-Angebot mit pflegender Crememassage und Lack verschönert Hände und bestimmt auch den Tagesbesuch. Diese Anwendung findet in einem separaten Raum entsprechend der Corona-Verordnung und mit dem Hygiene- und Sicherheitskonzept des DRK statt. Ein weiteres Highlight ist ein leckeres Fit-und-Vital Frühstück, das besonders vollwertig zusammengestellt und vitaminreich abgestimmt ist. Gäste der Tagespflege „Auf der Schanz“ können diese Angebote kostenlos nutzen.

Darüber hinaus bietet das bunte Wochenprogramm vielerlei Anregung für die geistige und körperliche Mobilität, ein Miteinander bei den Gruppenangeboten und eine rundum fürsorgliche Betreuung. Die Tagespflege hilft, pflegebedürftige Menschen darin zu unterstützen, trotz ihrer Pflegebedürftigkeit und Einschränkungen im Alltag, ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können. Das Ziel ist es, die Potentiale der Gäste zu fördern und die Pflegebedürftigkeit, mithilfe der Pflege und aktivierenden und tagesstrukturierenden Angeboten, zu mindern, einer Verschlimmerung entgegenzuwirken und dadurch das Verbleiben im eigenen, vertrauten zu Hause zu unterstützen und pflegende Angehörige zu entlasten.

Die Gäste werden morgens vom Fahrdienst zu Hause abgeholt und am Spätnachmittag wieder zurückgebracht. Sie können das Angebot beliebig nur an einem Tag in der Woche in Anspruch nehmen, mehrmals wöchentlich oder auch täglich. In der Tagespflege können soziale Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen werden. Ihre Angehörigen bekommen die Möglichkeit, für ein paar Stunden entlastet zu werden.

Wer die Tagespflege des DRK in Lichtenau einmal unverbindlich kennenlernen möchte, kann auch einen Schnuppertag vereinbaren. Das Team um Leitung Dorothee Gerstner steht für Beratung und Terminvereinbarung unter 07227-992294 zur Verfügung. Auch alle Fragen zu den neuen Angeboten und den Hygiene- und Sicherheitskonzepten des DRK werden gerne beantwortet.

Tagespflege „Auf der Schanz“, Lichtenau

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:30 Uhr / 2 x im Monat samstags geöffnet

 

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news-668 Fri, 11 Feb 2022 10:57:10 +0100 Kompetenz aus dem Rettungsdienst: Neuer Ansprechpartner für die Breitenausbildung beim DRK /das-drk/presse-service/meldung/kompetenz-aus-dem-rettungsdienst-neuer-ansprechpartner-fuer-die-breitenausbildung-beim-drk.html Claudio Kolberg ist als Koordinator Breitenausbildung der neue Ansprechpartner für alle Themen rund um die Erste Hilfe Ausbildung beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. In seiner neuen Aufgabe koordiniert Kolberg das gesamte Portfolio an Kursen, die beim DRK angeboten werden und wird das Angebot auch weiter ausbauen. Hierzu zählen neben den öffentlichen Kursen auch die Firmenkurse für betriebliche Ersthelfer sowie Spezialangebote wie Notfalltrainings für Pflegeeinrichtungen.

 

Claudio Kolberg bringt fundierte Erfahrung aus dem Rettungsdienst mit: In seinen knapp 27 Jahren beim DRK hat er eine enorme Zahl von über 20.000 Notfalleinsätzen erlebt. Nach dem Einstieg im Zivildienst, absolvierte er den Ausbildungsweg vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter und war an der Rettungswache Baden-Baden im Einsatz. „Ich habe in dieser Zeit feststellen müssen, dass viele Menschen Vorbehalte haben, selbstständig Erste Hilfe zu leisten, aus Angst, etwas falsch zu machen. Dabei sind die ersten Minuten, bis der Rettungsdienst vor Ort ist, ganz elementar und der erste Schritt in der Rettungskette. Hier anzusetzen und den Menschen zu vermitteln, wie man Hilfe leisten kann, ist mir ein großes Anliegen für die Kurse.“ Als weiterer Baustein der Rettungskette wird künftig die mobile App für Ersthelfer „First AED“ hinzukommen.

Das Team der Breitenausbildung bei DRK-Kreisverband Bühl-Achern umfasst über 30 erfahrene Ausbilder, die im Haupt- und Ehrenamt im Schulungsbereich tätig sind. Neben dem grundständigen „Rotkreuzkurs Erste Hilfe“ werden auch Führerscheinkurse angeboten sowie Schulungen für Betriebe, Unterweisungen zur Abnahme von POC-Antigen-Schnelltests, „Erste Hilfe beim Sport“ für Vereine und Sportgruppen oder „Erste Hilfe am Kind“. Demnächst wird außerdem wieder „Erste Hilfe am Hund“ für Hundebesitzer im Kursangebot sein.

Wer sich weiter informieren möchte und Bedarf an den öffentlichen Kursen hat, kann diese über die Homepage des DRK buchen. Individuelle Angebote für Unternehmen, die auch extern stattfinden können, sind darüber hinaus möglich.

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news-667 Tue, 08 Feb 2022 09:01:58 +0100 Glückliches Ende einer Suchaktion /das-drk/presse-service/meldung/glueckliches-ende-einer-suchaktion.html Ein vermisster Langläufer konnte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wohlbehalten gefunden werden Ein 72-jähriger Langläufer wurde am 03.02.2022 in der Nacht von Donnerstag auf Freitag durch Angehörige als vermisst gemeldet, nachdem er von einer Langlauftour nicht zurückgekehrt ist. Die Polizei fand sein Fahrzeug verschlossen in Unterstmatt. Da davon ausgegangen wurde, dass sich der Senior in einer misslichen Lage befand, wurden von der Polizei Einsatzkräfte der Bergwacht Schwarzwald, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und dem Technischem Hilfswerk (THW) zur Suche alarmiert. Die Bergwacht war mit verschiedenen Ortsgruppen vor Ort und suchte die Langlauf-Loipen mit All-Terrain-Vehicles (ATV) ab. Das DRK und das THW setzten Rettungshunde ein. Ein Polizeihubschrauber konnte nicht eingesetzt werden, da zum Zeitpunkt der Suche im Höhengebiet dichter Nebel herrschte. Mittels vor Ort gesicherten Geruchsspuren des Vermissten wurde mit 3 Personenspürhunde, sogenannte Mantrailer eingesetzt, die Richtung der Suche somit eingegrenzt. Damit konnte der Suchbereich für die Flächensuchhunde definiert und die Wege rechts und links der möglichen Spuren abgesucht werden.

Zwischenzeitlich organisierte die Betreuungsgruppe des DRK für die Einsatzkräfte Warm- und Kaltgetränke. Durch einen Hinweis eines Mitarbeiters des Nationalparks konnte eine Langlaufspur auf einer nicht gespurten Loipe näher verfolgt werden, die letztendlich zu dem unverletzten Mann führte, der sich nach Einbruch der Dunkelheit in einer Schutzhütte untergestellt hatte. Glücklich, nicht die Nacht in der Kälte verbringen zu müssen, konnte nach einem kurzen Gesundheits-Check durch den DRK-Rettungsdienst und einem Arzt der Bergwacht nach rund 2,5 Stunden intensiver Suche der vermisste Langläufer vor Ort an Angehörige übergeben werden.

Christian Busch, Leiter der DRK-Rettungshundestaffel Bühl-Achern betont die hervorragende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte von Bergwacht, THW und des DRK sowie der Polizei. „Wir konnten uns optimal in dieser schwierigen Suchlage ergänzen. Die partnerschaftliche Kooperation hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir das Gebiet schnellstmöglich absuchen und schließlich die Person rechtzeitig wohlbehalten auffinden konnten.“  Die Bergwacht ermöglichte durch die Bereitstellung eines Spezialfahrzeuges mit Anhänger, dass eines der Mantrailer-Teams durch den Schnee in eine andere Richtung gebracht und der Personensuchhund dort angesetzt werden konnte, um das große Suchgebiet zu bearbeiten. Es waren insgesamt 65 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt. Davon 7 Suchhundeteams des DRK aus den Kreisverbänden Bühl-Achern und Offenburg sowie 3 Suchhundeteams des THW. „Für die schnelle Einsatzbereitschaft und den äußerst professionellen Einsatz danken wir allen Beteiligten von heute Nacht,“ so Christian Busch.

 

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news-665 Thu, 27 Jan 2022 13:22:00 +0100 Erneut mit Note 1,0 bewertet: Bestnote für den ambulanten Pflegedienst des DRK /das-drk/presse-service/meldung/erneut-mit-note-10-bewertet-bestnote-fuer-den-ambulanten-pflegedienst-des-drk.html Der ambulante Pflegedienst des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern hat die Regelprüfung, die im Auftrag des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) durch die PKV im Anfang Januar 2022 durchgeführt wurde, erneut mit der Bestnote 1,0 (sehr gut) in allen Bereichen bestanden und liegt damit auch über dem Durchschnitt des Bundeslandes (1,2). Diese hohe Qualität im Bereich der ambulanten Pflege ist nebst der vorausschauenden und fürsorglichen Leitung der Teams vor allem dem Einsatz der Mitarbeitenden zu verdanken, die jeden Tag für ihre pflegebedürftigen Kunden unterwegs sind.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist gesetzlich beauftragt, die Qualität ambulanter Pflegedienste auf Grundlage einheitlicher Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) in einem festgelegten System zu prüfen und die Leistungen in zahlreichen Kriterien zu bewerten. Bis zu 17 solcher Kriterien werden in der Kategorie Pflegerische Leistungen nachgeprüft, hinzukommen die Prüfung der ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen mit 8 Kriterien und die Dienstleistung und Organisation mit weiteren 9 Punkten, die eine Aussage über die Qualität der Pflege ermöglichen. Ob die Mitarbeitenden über die erforderliche, examinierte Ausbildung verfügen, ist ebenso nachzuweisen, wie die Dienstplanung, die Korrektheit und Transparenz der Abrechnung und auch die permanente Schulung und Weiterentwicklung der Kompetenzen im Pflegeteam. Außerdem werden vom MDK aber auch die pflegebedürftigen Menschen selbst befragt. In diese Bewertung nach einer stichprobenartigen und zufälligen Auswahl, fließen dann die Meinungen zu Freundlichkeit und Zuverlässigkeit mit ein.

Vor dem Hintergrund des schwierigen Umfeldes durch die Pandemie und der damit verbundenen hohen Sicherheitsstandards beim DRK zum Schutz der versorgten Kunden, bedankte sich Vorstand Felix Brenneisen beim Team der Pflege. „Sie haben enormes geleistet, sich stets mit Ihrem Engagement eingebracht und die qualitative Betreuung unserer Kundinnen und Kunden auf besonders hohem Niveau in den Mittelpunkt Ihrer täglichen Arbeit gestellt. Ich bin sehr stolz auf diese beispielgebende Leistung,“ betont Brenneisen.

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news-664 Tue, 25 Jan 2022 15:09:15 +0100 100 mal: Hausnotrufeinsatz für das DRK Fautenbach /das-drk/presse-service/meldung/100-mal-hausnotrufeinsatz-fuer-das-drk-fautenbach.html Ihren 100. Hausnotruf-Einsatz absolvierte dieser Tage die Hausnotruf-Hintergrundgruppe des DRK Fautenbach. Alexandra Bleier-Vorbach aus Varnhalt befand sich in einer misslichen Lage, bei der sie sich nicht selbst aufrichten konnte. Angehörige waren nicht erreichbar. So drückte sie ihren Hausnotrufknopf. Die Hausnotruf-Leitstelle in Müllheim fragte den Zustand von Frau Bleier ab und alarmierte den Hintergrunddienst. Sophia Kesel und Andreas Ehmann vom DRK-Ortsverein Fautenbach nahmen den Einsatz an und konnten Frau Bleier-Vorbach wieder in ihren Rollstuhl helfen. 

Der Hintergrunddienst kommt immer dann zum Einsatz, wenn Hausnotrufkunden Hilfe brauchen. Über einen Notrufknopf am Telefon oder über den Handgelenksender kann der Hausnotrufkunde Hilfe anfordern. Je nach Situation kann die Hausnotrufzentrale den Rettungsdienst, Angehörige oder eben den Hintergrunddienst alarmieren. 
Seit Mitte 2019 sind die Fautenbacher Rotkreuzler beim Hintergrunddienst aktiv. Rund 40 Einsätze absolvieren die ehrenamtlichen Helfer*innen durchschnittlich im Jahr. Die Einsatzgründe sind dabei vielfältig. Das Aufheben von unverletzten Personen nach Sturz und das Überprüfen des Gesundheitszustandes bilden die hauptsächlichen Einsatzarten. Hinzu kommen noch Einsätze bei abgelaufenen Sicherheitszeiträumen. Hier wird geprüft, ob beim Hausnotrufkunden alles in Ordnung ist, oder ob eine Notlage vorliegt, wenn innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes die Sicherheitstaste nicht gedrückt wurde. Aber auch zu sonstigen Hilfeleistungen wird der Hintergrunddienst alarmiert, wenn es die Situation erforderlich macht. 

Informationen zum Hausnotruf gibt es unter www.drk-buehl-achern.de/angebote/alltagshilfen/hausnotruf.html oder unter 07223/9877510.
 

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news-663 Tue, 11 Jan 2022 11:09:38 +0100 Baufortschritt in Durmersheim /das-drk/presse-service/meldung/baufortschritt-in-durmersheim.html Schritt für Schritt: der Aufbau der Container-Rettungswache des Rettungsdienstes Mittelbaden in Durmersheim geht voran. Nach dem Spatenstich am 29.11.2021 konnte trotz der Weihnachts- und Feiertagszeit der Bau weiter voranschreiten. Die Fertigstellung der Containerrettungswache ist für Februar 2022 geplant, der Umzug soll dann zum 1. März 2022 erfolgen.

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news-662 Mon, 10 Jan 2022 11:05:54 +0100 DRK-Bevölkerungsschutzeinheit erhält zusätzliche Ausstattung /das-drk/presse-service/meldung/drk-bevoelkerungsschutzeinheit-erhaelt-zusaetzliche-ausstattung.html Kurz vor Weihnachten konnte der DRK-Kreisverband Bühl-Achern vom Land Baden-Württemberg sechs Rollwagen mit Material für die Bevölkerungsschutzeinheit in Empfang nehmen. Die Rollwagen enthielten Material zur Verpflegungsausgabe und Verpflegungszubereitung, Notstromaggregat und Beleuchtungsmaterial. Außerdem im Modul „Witterungsschutz“ zwei Falt-Zelte inklusive Heizmöglichkeit für Einsatzlagen bei schlechten Witterungsbedingungen. Darüber hinaus gehören ein Rollwagen „Sitzgelegenheit“ mit Bierzeltgarnituren und zwei Materialwagen mit Transportboxen zur Ausstattungserweiterung.

Die Rollwagen sind Bestandteil der Beladung für den Gerätewagen Betreuung und Logistik des Landes. Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz konnte dieser Tage das Material an die Betreuungs- und Logistikgruppe übergeben. Die Leiterin der Betreuungsgruppe, Anja Steinebrunner, sowie die zwei Logistiker Rolf Scharf und Edgard Fuss freuten sich über das zusätzliche Material, das das Einsatzspektrum der Einsatzeinheit komplettiert. 

Die DRK-Einsatzeinheit „Sanität und Betreuung“ wird nicht nur bei Großschadenslagen mit einer Vielzahl von Verletzten eingesetzt, sondern leistet bei Betreuungslagen wertvolle Unterstützung für die Bevölkerung. So kann die Betreuungseinheit Notunterkünfte aufbauen und betreiben, sowie für Betroffene und Einsatzkräfte die Verpflegung und Versorgung mit Materialien des täglichen Bedarfes sicherstellen.

 

Bild: DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.

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news-661 Thu, 23 Dec 2021 10:32:24 +0100 Balkonkonzert in der SWA Lichtenau zaubert Weihnachtsstimmung /das-drk/presse-service/meldung/balkonkonzert-in-der-swa-lichtenau-zaubert-weihnachtsstimmung.html Zum festlichen Balkonkonzert hatte das Team des DRK die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnanlage und die Gäste der Tagespflege „Auf der Schanz“ in Lichtenau am Freitag geladen. Bei wunderschönem, klirrend kaltem Winterwetter zauberte die junge, stimmgewaltige Sängerin eine großartige Weihnachtsstimmung herbei und das Lächeln auf die Gesichter des Publikums. Sich trotz schwieriger Coronazeiten auf die Weihnachtstage einzustimmen, war der Gedanke hinter der Veranstaltung, die sich die Kolleginnen der Tagespflege und der ambulanten Pflege des DRK in Lichtenau haben einfallen lassen. Dafür hatten sie sich etwas ganz Besonderes überlegt: Die junge Sängerin Celine Weingartner entführte mit gefühlvollen Liedern in eine zauberhafte musikalische Welt. Begrüßt wurden alle durch Dorothee Gerstner, Teamleitung der Tagespflege, und Vicky Kress, Leitung der ambulanten Pflege in der SWA. Sie trugen gemeinsam Gedichte vor und läuteten den Nachmittag ein.

Viele Weihnachtslieder hatte Celine Weingartner im Repertoire: von „Leise rieselt der Schnee“ bis „Last Christmas“ zeigte sie ihr musikalisches Können. Ein Riesenapplaus der Gäste und Zuhörer war ihr sicher. Die Bewohnerinnen und Bewohner der SWA konnten das Konzert von Ihrem Balkon aus genießen. Unsere Tagesgäste haben von der Terrasse der Tagespflege aus der Musik gelauscht. Das Team der ambulanten Pflege lud zum winterlichen Punsch mit Dambedei ein, der in die Wohnungen gebracht wurde. So konnten alle dem Konzert lauschen und den vorweihnachtlichen Nachmittag unter Einhaltung aller Sicherheitsregeln genießen.

Am Schluss der gelungenen Aktion griff einer der Gäste selbst zum Mikrofon, um sich zu bedanken. Die tolle Resonanz ist für die Teams der ambulanten Pflege und der Tagespflege ein schöner Dank und ein Ansporn für weitere schöne Momente, um auch in der Pandemie Freude zu bereiten.

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news-660 Wed, 22 Dec 2021 10:27:14 +0100 Reportage der Badischen Neuesten Nachrichten: Unterwegs mit dem DRK-Rettungsdienst in Mittelbaden /das-drk/presse-service/meldung/reportage-der-badischen-neuesten-nachrichten-unterwegs-mit-dem-drk-rettungsdienst-in-mittelbaden.html (BNN/Benedikt Spether) Unterwegs mit dem Rettungsdienst in Mittelbaden: Bei den Einsätzen zählt jede Minute Ein normaler Abend für Rettungssanitäterin Emilee Krell und Notfallsanitäter Philipp Weiler: Eine Corona-Patientin muss mit Atembeschwerden ins Krankenhaus, ein Mann mit Schlaganfall bricht zusammen, ein Jugendlicher verletzt sich. Wie sieht der Alltag eines Notfallsanitäters aus?  Benedikt Spether besuchte für die BNN die DRK-Rettungswache Gaggenau und begleitete einen Arbeitstag lang den Notfallsanitäter Philipp Weiler und die Rettungssanitäterin Emilee Krell bei ihren Einsätzen.

Hier geht es zum spannenden Bericht: https://bnn.de/mittelbaden/gaggenau/rettungsdienst-mittelbaden-blaulicht-einsaetze-begleiten-reportage

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=Gro3MTHdmdE&t=33s

 

Bilder: © Benedikt Spether 

 

 

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news-659 Wed, 15 Dec 2021 17:29:46 +0100 Qualitätssicherung durch enge Zusammenarbeit in der Notfallmedizin /das-drk/presse-service/meldung/qualitaetssicherung-durch-enge-zusammenarbeit-in-der-notfallmedizin.html Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Anforderungen in der Notfallmedizin sowie der diesjährigen Änderungen im Berufsgesetz der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter traf sich am Dienstag, den 7.12.2021 erstmalig der Notfallmedizinische Beirat für den Rettungsdienstbereich Mittelbaden. Der in der ersten Sitzung als Arbeitsgruppe gegründete Beirat besteht aus erfahrenen Notfallmedizinern und aktiv tätigen Notärzten sowie Vertretern der Berufsgruppe der Notfallsanitäter. Bild: DRK / Rettungsdienst Mittelbaden / C.Feuerstein Das Gremium, das aus Vertretern des Klinikums Mittelbaden und des Ortenau Klinikum sowie des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. konstituiert ist, hat sich mit der Zielsetzung formiert, die Qualität im präklinischen Versorgungsbereich sowie Maßnahmen der Qualitätssicherung im Rettungsdienst Mittelbaden zu sichern und weiterzuentwickeln. 

Der Beirat berät die beteiligten Institutionen zu Fragestellungen der notfallmedizinischen Aspekte objektiv und umfassend. Kernelement seiner Arbeit ist die Vorgabe eines einheitlichen Versorgungs- und Therapiestandards für die notärztliche und nichtärztliche Therapie im Rettungsdienst Mittelbaden. Auch die Inhalte für Aus-, Fort- und Weiterbildung werden definiert. Grundlegend unterstützt und fördert er die Optimierung aller Aspekte der notfallmedizinischen Versorgung (sog. Rettungskette) im Rettungsdienst Mittelbaden. 

„Wenn es darauf ankommt, können sich die Menschen im Versorgungsbereich des Rettungsdienstes Mittelbaden, im Landkreis Rastatt, Stadtkreis Baden-Baden und im nördlichen Ortenaukreis auf einen hochprofessionellen Rettungsdienst verlassen. Damit das so bleibt, bleiben wir nicht stehen, sondern gehen den nächsten Schritt. Am 7. Dezember 2021 haben wir gemeinsam mit unseren Notfallsanitätern und Vertretern der Kliniken in Mittelbaden sowie dem Ortenau Klinikum am Standort Achern den notfallmedizinischen Beirat gegründet – dadurch bündeln wir die notfallmedizinische Kompetenz im Bereich Mittelbaden“, freut sich Johannes Kießner, Bereichsleitung Rettungsdienst im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.

Zur Vorsitzenden des Beirats wurde Frau Dr. med. Stefanie Hermann, Oberärztin der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Baden-Baden Balg benannt, stellvertretender Vorsitzender ist Herr Bernhard Mezger, Notfallsanitäter und Praxisanleiter der Rettungswache Achern.
 

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news-658 Mon, 13 Dec 2021 14:51:30 +0100 Jahres-Pressegespräch des DRK am 6. Dezember in Bühl /das-drk/presse-service/meldung/jahres-pressegespraech-des-drk.html Viel gab es zu berichten am Montag im Pressegespräch des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern. Da auch in diesem Jahr die Kreisversammlung nicht in Präsenz stattfinden konnte, informierten Vorstand Felix Brenneisen und Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz die Presse ausführlich darüber, wie das DRK im zweiten Jahr der Pandemie seine Aufgaben für die Bevölkerung wahrgenommen hat. Mit dabei waren Nichole Vogler, Stv. Vorsitzende des Kreisausschusses, sowie Josef Steinel, Vorsitzender des FAED. 

Es waren zahlreiche Herausforderungen im Rahmen der Covid-19 Bekämpfung, die vor allem durch das hohe Maß an Engagement und Bereitschaft der ehremamtlich Helfenden bewältigt werden konnten. Die mobilen Impfteams und die Testzentren sind beispielhaft. Und jetzt gerade wieder aktuell. Aber auch in den Bereichen Rettungsdienst und Pflege sowie und der Sozialarbeit wurde Grossartiges geleistet. Und für die künftigen Aufgaben bereitet man sich im Kreisverband vor und schafft die Grundlagen für weitere Entwicklungen. 

 

Hier der ausführliche Bericht aus dem ABB 

 

 

 

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news-657 Wed, 01 Dec 2021 11:29:23 +0100 Spatenstich in Durmersheim: DRK errichtet neue Containerrettungswache für den nördlichen Landkreis Rastatt /das-drk/presse-service/meldung/spatenstich-in-durmersheim-drk-errichtet-neue-containerrettungswache-fuer-den-noerdlichen-landkreis-rastatt.html Zum offiziellen Spatenstich für die neue Containerrettungswache luden am Montag, den 29.11.2021 der Durmersheimer Bürgermeister Augustin, Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. und Architekt Thomas Velten auf das Baugelände in der Malscher Straße 15a in Durmersheim. Symbolisch wurde geschaufelt und damit der Startschuss für die Erstellung des Fundamentes und die Bauarbeiten der Rettungswache gegeben. Seitens des Landkreises Rastatt nahm der Erste Landesbeamte Dr. Jörg Peter den Anlass wahr. Außerdem Herr Bernhard Ibach, Mitglied der Geschäftsführung der AOK Mittlerer Oberrhein sowie Herr Martin Glaser, Aufsichtsratsmitglied beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern und Frau Müller von der Firma Planum-Architekten.

Die Rettungswache an der Malscher Straße Durmersheim wird als temporärer Bau errichtet und ersetzt die Rettungswache am aktuellen Standort in Würmersheim. Mit der verkehrsgünstigen Lage am Gewerbegebiet wird durch die optimale Anbindung und die gute Erreichbarkeit eine Verbesserung der Hilfsfrist zu erreichen sein. In Durmersheim wird ein 24-Stunden-Rettungswagen (RTW) vorgehalten. Mit dieser Verlegung und den Einsätzen von Durmersheim aus kann der Rettungsdienst Mittelbaden außerdem wichtige Praxiserkenntnisse gewinnen, die Fahrtzeiten können analysiert und bewertet werden und durch die temporäre Containerbauweise bleibt dennoch die Flexibilität für eine Entscheidung zum späteren dauerhaften Stützpunkt erhalten.

Auch für die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes bringt die neue Rettungswache eine Verbesserung mit sich. Die räumlichen Bedürfnisse und die Abläufe konnten bei der Planung in Durmersheim berücksichtigt werden und auch für den Bereich der Ausbildung im Rettungsdienst wird das neue Gebäude mehr Platz und bessere Bedingungen bieten.  
Neben dem Unterstellplatz für den RTW werden auch sechs Parkplätze für die Mitarbeitenden der Wache angelegt.

Felix Brenneisen dankte Herrn BGM Augustin für das Engagement der Gemeinde Durmersheim und die Bereitschaft, in der Malscher Straße die Wache zu errichten. Für den Zeitraum von 5 Jahren konnte diese temporäre Lösung auf dem Grundstück der Gemeinde ermöglicht werden. Mit dem zeitlich vereinbarten Rahmen bleibt die Planung erhalten anschließend eine gemeinsame Unterbringung der Rettungswache in Verbindung mit dem Feuerwehrneubau umzusetzen.

Stellevertretend für alle Krankenkassen, die als Kostenträger die monatlichen Miet- und Nebenkosten für das Gebäude tragen und somit die mittelfristige Flexibilität zukunftsorientiert unterstützen, dankte Felix Brenneisen Herrn Bernhard Ibach von der AOK Mittlerer Oberrhein: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier für diesen zeitlich begrenzten Bau die finanzielle Unterstützung erhalten.“. Bernhard Ibach betonte, dass sowohl aus Sicht der Krankenkassen als auch aus Sicht des Bereichsausschusses Rettungsdienst die Containerrettungswache zu begrüßen ist, da sich von diesem verkehrsgünstig gelegenen Ort aus die Bevölkerung im nördlichen Landkreis Rastatt im Notfall schneller versorgen ließe. Dies spräche auch für die Zusage zur Finanzierung des Bauvorhabens. Dank gilt auch dem Landkreis Rastatt als behördliche Rechtsaufsicht mit Herrn ELB Dr. Peter und Herrn Sebastien Oser, Amtsleiter Bau & Recht, für die schnelle und zielführende Begleitung in allen Phasen des Antragsverfahren, sowie auch den Herren Architekt Velten, Firma Planum-Architekten und Herrn Martin Glaser, Firma Glaser- Bau, die eine zügige Umsetzung des Bauprojektes trotz der aktuell schwierigen Situation im Bausektor ermöglicht haben. 

Alle Beteiligten betonten, dass die Zusammenarbeit in allen Stufen des Verfahrens zügig und unbürokratisch erfolgt sei und somit die Rettungswache frühestmöglich in Betrieb gehen kann. Die Fertigstellung der Containerrettungswache ist für Februar 2022 geplant, der Umzug soll dann zum 1. März 2022 erfolgen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage konnte der Spatenstich nur im kleinen Kreis stattfinden.  Nach Errichtung der Wache ist ein offizieller Termin mit allen Beteiligten und dem Gemeinderat vorgesehen, bei dem auch die Segnung der Räumlichkeiten erfolgen soll. 

Mit dem Bau in Durmersheim beginnt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern eine Reihe von baulichen Investitionsprojekten im Rettungsdienst Mittelbaden zur Verbesserung von Infrastruktur und Arbeitsumfeld an den Rettungswachen.
 

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news-656 Tue, 16 Nov 2021 14:45:20 +0100 Gratulation den erfolgreichen Kursteilnehmern! /das-drk/presse-service/meldung/gratulation-den-erfolgreichen-kursteilnehmern.html Sich in der Freizeit und an den Wochenenden weiterzubilden, um anderen Menschen professionell Hilfe leisten zu können – dieses Ziel hatten sich die Damen und Herren aus dem DRK-Kreisverband Bühl-Achern gesetzt und deshalb an den vergangenen Wochenenden eine umfangreiche Sanitätsausbildung durchlaufen. 

Die Rotkreuzler haben nach der Grundausbildung damit ihre Fachdienstausbildung Sanität abgeschlossen und unterstützen nach bestandener Prüfung das Team der Aktiven in den DRK-Ortsvereinen Bühlertal, Fautenbach, Kappelrodeck, Lauf, Rebland, Rheinmünster, Sinzheim-Hügelsheim sowie der Rettungshundestaffel im Sanitäts- und Einsatzdienst. 

Die jungen Rotkreuzler lernen in dieser Fachdienstausbildung alles rund um Erkrankungen und Verletzungen für den Sanitätseinsatz. So wurde das Tragen von persönlicher Schutzkleidung während des Sanitätseinsatzes insbesondere vor dem Hintergrund des Schutzes vor dem Coronavirus betrachtet. 

Die umfangreichen Lerninhalte beinhalten die Herz-Wiederbelebung mit Hilfsmitteln wie dem Larynx-Tubus und dem Automatischem Externen Defibrillator (AED). Darüber hinaus war das Wissen über verschiedene Schockarten und deren Behandlung Lerninhalt. Außerdem lernten die Kursteilnehmer das strukturierte Vorgehen bei einem Notfall nach verschiedenen Schemata, erwarben Kenntnis über das Herzkreislaufsystem des Menschen, Verletzungen im Bewegungsapparat und deren Versorgung bis hin zum akuten Bauchtrauma. Auch die Rettung und der fachgerechte Transport von Verletzten waren Themen, die während des Kurses theoretisch und praktisch geübt wurden.

Der Kurs wurde unter der engagierten und hochkompetenten Leitung von Michaela Gerber und Dr. Timo Meier sowie weiteren Ausbildern unter Corona-Bedingungen durchgeführt. Am Ende stand die theoretische und praktische Prüfung an, bei dem realistische Fallbeispiele von den jungen Sanitäter*innen abgearbeitet werden mussten.  

Wir sind sehr stolz auf unseren DRK-Nachwuchs, die neben der Schule und Beruf an den Wochenenden die Schulbank gedrückt haben und sich fachlich für das Ehrenamt weitergebildet haben. Die Kenntnisse können nun im Schulsanitätsdienst, bei Sanitätseinsätzen, bei Sanitätswachdiensten und natürlich auch im privaten Umfeld eingesetzt werden.

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news-655 Mon, 15 Nov 2021 10:27:17 +0100 Ökumenische Gedenkfeier in Bühl /das-drk/presse-service/meldung/oekumenische-gedenkfeier-in-buehl.html Ökumenische Gedenkfeier in der Bühler Kirche St Peter & Paul am 5. November. In feierlichem Rahmen wurde der verstorbenen Rotkreuzler der vergangenen zwei Jahre gedacht. Still und festlich kamen die Mitglieder aus Ehrenamt und Hauptamt sowie Angehörige zusammen, um das Andenken zu wahren. Begleitet wurde die Feier von den Alphornbläsern.

Die beiden Seelsorger aus dem evangelischen und dem katholischen Pfarramt gestalteten gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und Vertretern des Hauptamtes einen feierlichen Rahmen für das Totengedenken. In würdevollem Vortrag wurde an Momente aus dem Rotkreuzleben der Verstorbenen erinnert.  Josef Steinel, Martin Stiebitz und Hubert Köninger verlasen die Gedenktexte. Die Bereitschaften und Vertreter aus den Ortsvereinen erwiesen den Verstorbenen ebenso die Ehre wie auch Vorstand Felix Brenneisen. Dieser Gottesdienst war eine würdevolle Ehrung aller verstorbenen DRK Mitglieder, so die Resonanz aus dem Kreis der Besucher.

 

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news-654 Tue, 26 Oct 2021 10:32:40 +0200 Eine Spende, die Bewegung bringt: DRK-Tagespflege in Bühl erhält eine „Baumelbank“ /das-drk/presse-service/meldung/eine-spende-die-bewegung-bringt-drk-tagespflege-in-buehl-erhaelt-eine-baumelbank.html Seit Mai 2021 begrüßt die Tagespflege-Einrichtung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern seine Gäste im Hause des betreuten Wohnens in der Rheinstraße 8 in Bühl und ermöglicht den Seniorinnen und Senioren tagsüber entsprechend der persönlichen Bedürfnisse gut versorgt zu sein. Wichtig ist für die Gäste auch, an einem abwechslungsreichen, strukturierten Tagesablauf teilzunehmen. Im vielfältigen Programm sind neben aktivierenden Übungen, gemeinsamen Mahlzeiten und Feiern auch Spaziergänge oder kleine Ausflüge in die nahe Umgebung. 

Bei den Spaziergängen stieß eine Baumelbank in einer Grünanlage der Stadt Bühl auf sehr großen Zuspruch bei den Tagesgästen. Das Sitzen auf der überhohen Bank ermöglicht, die Beine locker baumeln zu lassen und soll positiv und entlastend auf Knie und Gelenke wirken. Da die Begeisterung für diese Bank äußerst groß war, entschloss sich Albrecht Heizmann, selbst Gast beim DRK, der Tagespflege-Einrichtung eine solche Bank zu spenden.

Für diese besondere Großzügigkeit bedankte sich DRK-Vorstand Felix Brenneisen gemeinsam mit dem Team der Pflege herzlich bei Herrn Heizmann, der auch seinen Geburtstag in der Tagespflege mitfeierte. „Ich musste einfach zu meinem 75. Geburtstag etwas für Andere tun – und ich spende herzlich gerne. Hier in der Tagespflege finde ich eine tolle Stimmung und echte Gemeinschaft vor, ein Miteinander das richtig guttut. Ich komme einfach sehr gerne hierher“, so Albrecht Heizmann.

Die hochwertige Bank ließ er von einer Schreinerei in Bühlertal fertigen. Sie wird einen besonderen Platz auf der Terrasse der Tagespflege bekommen und in das regelmäßige Programm integriert, sodass die Gäste das Sitzen und Entspannen darauf regelmäßig genießen können.

 

 

v.l.n.r.: Anita Heyduck-Rieger, Stefanie Doll, Albrecht Heizmann, Ursula Friedmann, Felix Brenneisen
 

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news-653 Thu, 30 Sep 2021 11:51:02 +0200 Großartiges Engagement im Ehrenamt: DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ehrt die Helfenden in der Pandemiebekämpfung /das-drk/presse-service/meldung/grossartiges-engagement-im-ehrenamt-drk-kreisverband-buehl-achern-ev-ehrt-die-helfenden-in-der-pandemiebekaempfung.html Mit einer Einladung zu einem Helferfest konnte der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. nach vielen Monaten unermüdlicher Einsatzbereitschaft ein Dankeschön an die vielen Damen und Herren in den ehrenamtlichen Bereitschaften im Kreisverband aussprechen. Sie haben sich in den letzten 1,5 Jahren unter sehr schwierigen Bedingungen in der Pandemiebekämpfung engagiert: Die Helfenden waren in den Mobilen Impfteams der Kreisimpfzentren eingesetzt, haben bei den Fiebermessungen am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden im Dauereinsatz gestanden oder haben in den zahlreichen Schnelltest-Zentren, die das DRK seit Anfang 2021 personell unterstützt oder direkt bereitgestellt hat, maßgeblich eingebunden. Zum Kreis zählen auch die Gruppenleiter des Jugendrotkreuzes sowie alle Ausbilder, die Fort- und Weiterbildungen sichergestellt haben. Außerdem viele hauptamtlich Mitarbeitende, die im Kreisverband eine Schnittstelle zu allen Aktionen waren bzw. es immer noch sind. Da das persönliche Miteinander in den vergangenen 1,5 Jahren viel zu kurz kam, auch wenn die Teams an den unterschiedlichen Einsätzen teilgenommen haben, konnten sie sich beim Helferfest austauschen.

Der Einsatz während der Pandemie bedeutet nicht nur einen hohen Stundenaufwand, sondern auch, sich selbst dem pandemischen Risiko auszusetzen und dies zum Schutze der Bevölkerung in Kauf zu nehmen. Deshalb sprach Vorstand Felix Brenneisen seinen außerordentlichen Dank, verbunden mit großem Respekt an alle aus, die sich selbstlos engagiert haben. Mit Dankesurkunden ehrte der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. alle Helferinnen und Helfer, die sich in der Covid-19 Pandemie in den vielen verschiedenen Aufgabenbereichen der Pandemiebekämpfung ehrenamtlich eingebracht haben.

Für einen besonders hohen und beispielhaften Einsatz verliehen Felix Brenneisen, Vorstand und Nicole Vogler, Mitglied des Aufsichtsrates und stellv. Vorsitzende Kreisausschusses, gemeinsam mit Martin Stiebitz, Kreisbereitschaftsleitung, darüber hinaus die Ehrungen des DRK-Bundesverbandes an 21 Ehrenamtler. Die besonders geehrten Personen fanden sich am Schluss zu einem gemeinsamen Bild zusammen. 

Zahlen und Fakten:
•    Fiebermessungen am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden: 1.112 Einsatzstunden, 69 Helferinnen und Helfer, 45 Tage, über 13.000 Fiebermessungen
•    Mobile Impfteams: 5.476 Einsatzstunden gesamt (davon 1.680 durch den KV Rastatt), 132 Einsatzkräfte aus KV Bühl und KV Rastatt, 10.337 gefahrene KM, über 11.000 durchgeführte Impfungen.
•    Corona-Schnelltests: 6.555 Einsatzstunden, 162 Helferinnen und Helfer
 

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news-652 Wed, 22 Sep 2021 14:05:00 +0200 Interkulturelle Woche im Landkreis Rastatt: Veranstaltungen in Kooperation mit der Stadt Bühl /das-drk/presse-service/meldung/interkulturelle-woche-im-landkreis-rastatt-veranstaltungen-in-kooperation-mit-der-stadt-buehl.html An den diesjährigen Interkulturellen Wochen im Landkreis Rastatt beteiligt sich das DRK gemeinsam mit der Stadt Bühl mit zwei Veranstaltungen. „Probier‘ mal, wie’s bei mir zuhause schmeckt“: Live-Cooking am 9. Oktober zu den Interkulturellen Wochen: 
Das Koch- und Lesebuch „Probier‘ mal, wie’s bei mir zuhause schmeckt“ hat seit Oktober vergangenen Jahres viel Aufmerksamkeit erfahren. Das Buch, das auf eine kulturelle und kulinarische Reise durch die Heimatländer der Kinder des Bühler „Café International“ einlädt, steht auch im Mittelpunkt einer Veranstaltung der diesjährigen Interkulturellen Wochen des Landkreises Rastatt. Am Samstag, 9. Oktober, findet im „Gecco“ in der Hauptstraße gegenüber der beiden Rathäuser ein Live-Cooking statt. Die 17-jährige Razan präsentiert von 10.00 bis 14.00 Uhr aus dem Koch- und Lesebuch ihr Lieblingsrezept Qataef. 
Dabei besteht nicht nur die Möglichkeit, ihr beim Zubereiten über die Schulter zu schauen, die leckere Süßigkeit kann natürlich auch probiert werden. Zugleich wird das Buch an diesem Vormittag auch an einem Stand des „Café International“ auf dem Wochenmarkt ausgelegt. Ansprechpartnerin bei der Stadt Bühl zum „Café International“ und zum Aktionstag ist die städtische Integrationsbeauftragte Lisa Horcher, E-Mail integration@buehl.de, Telefon (0 72 23) 9 35-5 01. 

Bereits am Sonntag, 3. Oktober, ist Ali Can im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Bühl zu Gast. Der Sozialaktivist und Initiator der Twitteraktion #MeTwo liest ab 19.00 Uhr im Friedrichsbau aus seinem Buch „Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere“. Für ihn steht fest: Heimat – das sind die Werte, die wir teilen. Und an einem offenen, konstruktiven Dialog über sie sollten alle teilnehmen können, die in diesem Land leben – ob mit oder ohne Migrationshintergrund.  Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Murat Bay auf dem orientalischen Zumpfinstrument Bağlama, manch einem auch als Saz bekannt. Der Eintritt zur Lesung ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich bis Donnerstag, 30. September, bei der städtischen Integrationsbeauftragte Lisa Horcher, E-Mail integration@buehl.de, Telefon (0 72 23) 9 35-5 01. Beide Veranstaltungen führt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern gemeinsam mit der Stadt Bühl durch.

 

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news-651 Fri, 17 Sep 2021 08:51:08 +0200 Erfolgreicher Ausbildungsabschluss: DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. freut sich über zehn neue Notfallsanitäter/innen /das-drk/presse-service/meldung/erfolgreicher-ausbildungsabschluss-drk-kreisverband-buehl-achern-ev-freut-sich-ueber-zehn-neue-notfallsanitaeter-innen.html Nach drei intensiven Ausbildungsjahren konnten sich zehn Absolventen und Absolventinnen im Beruf des Notfallsanitäters gemeinsam mit ihren Praxisanleiter/innen im DRK-Kreisverband Bühl-Achern über den Erfolg freuen. Alle haben ihre staatliche Prüfung erfolgreich abgelegt und ihr Ziel erreicht - zwei von ihnen sogar mit der Traumnote 1,0. Sie alle unterstützen ab Oktober den Kreisverband an den Rettungswachen Baden-Baden, Gaggenau und Rastatt. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern als Träger des Rettungsdienstes Mitelbaden bietet die Qualifizierung im Rettungsdienst an seinen unterschiedlichen Lehrrettungswachen in der Region Mittelbaden in Achern, Bühl, Baden-Baden, Rastatt und Gernsbach sowie auch an der Integrierten Leitstelle an.

Für die Ausbildung hat der Kreisverband Bühl-Achern insgesamt ein Team aus zwölf Praxisanleiter/innen, die parallel zur Berufsschule und dem Dienst auf den Rettungswachen die Ausbildungsinhalte den Lehrjahren entsprechend angepasst vermitteln. Nils Haag, Teamleitung der Praxisanleiter im Rettungsdienst, betont: „Unsere jungen Absolventen und Absolventinnen haben ein Bewusstsein für die beruflichen Perspektiven sowie die Weiterbildungsmöglichkeiten im Rettungsdienst und können diesen Weg durch ihren erfolgreichen Abschluss weiter beschreiten. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Nachwuchskräfte nun für den weiteren Einsatz an unseren Rettungswachen bereit sind.“ 
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist der größte Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Mittelbaden und der nördlichen Ortenau. „Wir haben uns ganz bewusst für eine starke Ausbildung entschieden, um künftig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ich gratuliere den frischgebackenen Notfallsanitäter/innen ganz herzlich zu ihrem Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den engagierten Fachkräften im Team des Rettungsdienstes.“ so Felix Brenneisen, Vorstand des Kreisverband Bühl-Achern e.V. 

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news-650 Mon, 06 Sep 2021 14:11:41 +0200 Umsortieren für den Herbst: Kleiderladen Fundus bereitet sich auf die kühlere Jahreszeit vor. /das-drk/presse-service/meldung/umsortieren-fuer-den-herbst-kleiderladen-fundus-bereitet-sich-auf-die-kuehlere-jahreszeit-vor.html Zum Herbstbeginn sortiert das Team des DRK-Kleiderladen Fundus die vielen Kleiderspenden im Verkaufsraum und dem Lager um. Man schafft Platz für bunte Mode der Übergangszeit und bereitet für die Kundinnen und Kunden alles vor, damit diese in der Auswahl gut erhaltener Herbstkleidung das Passende zu finden. 

Das umfangreiche Sortiment lässt sich auf der räumlich begrenzten Fläche des Fundus nur auf einem Weg kundenorientiert steuern: indem alle anpacken, Kleidungsstücke jahreszeitlich bedarfsgerecht ein- und umschichten und für einen pfleglichen Umgang mit den werthaltigen Spenden sorgen.
Alles wird saisonal neu begutachtet und ladenfein gemacht. Für die große Umräumaktion zum Herbst haben sich die Ehrenamtlichen aus dem Fundus zwei ganze Tage sowie ein Wochenende eingeplant. Deshalb kann am Freitag, den 10. September 2021 kein Verkauf stattfinden. Ab Montag, dem 13. September steht das modische Sortiment dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. 

Aus Kapazitätsgründen können allerdings weiterhin nur wenige, gezielte Kleiderspenden angenommen werden. Kinderbekleidung, Sportartikel, Herrenbekleidung, auch in kleinen Größen, sowie gut erhaltene Haushaltsartikel dürfen gerne nach vorheriger Terminabstimmung gebracht werden. 
„Wir haben sehr, sehr viele wertige Kleidungsstücke als Spenden erhalten, damit sind wir wirklich gut bestückt. Sogar zahlreiche Einzelstücke, die völlig unbenutzt und ungetragen sind, sind vorhanden,“ so Doris Schmith-Velten von der Servicestelle Ehrenamt beim DRK. „Es ist uns wichtig, allen Kunden eine gute Auswahl zu bieten. Bei uns kann jeder einkaufen, dem Nachhaltigkeit etwas bedeutet und der gerne ein Schnäppchen bei gut erhaltener Mode sucht.“ Wer sich dazu genauer erkundigen möchte oder einen Annahmetermin vereinbaren möchte, kann sich telefonisch an Schmith-Velten wenden. 

Der Kleiderladen Fundus steht jedem offen; es ist keine Berechtigung erforderlich, um einzukaufen und wertigen Artikeln eine zweite Chance zu geben: nicht nur modische Kleidung, Spielsachen, Baby- und Kinderartikel sind reichlich zu finden, sondern auch Wäsche sowie neuwertige Dessous und Haushaltswaren. Allen Spendern, die dieses vielfältige Angebot ermöglichen, dankt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern sehr herzlich.

Öffnungszeiten (NUR VERKAUF):

Montag, Mittwoch, Freitag:    14 – 17 Uhr
Dienstag + Donnerstag            9 – 12 Uhr 

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news-649 Fri, 20 Aug 2021 13:18:05 +0200 Gemeinsame Aktion hilft dem Ahrtal beim Schulstart mit Grundausstattung /das-drk/presse-service/meldung/gemeinsame-aktion-hilft-dem-ahrtal-beim-schulstart-mit-grundausstattung.html Anfang August hat die Gemeinde Weisenbach in Kooperation mit der Johann-Belzer-Schule Weisenbach, der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Weisenbach, dem DRK-Kreisverband Bühl-Achern und dem Verband für Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg einen Hilfstransport mit Schulmöbeln in das von der Flutkatastrophe betroffene Ahrtal organisiert. Mit seiner Idee kam der Hausmeister der Johann-Belzer-Schule und stellvertretende Feuerwehrkommandant Roland Hürst vor einigen Tagen auf den Bürgermeister Daniel Retsch und Oliver Hintzen, Rektor der Johann-Belzer-Schule und stellv. Landesvorsitzender des VBE Baden-Württemberg, zu, die Gemeinden mit Schulmöbeln aus der Grundschule zu unterstützen. 

Begeistert von dieser Idee setzte sich daraufhin das Büro des Bürgermeisters, Manuela Frorath, mit den fünf Ahrtalgemeinden in Verbindung, worauf sehr schnell die Gemeinde Altenahr Bedarf anmeldete, denn die Grundschule wurde beim Hochwasser zerstört und sie mussten nach einer Lösung suchen, wie sie den Unterricht wieder möglich machen konnten. 
In der Verbandsgemeinde soll der Unterricht ab 30.08. wieder starten, somit drängte auch die Zeit. 

Nach einigen Telefonaten und Mails mit der Gemeindeverwaltung Weisenbach und Verbandsgemeinde Altenahr standen dann auch gleich mehrere Adressaten in der Verbandsgemeinde Ahrtal fest, nämlich die Grundschule Vischeltalschule in Berg sowie die Ahrtalschule (Realschule plus). Durch das ehrenamtliche Engagement von Hintzen beim DRK Kreisverband Bühl-Achern konnte dieser den Transport mit einem LKW organisieren. Der VBE hat seinen Vito ebenfalls sofort und absolut selbstverständlich zur Verfügung gestellt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weisenbach halfen bei der Verladung der Möbel und begleiteten zum Teil den Transport mit einem Mannschaftstransportwagen.  

Begeistert von der Idee war es für Bürgermeister Daniel Retsch aus Weisenbach eine Selbstverständlichkeit, auch in seinem Urlaub den Konvoi als Helfer zu begleiten. Insgesamt wurden so etwa 100 Tische und 70 Stühle auf die Reise in das Ahrtal mitgenommen.

Am Unglücksort angekommen, waren alle Beteiligten erschüttert vom Ausmaß der Zerstörung in den Ahrtalgemeinden. Die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ahrtal, Cornelia Weigand, und ihre Mitstreiter vor Ort waren froh und erleichtert, denn Vieles gilt es derzeit in diesen Gemeinden zu organisieren und zu planen und Hilfe und Unterstützung sind willkommen, um in den nächsten Wochen, Monate und auch Jahren diese Gemeinden wieder aufzubauen. 

Gänsehautmomente entstanden, als den Helfern von persönlichen Schicksalen berichtet wurde. Die Dankbarkeit über die Spende war enorm, denn sie im gesamten Kreis waren keine Schultische in der notwendigen Größe für die zukünftigen Erstklässler mehr vorhanden. Zudem können die Schülerinnen und Schüler ihre hoffentlich bis dahin vorhandenen Rucksäcke oder Taschen seitlich hinhängen und das zur Verfügung gestellte Material unter der Tischplatte deponieren – einfachste Umstände, die den Kindern in ihrem schlimmen Chaos etwas Struktur geben. Als die Schulkräfte erfuhren, dass es sich bei den Möbeln nicht um eine Leihgabe sondern tatsächlich um eine Spende handelt, kam es zu sehr emotional bewegenden Momenten.

Am Mittwochabend kehrte die Einsatztruppe nach Weisenbach zurück, erleichtert, der Verbandsgemeinde Ahrtal geholfen zu haben, jedoch auch erschüttert über den Zustand im Katastrophengebiet. 

Allen Beteiligten ein herzlicher Dank für ihren tatkräftigen Einsatz.  

 

Bilder: © O. Hintzen

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news-648 Tue, 27 Jul 2021 13:41:26 +0200 Wertvolles Material für Rettungseinsätze: die Rettungshundestaffel erhält neue Einsatzrucksäcke /das-drk/presse-service/meldung/wertvolles-material-fuer-rettungseinsaetze-die-rettungshundestaffel-erhaelt-neue-einsatzrucksaecke.html Die Rettungshundestaffel ist Teil der ehrenamtlichen Bereitschaft im Kreisverband Bühl-Achern e.V. Die Teams aus Hundeführer und Hunden werden bei besonderen Einsatzlagen zu Hilfe gerufen und unterstützen die eingesetzten Such- und Rettungskräfte. Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von Hund und Hundeführer ist ein zeitaufwendiges Ausbildungs- und Trainingsprogramm. Nach mehreren pandemiebedingten Zwangspausen und Beschränkungen für die mehrstündigen gemeinsamen Trainings und Einsatzübungen kann die Staffel nun wieder zweimal wöchentlich zusammenkommen und sich so auf besondere Rettungslagen einzustellen. Kenntnisse und Einsatzbereitschaft müssen alle zwei Jahre durch eine Prüfung neu bestätigt werden. Es gilt also intensiv zu trainieren, die Zusammenarbeit der Teams zu fördern und die feinen Nasen zu schulen. Vom 23. bis 25. Juli trafen sich deshalb die Staffelmitglieder zum Trainingswochenende auf dem Gelände des Kernhofes in Seebach im Schwarzwald. 

Bei den Spezialeinsätzen ist die Ausrüstung mit wertvollem Material von großer Wichtigkeit. Der DRK-Kreisverband hat für die Rettungshundestaffel in sieben neue, speziell auf die Bedürfnisse der Teams ausgestattete Einsatzrucksäcke investiert. Vorstand Felix Brenneisen besuchte die Hundestaffel am Trainingswochenende und übergab die Rucksäcke an Staffelleiter Christian Busch. Damit sind die Rettungshunde des Kreisverbandes für kommende Einsätze noch besser ausgerüstet, um im Notfall schnell und gezielt Mensch und Hund erste Hilfe leisten zu können.

In 2020 wurden Hunde und Hundeführer in 24 Einsätze gerufen, um vermisste Personen in unübersichtlichem Gelände oder auf einer großen Fläche zu finden. Mit mehr als 20 Hundeteams und 11 geprüften Rettungshunden ist die Staffel eine der größten im DRK-Landesverband Baden.

Das Einsatzgebiet umfasst die Region Mittelbaden vom Murgtal im Norden bis Rastatt, den Stadtkreis Baden-Baden, Bühl und die Schwarzwaldhochstraße und reicht bis hinein ins Achertal. In Kooperation mit anderen Rettungshundestaffeln sind sie bis zur Schweizer Grenze aktiv. Ein herzlicher Dank gilt den Unternehmen, die ihre Flächen als Übungsgelände zur Verfügung stellen, wie dem Kernhof, auf dessen weitläufigen Gelände viele Situationen erarbeitet werden konnten.
 

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news-647 Thu, 22 Jul 2021 10:55:33 +0200 Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften aus dem Hochwasser-Einsatz zurück /das-drk/presse-service/meldung/einsatzkraefte-der-drk-bereitschaften-aus-dem-hochwasser-einsatz-zurueck.html Wohlbehalten zurückgekommen! Die Einsatzkräfte der ehrenamtlichen Bereitschaften konnten sich am Dienstag, 20. Juli nach erneutem Einsatz in der Region des Hochwasser-Unglücks um Ahrweiler wieder auf den Heimweg machen. Sie haben gemeinsam mit zahlreichen Einheiten des Bevölkerungsschutzes aus ganz Baden-Württemberg den betroffenen Menschen im Katastrophengebiet helfend zur Seite gestanden. Nach der ersten Anforderung von Hilfskräften am Donnerstag, 15. Juli, und dem Einsatzende, erhielten die Bereitschaften aus dem Landkreis Rastatt am Samstag, 17.7. ein erneutes Hilfeersuchen aus Rheinland-Pfalz. Sie waren auf einen mehrtätigen Einsatz vorbereitet. Ein KTW-B und ein Begleitfahrzeug aus dem KV Bühl-Achern sowie ein KTW-B aus dem KV Rastatt waren kurzfristig erneut einsatzbereit und machten sich auf den Weg ins Hochwassergebiet. Vorstand Felix Brenneisen und Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz begrüßten Dominic Braun (OV Achern), Silvia Hechinger (OV Ottersweier), Sebastian Fiedler (OV Kappelrodeck) und Karl-Heinz Withum (OV Achern) bei deren Rückkehr und dankten herzlich für den engagierten Einsatz. news-646 Tue, 20 Jul 2021 13:27:15 +0200 Einsatzkräfte des DRK aus Bühl-Achern, Rastatt und Baden-Baden im Katastropheneinsatz in Rheinland-Pfalz /das-drk/presse-service/meldung/einsatzkraefte-des-drk-aus-buehl-achern-rastatt-und-baden-baden-im-katastropheneinsatz-in-rheinland-pfalz.html Das Hilfeersuchen des Landes Rheinland-Pfalz erreichte am Donnerstag kurz vor 15.45 Uhr über die Katastrophenschutzbehörde die Bereitschaften der Rettungsorganisationen. Zur Verlegung von Patienten aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurden 100 KTW-Teams des Bevölkerungsschutzes aus ganz Baden-Württemberg angefordert, um den Regelrettungsdienst im Schadensgebiet der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz zu entlasten. Alle Regierungsbezirke waren angewiesen jeweils 25 Hilfsteams in die Unglücksregion zu schicken. Die Krankentransportwagen wurden vom Innenministerium Baden-Württemberg an den zentralen Treffpunkt der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal beordert. Bereits um 16.06 Uhr konnten die DRK-Kreisverbände Bühl-Achern und Rastatt sowie der DRK-Kreisverband Baden-Baden insgesamt 4 Teams zusammenstellen und sich ad hoc an dem Hilfseinsatz beteiligen. Die Besatzungen waren spontan über die Kreisbereitschaftsleitung verfügbar und bereiteten sich kurzfristig auf einen Verbleib von einigen Einsatztagen vor. 

Mit insgesamt 25 Krankentransportwagen wurden sie von Bruchsal aus im Marschverband mit Sondersignal in die Region um Ahrweiler entsandt und erhielten dort ihre Einzelaufträge. Die Bereitschaftskräfte verlegten mehrere Patienten in entferntere Krankenhäuser u.a. auch ins Bundeswehrkrankenhaus Koblenz. Derzeit steht noch nicht fest, ob die Hilfskräfte noch weiter im Einsatz verbleiben oder auch weitere Betreuungseinheiten angefordert werden. Die Rettungskräfte vor Ort sind nach den stundenlangen und dramatischen Einsätzen selbst erschöpft und benötigen Entlastung.

Das DRK konnte sich erneut auf die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft seiner ehrenamtlichen Helfer*innen aus den Bevölkerungsschutzeinheiten verlassen. Ein großer Dank gilt diesen Menschen, die sich hier im Ehrenamt engagieren. Nicht zuletzt bedankt sich das DRK aber ausdrücklich bei den Arbeitgebern, die auch in diesem Fall sofort solidarisch und bereit waren, ihre Beschäftigen von der Arbeit freizustellen und so einen schnellen Notfalleinsatz ermöglicht haben.

Nach den schweren Unwettern und Überschwemmungen befinden sich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr als 3.500 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Dauereinsatz, um den betroffenen Menschen zu helfen.  Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen über die zentrale Website des Deutschen Roten Kreuzes oder direkt an IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33XXX, Stichwort: Hochwasser. 

https://www.drk.de/spenden/privatperson-spenden/jetzt-spenden/

 

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news-645 Fri, 02 Jul 2021 13:02:15 +0200 Beratung ohne Grenzen - 5 Jahre MBE-Netzwerk /das-drk/presse-service/meldung/beratung-ohne-grenzen-5-jahre-mbe-netzwerk.html Seit nunmehr fünf Jahren arbeiten die Verantwortlichen der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) aus unterschiedlichen Wohlfahrtsverbänden des Stadtkreises Baden-Baden und Landkreis Rastatt gemeinsam in einem Netzwerk und unterstützen Ratsuchende aus der ganzen Welt. Das bundesgeförderte Angebot der „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“ (MBE) wird seit 2005 als Bestandteil der Integrationsarbeit des Bundes in den Kommunen angeboten. Im Zentrum steht die sozialpädagogische Beratung und Begleitung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Ergänzt wird das Angebot durch Netzwerkarbeit und besondere Hilfen vor Ort. Die Freie Wohlfahrtspflege sowie der Bund der Vertriebenen (BdV) sind Träger der MBE. „Wir bieten individuelle Orientierungshilfen und konkrete Unterstützung bei der Erstintegration. Indem wir die Fähigkeiten und Kompetenzen der neu zugewanderten Menschen stärken, ermöglichen wir es Ihnen, ihr Leben hier selbstständig in die Hand zu nehmen“ erklärt Adrian Struch, Migrationsberater beim Caritasverband Baden-Baden e.V. Verdeutlicht wird dies auch durch die rückläufige Zahl von ALG-II-Leistungsempfängern im Verlauf der Beratung. Während zu Beginn der Beratung noch 61,1% der Ratsuchenden Leistungen nach ALG II bezogen, waren es am Ende der Beratung nur noch 38,9% (Stand 2019). Derzeit können Ratsuchende bundesweit 1.359 Beratungsstellen aufsuchen. Hierzu zählen auch die Beratungsstellen des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., des Caritasverbandes Baden-Baden e.V., des Caritasverbandes für den Landkreis Rastatt e.V. und des Diakonischen Werks des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt. Die Beratungsstellen arbeiten nach hohen fachlichen Standards und zur großen Zufriedenheit der Ratsuchenden. Neben einer zielgeführten Einzelfallberatung ist die kontinuierliche Weiterbildung des Fachpersonals ein weiterer zentraler Bestandteil der MBE. Das Programm wird aus dem Bundeshaushalt über das Bundesinnenministerium gefördert und über das ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bewilligt.

Mit seiner Gründung im Jahr 2016 ist das vorrangige Ziel des „Netzwerks MBE Stadtkreis Baden-Baden und Landkreis Rastatt“ das Beratungsangebot der einzelnen Fachstellen durch einen regelmäßigen Wissensaustausch zwischen den Fachstellen zu verbessern, getreu dem Motto „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. „Da es immer wieder zu komplexen Fragestellungen oder Problemlagen in der Migrationsberatung kommt, ist für uns Mitarbeitende ein kollegialer Austausch auf regionaler Ebene enorm wichtig “, beschreibt Katharina Schlosser vom Caritasverband für den Landkreis Rastatt e.V.

Christina Werner seit Mai 2019 verantwortlich für die MBE beim DRK Kreisverband Bühl-Achern e.V. ergänzt, „durch die Migrationsberatung haben wir es geschafft, viele der ratsuchenden Menschen in Integrations- oder Sprachförderkurse zu vermitteln. Durch die Zusammenarbeit in einem regionalen Netzwerk mit unterschiedlichen Netzwerkpartner*innen können wir außerdem ein optimales Unterstützungsangebot anbieten.“

Wie verlässlich und systemrelevant die MBE vor Ort ist, hat sich während der pandemiebedingten Krisensituation gezeigt: Bundesweit haben die Maßnahmen zur Einschränkung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus die Arbeiten vieler Behörden und sozialer Einrichtungen erschwert. Die MBE-Beratungsstellen im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden konnten und können trotz dieser Einschränkungen ihre Beratung durch kreative Lösungen wie Online-Beratung und Telefonsprechstunden durchweg sicherstellen. „Vor allem die telefonische Sprechstunde wurde von den Ratsuchenden in Anspruch genommen. Durch die Zuschaltung von ehrenamtlichen Dolmetscher*innen konnten wir ohne Unterbrechung adäquate Unterstützung bieten“, so Arta Jakupi vom Diakonischen Werk des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt. 
Dass die MBE-Beratenden in dieser herausfordernden Zeit einmal mehr ihr hohes Engagement bewiesen und ein qualitativ hochwertiges Beratungsangebot aufrechterhalten haben, ermöglichte auch den Integrationsprozess über den Lock-Down hinweg aufrecht zu erhalten und positiv zu begleiten. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer derzeit ist und auch in den nächsten Jahren weiterhin bleiben wird.

Bei Fragen sind die Beratungsstellen vor Ort zu erreichen unter DRK Kreisverband Bühl-Achern e.V. (Christina Werner): 07223 9877535; Diakonisches Werk des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt (Arta Jakupi): 07222 502770; Caritasverband für den Landkreis Rastatt e.V. (Selda Altuntas): 07222 929282, Caritasverband für den Landkreis Rastatt e.V. Außenstelle Bühl (Katharina Schlosser): 07223 939040; Caritasverband Baden-Baden e.V. (Adrian Struch): 07221 183525


Bild: © Sophia Steinel / DRK 
Vlnr: Adrian Struch / Arta Jakupi / Katharina Schlosser / Christina Werner
 

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news-644 Sat, 12 Jun 2021 10:57:00 +0200 „Fit bis ins hohe Alter" - Aktivierende Hausbesuche: Ausbildung beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. /das-drk/presse-service/meldung/fit-bis-ins-hohe-alter-aktivierende-hausbesuche-ausbildung-beim-drk-kreisverband-buehl-achern-ev.html Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. und der Kreisseniorenrat Rastatt e.V. haben sich „das Leben im Alter“ zum Thema gemacht und wollen gemeinsam für alle Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, in ihrer gewohnten Umgebung ein regelmäßiges Aktivierungsprogramm anbieten.

Gesellschaft, Bewegung und körperliche Aktivität sind zentrale Bausteine zum Erhalt der selbständigen Lebensführung. Ziel des „aktivierenden Hausbesuchs“ ist es, soziale Kontakte, Alltagskompetenz und die Selbständigkeit der Menschen so lange wie möglich zu erhalten. 

Das Konzept für den „Aktivierenden Hausbesuch“ besteht aus zwei Teilen: Bewegung und Gespräch. Es geht um Übungen zur Sturzprophylaxe, zur Verbesserung der Koordination, um den Austausch im Gespräch, um soziale Kontakte oder ganz einfach um die „Stärkung der Alltagskompetenz“. Der DRK-Aktivierende Hausbesuch ist ein Gewinn für die Besuchten und die Besucher, für Kunde und Anleiter/innen.

Wer Interesse an dieser Ausbildung und einer anschließenden ehrenamtlichen Betätigung hat, kann diesen Lehrgang besuchen; Ort und Kursleitung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Termine:   

Teil 1:            Samstag, 3. Juli 2021 und Sonntag, 4. Juli 2021

Teil 2:            Samstag, 11. und Sonntag, 12. September 2021

Diese Ausbildung ist für alle künftigen Ehrenamtlichen im Bereich „Aktivierende Hausbesuche“ kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie diese Ausbildung absolvieren wollen. Damit wir entsprechend disponieren können, sind wir Ihnen für Ihre baldige Anmeldung dankbar. Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern.

Anmeldungen werden erbeten unter  07223 9877-504 .

 

Bild: ©Adobe Stock / pictworks

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news-643 Thu, 10 Jun 2021 10:40:00 +0200 Im Dienst der Pandemiebekämpfung: die ehrenamtlich Helfenden im DRK /das-drk/presse-service/meldung/im-dienst-der-pandemiebekaempfung-die-ehrenamtlich-helfenden-im-drk.html Schon im Januar gingen die ersten mobilen Impfteams im Auftrag des Kreisimpfzentrums an den Start. Für die Impfungen in den Pflegeheimen im Einzugsbereich des Kreisimpfzentrums Bühl waren ab Freitag, 22.1.2021 zwei mobile Teams des DRK unterwegs. Ein Team stellt seither der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bereit, das zweite Team der DRK-Kreisverband Rastatt. Unterwegs sind die mobilen Teams in Fahrzeugen des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg. Nach der Priorisierungsreihenfolge wurden Seniorinnen und Senioren in den unterschiedlichen Einrichtungen vor Ort geimpft, wofür die Geimpften sich sehr dankbar äußerten und die Besuche als große Entlastung empfanden. Die Region dabei schnell und systematisch abzudecken, erfordert einen hohen personellen Aufwand und eine große Flexibilität. Martin Stiebitz, Kreisbereitschaftsleiter im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V., kann sich immer auf ein großes Engagement der ehrenamtlich Helfenden verlassen, nicht nur während der Pandemie. Über viele Monate hinweg die Impfteams verlässlich zu besetzen, ist jedoch eine außergewöhnliche Herausforderung. Trotz gut vorgedachter Prozesse ließen sich diese nicht immer 1:1 in den Pflegeeinrichtungen umsetzen. Jeder Einsatz war individuell zu betrachten und benötigte stetige Anpassung an örtliche Gegebenheiten. Nur so konnten die Einrichtungen durch die mobilen Impfteams optimal bedient werden und der Tagesablauf der Seniorinnen und Senioren nicht über Gebühr gestört werden. Hervorragende Rückmeldung erhielt Martin Stiebitz dazu auch vom Landratsamt Rastatt, denn die Kombination aus hochprofessioneller Arbeitsweise und steter Optimierung der Prozesse und Abläufe zahle sich aus.

Die komplexe Leistung wurde von insgesamt 63 Personen im Kreisverband Bühl-Achern erbracht, wobei rund 2.632 Stunden für das Thema Impfen aufgewendet wurden.  Dabei haben die beiden Kreisverbände Bühl-Achern und Rastatt sich perfekt ergänzt und blicken auf eine hervorragende Zusammenarbeit.

Allein 2.478 Stunden entfallen auf den Einsatz der mobilen Impfteams. Hier unterstützen die ehrenamtlichen Helfenden in der Dokumentation und im Ablauf, die medizinischen Fachkräfte bereiten den Impfstoff auf und verimpfen diesen gemeinsam mit den Ärzten. Weitere rund 150 Stunden ehrenamtlicher Arbeit kamen durch den Aufbau und die Organisation des Impfzentrums in Bühl und die Dienstplangestaltung zusammen sowie außerdem knapp 50 Stunden des medizinischen Fachpersonals, das zur Spitzenlast oder in Krankheitsvertretung im Kreisimpfzentrum in Bühl einspringt. 

Im Februar kam die Bedarfsanfrage nach Testungen für Beschäftigte in Kindergärten, KiTas und Schulen hinzu und das DRK schuf die erforderlichen Angebote, die zu den Zeitplänen der Erzieher*Innen und Lehrkräfte passten. Gestartet wurden die Testungen für die Stadt Achern bereits am 17.2., als die meisten Helfenden zeitlich bereits in die Mobilen Impfteams eingebunden waren. Auch für die Stadt Bühl entstanden kurzfristig Testangebote, die schnell und professionell in die Realität umgesetzt wurden und so Öffnungsschritte im Schul- und Kinderbetreuungsbetrieb mit regelmäßigen Testungen ermöglichten. Kurzerhand wurde auf dem Verwaltungsgelände des DRK in der Rotkreuzstraße ein Testcontainer ausgestattet, der an drei Tagen der Woche von Ehrenamtlichen aus den Ortsvereinen besetzt war. 

Auch die Bürgertestungen an verschiedenen Standorten erforderten einen umfangreichen Zeitaufwand, sollten doch möglichst viele Testangebote für die Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet des Kreisverbandes Bühl-Achern bereitgestellt werden. In 23 unterschiedlichen Testzentren oder Testinitiativen im Kreisverbandsgebiet waren die DRK-Ortsvereine maßgeblich mit der Umsetzung beauftragt oder ergänzten die kommunalen Strukturen: So in Achern, Bühl, Fautenbach, Kappelrodeck, Seebach, Sinzheim, Ottersweier, Bühlertal und in Sasbach. Um die Bevölkerung bei den Öffnungsschritten durch Testungen Sicherheit zu geben, haben die ehrenamtlich Helfenden im DRK-Kreisverband Bühl-Achern insgesamt 3.874 Stunden erbracht und dabei ein Höchstmaß an qualitativer Arbeit geleistet. 

Nicht zuletzt konnte das DRK auch immer wieder ein besonderes Gespür für individuelle Lösungen beweisen: für die Kommunions- und Konfirmationskinder wurde beispielsweise durch den Ortsverein Fautenbach ein Testangebot geschaffen, um die für die Kinder im Ort und ihre Familien so wichtige Feier mit einer tagesaktuellen Testung abzusichern.

Hinter allem steht ein verlässliches System in der Kooperation zwischen den Bereitschaftsleitungen, den Ortsvereinen und dem Kreisverband, das gegenseitige Unterstützung bietet und so die komplexen Abläufe sicherstellt: Sicherheits- und Hygienerichtlinien sind zu erstellen, Helfende sind zu schulen und mit Sicherheitsausrüstung auszustatten, Material muss geprüft, beschafft und logistisch koordiniert werden, um zu jeder Zeit in ausreichender Menge vorhanden zu sein. Hinzu kommen die Planung und Steuerung der Einsatzzeiten, die Erfassung und Verwaltung der Impf- und Testdaten sowie die Erstellung von Bescheinigungen auf möglichst schnelle und unkomplizierte Weise. Um für die Mammutaufgabe bestens vorbereitet zu sein, wurden alle Helfenden in speziellen Schulungen auf ihre Aufgaben vorbereitet. Nicht zuletzt stehen sie auch an vorderster Front und setzen sich selbst einem persönlichen Risiko aus. Die Sicherheit der Helfenden zu gewährleisten, ist eine wichtige Maxime bei den Einsätzen der DRK-Bereitschaften.

„Die Bereitschaft bei den ehrenamtlich Helfenden, in den vielen Wochen unermüdlich zur Verfügung zu stehen und sich auch hier gemeinsam für die Bevölkerung einzusetzen, ist zu jeder Zeit außerordentlich groß und das DRK dankt allen Beteiligten ausdrücklich für die hervorragende Arbeit“, so Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V.

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news-642 Mon, 07 Jun 2021 09:32:04 +0200 Sommermode einsortiert! DRK-Kleiderladen Fundus öffnet wieder am 7. Juni. /das-drk/presse-service/meldung/sommermode-einsortiert-drk-kleiderladen-fundus-oeffnet-wieder-am-7-juni.html Nach langen Monaten des Lockdowns kann ab Montag, 7. Juni 2021 im Kleiderladen Fundus in der Rotkreuzstraße 1 in Bühl wieder gut erhaltene Kleidung sehr günstig eingekauft werden. In dem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Sortiment sind nun sommerliche Kleidung und Frühlingsware für Kinder und Erwachsene zu finden. Das Team der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Fundus hat die letzten Wochen genutzt, um für die Kunden jahreszeitlich umzusortieren und frische Sommerstimmung einkehren zu lassen. Der Saisonwechsel ist im Fundus immer mit der erneuten Begutachtung der Kleidungsstücke verbunden: Was kann bleiben, was wird wieder sorgfältig verpackt? Ein Aufwand, den die Ehrenamtlichen sehr gerne betreiben, denn im Fundus wird mit gut erhaltener Kleidung fürsorglich umgegangen, damit sie mit gutem Gewissen in die nächsten Hände gelangen kann. Die Erlöse aus dem Verkauf kommen der Sozialarbeit in der Region zugute.

Der Besuch im DRK-Kleiderladen Fundus in der Rotkreuzstraße 1 in Bühl lohnt sich zur Wiedereröffnung ganz besonders: auf das große Angebot von Herrenhemden gibt es zusätzlich 50% Rabatt, Kinderwagen sind gar zu Sonderpreisen zwischen 5 und 10 Euro zu bekommen. Und wer wertige Bademode sucht - auch in großen Größen - kann in einer umfangreichen Auswahl sein Schnäppchen finden. Nicht zuletzt lohnt sich der Besuch im Fundus auch, um durch die „Rot-Couture“ zu schauen: auf einem speziellen Ständer ist Kleidung von TOP-Marken zu Schnäppchenpreisen zu entdecken, viele Teile komplett neuwertig und ungetragen. 

Das Team der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Fundus freut sich auf Mode-affine Kunden und Kundinnen, die gerne nachhaltig Kleidung kaufen und Lust auf gut erhaltene Frühlingsmode haben. Der Kleiderladen Fundus steht jedem offen, um einzukaufen und wertigen Artikeln eine zweite Chance zu geben: nicht nur modische Kleidung. Sondern Spielsachen, Babyartikel, Kinderschuhe sind reichlich zu finden und sogar Wäsche sowie neuwertige Dessous und Haushaltswaren. Allen Spendern, die dieses vielfältige Angebot ermöglichen, dankt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern sehr herzlich.

Nach wie vor gilt für den Einkauf im Fundus das Hygienekonzept des DRK; es ist eine maximale Anzahl von jeweils zwei Kunden gleichzeitig im Laden möglich. 

Öffnungszeiten:  

VERKAUF:                   Montag, Mittwoch, Freitag:     14 – 17 Uhr
                                    Dienstag + Donnerstag       9 – 12 Uhr 

WARENANNAHME:    Mittwoch            14 – 16.30 Uhr

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news-640 Tue, 25 May 2021 14:51:15 +0200 Attraktive Konditionen: Das DRK setzt Zeichen mit dem neuen Tarifvertrag /das-drk/presse-service/meldung/attraktive-konditionen-das-drk-setzt-zeichen-mit-dem-neuen-tarifvertrag.html Nach langen Verhandlungen wurde der neue DRK-Tarifvertrag zwischen der Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes (BTG) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vereinbart, der umfangreiche Verbesserungen gegenüber dem Vorgängervertrag enthält und den besonderen Herausforderungen, denen sich die Beschäftigten in Pflege und im Rettungsdienst tagtäglich stellen müssen, Rechnung trägt. 

Der neue Tarifvertrag bedeutet: Mehr Gehalt für die alle Mitarbeitenden, neue Zulagen für die Beschäftigten im Rettungsdienst und in der Pflege sowie 30 Urlaubstage für alle, unabhängig von der Dauer der Unternehmenszugehörigkeit. Die bereits bestehenden Zulagen für Wechselschichten und die Funktionszulagen für besondere Verantwortungsbereiche im Rettungsdienst wurden ebenfalls erhöht. Ganz neu eingeführt wurde eine gestaffelte Pflegezulage, sowie auch eine Zulage für die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Mit dieser letztgenannten Zulage beschreitet das DRK einen neuen Weg, der in dieser Form noch in keinem anderen vergleichbaren Tarifwerk vorhanden ist. Damit hebt sich das DRK ab und gewinnt durch die neu geschaffenen Konditionen als Arbeitgeber weiter an Attraktivität.  

Die Vergütungsentgelte wurden zum 1. April 2021 um 1,5 Prozent erhöht (mindestens 50 Euro) und steige zum 1. April 2022 um weitere 1,9 Prozent. Alle Beschäftigten erhalten zudem eine Corona-Sonderzahlung je nach Entgeltgruppe von bis zu 600 Euro. Der neue Tarifvertrag gilt ab dem 1. April 2021 und hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2023.

„Wir begrüßen diesen guten Abschluss, der in einer schwierigen Zeit erreicht wurde und freuen uns über die substantiellen Verbesserungen für die Beschäftigten beim DRK,“ so Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V.. „Die umfangreichen neuen Regeln und Verbesserungen mussten nun vor dem Hintergrund der Coronapandemie für den DRK-Kreisverband Bühl-Achern umgesetzt werden. Der Aufwand dafür ist hoch und wir sind den Mitarbeitenden in der Personalabteilung für ihr Engagement wirklich sehr dankbar. Nur so konnte die Komplexität in kurzer Zeit für die Mitarbeitenden in allen Unternehmensbereichen aufgearbeitet werden.“  

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news-641 Thu, 13 May 2021 08:10:00 +0200 Ein herzliches Dankeschön am Tag der Pflege /das-drk/presse-service/meldung/ein-herzliches-dankeschoen-am-tag-der-pflege.html Der 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. Er geht auf den Geburtstag von Florence Nightingale zurück und erinnert an die Pionierin der modernen Krankenpflege. Ein besonderes Dankeschön und eine Anerkennung soll an diesem Tag an die Menschen gehen, die sich jeden Tag mit liebevollem und engagiertem Einsatz  für die Pflege der betreuten Personen einsetzen. Vorstand Felix Brenneisen, mit Petra Forcher, Anita Heyduck-Rieger und Nicole Maier, bereiteten die Blumengrüße an die Mitarbeitenden in den  Bereichen der DRK-Pflegedienste vor und überreichen diese.

Ein Herzliches Dankeschön an alle in den Pflegeteams bei uns im DRK-Kreisverband Bühl-Achern!

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news-639 Fri, 07 May 2021 09:28:41 +0200 DRK-Tagespflegeteam begrüßt seine ersten Gäste in Bühl /das-drk/presse-service/meldung/drk-tagespflegeteam-begruesst-seine-ersten-gaeste-in-buehl.html Mit einem abwechslungsreichen Tagesprogramm begrüßte das Team der DRK-Tagespflege in der Rheinstraße 8 in Bühl seine ersten Gäste. Ganz an der Jahreszeit orientiert, standen Vorlese-Geschichten und Gedächtnistraining zum Frühling, ein Quiz und Frühlingssprichwörter auf dem Plan. Täglich werden auch Seniorengymnastik und aktivierende Bewegungsübungen sowie eine Zeitungsrunde angeboten. Im Gemeinschaftsraum können die Gäste sich austauschen, kennenlernen und in gemütlicher Runde die Mahlzeiten genießen. Durch die Anbindung der offenen Küche können die Gäste auch bei der Zubereitung dabei sein, wobei die Vorspeisen, Desserts und Beilagen täglich frisch vor Ort in der Küche hergestellt werden.

Für die erste Woche nach Eröffnung konnte sich Teamleiterin Stefanie Doll schon über ein reges Interesse freuen. Für interessierte Gäste bietet das DRK die Möglichkeit, das Angebot bei einem Schnuppertag auszuprobieren. Die Seniorinnen und Senioren haben sich teilweise für einen Besuch an einem Tag zum Kennenlernen angemeldet oder wollen die Angebote regelmäßig nutzen.  

Tagesgästen, die aufgrund einer demenziellen Erkrankung oder anderer Einschränkungen nicht an Gruppenangeboten teilnehmen können, werden Einzelangebote zur Beschäftigung, Kommunikation und Wahrnehmung unterbreitet. Der DRK-Fahrdienst übernimmt mit seinen rollstuhlgerechten Spezialfahrzeugen für die Tagespflegegäste die Abholung zu Hause und die Heimfahrt, wenn die Angehörigen dies nicht einrichten können.

Die neue Tagespflege-Einrichtung befindet sich in einem 2021 fertiggestellten Gebäudekomplex, der 23 seniorengerechte Mietwohnungen beheimatet. Vom ambulanten Pflegedienst des DRK werden die Bewohnerinnen und Bewohner in den betreuten Wohnungen versorgt. Durch die ambulante Versorgung wird ein möglichst langes, selbständiges Wohnen in den eigenen „vier Wänden“ ermöglicht. Mit dem Angebot der Tagespflege wird zusätzlich die Möglichkeit der Kontaktpflege zu anderen Menschen, der Entlastung pflegender Angehöriger und der Tagesstrukturierung mit sinnhafter Beschäftigung geschaffen. Dabei ist die Betreuung auf Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Selbständigkeit, Lebensqualität, Gesundheitsförderung und Prävention ausgerichtet. Das Ziel des DRK ist es, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen und die vollstationäre Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung zu vermeiden oder zumindest zu verzögern.

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news-638 Mon, 03 May 2021 08:38:51 +0200 Maibaumstellen in der DRK-Tagespflege-Einrichtung in Lichtenau /das-drk/presse-service/meldung/maibaumstellen-in-der-drk-tagespflege-einrichtung-in-lichtenau.html Trotz des regnerischen Wetters: ein Maibaum muss sein! In der DRK-Tagespflege in Lichtenau haben sich die Gäste schon sehr auf diesen Moment gefreut. Der Maibaum ist alljährlich ein Muss und ein fester Punkt im jahreszeitlich ausgerichteten Aktivitätenplan. Am Schmücken des Baumes beteiligen sich die Seniorinnen und Senioren traditionsgemäß sehr gerne. Die bunten Stoffstreifen wurden auch in diesem Jahr und trotz des sehr kalten, regnerischen Wetters mit Sorgfalt und Hingabe von einigen Gästen in die Birkenzweige gebunden. Gespendet wurde der Maibaum von Förster Maier aus Lichtenau, dem das DRK ganz herzlich dafür dankt. Herr Burger von der Gemeinde stellte dann den fröhlich geschmückten Baum an seinen Platz vor der Tagespflege. So kann er auch beim schlechten Wetter von den Innenräumen aus bewundert werden.

Wenngleich ein Maifest mit Tänzchen in der aktuellen Corona-Situation nicht möglich ist, hat sich das Team der Tagespflege um Tatjana Schütz doch ein schönes Tagesprogramm für diesen 30. April überlegt: Nach dem Baumstellen war ein zünftiges Mittagessen mit Weißwürsten und Bretzeln vorbereitet. Am Nachmittag konnten die Gäste noch an einem Gedächtnistraining zur Thema Maibaum teilnehmen. Vielleicht mit einer schönen Erinnerung an einen Maitanz in der Jugend.

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news-636 Mon, 26 Apr 2021 14:57:00 +0200 Mobile Impfteams in den DRK-Seniorenwohnanlagen und in der Tagespflege /das-drk/presse-service/meldung/mobile-impfteams-in-den-drk-seniorenwohnanlagen.html Mit dem Besuch der mobilen Impfteams am vergangenen Freitag in der Tagespflege-Einrichtung des DRK in Lichtenau wurde für die impfwilligen Seniorinnen und Senioren der Impfprozess gegen Covid-19 abgeschlossen.

Das Team aus Arzt und ehrenamtlich Helfenden für Betreuung bzw. Dokumentation stand ab 9.00 Uhr in Lichtenau bereit, um die Gäste der Tagespflege und die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnanlage "Auf der Schanz" zu versorgen. In ruhigem, entspanntem Umfeld  konnten die impfbereiten Personen ihre zweite Dosis erhalten.

Bereits am Samstag, den 17.4. erhielten die impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohner der drei Bühler DRK-Seniorenwohnanlagen „Im Grün“,  „Haus Bühlot“ und „Rheinstraße“ mit dem Besuch der Mobilen Impfteams ebenfalls ihre zweite Corona-Schutzimpfung. Alle Personen, die gemäß ihrer bestehenden Impfberechtigung versorgt wurden, haben damit ihren vollständigen Impfschutz erhalten, ohne den Weg ins Kreisimpfzentrum auf sich nehmen zu müssen. Anfang Mai wird schließlich noch die Seniorenwohnanlage des DRK "Haus Rebgarten" in Kappelrodeck von den mobilen Impfteams mit der Zweitimpfung besucht. Alle Seniorinnen und Senioren waren dankbar dafür, vor Ort geimpft zu werden.

Die Ehrenamtlichen aus den DRK-Bereitschaften sind gemeinsam mit den Ärzten seit dem 22. Januar mobil im Einzugsbereich des Kreisimpfzentrums Bühl im Einsatz. Mit den aufsuchenden Impfungen ergänzen die mobilen Impfteams die Impfstrategie.
Einen herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Helfenden, die ein außerordentliches Engagement für die Bevölkerung im Pandemieeinsatz erbringen, sei es in den mobilien Impfteams, in der Unterstützung der Kreisimpfzentren oder in den vielfältigen Einsätzen in den Corona-Testzentren.

 

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news-637 Wed, 21 Apr 2021 15:13:25 +0200 Neue Beschriftung in den Rettungswagen /das-drk/presse-service/meldung/neue-beschriftung-fuer-das-equipment-in-den-rettungswagen.html Je kritischer die Lage des Patienten, desto schneller muss auf Notfallequipment zugegriffen werden können. Gerade in Notsituationen muss sich das Team aus Sanitätern und Notärzten schnell und intuitiv in den Fahrzeugen zurechtfinden. Dank des für den Rettungsdienst individuell erstellten Folienbeklebungssatzes von KN Medical Management ist dies ab sofort möglich.

Im Rahmen der Umstellung der Fahrzeugflotte im DRK-Kreisverband Bühl-Achern stellte sich die Arbeitsgruppe die Frage, wie man dem Rettungsdienst die tägliche Arbeit weiter erleichtern kann. Die farbcodierten Folien mit individueller Beschriftung der Schubladen und Fächer erleichtern den Zugriff auf die Materialien. Hierbei hilft auch ein eigens abgestimmter Farbcode, da gerade in kritischen Situationen Warnfarben leichter zu erkennen sind, als Beschriftungstexte.

Mit dieser Unterstützung können sich unsere Besatzungen noch besser auf die Patientenversorgung fokussieren und einen kühlen Kopf bewahren.

Die beiden kürzlich in Dienst gestellten Neufahrzeuge der Rettungswachen Achern und Bühl sind bereits fertig beklebt, die weiteren 4 Fahrzeuge der aktuellen Fahrzeuggeneration folgen in den nächsten Wochen.

 

 

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news-635 Fri, 16 Apr 2021 12:00:48 +0200 Neue Tagespflege des DRK öffnet am 3. Mai 2021 in Bühl /das-drk/presse-service/meldung/neue-tagespflege-des-drk-oeffnet-am-3-mai-2021-in-buehl.html Gut betreut und so eigenständig wie möglich leben. Als Ergänzung der Ambulanten Pflege, der fünf Wohnanlagen für Betreutes Wohnen in der Region und der Vielzahl an Serviceleistungen eröffnet der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. am Montag, den 3. Mai 2021 eine weitere Einrichtung der Tagespflege mit 16 Plätzen auf einer Fläche von rund 295 qm zentral in Bühl. Die Tagespflege ist in der ersten Etage der neuen betreuten Wohnanlage in der Rheinstraße 8 in Bühl zu finden und wird zunächst von Montag bis Freitag geöffnet sein.

Das serviceorientierte Angebot in der Tagespflege richtet sich sowohl an pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren, Menschen mit einer Behinderung als auch an Menschen, die als alleinstehende Personen aus dem Alltag zu Hause in Kontakt mit anderen Menschen kommen möchten. Der Besuch der Tagespflege ermöglicht, trotz gesundheitlicher Einschränkungen im häuslichen Umfeld zu verbleiben und einen vollstationären Aufenthalt zu vermeiden oder zumindest aufzuschieben. Die Leistungen der Tagespflege können i.d.R. zusätzlich zu Pflegesachleistungen oder Pflegegeld in Anspruch genommen werden, ohne das andere Leistungen gekürzt werden

Das Team der DRK-Tagespflege bietet den Gästen ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Tagesprogramm: Gemeinsames Essen, geistige Anregung und Unterhaltung durch ein buntes und kreatives Programm und die Knüpfung von sozialen Kontakten in netter Gesellschaft.

In freundlichem Ambiente mit einem naturnahen Farbkonzept können die künftigen Gäste der Tagespflege die Angebote flexibel an einem Tag in der Woche oder mehrmals wöchentlich in Anspruch nehmen. Pflegende Angehörige bekommen währenddessen die Möglichkeit, für ein paar Stunden entlastet zu werden.

Im Tagesablauf bieten klare Strukturen, sich wiederholende Abläufe, Rituale und jahreszeitliche Orientierung einen festen Rahmen und Halt für eine Orientierung im Alltag. Aus diesem Grund ist die Tagestrukturierung, unter Berücksichtigung der jahreszeitlichen Ereignisse, ein grundlegender konzeptioneller Rahmen und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Tagespflegegäste.

Mitten in Bühl und zentral gelegen, ist die Tagespflegeeinrichtung bestens erreichbar. Der DRK-Fahrdienst bietet auch einen Hol- und Bringdienst mit behindertengerechten Fahrzeugen und geschulten Fahrern an. Damit wird die Beförderung von der Wohnung zur Einrichtung und zurück sichergestellt, sofern dies den Angehörigen nicht möglich ist.

In den Räumen in der Rheinstraße 8 ist ebenfalls das Büro des DRK-Hausnotrufes zu finden. Für eine Beratung rund um das Thema Pflegebedarf sind zweimal wöchentlich Beratungstermine mit kompetenten Ansprechpartnern eingerichtet.

Da es eine begrenzte Anzahl an Tagespflegeplätzen gibt, bittet das DRK um frühzeitige Kontaktaufnahme unter Tel. 07223 – 9877 610.

Für die Tagespflegeeinrichtung gelten die Sicherheits- und Hygienekonzepte des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern.

 

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news-634 Thu, 01 Apr 2021 09:34:00 +0200 Flottenergänzung und Vorhalteerweiterung /das-drk/presse-service/meldung/flottenergaenzung-und-vorhalteerweiterung.html Der Rettungsdienst Mittelbaden nimmt zusätzliche Fahrzeuge in Betrieb. Mit der Übergabe von zwei neuen Rettungswagen (RTW) an die Rettungswachen Achern und Bühl setzt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. seine Flottenerweiterung und damit den eingeschlagenen Weg der Investition in hochspezifizierte technische Ausstattung, Stabilität und Sicherheit plangemäß fort. Der Rettungsdienst Mittelbaden, als Bereich des DRK-Kreisverbandes, verfolgt damit das klare Ziel, die bestmögliche Leistung im Rettungsdienst der Region für die Bevölkerung sicherzustellen.

Zusätzlich zu den beiden neuen Fahrzeugen wird ab dem 1. April 2021 an der Rettungswache Achern ein weiterer Rettungswagen zeitbasiert in Dienst gestellt. Dieser ergänzt die bestehende 24-h-Vorhaltung im Zeitraum von 8.00 bis 20.00 Uhr. Der zusätzliche Rettungswagen wurde nach dem Ergebnis des Strukturgutachtens der Notfallrettung und notärztlichen Versorgung von 2020 trotz der aktuell schwierigen pandemischen Situation mit nur 6 Monaten Vorlaufzeit bereitgestellt. Er unterstützt die bestehenden Rettungsmittel bei der Einhaltung der Hilfsfrist im Bereich der nördlichen Ortenau und ist damit die Reaktion auf die steigenden Einsatzzahlen. Bereits im Herbst 2021 erfolgt dann die Auslieferung eines neuen Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) auf betrieblicher Vorgabe auf Basis eines Mercedes Vito für die Rettungswache Achern.

Personelle Verstärkung erhielt die Rettungswache Achern durch Thomas Droll, der zum 1. April 2021 aus dem Leitungsteam der Wache Bühl ins Leitungsteam der Wache Achern wechselt und dort Florian Hebding, Leiter der Rettungswache, sowie die Kolleginnen und Kollegen der Wache mit seiner langjährige Erfahrung und seinen fundierten Fachkenntnisse unterstützt.

Übergeben wurden die Einsatzfahrzeuge durch den Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., Felix Brenneisen, an den Leiter des Rettungsdienstes Mittelbaden, Johannes Kießner und die Teams der Wachen Achern und Bühl.

Bild: DRK-KV Bühl-Achern e.V.

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news-633 Fri, 19 Mar 2021 15:58:53 +0100 Kommunales Testzentrum geht in Bühl an den Start /das-drk/presse-service/meldung/kommunales-testzentrum-geht-in-buehl-an-den-start.html Am Mittwoch, den 24. März 2021 soll das kommunale Corona-Testzentrum der Stadt Bühl in Betrieb gehen. Die ehrenamtlichen Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. werden an sechs Tagen pro Woche (Mo-Fr. von 17.00 bis 20.00 Uhr und Sa. von 9.00 bis 13.00 Uhr) die Teststation auf dem Europaplatz in Bühl unterstützen.

Das Angebot richtet sich an die Bürger, die nicht in ihren Betrieben getestet werden. Sie können sich im Corona-Testzentrum einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

Für einen Termin zu einer festen Uhrzeit registrieren können sich Interessierte voraussichtlich im Laufe des kommenden Montags, sowohl im Internet über die städtische Webseite als auch telefonisch über die Stadtverwaltung, wobei die genauen Anmeldemodalitäten noch ausgearbeitet werden.

Alle Einzelheiten sind der Pressemitteilung der Stadt Bühl zu entnehmen.

 

 

 

Bild: DRK-Service / Sven Rogge

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news-632 Thu, 11 Mar 2021 09:13:17 +0100 Spezialisten auf vier Pfoten: Sechs neue Teams absolvieren erfolgreich die Rettungshundeprüfung /das-drk/presse-service/meldung/spezialisten-auf-vier-pfoten-sechs-neue-teams-absolvieren-erfolgreich-die-rettungshundepruefung.html Eine anstrengende Ausbildungszeit von gut drei Jahren fand für sechs Hunde und ihre Hundeführer, allesamt Teil der Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern, in einer bestandenen Prüfung ihren erfolgreichen Abschluss. Auf dieses Ausbildungsziel haben sich Susanne Jansen mit Lennart, Christiane Kirck mit Sansa, Udo Warth mit Liam, Mathias Probst mit Finny, Jens Klickermann mit Frodo und Mathias Kistner mit Mila gründlich vorbereitet. An ihrer Seite standen die Hundetrainer der DRK-Rettungshundestaffel, die den ehrenamtlichen Teams das Wissen vermittelt und die Fähigkeiten der Hunde mit kreativen Übungen trainiert haben. Mindestens 8 Stunden pro Woche und viel Herzblut sind so von jedem Beteiligten auf dem dreijährigen Weg eingebracht worden.

In 2020 waren die Vorbereitungen von den Trainingseinschränkungen aufgrund der der Corona-Einschränkungen erheblich erschwert. Umso glücklicher sind nun die Hundeführer, diesen anstrengenden Weg mit ihren Hunden gemeistert zu haben.

Neben der schriftlichen Prüfung, in der geballtes theoretisches Wissen gefordert war, mussten die Prüflinge auch in drei praktischen Teilen ihre Fähigkeiten zeigen: Unterordnung war vom Hund zu beweisen, in der Verweisaufgabe mussten die Vierbeiner eine auf dem Boden liegende Person in direkter Linie ansteuern und dem Hundeführer durch Bellen anzeigen. Schließlich war noch die Flächensuche auf 30.000 qm in einer knapp limitierten Suchzeit von 20 Minuten zu absolvieren. 

Unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln fand die Prüfung vor dem erfahrenen Auge der beiden Prüfer aus Lörrach und Freiburg statt.

Die Rettungshundestaffel im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. verfügt nun über elf ausgebildete Rettungshunde, sieben weitere sind aktuell in Ausbildung und zwei haben ihre Rente als Rettungshund erreicht und ergänzen die Gruppe.  In 24 Einsätzen hat die Staffel im vergangenen Jahr ihre schnelle Bereitschaft rund um die Uhr und ihr Können bewiesen und auch in 2021 wurden die Teams bereits zu zwei Sucheinsätzen alarmiert.

 

Mehr zur Rettungshundestaffel finden Sie auch hier

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news-631 Fri, 05 Mar 2021 14:19:15 +0100 Regelmäßige Antigen-Schnelltests: DRK-Bereitschaften unterstützen die Stadt Bühl mit Testungen /das-drk/presse-service/meldung/regelmaessige-antigen-schnelltests-drk-bereitschaften-unterstuetzen-die-stadt-buehl-mit-testungen.html Um die Wiederaufnahme des Betriebes von Schulen, Kindergärten und Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen zu ermöglichen, hat das Sozialministerium in die Teststrategie aufgenommen, dass den Erzieherinnen und Erziehern sowie den pädagogischen Kräften zweimal wöchentlich die Möglichkeit zu freiwilligen Antigen-Schnelltests gegeben werden soll. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. wurde von der Stadt Bühl beauftragt und führt diese freiwilligen Testungen über seine ehrenamtlichen Bereitschaften durch. Dazu wurde auf dem Verwaltungsgelände des DRK in der Rotkreuzstraße kurzerhand ein Testcontainer ausgestattet, der an drei Tagen der Woche besetzt ist. Dort können sich die Testwilligen einfinden und sich unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygieneregeln des DRK mit Antigen-Schnelltests per Nasenabstrich testen lassen.

Die Koordination der Termine für die Erzieher und Erzieherinnen und alle weiteren Beschäftigen in den Bildungs- und Kindertageseinrichtungen erfolgt direkt bei der Stadt Bühl, so werden Wartezeiten vermieden. Für die Teststation hat das DRK Buchungstermine jeweils montags und mittwochs vom späten Nachmittag bis in die frühen Abendstunden sowie am Samstagvormittag eingerichtet. Am Montag, dem ersten Tag des Angebotes, nutzen bereits 23 Personen diese Möglichkeit der Antigen-Schnelltests.

Durchgeführt werden die Tests von geschulten Kräften, die beim DRK in vielfältigen kreisübergreifenden Einsätzen ehrenamtlich tätig sind. Auf die Ehrenamtlichen Bereitschaften des DRK ist Verlass: Sie sind jederzeit bereit, Ihren Beitrag zur für die Bevölkerung zu leisten sei es als Helfer-vor-Ort in den Ortsteilen und Gemeinden, bis der Rettungsdienst eintrifft, in der Schnelleinsatzgruppe bei einem Großbrand, in der Pandemiebekämpfung mit den mobilen Impfteams oder wie jetzt, wo die Testangebote der Stadt Bühl für die Beschäftigten im Schul- und Kinderbetreuungsbetrieb schnell und professionell in die Realität umzusetzen sind.

Der Kreisverband Bühl-Achern freut sich darüber, dass das Engagement des DRK dem Schutz der Erzieherinnen und Erziehern der Bühler Kindertageseinrichtungen und den Lehrkräften der Schulen zugutekommen kann und dabei hilft, den Öffnungsweg unter Pandemiebedingungen zu unterstützen.

 

Bild: ©DRK

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news-627 Fri, 19 Feb 2021 11:35:20 +0100 Ehrenamtliche Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes übernehmen Tests für Mitarbeitende in KiTas und Kindergärten in Achern /das-drk/presse-service/meldung/ehrenamtliche-bereitschaften-des-drk-kreisverbandes-uebernehmen-tests-fuer-mitarbeitende-in-kitas-und-kindergaerten-in-achern.html Zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens nach der Wiederöffnung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege hat das Sozialministerium Baden-Württemberg in seine SARS-CoV-2-Teststrategie aufgenommen, den Beschäftigten in Schulen und Kindertageseinrichtungen ab dem 22. Februar 2021 zweimal wöchentlich eine freiwillige Untersuchung auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus mittels Antigenschnelltest anzubieten. Mit diesem Bedarf an Testungen kam die Stadt Achern auf den DRK-Kreisverband Bühl-Achern zu. Felix Brenneisen, Vorstand des Kreisverbandes, hat dieses Anliegen sofort mit den zur Verfügung stehenden Bereitschaften geprüft und ein passendes Angebot für die Einrichtungen der Stadt Achern zusammengestellt. Über das Netzwerk der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Ortsvereinen verfügt das DRK über die Möglichkeiten, medizinisch kompetente Test-Teams bereitzustellen. Bereits im Sommer 2020 waren die Bereitschaften an den Testungen der Reiserückkehrer in den Stationen an der A5 und in der Messe Offenburg eingebunden und konnten umfangreiche Erfahrungen mit Antigen-Schnelltests sammeln.

„Wir haben am 17. Februar schon vorzeitig begonnen, die Antigen-Schnelltests für die Beschäftigten der Kindertageseinrichtungen der Stadt Achern anzubieten. Dafür haben wir eine verlässliche Terminschiene etabliert – nicht ganz einfach, denn unsere Ehrenamtlichen sind ebenfalls in die mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums Bühl eingebunden,“ betont Brenneisen.

Die umfangreiche Koordination der Helferinnen und Helfer wird von Martin Stiebitz, Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern gesteuert. Er war selbst in alle Prozesse von Anfang an involviert und konnte zum Start der Impfteams auf ein immens großes Engagement der Ehrenamtlichen zurückgreifen, die gerne ihren Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten wollen: „Deshalb sind wir hier schnell in der Lage, auch auf den Testbedarf zu reagieren und können unsere Kompetenz in den Testungen nutzen. Für die Zukunft wird es auch Sinn machen, die Mitarbeitenden der Einrichtungen zur Durchführung der Tests selbst zu schulen. Daran arbeiten wir, wenn die zur Verfügung stehenden Tests dies künftig ermöglichen. Derzeit dürfen diese Tests jedoch nur von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden,“ so Martin Stiebitz, der neben der Leitung der Kreisbereitschaft und der Schnelleinsatzgruppen im Katastrophenschutz auch als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Fautenbach ehrenamtlich tätig ist.

Im DRK-Kreisverband Bühl-Achern sind zahlreiche Anfragen aus der Region eingegangen. Weitere Kooperationen mit kommunalen Einrichtungen sind in der Planung.

 

Bild: © Adobe Stock / ManuPadilla

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news-626 Thu, 11 Feb 2021 14:03:15 +0100 30 Jahre Europäische Notrufnummer 112: Das DRK weist auf Bedeutung von schneller Rettung hin /das-drk/presse-service/meldung/30-jahre-europaeische-notrufnummer-112-das-drk-weist-auf-bedeutung-von-schneller-rettung-hin.html 11. Februar 2021, Am Anfang einer schnellen Rettung von Menschen steht die schnelle Alarmierung mit der europäischen Notrufnummer „112“, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert. Am 29. Juli 1991 beschloss der EU-Ministerrat auf Vorschlag der Europäischen Kommission die Einführung der 112-Notrufnummer. Seitdem gilt in der EU und in vielen anderen Ländern die „112“ als einheitliche Notrufnummer. Seit 2009 ist der 11. Februar eines jeden Jahres europaweit der "Tag des Notrufs". „Das Rote Kreuz hat das Ziel, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern e.V., anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist. Dann kann die Leitstelle nicht nur die richtigen Fragen stellen und falls notwendig, die Ersthelfer vor Ort bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen anleiten und begleiten. Sie kann auch die Nummer der anrufenden Person erkennen und bei Bedarf zurückrufen. Damit die Retter schnell zum Einsatzort kommen können, sollte jeder Autofahrer auch die Regel der Rettungsgasse kennen: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links ausweichen, Fahrzeuge auf den anderen Spuren nach rechts – dann kommen die Rettungsfahrzeuge schnell voran.

Über die Nummer „112“ können in allen EU-Staaten Notrufe kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) abgesetzt werden. In weiteren Ländern wird die „112“ auf eine nationale Notrufnummer weitergeleitet – beispielsweise in Österreich, den USA oder Kanada. Mobilfunknutzer in Deutschland können auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf automatisch über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz abgesetzt. Egal, ob aus dem Festnetz oder vom Handy aus – man merkt sich einfach die 112!

Die Nummer 112 sollte man immer dann anrufen, wenn ein Notfall vorliegt, um einen Krankenwagen, die Feuerwehr oder die Polizei zu rufen. Wenn Sie zum Beispiel Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt, melden Sie unter dieser Nummer den Notfall. Anfragen zu allgemeinen Informationen unter dieser Nummer sollte man ebenso unterlassen, wie Scherzanrufe.

Die geschulten Disponenten in der Integrierten Leitstelle nehmen den Notruf entgegen und benötigen Informationen, damit die Rettungskräfte schnell vor Ort sein können. Die Mitarbeiter stellen dem Anrufer dabei die wichtigsten Fragen:

Wo ist es passiert?
Die konkrete Angabe, wo der Notfall passiert ist, ist elementar. Nennen Sie den Ort, die Straße, die Hausnummer so genau wie möglich, damit die Rettungskräfte nicht suchen müssen.
Was ist passiert?
Teilen Sie kurz und knapp mit, welcher Notfall vorliegt, Stichpunkte genügen bereits.
Gibt es Verletzte? Wie viele Personen?
Damit genügend Rettungskräfte alarmiert werden, ist es wichtig, möglichst genau mitzuteilen, wie viele Personen verletzt sind.
Welche Art sind die Verletzungen?
Geben Sie an, was Sie sehen können. Können Sie dies nicht genau erkennen, geben Sie ihre Einschätzung ab.
Wer meldet?
Geben Sie Ihren Namen an und eine Nummer, unter der ein Rückruf erfolgen kann. Legen Sie nicht auf, bis die Leitstelle alle Informationen von Ihnen hat. Die Leitstelle wird Sie auch anweisen und telefonisch unterstützen, um bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Hilfe zu leisten, Bleiben Sie nach dem Notruf erreichbar und in der Nähe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

 

Bild: DRK-Kreisverband Bühl-Achern

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news-628 Fri, 05 Feb 2021 12:22:00 +0100 Erstes Impfwochenende der mobilen Impfteams (MIT) verlief sehr positiv: Die MIT’s waren gut vorbereitet und überall herzlich willkommen. /das-drk/presse-service/meldung/erstes-impfwochenende-der-mobilen-impfteams-mit-verlief-sehr-positiv-die-mits-waren-gut-vorbereitet-und-ueberall-herzlich-willkommen.html Am 22.01.2021 konnten die mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums des Landkreises Rastatt starten und an drei Tagen in drei Pflegeheimen des Landkreises die Bewohner und Pflegekräfte mit dem Corona-Impfstoff impfen. Gemeinsam mit dem Kreisimpfzentrum des Landratsamtes wurde beschlossen, das erste Wochenende beide mobilen Impfteams der DRK-Kreisverbände Bühl-Achern und Rastatt gemeinsam in die jeweiligen Pflegeheime zu entsenden. So konnten die Prozesse und Abläufe gemeinsam erarbeitet und standardisiert werden. Von Freitag bis Sonntag konnten dadurch 272 Personen ihre erste von zwei notwendigen Impfungen erhalten. Durch die vorbildliche Vorarbeit in den drei Pflegeeinrichtungen, Seniorenzentrum Bühlertal, dem Veronikaheim in Bühl und der Seniorenresidenz Barbara in Rastatt verbunden mit großer Unterstützung vor Ort, war die Arbeit der mobilen Impfteams zügig und problemlos möglich: die Räume für die Impfungen waren ebenso bereitgestellt wie auch die erforderlichen Unterlagen, damit die Teams mit Registrierung, Aufklärung und Impfung an die Arbeit gehen konnten.

Durch den Einsatz von zwei Ärzten sowie dem medizinischen Fachpersonal konnte der Ablauf optimiert und der Zeitaufwand deutlich verkürzt werden, damit die Seniorinnen und Senioren jeweils so zügig wie möglich wieder vom Pflegepersonal in ihre persönliche Wohnumgebung zurückbegleitet werden konnten. Mit den Erfahrungen aus den ersten Impftagen werden künftig die weiteren mobilen Einsätze in den Pflegeheimen mit größtmöglicher Flexibilität und unter Einhaltung der strengen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner und der Wohnbereiche angepasst werden. Das DRK dankt den Heimleitungen und allen Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen für die Unterstützung in der Vorbereitung und der Durchführung der Impfungen.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden DRK-Kreisverbänden war beispielgebend: die Ehrenamtlichen ergänzten sich bestens, sind hochmotiviert und haben Freude an der Tätigkeit und dem Einsatz für die Seniorinnen und Senioren. Die Abstimmung und die Zusammenarbeit mit dem KIZ funktionierte hervorragend, aufkommende Fragestellungen wurden schnell beantwortet und gelöst. Hier wissen sich die mobilen Impfteams gut unterstützt und für die weiteren Einsätze gut gerüstet. Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, kann das DRK über die bereits geplanten Termine hinaus mit eigenen Fahrzeugen und zusätzlichem Personal die MIT personell noch weiter verstärken. Die Bereitschaft bei den ehrenamtlich Helfenden, in den kommenden Wochen zur Verfügung zu stehen und auch hier gemeinsam für die Bevölkerung sich einzusetzen ist außerordentlich groß und das DRK dankt allen Beteiligten ausdrücklich dafür.



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news-625 Fri, 22 Jan 2021 11:32:54 +0100 Die mobilen Impfteams (MIT) des DRK gehen an den Start /das-drk/presse-service/meldung/die-mobilen-impfteams-mit-des-drk-gehen-an-den-start.html Für die Impfungen in den Pflegeheimen im Einzugsbereich des Kreisimpfzentrums Bühl sind ab Freitag, 22.1.2021 zwei mobile Teams des DRK unterwegs. Ein Team stellt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bereit, das zweite Team der DRK-Kreisverband Rastatt. Beide werden in Fahrzeugen des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg unterwegs sein.

Die Ehrenamtlichen Bereitschaften der Verbände werden in den kommenden Wochen bei den Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflegeeinrichtungen die Corona-Impfungen vornehmen. Im Vorfeld haben die Teams über die Bereitschaftsleitung eine ausführliche Schulung zum Umgang mit dem Impfstoff und den Sicherheits- und Hygienemaßnahmen erhalten und sind auf ihren Einsatz gut vorbereitet. Pro Team sind neben dem Fahrer zwei medizinische Fachkräfte sowie eine Person für die Datenerfassung im Einsatz sowie ein Arzt – und das voraussichtlich über eine ganze Zeit lang.
Die mobilen Impfteams (MIT) ergänzen die Impfungen der Kreisimpfzentren. Im KIZ selbst wird auch eine Unterstützung durch den Rettungsdienst mit vor Ort sein.

In der Pandemiebekämpfung hat der DRK-Kreisverband Bühl-Achern über das starke Ehrenamt in den letzten Monaten umfangreiche Leistungen erbracht: sei es durch die Fiebermessungen am Flughafen Karlsruhe Baden-Baden oder über Corona-Testungen an den temporären Abstrichstellen für Reiserückkehrer an der A5 und in der Messe Offenburg.

Einen herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Helfenden, die für die Bevölkerung im Pandemieeinsatz sind!!

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news-624 Tue, 15 Dec 2020 15:57:11 +0100 Rückkehr- und Perspektivberatung im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. /das-drk/presse-service/meldung/rueckkehr-und-perspektivberatung-im-drk-kreisverband-buehl-achern-ev.html (PM) Die Angebote des DRK-Kreisverbandes für Menschen im Umfeld von Migration und Integration sind seit November durch einen wichtigen Leistungsbereich ergänzt worden: Sophia Steinel ist die neue Ansprechpartnerin in der Rückkehr- und Perspektivberatung, die sich mit ihrem Angebot an Menschen wendet, die über eine Rückkehr in ihr Herkunftsland nachdenken. Das Ziel ist es, Lösungswege zu erarbeiten, die eine nachhaltige Reintegration dorthin ermöglichen.
Die Beratung ist ergebnisoffen, unabhängig und erfolgt auf Wunsch anonym. Bei einer Entscheidung für die freiwillige Rückkehr werden die Ratsuchenden bei jedem Schritt des Prozesses begleitet. Das Angebot beinhaltet die Erstellung eines individuellen Rückkehrplans, die Antragstellung von Fördermitteln und Reintegrationshilfen sowie die Unterstützung bei der Beschaffung von Reisedokumenten. Für eine gelungene Reintegration in das Herkunftsland steht die Perspektivplanung im Mittelpunkt des Beratungsangebotes. Die Rückkehr- und Perspektivberatung vermittelt Interessenten schon in Deutschland in Lehrgänge und Trainings zur Existenzgründung zum Beispiel im Handwerk oder in landwirtschaftlichen Berufen. Diese werden von verschiedenen Projekten angeboten und begleiten die Menschen auch nach ihrer Rückkehr in ihrem Herkunftsland weiter. Die Angebote umfassen jedoch nicht nur Hilfen bei der Existenzgründung oder Jobsuche, sondern auch psychologische Hilfen, Unterstützung bei Krankheit und der Wohnungssuche in ihrem Herkunftsland. Die Beratung kann bei Bedarf durch Dolmetscher*innen in der jeweiligen Landessprache begleitet werden. Außerdem ist eine Onlineberatung über Skype möglich.
Sophia Steinel kennt ihren neuen Aufgabenbereich durch eine Zeit bei der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Programm „Migration für Entwicklung“, wo sie grundlegende Kenntnisse der Projektsteuerung der reintegrationsvorbereitenden Maßnahmen in Deutschland und der Reintegrationsprogramme in vielen Herkunftsländern erlangte. Sie freut sich nun darauf, den Aufgabenbereich auf der regionalen Ebene kennenzulernen.

Neben der Rückkehr- und Perspektivberatung, bietet der DRK-Kreisverband in seiner hauptamtlichen Sozialarbeit auch zielgerichtete Begegnungs- und Unterstützungsangebote für Geflüchtete und ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit. Mit der Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer (MBE) wird außerdem ein Angebot der Integration im umfassenden Sinne dargestellt: Sprache, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf sowie Vermittlung von Sozialleistungen für Menschen, die hier eine neue Heimat finden wollen. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Onlineberatung im messangerbasierten Chat (mbeon) der Migrationsberatung.

 

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news-623 Mon, 14 Dec 2020 14:44:19 +0100 DRK-Bereitschaften im Einsatz bei Dachstuhlbrand /das-drk/presse-service/meldung/drk-bereitschaften-im-einsatz-bei-dachstuhlbrand.html Die DRK-Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft Rheinmünster wurde am 12.12.2020 um 19:12 Uhr zusammen mit der Schnelleinsatzgruppe Bühlertal und der Einsatzleitungsgruppe des Kreisverbandes Bühl-Achern zum Brandeinsatz nach Greffern alarmiert. Die Helfer betreuten mehrere betroffene Bewohner in einer nahegelegenen Werkshalle und versorgten diese sowie die Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW mit Warmgetränken und belegten Brötchen. Die betroffenen Personen konnten durch die Gemeinde vorübergehend in einer anderen Unterkunft untergebracht werden. Das DRK stellte für die Familie noch in der Nacht Dinge des persönlichen Bedarfes zur Verfügung und organisierte für die Betroffenen Kleidung aus dem DRK-Kleiderladen Fundus. Im Einsatz waren 23 Helfer aus den Bereitschaften Rheinmünster und Bühlertal mit 6 Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst Mittelbaden mit 4 Fahrzeugen. Der Brand war gegen 22.30 Uhr unter Kontrolle und der Einsatz konnte um 23.40 Uhr beendet werden.

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news-629 Wed, 09 Dec 2020 12:34:00 +0100 Betreutes Wohnen in Bühl kommt gut an /das-drk/presse-service/meldung/betreutes-wohnen-in-buehl-kommt-gut-an.html Bühl (sre) – Der Neubau am Bühler Stadteingang füllt sich mit Leben: Das betreute Wohnen ist schon komplett vermietet, die DRK-Tagespflege nimmt im März ihren Betrieb auf. (Quelle: Badisches Tagblatt, Bühl) Stadtbildprägend und an exponierter Stelle errichtet, sticht das neue Gebäude am Nordtor-Kreisel in der östlichen Rheinstraße rasch ins Auge. Inzwischen ist es fertig und wird bereits bezogen: Alle 23 Wohnungen für Senioren sind vermietet, die Tagespflege geht im März 2021 in Betrieb.

Betreiber ist der Kreisverband Bühl/Achern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Bauherr und Investor die Bühler Bauunternehmung Krampfert. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Eröffnung der Tagespflege vorzubereiten“, berichtet DRK-Vorstand Felix Brenneisen. Die Räume im ersten Obergeschoss des Neubaus duften nach frischer Farbe, die hellen Möbel und frischen grünen Akzente sind bereits an Ort und Stelle – nur die Bilder an den Wänden fehlen noch. Das hat seinen Grund: Geplant ist laut Brenneisen eine Kooperation mit Künstlerin Eva Schniedertüns aus Neusatz, die dort ihre Werke ausstellen soll – und durch wechselnde Ausstellungen immer wieder für Abwechslung sorgen.

16 Gäste sollen ab März tagsüber betreut werden, berichtet Brenneisen. Das Angebot ist nicht nur für Mieter des betreuten Wohnens in den darüberliegenden Stockwerken gedacht: Es gibt einen eigenen Fahrdienst, der Senioren aus dem Raum Bühl morgens zuhause abholen und abends wieder in der heimischen Umgebung abliefern soll.

Zentrum der Einrichtung ist ein großer Wohnraum mit angrenzender offener Küche, die viel Raum zum Mithelfen bietet. Sogar an Rollstuhlfahrer ist gedacht: Ein Bereich der Arbeitsfläche ist extra so gestaltet, dass man dort vom Rollstuhl aus arbeiten kann. Auch eine riesige Terrasse mit Blick auf einen hohen Baum gehört zur Tagespflege: Hier soll es künftig unter anderem Hochbeete geben, die von den Gästen bepflanzt werden können. Und noch eine Besonderheit stellt Brenneisen stolz vor: Ein Pflegebad soll für „Wohlfühlcharakter“ sorgen.

Erste Anmeldungen für die Tagespflege


Denn während oben in den betreuten Wohnungen barrierefreie Duschen eingebaut sind, kann dort unten auf Wunsch auch einmal richtig gebadet werden. Auch ein Friseurstuhl und Haube findet sich in dem Bereich: Man habe eine Kooperation mit einem örtlichen Friseur vereinbart, berichtet Brenneisen, sodass die Gäste vor Ort einen Haarschnitt bekommen können. 90 Prozent der Bewohner solcher Wohnanlagen seien Damen, so der DRK-Vorstand. Viele freuten sich über die Möglichkeit eines Friseurbesuchs im Haus. Das Konzept der Tagespflege scheint jedenfalls gut anzukommen: Laut Brenneisen gibt es schon erste Anmeldungen.

Beim barrierefreien Wohnen ist man schon einen ganzen Schritt weiter: Alle 23 Wohnungen sind bereits vermietet, die Bewohner ziehen nun nach und nach ein. „Die Nachfrage ist riesig“, berichtet Brenneisen. Das bestätigt auch Bauunternehmer Alfred Krampfert. Der Bedarf in Bühl sei groß – zumal in der Zwetschgenstadt in diesem Bereich schon lange kein Angebot mehr dazugekommen sei. Gerade das betreute Wohnen sei ein Konzept der Zukunft.

Apartments für eine und zwei Personen

Zwischen 45 und 60 Quadratmeter groß sind die Apartments, die DRK-Chef Brenneisen zufolge größtenteils von Einzelpersonen, aber auch von zwei Ehepaaren bezogen werden.

Durch eine Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe werden zudem in fünf Wohnungen ehemalige Lebenshilfe-Mitarbeiter wohnen. Die Mieter schließen neben einem Miet- stets auch einen Betreuungsvertrag ab, können also je nach Bedarf Pflegeleistungen beim DRK dazu buchen. Außerdem ist in jeder Wohnung standardmäßig ein Hausnotruf installiert. Attraktiv ist laut Brenneisen und Krampfert auch die zentrale Lage in der Stadt, in der alles fußläufig erreichbar ist. Als Erstes seien nicht etwa die rückwärtigen Wohnungen des Gebäudes weg gewesen, sondern die Apartments zur Straße hin mit Blick auf den Kreisel. Dass man einen Sessel an die bodentiefen Fenster rücken und das Geschehen auf der Straße beobachten könne, habe viele gereizt, berichtet Brenneisen.

Überaus beliebt dürfte deshalb auch der Bereich im Erdgeschoss werden, der noch mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden soll. Schließlich bietet dieser Treffpunkt für Bewohner und Gäste als Bonus auch noch einen besonders guten Blick auf alles, was sich draußen am Bühler Stadteingang abspielt.

 

Bild: © B. Margull

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news-621 Sat, 05 Dec 2020 14:02:00 +0100 Ehrenamt gerade in der Corona-Pandemie wichtiger denn je /das-drk/presse-service/meldung/ehrenamt-gerade-in-der-corona-pandemie-wichtiger-denn-je.html Das DRK hat auf die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements besonders in der Coronakrise hingewiesen. „Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Nachbarschaftshilfe, bei der Betreuung von Bedürftigen, Risikogruppen und Menschen in Not oder auch beim Aufbau von Corona-Teststationen wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Was wir hier seit Jahresanfang erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität“, sagt Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember 2020.
 
Eine besondere Rolle sieht Brenneisen auf die ehrenamtlichen Helfer in den nächsten Wochen beim Aufbau der zahlreichen Impfzentren in Deutschland zukommen. „Ohne ehrenamtliche Helfer wird das in der Startphase in vielen Fällen nicht gehen“, sagt der DRK-Vorstand. In einigen Bundesländern werden die geplanten Corona-Impfzentren unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes betrieben.

Eine besondere Stärke des Deutschen Roten Kreuzes sei es, dass es seine Helferinnen und Helfer wie jetzt in der Corona-Krise auch für nicht vorhersehbare Einsätze schnell mobilisieren könne. Gleichzeitig müsse man allerdings auch darauf hinweisen, dass während der Coronapandemie die ehrenamtlichen Aktivitäten vor allem von älteren Helfern, die selbst zur Risikogruppe gehören, stark eingeschränkt und viele persönliche Treffen zum Teil nicht mehr möglich seien.

„Im Kreisverband Bühl-Achern e.V. können wir uns auf die Ehrenamtlichen in den 16 Ortsvereinen jederzeit verlassen. Mit einem Höchstmaß an Engagement sind die ehrenamtlich Helfenden zu jeder Zeit einsatzbereit. Sei es im Bereich Bevölkerungsschutz, wenn andere Einsatzkräfte im Notfall die Unterstützung der DRK-Bereitschaften anfordern, in Sanitätseinsätzen oder bei der dringend notwendigen Organisation der Blutspenden. Das Ehrenamt ist zur Stelle, wenn spontan in der Pandemie der Einkauf für Menschen in Quarantäne zu erledigen ist, die Rettungshundestaffel ist an 365 Tagen abrufbereit, wenn eine Person vermisst wird und auch auf die zahlreichen Helfer und Helferinnen in der Sozialarbeit, in unserem Kleiderladen Fundus und im Jugendrotkreuz können wir unglaublich stolz sein. Auf jeden Einzelnen können wir immer zählen, wenn Menschen Hilfe benötigen. Dahinter steht auch ein großer Einsatz in der umsichtigen Planung und professionellen Koordination durch die Kreisbereitschaftsleitung und ein unermüdliches Engagement in der Servicestelle Ehrenamt. Allen zusammen gebührt unser großer Dank.“

In den vergangenen 15 Jahren ist das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz auf bundesweit mehr als 443.000 Helferinnen und Helfer im Jahr 2019 angestiegen. Das DRK ist einer der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. „Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Wir freuen uns über jede Anfrage, wenn man sich einbringen möchte“, sagt Felix Brenneisen. Das Spektrum im DRK ist groß und es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich einzubringen. Allein im Jugendrotkreuz sind mehr als 139.000 junge Leute aktiv.

 

Bild: Moritz Vennemann / DRK-Service

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news-630 Fri, 04 Dec 2020 12:44:00 +0100 DRK-Kreisverband sieht sich für die Zukunft gewappnet /das-drk/presse-service/meldung/drk-kreisverband-sieht-sich-fuer-die-zukunft-gewappnet.html Pressebericht ABB (Katrin König-Derki) Die wichtigste Säule der hauptamtlichen Arbeit bleibt der Rettungsdienst / Brenneisen jetzt auch Mitgeschäftsführer in Baden-Baden. Bühl. Aufgrund der Corona-Pandemie liegt ein Jahr großer Herausforderungen hinter dem DRK-Kreisverband (KV) Bühl-Achern, doch die rund 500 Haupt- und Nebenamtlichen setzen ihren Weg mutig und zuversichtlich fort: Dies war das Fazit von KV-Geschäftsführer Felix Brenneisen, der in einem Pressegespräch am Mittwoch in der neuen Senioren-Wohnanlage des DRK (Rheinstraße 8) Infos zu den Jahren 2019 und 2020 lieferte. Es gelte, „gegenüber der Öffentlichkeit Rechenschaft abzulegen, da die jährliche Kreisversammlung nicht stattfinden konnte“.

Zunächst lieferte er einen Überblick über den hauptamtlichen Bereich des KV, dem größten Leistungserbringer des Rettungsdienstes Mittelbaden mit acht Rettungswachen und Integrierter Leitstelle. „Zudem betreiben wir fünf Senioren-Wohnanlagen und die Tagespflege in Lichtenau“, ergänzte Brenneisen. Angebote wie Fahrdienste, Erste-Hilfe-Schulungen und Kleiderladen rundeten das Portfolio ab. Dass das schwierige Jahr 2020 finanziell vergleichsweise gut abgefedert werden konnte, führte Brenneisen auf ein positives Betriebsergebnis 2019 zurück. Auch Strukturen und Einheiten sowie die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt seien optimiert worden. Als Meilensteine im Bereich der Pflege 2020 nannte er etwa den Start in die generalistische Pflegeausbildung, die Installation des 700. Hausnotrufs und zusätzliche Beförderungstouren für Menschen mit Behinderungen. Im November sei die neue Senioren-Wohnanlage in der Rheinstraße bezogen worden, „alle 23 Wohnungen sind vermietet“. Zum Angebot im Haus zählten eine DRK-Station samt Hausnotruf und Beratung. Im April öffne hier auch eine modern gestaltete Tagespflege für bis zu 16 Personen.

Zum Rettungsdienst sagte Brenneisen, er stemme die Notfallrettung in Mittelbaden „zu 99 Prozent“, in enger Koordination mit dem Klinikum; die Zusammenarbeit betreffe auch medizinische Produkte. Der Fuhrpark mit derzeit 27 Fahrzeugen werde sukzessive erweitert und modernisiert: „Gerade bei Rettungswagen gelten höchste Qualitätsstandards.“ Ein wichtiger Schwerpunkt des KV sei zudem der Bereich der Ausbildung, so Brenneisen, der zum Thema einen „Imagefilm“ vorführte, gedreht von und mit KV-Mitarbeitern. Auch der KV sei vom Fachkräftemangel nicht verschont geblieben. Das Interesse an Ausbildungen sei aber hoch, allein für den Beruf des Notfallsanitäters gebe es aktuell 32 Azubis. Brenneisen skizzierte auch weitere KV-Dienste wie die hauptamtliche Sozialarbeit im Bereich Migration und Integration, jüngst ergänzt über eine Rückkehrberatung. Bei der Sammlung von Kleiderspenden über DRK-Container ergäben sich zunehmend Probleme: „Dort wird oft Müll abgeladen, den wir entsorgen müssen.“ Der Kleiderladen Fundus hingegen erfreue sich größter Beliebtheit. „Wir suchen Räume zwecks Eröffnung eines zweiten Standorts.“

Im Ausblick auf das Jahr 2021 sagte Brenneisen, momentan werde eine App für Ersthelfer geprüft. Sie ermögliche, die Ehrenamtlichen zu alarmieren, die sich in unmittelbarer Nähe zum Geschehen befänden. Zudem werde neue, einheitliche Kleidung für Rettungsdienst und Pflege angeschafft. Abschließend teilte er mit, seit Juni Mitgeschäftsführer im KV Baden-Baden zu sein; man setze hier auf Synergieeffekte gerade in der Pflege.

Das Feld der ehrenamtlichen Bereitschaften beschrieben Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz, der Vorsitzende des KV-Fachausschusses „Ehrenamtlicher Dienst“ Josef Steinel und Hubert Köninger als Vertreter der 16 Ortsvereine. Thematisiert wurden etwa der Hausnotruf-Hintergrunddienst, Einsätze mit Feuerwehren inklusive Hilfen für Opfer von Brandunglücken, Sanitätswachdienste weit über das KV-Einzugsgebiet hinaus sowie die Arbeit von Jugendrotkreuz und Rettungshundestaffel.

 

Bild: © K. König-Derki

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news-620 Mon, 23 Nov 2020 09:27:27 +0100 Bestnoten für den ambulanten Pflegedienst des DRK /das-drk/presse-service/meldung/bestnoten-fuer-den-ambulanten-pflegedienst-des-drk.html Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist gesetzlich beauftragt, die Qualität ambulanter Pflegedienste auf Grundlage einheitlicher Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) in einem festgelegten System zu prüfen und die Leistungen in zahlreichen Kriterien zu bewerten. Bis zu 17 solcher Kriterien werden in der Kategorie Pflegerische Leistungen nachgeprüft, hinzukommen die Prüfung der ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen mit 8 Kriterien und die Dienstleistung und Organisation mit weiteren 9 Punkten, die eine Aussage über die Qualität der Pflege ermöglichen. Ob die Mitarbeitenden über die erforderliche, examinierte Ausbildung verfügen, ist ebenso nachzuweisen, wie die Dienstplanung, die Korrektheit und Transparenz der Abrechnung und auch die permanente Schulung und Weiterentwicklung der Kompetenzen im Pflegeteam.

Schließlich werden vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung aber auch die pflegebedürftigen Menschen selbst befragt. In diese Bewertung nach einer stichprobenartigen und zufälligen Auswahl, fließen dann die Meinungen zu Freundlichkeit und Zuverlässigkeit mit ein.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern hat diese Regelprüfung mit der Bestnote 1,0 (sehr gut) in allen Bereichen bestanden und liegt damit auch deutlich über dem Durchschnitt des Bundeslandes (1,3). Diese hohe Qualität, die im Bereich der ambulanten Pflege bei den Kunden ankommt, ist nebst der vorausschauenden und fürsorglichen Leitung des Teams um Petra Forcher, Pflegedienstleitung, vor allem dem Einsatz der Mitarbeitenden zu verdanken, die jeden Tag für ihre pflegebedürftigen Kunden unterwegs sind und ihrem Anspruch, die Menschen, die sie betreuen bestmöglich zu versorgen. Auf diese ausgezeichnete Leistung seiner Mitarbeitenden ist der DRK-Kreisverband sehr stolz.
Die Ergebnisse der MDK-Prüfungen sind auch im Internet veröffentlicht.

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news-619 Thu, 05 Nov 2020 08:58:43 +0100 DRK begrüßt 700. Kunden für den Hausnotruf /das-drk/presse-service/meldung/drk-begruesst-700-kunden-fuer-den-hausnotruf.html Unabhängig und eigenständig leben zu können, ohne auf die Sicherheit zu verzichten, dass jederzeit Hilfe bereit steht, ist das Konzept hinter dem Hausnotruf, den nun schon 700 Kunden des DRK-Kreisverbandes nutzen. Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. und Helga Forsberg, Hausnotbeauftragte, begrüßen Familie Hertweck aus dem Baden-Badener Rebland im Kreis der Kunden, die per Knopfdruck im Ernstfall Hilfe anfordern können.

„Der Hausnotruf ist ein bewährtes und verlässliches System, über das zu jederzeit ein Alarm ausgelöst werden kann. Ein Druck auf den Knopf, und die Hausnotrufzentrale meldet sich und sorgt unmittelbar dafür, dass eine adäquate Hilfe an Ort und Stelle ist.“, betont Felix Brenneisen.

Dabei ist die Entscheidung für einen Hausnotruf nicht nur im Falle pflege- oder hilfsbedürftiger Menschen, die sich unsicher fühlen, sinnvoll. Gerade auch aktive Menschen, die auf Wandertouren, zum Spaziergang, alleine beim Einkaufen oder auf Reisen unterwegs sind und denen ihre Eigenständigkeit wichtig ist, können sich über die Möglichkeit des tragbaren Mobilrufgerätes an jedem Ort verlässlich an den Hausnotruf angebunden wissen. Über die neueste Gerätegeneration mit Mobilteil, das man bequem überall hin mitnehmen kann und das sich über das 4G-Netz verbindet, ist man auf dem neuesten Stand der Technik. Der Hilferuf wird an die Notfallzentrale gemeldet, die eine Ortung der hilfsbedürftigen Person über Satellit in die Wege leitet und die Hilfe sicherstellt - egal wann und wo. Auch die Sprachübertragung ist über diese Geräte klar und deutlich, sogar in entfernten Regionen. Mitgenommen wird diese mobile Anbindung über ein Umhängeband oder einen praktischen Karabiner.

Ob ein Mobilgerät sinnvoll ist, entscheidet man am besten anhand der individuellen Ansprüche an Eigenständigkeit und Mobilität. Von den 700 Kunden des DRK-Kreisverbandes nutzen bereits fast 12% diese mobile Option, um mehr Lebensqualität und Sicherheit miteinander zu verbinden.
Für Personen, die einen Pflegegrad bewilligt haben, ist auch eine Kostenübernahme oder ein Zuschuss durch die Pflegekasse oder einen sozialen Hilfeträger möglich. Weitere Informationen zum DRK-Hausnotruf des Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. erhalten Interessierte bei Helga Forsberg, Hausnotrufbeauftragte; Tel. 07223 9877-510.

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news-618 Wed, 21 Oct 2020 13:24:13 +0200 DRK Kreisverband Bühl-Achern e.V. bildet neue Sanitäter*innen aus. /das-drk/presse-service/meldung/drk-kreisverband-buehl-achern-ev-bildet-neue-sanitaeterinnen-aus.html An einem Fachdienstlehrgang Sanität nahmen in den vergangenen Wochen Helferinnen und Helfer aus den Bereitschaften Lauf, Fautenbach und Sinzheim-Hügelsheim teil. Die Helferinnen und Helfer lernen in dieser Fachdienstausbildung alles rund um Erkrankungen und Verletzungen im Sanitätseinsatz. 

So wurde das Tragen von persönlicher Schutzkleidung während des Sanitätseinsatzes insbesondere vor dem Hintergrund des Schutzes vor dem Coronavirus betrachtet. Die Lerninhalte waren sehr umfangreich. Die Herz-Wiederbelebung mit Hilfsmittel wie Larynx-Tubus und Automatischem Externen Defibrillator (AED) waren ebenso Inhalte wie verschiedene Schockarten und deren Behandlung. Außerdem waren das strukturierte Vorgehen bei einem Notfall nach verschiedenen Schemata,  das Herzkreislaufsystem des Menschen, Verletzungen im Bewegungsapparat und deren Versorgung bis hin zum akuten Bauchtrauma, die Rettung und der Transport von Verletzten die Themen, die während des Kurses theoretisch und praktisch geübt wurden.

Der Kurs wurde unter der Leitung von Michaela Gerber und Dr. Timo Meier sowie weiteren Ausbildern unter Corona-Bedingungen durchgeführt. Am Ende stand die theoretische und praktische Prüfung an, bei dem realistische Fallbeispiele von den jungen Sanitäter*innen abgearbeitet werden mussten. Die frisch ausgebildeten Helfer unterstützen nun in den Bereitschaften und im Kreisverband die Einsatzkräfte bei den vielfältigen Sanitätswachdiensten und Sanitätseinsätzen im Kreisverbandsgebiet.      

 

Bild: © DRK / Martin Stiebitz

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news-617 Thu, 15 Oct 2020 09:04:31 +0200 Nach erfolgreichem Abschluss: Neue Fachkraft für die Pflege im DRK-Kreisverband Bühl-Achern /das-drk/presse-service/meldung/nach-erfolgreichem-abschluss-neue-fachkraft-fuer-die-pflege-im-drk-kreisverband-buehl-achern.html In seinen Seniorenwohnanlagen in Bühl, Kappelrodeck und Lichtenau bildet der DRK-Kreisverband Bühl-Achern Fachkräfte für das Berufsbild Examinierte/r Altenpfleger/in aus. Ein Beruf mit reichlich Potential: Altenpflege ist das Berufsfeld mit Zukunft in unserer Gesellschaft. Eine kompetente Betreuung für hilfs- und pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren sicherzustellen, erfordert eine qualitätsorientierte Ausbildung in den fachlichen Kenntnissen ebenso, wie auch das Einfühlungsvermögen in einen Beruf, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.


Für diesen Berufsweg, der oftmals Berufung ist, hat sich Olivia Guist ganz bewusst entschieden. Die junge Frau begann mit einem Praktikum in der DRK-Seniorenwohnanlage auf der Schanz in Lichtenau und schloss daran ihre dreijährige Ausbildung an. Das Team der Pflege freute sich nun ganz besonders, ihr zum bestandenen Examen gratulieren zu können. Petra Forcher, Pflegedienstleitung im DRK, überreichte ihr die herzlichen Glückwünsche mit einem Blumenstrauß in der Tagespflege in Lichtenau. Corona-bedingt war zwar keine große Feier möglich, dennoch konnten die Kolleginnen und Kollegen Olivia Guist mit einem selbstgebackenen Kuchen eine Freude machen und gemeinsam mit den Gästen der Tagespflege einen Kaffeenachmittag gestalten.


Olivia Guist bleibt dem DRK-Kreisverband auch nach ihrer erfolgreichen Ausbildung erhalten. Sie wird in ihren Beruf für die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner in der Seniorenwohnanlage in Lichtenau sowie in der Tagespflege einsteigen.


Das Berufsbild Examinierte/r Altenpfleger/in bietet eine sichere und zukunftsorientierte Perspektive sowohl für Schulabgänger, als auch Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder einen Wiedereinstieg in das Berufsleben suchen. Wer Interesse hat, kann sich beim DRK-Kreisverband über die Inhalte und Möglichkeiten im Pflegebereich informieren.

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news-616 Tue, 13 Oct 2020 09:54:49 +0200 „Probier‘ mal, wie’s bei mir zuhause schmeckt“: Ein Koch-Lesebuch mit den Lieblingsrezepten der Kinder aus dem Café International in Bühl /das-drk/presse-service/meldung/probier-mal-wies-bei-mir-zuhause-schmeckt-ein-koch-lesebuch-mit-den-lieblingsrezepten-der-kinder-aus-dem-cafe-international-in-buehl.html Als im März 2020 die Corona-Pandemie das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen bringt, Kindergärten, Schulen, Restaurants und Firmen geschlossen werden, ist auch das Bühler Integrationsprojekt Café International von den Kontaktbeschränkungen betroffen. Die Projektleiterinnen, Lisa Horcher von der Stadt Bühl und Christine Schmelzle vom DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. leiten seit drei Jahren gemeinsam mit Sandra Schlegel vom Kinder- und Familienzentrum Mehrgenerationenhaus dieses Projekt, das mit wöchentlichen Treffen, Ausflügen oder Informationsabenden den Familien mit Migrationshintergrund zahlreiche Angebote gestaltet, die eine Integration erleichtern.

Über Wochen hinweg kann die Verbindung zu den Menschen, die regelmäßig die Angebote nutzen und zum Team an ehrenamtlich Engagierten nur über Handynachrichten und Gruppen-Videocalls aufrecht gehalten werden. Bald zeigt sich, dass die Pandemie den persönlichen Austausch noch einige Zeit nicht wie bisher ermöglichen würde und das geplante Programm für die Sommer- und Herbstmonate angepasst werden müsste.

So entstand die Idee - statt einer ausgelassenen Geburtstagsparty zum dreijährigen Bestehen des Café International - die Zeit für die gemeinsame Gestaltung eines Koch- und Lesebuches zu nutzen, das den Familien und Ehrenamtlichen gewidmet ist.

Corona-bedingt waren keine Treffen zum Kochen in großer Gruppe oder zum gemeinsamen Vorkochen bei den Familien zuhause möglich, keine Familienfotos oder Gruppenbilder. Stattdessen ermöglichte die Carl-Netter-Realschule die Nutzung der Schulküche, wo Kind für Kind im kleinen Rahmen, mit Hygienekonzept und Abstand, die Kinder mit ihren Müttern ihre Lieblingsrezepte kochten. So konnten alle Beteiligten aktiv in Verbindung bleiben und gemeinsam an einem Kreativprojekt arbeiten.

Warum aber gerade ein Kochbuch? Eine zentrale Erkenntnis aus drei Jahren Café International ist: Gerade bei Koch- oder Backangeboten war die Begeisterung der Kinder riesig; zu jedem erdenklichen Anlass brachten die Mütter freudestrahlend ein aufwändig zubereitetes Essen mit und die orientalischen Kochabende in der Vergangenheit waren in Kürze ausgebucht.

Denn Essen verbindet. Über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg. Ihre Lieblingsrezepte weiterzugeben, hat alle Kinder, die im Alter zwischen 6 und 16 Jahren sind, sehr stolz gemacht.

Mit der fotografischen Begleitung durch die Bühlerin Evi Seeger entstand in den Wochen der Sommerferien ein Koch- und Lesebuch, das viele emotionale Momente eingefangen hat und außer Rezepten noch die Geschichten und Erinnerungen der Kinder zusammenbringt. Ein Dank gilt auch dem TeeDeUm in Bühl, das sofort bereit war, passendes Geschirr und Dekoartikel für die Fotos zur Verfügung zu stellen.

 

 

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news-615 Thu, 01 Oct 2020 17:37:17 +0200 Sie sind bereit – zwölf neue Notfallsanitäter/innen beginnen die Ausbildung im DRK /das-drk/presse-service/meldung/sie-sind-bereit-zwoelf-neue-notfallsanitaeter/innen-beginnen-die-ausbildung-im-drk.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. begrüßt am 1. Oktober 2020 zwölf neue Notfallsanitäter-Auszubildenden die ins Berufsleben starten. Gut gelaunt begrüßten die Praxisanleiter am ersten Tag der Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in ihre zwölf „Neuen“ mit einem leckeren Frühstück im Kreisverband. Das reichhaltige Buffet beinhaltete neben dem leiblichen Wohl auch schon die ersten Informationen und Inhalte der Ausbildung sowie das Kennenlernen der Geschäftsführung.


Die bunt gemischte Truppe aus jungen motivierten Auszubildenden absolviert in den kommenden drei Jahren ihre Ausbildung an den unterschiedlichen Lehrrettungswachen in der Region Mittelbaden in Achern, Bühl, Baden-Baden, Rastatt und Gernsbach. Die Ausbildung ermöglicht auch den Einblick in die Integrierte Leitstelle und weitere Aufgabenfelder über die gesamte Notfallrettung. Rettungsdienstleiter Johannes Kießner, selbst Notfallsanitäter, gratuliert zu der Wahl des Berufes. „Sie haben einen spannenden, abwechslungsreichen und interessanten Beruf gewählt. Sie werden in Ihrer Ausbildung oft an Ihre Grenzen kommen aber auch lernen mit diesen Situationen umzugehen, denn Sie sind maßgeblich daran beteiligt, Leben zu retten und Leid zu lindern.“


Für die Ausbildung hat der Kreisverband Bühl-Achern insgesamt ein Team aus zwölf Praxisanleiter/innen, die parallel zur Berufsschule und dem Dienst auf den Rettungswachen die Ausbildungsinhalte den Lehrjahren entsprechend angepasst vermitteln. Daniel Salzmann, Teamleiter der Praxisanleiter ist sich sicher, dass sich am Ende der Ausbildung viele für den DRK-Kreisverband als Arbeitgeber entscheiden. „Wir sind ein tolles Team und berufliche Perspektiven sowie Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es hier viele.“


Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist der größte Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Mittelbaden und der nördlichen Ortenau. Aktuell befinden sich insgesamt 32 Auszubildende auf dem Weg zum/zur Notfallsanitäter/in. „Wir haben uns ganz bewusst für eine starke Ausbildung entschieden, um künftig dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und uns als mittelgroßes Unternehmen auch der sozialen Verantwortung zu stellen“ so Felix Brenneisen, Vorstand des Kreisverband Bühl-Achern e.V. Er freut sich, dass es den jungen Menschen ein Anliegen ist, sich in den Dienst von anderen zu stellen und für andere Menschen unterwegs zu sein.

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news-614 Tue, 22 Sep 2020 16:35:41 +0200 Evakuierungsübung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern /das-drk/presse-service/meldung/evakuierungsuebung-des-drk-kreisverbandes-buehl-achern.html Den Umzug von Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheimes Annaberg in das Seniorenheim Schafberg des Klinikums Mittelbaden in Baden-Baden nutzte der DRK-Kreisverband Bühl-Achern als Evakuierungsübung. Am vergangenen Mittwoch konnten so 53 Seniorinnen und Senioren sitzend, liegend und im Rollstuhl sitzend durch das DRK in die neu renovierte Unterkunft am Schafberg transportiert werden.

Die DRK-Ortsvereine Gamshurst, Bühlertal, Kappelrodeck-Waldulm, Ottenhöfen-Seebach, Sinzheim-Hügelsheim und Fautenbach konnten mit Unterstützung des Fahrdienstes des Kreisverbandes den Umzug innerhalb von drei Stunden bewältigen. Einige der Mannschaftswagen der Ortsvereine sind mit speziellen Sicherungssystemen ausgestattet, sodass hier Rollstuhlfahrer in ihrem Rollstuhl transportiert werden können und nicht umgelagert werden mussten.

Der Ortsverein Sinzheim unterstützte die Aktion mit dem eigenen Rettungswagen des Sanitätsdienstes des Ortsvereins. Während der Evakuierungsübung wurden die  Ein- und Aussteigezeiten der Senioren und die Abläufe und Übergabe bei der abgebenden und aufnehmenden Klinik erprobt, die bei eventuellen Evakuierungen in die Planungen mit aufgenommen werden. Der Personaleinsatz und Ablauf können so genauer kalkuliert werden. Am Ende der Aktion bedankte sich das Klinikum Mittelbaden für den reibungslosen Umzug der Seniorinnen und Senioren bei den eingesetzten Helfern mit einem kleinen Vesper.

 

Bild 1: DRK / M.Stiebitz

Bild 2: Klinikum Mittelbaden

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news-613 Fri, 11 Sep 2020 10:10:00 +0200 DRK rät zu Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre /das-drk/presse-service/meldung/drk-raet-zu-auffrischung-der-erste-hilfe-kenntnisse-alle-zwei-jahre.html Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Doch die Kenntnisse vieler Menschen über mögliche Hilfsmaßnahmen sind oft veraltet. „Viele absolvieren zur Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs und beschäftigen sich dann nie wieder mit dem Thema. Das reicht jedoch nicht aus und die Folgen können fatal sein. Gerade im Straßenverkehr sollte man auf Notsituationen vorbereitet sein und wissen, wie man schnell helfen kann – über das Absetzen des Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher insbesondere Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse in einem Kurs aufzufrischen“, sagt Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020.

Jeder und jede kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder im Privathaushalt. Bis der Rettungswagen eintrifft, kann bereits wichtige Hilfe geleistet werden. Die Breitenausbildung im Kreisverband Bühl-Achern schult deshalb ein umfangreiches Kursangebot, das ganz auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in Erste-Hilfe-Situationen angepasst ist: Neben den klassischen Rotkreuzkurse für beispielsweise Führerscheinanwärter bietet man Erste-Hilfe-Kurse für Senioren, für Sportunfälle, Spezialkurse für Pflegekräfte und auch fremdsprachliche Schulungen in Englisch und Arabisch an.

Erste Hilfe für Babysitter: Spezialkurs des DRK-Kreisverband Bühl-Achern für den Umgang mit Babys und Kindern


Vom 28. bis 30. Oktober steht das Team der Breitenausbildung im DRK um Vicky Beglioglou für ganz besondere Kenntnisse der Ersten Hilfe bereit: Der Babysitter-Kurs richtet sich an Personen, die Babys und Kinder temporär beaufsichtigen und sich für das richtige Verhalten bei Notfällen schulen lassen möchten.

Wer Kinder betreut, weiß, dass es schnell zu Situationen kommen kann, die Erste Hilfe erforderlich machen: Kinder stürzen, verschlucken auch mal Gegenstände, kommen trotz großer Vorsicht mit heißen Oberflächen in Kontakt und bedürfen bei Verletzungen schnell einer einfühlsamen und kindgerechten Versorgung. Da Kinder anders reagieren als Erwachsene und eine andere Ansprache benötigen, werden intensiv Kenntnisse rund um die Versorgung von Babys und Kleinkindern geschult: In den ersten beiden Tagen des dreitägigen Kurses werden Inhalte für den Umgang mit Babys und Kleinkindern vermittelt: Entwicklungsbesonderheiten im Säuglings- und Kleinkindalter, Baby- und Kinderpflege, gesunde Ernährung und altersgerechte Kinderspiele sowie auch Themen rund um die Aufsichtspflichten.

Am dritten Kurstag stehen dann konkrete Situationen von Kindernotfällen im Haushalt und beim Spielen im Zentrum der Schulung. Damit Unfälle gar nicht erst passieren, werden außerdem besondere Gefahrenquellen für Kinder aufgezeigt und vorbeugende Maßnahmen nahegebracht. Bei Kindernotfällen situations- und fachgerecht zu handeln und dabei ruhig zu bleiben, ist das Angebot in diesem Rotkreuzkurs, der in der Region ausschließlich beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern angeboten wird.

Informationen zur Erste-Hilfe-Ausbildung und eine Übersicht über die Kurse des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. sind auf der Homepage zu finden: bit.ly/rotkreuzkurseBuehl




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news-612 Thu, 20 Aug 2020 09:07:27 +0200 Wenn Rasierschaum einen Krieg auslöst - Pressebericht vom JRK Zuhause-Zeltlager 2020 /das-drk/presse-service/meldung/wenn-rasierschaum-einen-krieg-ausloest-pressebericht-vom-jrk-zuhause-zeltlager-2020.html Bühl (sga) – Da hat sich das Jugendrotkreuz in Bühl was einfallen lassen: In Zeiten von Corona findet das sommerliche Zeltlager virtuell statt. Der Rasierschaum ist Schuld. Wer konnte auch ahnen, dass es sich bei dem klebrig-weißen Haufen auf dem Apfelkuchen nicht um Schlagsahne handelt? Kein Wunder, dass sich die Bühler Cowboys und Indianer jetzt bekriegen. Aber vielleicht können die 82 Kinder für Aufklärung und Versöhnung sorgen, die vom 31. Juli bis heute am Zeltlager des Deutschen Jugendrotkreuzes (JRK) teilnehmen.

Denn obwohl Corona in diesem Sommer auch der „traditionellen“ Ferienbespaßung des JRK einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, ist es genau das: traditionell. Und irgendwie auch nicht, denn was die Organisatoren des Zeltlagers diesmal auf die Beine gestellt haben, orientiert sich zwar an „üblichen Programmpunkten“ – ist aber auch „etwas vorher noch nie da Gewesenes“, freut sich Stefanie Haas über das Endergebnis der wochenlangen Planungen. Als Kreisjugend- und Lagerleitung ist sie „mehr als zufrieden“. Das Lächeln von 82 Kindern zeige es täglich, „auch wenn wir es leider nur durch Erzählungen der Eltern mitbekommen“. Denn die Teilnehmer, alle zwischen sechs und 14 Jahre alt, haben ihre Zelte dieses Jahr in „Minilagern“ aufgestellt, die in den jeweils heimischen Gärten in Eisental, Bühlertal und im Baden-Badener Rebland zu finden sind.

24 Minilager in den häuslichen Gärten

Insgesamt 24 dieser Minilager gibt es. Je zwischen drei und fünf Kinder malen dort Glitzerfische, basteln Traumfänger, backen Baguette. Alles nicht „traditionell“ mit den Betreuern, die in den Jahren zuvor kräftig zur Seite standen – sondern mit Mama und Papa. 24 Workshops, alle digital auf der Homepage des JRK zur Verfügung gestellt, zeigen in Form kleiner Videos und Kurzanleitungen, wie es geht. Was für die Bastelprojekte benötigt wird, bekommt jedes Minilager am Morgen in einem Pappkarton geliefert – gefüllt mit Stiften, Kleber, Papieren und vielem mehr. „Die Eltern melden uns am Abend vorher, welche Materialien daheim fehlen. Wir packen alles zusammen und liefern aus“, erklärt Haas.

Ebenfalls nach Hause geliefert wird das Mittag- und Abendessen. „Wir kochen trotzdem“, sind sich Stefan Steinel und Florian Jung einig. Gemeinsam stehen sie täglich mit großen Löffeln an noch größeren Töpfen, um Leckereien zu zaubern. Schade ist, dass nicht gemeinsam an der Suppe geschlürft und an den Pommes geknabbert werden kann, außerdem „fehlt das Lachen der Kinder an der Essensausgabe“, aber trotzdem freuen sich die beiden Köche über das diesjährige Sommerprogramm des JRK: „Wir geben unser Bestes für die Kinder. Und auch für die Eltern, die wir in diesen schweren Zeiten unterstützen können.“ Um die Familien finanziell zu entlasten, kostet der achttägige Sommerspaß dieses Jahr nichts – „über Spenden würden wir uns dennoch freuen“, so Haas. Die entsprechenden Daten sind auf der Website des JRK zu finden.

Täglich Videos auf der Webseite

Neben „traditionellen“ Spielen und Basteleien ist also nur die Art und Weise, wie die gemeinsame Zeit verbracht wird, eine andere. Zu dem Zeltlager des JRK gehören aber nicht nur Spiele, Essen und die Übernachtungen im Zelt.

„Wir haben jedes Jahr eine Geschichte, an der sich unser Sommerprogramm orientiert“, erklären Timo Meier und Sebastian Seiter. Die zwei der insgesamt etwa 20 beteiligten Helfer erzählen von täglichen Videos, die immer um neun Uhr auf der Website zu finden sind. Sie sollen „wenigstens ein wenig“ die sonst üblichen Theaterstücke auf der Bühne ersetzen.

Aber wer hat denn nun den Cowboys den Rasierschaum auf dem Apfelkuchen untergejubelt? „Das verraten wir nicht“, schmunzeln Meier und Seiter. Aber in einem sind sie sich einig: „Die Kleinen werden es sicher herausfinden.

 

Quelle: Badisches Tagblatt online (07.08.2020)

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news-611 Tue, 04 Aug 2020 16:57:55 +0200 Einsatz von Rettungsdienst und Bereitschaften in Bühlertal /das-drk/presse-service/meldung/einsatz-von-rettungsdienst-und-bereitschaften-in-buehlertal.html Der Rettungsdienst Mittelbaden und die DRK-Bereitschaft des Ortsvereins Bühlertal waren am Freitagabend, 31. Juli 2020 gemeinsam im Einsatz bei einem Wohnungsbrand, der gegen 19.40 Uhr ausgebrochen ist.

Der Rettungsdienst war mit 2 RTW‘s und einem NEF vor Ort und eine Person wurde mit schließlich vom Rettungsdienst in die Klinik transportiert. Der DRK-Ortsverein Bühlertal betreute die Anwohner und sorgte für die Verpflegung und Getränke für die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Durch den DRK-Kleiderladen Fundus konnte die vom Brand betroffene Person dann am Folgetag unkompliziert, auch außerhalb der regulären Öffnungszeit, mit Kleidung versorgt werden.

Ein herzliches Dankeschön an die ehrenamtlichen Helfer.

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news-610 Thu, 02 Jul 2020 14:13:59 +0200 Hilfe durch Pfandflaschen: humedica übergibt Pfandflaschenprojekt am Baden-Airpark an Rotes Kreuz /das-drk/presse-service/meldung/hilfe-durch-pfandflaschen-humedica-uebergibt-pfandflaschenprojekt-am-baden-airpark-an-rotes-kreuz.html Rheinmünster, 1. Juli 2020. Die internationale Hilfsorganisation humedica übergibt die Pfandflaschensammlung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) an den DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt außerdem die Sammelbehälter von humedica. Markus Mußler, Bereichsleiter Flughafenbetrieb, überreichte zum Abschluss einen Scheck über den Erlös der letzten 12 Monate in Höhe von 7.991,48 € an humedica-Mitarbeiterin Nina Göldner.

Seit August 2017 können Passagiere des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) ihre Pfandflaschen vor der Sicherheitskontrolle in spezielle Sammelbehälter werfen. Der Erlös des so gespendeten Pfands fließt vollständig in die internationalen Projekte der humanitären Hilfsorganisation humedica.

„Wir freuen uns über die langjährige Unterstützung durch den Flughafen und den Grünen Punkt“, so humedica-Mitarbeiterin Nina Göldner. „Ein großer Dank geht an unsere ehrenamtlichen Helfer, die regelmäßig im Sommer und im Winter, bei gutem und bei schlechtem Wetter die Pfandcontainer geleert haben. Ohne sie wäre diese Aktion nicht möglich.“

„Es ist schön, dass die bei uns gesammelten Flaschen dazu beitragen können, Menschen in Not zu helfen“, freut sich auch Markus Mußler. „Wir danken humedica für die gute Zusammenarbeit und sind glücklich, dass der DRK-Kreisverband Bühl-Achern dieses wertvolle Projekt übernimmt. Wir freuen uns auf eine gute Partnerschaft.“  

Ab dem 1. Juli kommen die Erlöse der Pfandflaschen den Projekten des Deutschen Roten Kreuzes zugute. „Wir danken humedica und dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), dass wir dieses interessante Projekt übernehmen dürfen. Mit dieser Nachhaltigkeitsinitiative wird es möglich, wieder soziale Hilfskonzepte in der Region zu finanzieren“, so Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V.

humedica hat sich seit 40 Jahren der Hilfe für Menschen verschrieben, die durch Naturkatastrophen oder strukturelle Armut in Not geraten sind. Die ehrenamtlichen Einsatzteams gehören nach Erdbeben, Wirbelstürmen oder Überflutungen regelmäßig zu den ersten Helfern vor Ort. Weitere Schwerpunkte des weltweiten Engagements sind langfristig angelegte Gesundheits- und Bildungsprojekte in Ländern wie Sri Lanka, Indien, Äthiopien oder Brasilien sowie die Unterstützung mit Hilfsgütern.

Quelle: humedica

Zum Bild (von links nach rechts):
Miriam Barta (humedica), Markus Mußler (Baden-Airpark GmbH)  sowie Felix Brenneisen (DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.) und der ehrenamtliche Helfer Manfred Buchdunger bei der Spendenübergabe am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB).

Bildquelle: humedica

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news-609 Tue, 30 Jun 2020 14:20:18 +0200 Johannes Kießner übernimmt zum 1. Juli 2020 die Leitung des DRK-Rettungsdienstes Mittelbaden /das-drk/presse-service/meldung/johannes-kiessner-uebernimmt-zum-1-juli-2020-die-leitung-des-drk-rettungsdienstes-mittelbaden.html Bereits seit 2008 ist Johannes Kießner (35) in verschiedener Funktion im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.  tätig. Dem Rettungsdienst ist er seit seinen Berufsanfängen im Zivildienst treu geblieben. Es folgten zunächst die grundständigen Ausbildungen zum Rettungssanitäter und Rettungsassistent. Im DRK-Kreisverband Bühl-Achern begann er seine Tätigkeit auf der Rettungswache Baden-Baden und wechselte später auf die Rettungswache Achern, die er bis März 2020 leitete.


Er hat sein Studium zum Bachelor of Science in Pre Hospital Management in Nordrhein-Westfalen erfolgreich absolviert und parallel zu seiner verantwortungsvollen Aufgabe im Rettungsdienst berufsbegleitend den Master in Health Care Management an der Universität Bayreuth abgeschlossen.
Während eines Jahres übernahm er die stellvertretende Leitung des Rettungsdienstes Mittelbaden, wobei er sich stark für den Bereich Weiterbildung engagierte. Er setzte die Zertifizierung des Rettungsdienstes als offizielle International Training Site der American Heart Association um und ergänzte die Ausbildung damit um einen Bereich, der zusätzliche Kompetenzen zur Schwerstkrankenversorgung (Reanimation/Schlaganfall/ Herzinfarkt) vermittelt.


Als Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und Einsatzleiter vom Dienst ist Johannes Kießner seit mehr als vier Jahren in verantwortungsvoller Position tätig. Hinzu kam die  Übernahme des Bereiches Qualitätsmanagement für den Rettungsdienst Mittelbaden, den er bis zu seiner Einarbeitung als Leiter des Rettungsdienstes innehatte. Nun übernimmt er diese Aufgabe von Bernd Ziegler, der nach 34 Jahren in den Diensten des DRK-Kreisverbandes in Ruhestand geht.


Dabei trägt er die Personalverantwortung für rund 300 Mitarbeitende. Unterstützt wird er von seinem Kollegen im Leitungsteam des Rettungsdienstes, Jürgen Gräfinger sowie den bewährten Führungsteams der 8 Rettungswachen und der Integrierten Leitstelle Mittelbaden.
Seine Kernaufgaben sieht Johannes Kießner in der strategischen Ausrichtung des Rettungsdienstes. Die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes sieht er in einem Spannungsfeld zwischen Kostensituation und effizienter Notfallversorgung. Geltende Gesetze und Anforderungen der Kostenträger sind umzusetzen, die medizinischen Qualitätsstandards, die Schnelligkeit in der Notfallrettung sollen gleichzeitig verbessert werden.


Die herausfordernde Aufgabenstellung erstreckt sich darüber hinaus ganz wesentlich auf die Mitarbeitergewinnung und die systematische Weiterqualifizierung der Einsatzkräfte. Dazu ist es, laut Johannes Kießner, auch notwendig, die Strukturen und deren Effizienz weiterzudenken und den Rettungsdienst Mittelbaden im Markt und als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.


Gefragt, wie seine Freunde ihn beschreiben würden, antwortet er: Mit Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz, aber sie würden auch meinen Ehrgeiz nennen. Für seine Kollegen und Mitarbeitenden ist er ein unterstützender Ansprechpartner, der Transparenz und Fairness gleichermaßen fördert und eine wertschätzende Führungskultur sowie Entscheidungsbereitschaft lebt.
Johannes Kießner lebt mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Söhnen im Raum Achern.


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news-608 Mon, 22 Jun 2020 09:54:29 +0200 Zwei neue Rettungsfahrzeuge für den Rettungsdienst Mittelbaden /das-drk/presse-service/meldung/zwei-neue-rettungsfahrzeuge-fuer-den-rettungsdienst-mittelbaden.html Hohe Investitionen in Qualitätsstandards, Ergonomie und Sicherheit. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. hat an den Rettungswachen in Rastatt und Baden-Baden gleich zwei neue Rettungswagen in den Dienst gestellt und damit die Flotte um zwei speziell nach den Vorgaben einer internen Arbeitsgruppe gefertigte Fahrzeuge bereichert. Mit einer mittleren sechsstelligen Investition in hochspezifizierte technische Ausstattung, Stabilität und Sicherheit verfolgt das DRK seine Ziele, die bestmögliche Leistung im Rettungsdienst der Region sicherzustellen. Nach der Inbetriebnahme dieser beiden Modelle Anfang Juni werden im August noch drei weitere Fahrzeuge folgen. Sie ersetzen dabei Fahrzeuge, die nach einer hohen Laufleistung aus dem Betrieb genommen werden. Die gesamte Flottenumstellung wird dann 2023 erfolgt sein.

Bei der Konzeptionierung der maßgeschneiderten Ausstattung waren der internen Arbeitsgruppe die Ergonomie und das Raumgefühl im Inneren des Rettungswagens von großer Wichtigkeit, darüber hinaus sollten die Aufbauten extrem stabil und langlebig sein. Deshalb fiel die Entscheidung für die Beauftragung zu Gunsten des Spezialherstellers Fahrtec in Neubrandenburg. Der Kofferaufbau besteht aus einem Voll-Aluminium-Aufbau in Gerippebauweise, der durch seine hohe Qualität eine besondere Sicherheit sowohl für die Besatzung als auch für die transportierten Patienten bietet.

Die Fahrzeugausstattung selbst entspricht ebenfalls dem neuesten technischen Stand: für den Komfort der Patienten verfügt das Fahrzeug über eine Luftfederung, mit der das Heck abgesenkt, und der Patient erschütterungsarm aufgenommen werden kann. Außerdem sind die Fahrzeuge mit einer elektrohydraulischen Fahrtrage ausgestattet, um die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter auf ein Minimum zu reduzieren. Diese Fahrtrage ist auf einem speziellen Tragetisch (Hoverboard) montiert, das für einen sehr hohen Patientenkomfort sorgt. Ebenfalls integriert ist ein Raupen-Tragestuhl, der den Mitarbeitenden Sicherheit und Erleichterung beim Transport von sitzenden Patienten bietet. Die GPS-gestützten Fahrzeuge sind mit digitalen Pads ausgestattet, die alle Einsatzdetails dokumentieren und die Verbindung zur Integrierten Leitstelle Mittelbaden herstellen.

Auch nach außen hin heben sich die beiden schmucken Rettungswagen vom Üblichen ab: die Beschriftung in reflektierenden Signalfarben, dazu Front- und Heckblitzer, fallen erheblich deutlicher im Straßenverkehr auf und bieten vor allem bei der Einfahrt in Kreuzungen erhöhte Sicherheit - dort, wo die meisten Unfälle bei Notfalltransporten stattfinden. Eine Zwillingsbereifung sorgt für optimale Fahrstabilität, auch bei hoher Geschwindigkeit.

Übergeben wurden die ersten beiden Einsatzfahrzeuge durch den Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., Felix Brenneisen, an den Leiter der Rettungswache Baden-Baden, Uwe Begett und den Leiter der Rettungswache Rastatt, Jörg Oberle.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist der größte Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Mittelbaden und der nördlichen Ortenau und damit beauftragt, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung und dem Krankentransport sicherzustellen. Insgesamt legten die Fahrzeuge des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. übrigens im Jahr 2019 ca. 1,3 Mio. km im Dienste der Bevölkerung zurück.

An den 8 Rettungswachenstandorte des DRK in der Region Mittelbaden (Achern, Bühl/Schwarzwaldhochstraße, Baden-Baden, Rastatt, Forbach, Gaggenau, Gernsbach und Durmersheim) sind aktuell 26 Fahrzeuge im Einsatz. Über 300 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sind im Rettungsdienst und  Krankentransport tätig. Hinzu kommen 39 Auszubildende in den Berufen Rettungssanitäter und Notfallsanitäter sowie 21 junge Menschen, die sich über ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst in die Themen des Rettungsdienstes einbringen möchten.

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news-607 Wed, 17 Jun 2020 10:15:37 +0200 DRK-Tagespflegeeinrichtungen öffnen am 15.Juni wieder /das-drk/presse-service/meldung/drk-tagespflegeeinrichtungen-oeffnen-am-15juni-wieder.html Gemäß der aktuellen Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg vom 22.5. dürfen Tagespflegeeinrichtungen für Senioren unter strengen Auflagen wieder betrieben werden.

Unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. betrifft dies die Tagespflegeeinrichtung „Auf der Schanz“ in Lichtenau sowie das beliebte „Café Vergissmeinnicht“, das vor Beginn der Corona-Pandemie regelmäßig in den Seniorenwohnanlagen „Im Grün“ in Bühl und im „Haus Rebgarten“ in Kappelrodeck stattfand und dort den Seniorinnen und Senioren einen regelmäßigen Treffpunkt für Unterhaltung und Austausch geboten hat. Ab dem 15. Juni 2020 werden diese Einrichtungen wieder geöffnet sein.

Voraussetzung für die schrittweise Öffnung der Tagespflegeeinrichtungen ist die Einhaltung von einrichtungsspezifischen Konzepten für die Bereiche Betrieb, Raum und Nutzung, sowie ein Gesundheitskonzept mit Hygiene-, Schutz und Abstandsmaßnahmen. Die Aufklärung über die Regelungen muss sichergestellt sein und der Personaleinsatz muss angepasst werden. Dies bedeutet auch, dass in den Räumen weniger Personen betreut werden können, als zuvor. Viele der regelmäßigen Gäste in Lichtenau haben sich mit großem Interesse gemeldet und die zur Verfügung stehenden maximal 8 Plätze sind bereits ausgebucht. Deshalb plant der DRK-Kreisverband im Moment, die Tagespflege zusätzlich an einem Samstag zu öffnen, um Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, die Einrichtung kennenzulernen.

Das DRK legt in seinen Einrichtungen in besonderem Maße Wert darauf, die hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards, angelehnt an die Richtlinien der DRK-Notfallrettung, zu gewährleisten.

Aus diesem Bereich des DRK-Kreisverbandes kann man auf die spezifische Kompetenz zum Infektionsschutz durch den zuständigen Desinfektor des Rettungsdienstes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Mittelbaden zurückgreifen. Die Konzepte für die Planungen paralleler Schichtdienste der Mitarbeitenden, Besuchsdokumentationen und der Einsatz von Sicherheitsmaterialien wurden in den Wochen der Corona-Infektionswelle bereits erprobt und haben sich als sehr zuverlässig erwiesen.

Zusätzlich zu Gesundheitsschutz und Sicherheitsaspekten sollen die Besucher sich vor allem auch in einem angenehmen und wohnlichen Umfeld aufgehoben fühlen. In Vorbereitung für die Wiedereröffnung der Tagespflege „Auf der Schanz“ am 15. Juni 2020 hat sich das Team der Pflege rund um Derya Fidan, Bereichsleitung soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern, und Ramona Schmidt, Pflegedienstleitung der Tagespflege in Lichtenau, viel Mühe gegeben, die Räumlichkeiten wohnlich und frisch zu gestalten und das Ambiente liebevoll verschönert. Das Team der Tagespflege „Auf der Schanz“ in Lichtenau freut sich sehr darauf, für die Gäste ab kommender Woche wieder interessante Tagesinhalte bieten und die Angehörigen, für ein paar Stunden täglich entlasten zu können.

Das „Café Vergissmeinnicht“ wird in Kappelrodeck wieder wöchentlich donnerstags stattfinden, in der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ in Bühl immer mittwochs. Auch hier ist die maximale Anzahl der Besucher beschränkt, Angehörige dürfen nicht teilnehmen und die Aktivitäten selbst müssen ebenfalls an die Sicherheitskonzepte angepasst und dokumentiert werden. Petra Forcher, Pflegedienstleitung ambulante Pflege, betont, dass über die ständigen Schulungen hinaus, alle Mitarbeitenden in den neuen Gesundheitskonzepten für die Senioreneinrichtungen explizit und permanent geschult werden, um den hohen Ansprüchen des DRK-Kreisverbandes an die Qualität der Pflege zu entsprechen.

 

Bild: ©DRK-Kreisverband Bühl-Achern

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news-606 Wed, 10 Jun 2020 08:53:34 +0200 Über 12.000 Fieberkontrollen am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) durchgeführt /das-drk/presse-service/meldung/ueber-12000-fieberkontrollen-am-flughafen-karlsruhe-/-baden-baden-fkb-durchgefuehrt.html Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. hat mit den ehrenamtlichen Helfern aus seinen Ortsvereinen inzwischen über 12.000-mal die erforderlichen Fieberkontrollen bei einreisenden Erntehelfern und Pflegehelfern auf dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) durchgeführt. Mehr als 1.000 Einsatzstunden wurden von der Kreisbereitschaftsleitung koordiniert und mit der Unterstützung von 14 Ortsvereinen aus dem gesamten Kreisverbandsgebiet inklusive der Rettungshundestaffel konnten die komplexen Dienstplanzeiten sichergestellt werden. 
 
Die allesamt freiwilligen Helferinnen und Helfer bewiesen nicht nur ein großes zeitliches Engagement, oft bis in die späten Abendstunden und an den Wochenenden, sondern mussten auch außerordentlich flexibel sein. Oft stand erst am Vorabend fest, ob ein für den Folgetag anvisiertes Flugzeug tatsächlich kommen würde  bzw. in welchem Zeitfenster die Maschinen landen würden. In einigen Fällen, die auf Anforderung der Bundespolizei und des Gesundheitsamtes spontan einen Dienst über Nacht notwendig machten, konnten jedes Mal schnell und sogar „auf Abruf“ zuverlässige Helfende gefunden werden, auch wenn das Hilfeersuchen selbst erst am späten Abend an das DRK gerichtet wurde.
 
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist stolz auf die große Bereitschaft und die professionelle Vorgehensweise der vielen Ehrenamtlichen in diesem Einsatz, dank deren die Corona-Einreisekontrollen nun schon die 10.Woche zuverlässig sichergestellt werden konnten.

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news-605 Wed, 27 May 2020 09:27:42 +0200 Erste-Hilfe-Ausbildungen starten wieder mit kontaktlosem Unterrichtskonzept /das-drk/presse-service/meldung/erste-hilfe-ausbildungen-starten-wieder-mit-kontaktlosem-unterrichtskonzept.html Unter strengen Hygieneauflagen kann der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ab dem 4. Juni 2020 wieder mit seinen Ausbildungskursen in Erster Hilfe starten. Das Hygienekonzept erfordert ein Umdenken in Gruppengröße und didaktischer Organisation der Kurse.

Ab sofort sind maximal 10 Teilnehmer pro Kurs erlaubt. In den Kursen selbst wird die praktische Übung durch Anschauung ersetzt, um eine kontaktlose Erste-Hilfe-Ausbildung zu ermöglichen und den Infektionsschutz zu gewährleisten: die Simulationspuppe ersetzt die echte Person, an der sonst geübt würde. Wo es möglich ist, wird auch Filmmaterial noch zusätzlich unterstützend eingesetzt, um möglichst viel Praxisdemonstration zu bieten.

Im Kurs ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes verpflichtend für Ausbilder und Teilnehmer, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann: beispielsweise, um dem anschaulichen Ablauf zu folgen oder auch während der Pausen. Gründliche Händehygiene ist ebenso obligatorisch wie das Tragen von Einweghandschuhen bei den praktischen Übungen. Im Theorieteil werden alle Teilnehmer mit reichlich Abstand zueinander im großen Ausbildungsraum platziert.

Nachdem alle Kurse seit Beginn der Corona-Pandemie aufgrund der Verordnungen des Landes abgesagt werden mussten, freut sich Vicky Beglioglu mit ihren Kollegen in jedem Fall darauf, den Betrieb unter den neuen Bedingungen wieder aufnehmen zu können: „Endlich geht es bei uns in der Breitenausbildung wieder los, wir haben einen großen Bedarf aus dem Bereich der Fahrschüler, die den Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein benötigen.“ Dafür bietet das DRK nun wieder Kurse in den Ausbildungsräumen in Bühl, Achern sowie in Kappelrodeck an.

Aber auch andere Menschen haben sich gerade in der Pandemie Gedanken gemacht, wie sie im Notfall selbst Erste Hilfe leisten können und stellen fest, dass ihr Wissen dringend aufgefrischt werden sollte. Über dieses Interesse freut sich das DRK sehr, weist allerdings darauf hin, dass Personen, die den Erste-Hilfe-Kurs aus dringender beruflicher Veranlassung benötigen, vorrangig sind, wie PKW- und LKW-Führerscheinbewerber, Betriebshelfer und Übungsleiter.

„Die Teilnehmer werden die Rotkreuzkurse anders erleben, als das in der Vergangenheit der Fall war...“, erklärt Beglioglu. Sie ist beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern für die Breitenausbildung zuständig. „Viele gewohnte Anleitungen müssen wir nun auf eine komplett andere Weise  vermitteln. Auch deshalb können wir nur kleine Gruppen unterrichten. Eine frühzeitige Anmeldung ist unbedingt notwendig, um sich einen Platz zu sichern.“
Grundsätzlich gilt: Personen mit Erkältungsanzeichen, Krankheitsgefühl oder einer akuten Erkrankung, dürfen nicht an den Kursen teilnehmen.

 

Informationen zu Kursen finden Sie hier

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news-604 Tue, 26 May 2020 16:12:05 +0200 Ökumenische Freiluftandacht für die Senioren „Im Grün“ /das-drk/presse-service/meldung/oekumenische-freiluftandacht-fuer-die-senioren-im-gruen.html Bühl. „Behütet in Gottes Schutz und Segen…“ war das Motto der vorsommerlichen Freiluftandacht, die heute für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ in Bühl stattfand. Das Team des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., das die Bewohner der Seniorenwohnanlage pflegerisch und hauswirtschaftlich betreut, konnte die beiden Bühler Seelsorger Pastoralreferent Heribert Scherer von der Katholischen Pfarrgemeinde und Pfarrer Götz Häuser von der Evangelischen Kirchengemeinde Bühl im grünen Innenhof begrüßen.

Zahlreiche Seniorinnen und Senioren nahmen in reichlich Abstand auf bequemen Stühlen an der Andachtsfeier teil, sangen die Lieder mit und hatten Gelegenheit zum Gebet. Schön und bildhaft wurde der Gottesdienst von Götz Häuser und Heribert Scherer gestaltet.

Durch die begleitende Gitarrenmusik entstand eine fröhliche, festliche Atmosphäre, die die Bewohner der Seniorenwohnanlage sehr genossen haben. Der - wenngleich  räumlich distanzierte - Kontakt zu den Bewohnern war auch für die beiden kirchlichen Seelsorger ein schöner Moment und die Freude über das Wiedersehen nach langer Zeit war auf beiden Seiten zu spüren.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern plant weitere kleine Veranstaltungen, um in der aktuellen Situation behutsam mehr Abwechslung für die Seniorinnen und Senioren in der Wohnanlage anzubieten.

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news-602 Mon, 18 May 2020 09:22:28 +0200 DRK-Kleiderladen „Fundus“ ab 18. Mai wieder geöffnet /das-drk/presse-service/meldung/drk-kleiderladen-fundus-ab-18-mai-wieder-geoeffnet.html Der DRK-Kleiderladen „Fundus“ in der Rotkreuzstraße 1 in Bühl ist ab Montag, den 18. Mai 2020 wieder geöffnet.

Der DRK-Kreisverband weist darauf hin, dass die geltenden Hygiene-Vorschriften beachtet werden müssen.


Doris Schmith-Velten, Servicestelle Ehrenamt beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern und das ganze Team vom „Fundus“ freuen sich darüber, nun endlich wieder Kunden bedienen zu können. „Viele Menschen haben bereits angerufen und nachgefragt, wann es wieder losgeht“, so Schmith-Velten. Zusammen mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wurde im Kleiderladen alles umgeräumt und arrangiert, damit die geltenden Hygieneregeln eingehalten werden können.


Aufgrund der bestehenden Auflagen können nur zwei Kunden gleichzeitig den Kleiderladen betreten, die Händedesinfektion und das Tragen von Mundschutz sind verpflichtend. Beim Einkauf und während Wartezeiten muss der Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen eingehalten werden.
„Viele Menschen hatten wegen Corona mehr Zeit zu Hause und haben ihre Kleiderschränke durchgesehen, daher ist einiges an Kleidung hier angekommen“, stellt Schmith-Velten fest, „Leider haben wir keine Lagerkapazität, deshalb können wir nur gut erhaltene Sommerware noch annehmen.“


Um die gesetzlichen Vorgaben räumlich umsetzen zu können, ist künftig eine strikte Trennung von Verkauf und Annahme von Kleidung notwendig. Deshalb gelten ab dem 18.Mai 2020 folgende neue Öffnungszeiten für den Kleiderladen „Fundus“:

Montag + Mittwoch: jeweils von 14.00-17.00 Uhr (nur Verkauf / keine Warenannahme!)

Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr (nur Annahme / kein Verkauf!)


Der Kleiderladen „Fundus“ heißt alle Kundinnen und Kunden dann herzlich willkommen. Er ist eine wahre Fundgrube für kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode. Vielleicht wartet ja schon ein ganz spezielles und handgeprüftes Einzelstück darauf, als Entdeckung in neuem Glanz zu erstrahlen. Ein Besuch lohnt immer.

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news-601 Mon, 04 May 2020 13:34:56 +0200 Landrat dankt Helfern in der Not /das-drk/presse-service/meldung/landrat-dankt-helfern-in-der-not.html (lra) Mit der achten Lieferung von Schutzausrüstungen aus dem Sozialministerium ist es mittlerweile gelungen, den dringendsten Bedarf in den Kliniken, den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, Rehakliniken und Zahnarztpraxen vorerst weitgehend zu befriedigen.

Zukünftig werden bei der Verteilung der Landeslieferungen auch die Physiotherapie-Praxen im Landkreis berücksichtigt. Insgesamt wurden bisher 210.000 OP-Masken, 17.700 FFP2-Masken, 780 FFP3-Masken, 2.430 Schutzanzüge, 2.040 Schutzbrillen, 82.650 Handschuhe und 134 Liter Desinfektionsmittel kostenlos vom Land zur Verfügung gestellt.

Die Landkreisverwaltung, die für die Verteilung zuständig ist, hatte die Auslieferungen zu organisieren und bekam wertvolle Unterstützung von den DRK Kreisverbänden Rastatt und Bühl/Achern und dem DLRG Mittelbaden. Die Lieferungen wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verwaltungsstabs „Bevölkerungsschutz“ beim Landratsamt Rastatt disponiert in Kartons verpackt und mit je drei Fahrzeugen der Einheiten an über 80 Adressen geliefert.

Landrat Toni Huber dankte den Einsatzkräften des DRK und des DLRG und lobte sie als „Helfer in der Not“. Bei der Bewältigung der Krise würde die Verlässlichkeit und Unentbehrlichkeit der Einheiten des Bevölkerungsschutzes deutlich. Sie seien nicht nur bei Schadensereignissen unverzichtbare Aktivposten.

Auch bei der Bewältigung der Pandemie seien die Hilfsorganisationen zuverlässige Stützen des Verwaltungsstabes. Das zeige sich nicht nur bei der Auslieferung der Schutzausrüstungen, sondern insbesondere auch bei den gesundheitlichen Kontrollen am Grenzübergang Iffezheim und bei der Ankunft der Erntehelfer auf dem Baden-Airpark. In beiden Fällen unterstützen die DRK-Kreisverbände das Gesundheitsamt. Ohne diese Hilfe könnten die von der Bundespolizei ganz kurzfristig angeordneten Aufgaben nicht bewältigt werden, sagt Huber. Um die Organisationen zu entlasten, sollen die weiteren Schutzmaterial-Lieferungen aus dem Sozialministerium künftig von den jeweiligen Einrichtungen im Landratsamt abgeholt werden.

 

Quelle: Landratsamt Rastatt

Bild: ©Landratsamt Rastatt

 

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news-600 Mon, 04 May 2020 13:05:39 +0200 Musik als Highlight für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ /das-drk/presse-service/meldung/musik-als-highlight-fuer-die-bewohner-der-seniorenwohnanlage-im-gruen.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern organisiert Gartenkonzert mit Distanz Eine schöne Abwechslung für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ in Bühl fand am sonnigen Sonntagnachmittag, 03.05.2020 statt. Nach vielen Wochen der Kontaktbeschränkung waren die Bewohner der Wohnanlage, die vom DRK pflegerisch und hauswirtschaftlich betreut wird, überglücklich, als ein spontanes Konzert angekündigt wurde. Nicole Maier, Stellvertretende Pflegedienstleitung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern freut sich, dass der Gedanke, ein kleines Highlight für die Bewohner zu organisieren aus dem Pflegeteam an sie herangetragen wurde.

Über einen privaten Kontakt fand sich ein Kreis von Musikern aus dem Musikverein Neuweier zusammen, die sehr gerne bereit waren, den älteren Damen und Herren mit Livemusik, eine Freude zu bereiten. Auf dem sonnigen Rasen im Innenhof konnten sich die Musiker mit dem erforderlichen Abstand zueinander platzieren und sich über ein begeistertes Publikum freuen, das von den einzelnen Balkonen der Seniorenwohnungen zusehen und die Lieder genießen konnte. Viele der Senioren konnten sich an die Lieder erinnern und klatschten begeistert mit und man schaute in viele strahlende Gesichter.

Nicole Maier bedankte sich ganz herzlich bei den Musikern für den tollen Einsatz in dieser ungewöhnlichen Situation und erhielt viel Lob für die Aktion von den Bewohnern. Bestimmt wird ihnen dieses Stündchen Musik im Garten noch lange eine schöne Erinnerung bleiben.

Deshalb arbeitet das Pflegeteam des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern bereits an weiteren Ideen, die den Alltag der Senioren während der Corona-Pandemie abwechslungsreicher gestalten können.

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news-599 Tue, 21 Apr 2020 17:12:39 +0200 Mund-Nasenmasken richtig aufsetzen – wir zeigen wie’s geht /das-drk/presse-service/meldung/mund-nasenmasken-richtig-aufsetzen-wir-zeigen-wies-geht.html Vor dem Aufsetzen der Maske die Hände mit Seife gründlich waschen.  

1 - Beim Aufsetzen die Mund-Nasenmaske nur an den Bändern fassen und vor das Gesicht halten.

 

2 - Die Maske dann von der Nase über bis über das Kinn ziehen und die Bänder hinter die Ohren legen.


3 - Falls Bänder zum Binden vorhanden sind, diese gut am Kopf anpassend binden.

 

4 - Achten Sie auf einen guten Sitz: auf Nase und am Kinn soll die Maske dicht anliegen und gut abschließen.

 

5 - Die Maske beim Abnehmen nicht von außen berühren; da sich Keime darauf befinden können.

 

6 - Beim Entfernen die Maske wieder nur an den Bändern anfassen und nach vorne abziehen.

 

Medizinische Einmalmasken direkt im Hausmüll entsorgen. Wiederverwendbare Stoffmasken bei mindestens 60°, besser 90° waschen.


Nach dem Abnehmen auf Händehygiene achten!

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news-595 Wed, 08 Apr 2020 14:52:23 +0200 Altkleidercontainer des DRK-Kreisverbandes /das-drk/presse-service/meldung/altkleidercontainer-des-drk-kreisverbandes.html Bitte Anlieferung vermeiden Derzeit sind viele Menschen zu Hause und nutzen die Zeit ihre Schränke zu räumen und den Keller zu entrümpeln. An verschiedenen Orten stellen wir bereits ein Mehraufkommen fest. Wir gehen davon aus, dass nun die Bürger auch vermehrt Online-Bestellungen durchführen werden. In der Regel fällt hier sehr viel Verpackungsmüll an.

Es ist verständlich, dass die Zeit nun für den Frühjahrsputz genutzt wird.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. bittet die Bevölkerung dennoch,die Entsorgung der Altkleider auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern und Abfälle, wo es nur geht zu vermeiden:

•    Bitte stellen Sie keine Säcke vor die Altkleidercontainer, wenn diese bereits befüllt sind.
•    Bitte keine Hygieneabfälle, Papier, Kartonagen, Haushaltsmüll und sonstigen Unrat in die Container werfen.
•    Abfälle dürfen nicht neben die Altkleidercontainer abgelegt werden.

Hier arbeiten Menschen, die die Altkleidercontainer per Hand entleeren.

Nur gemeinsam ist diese Situation zu meistern. Derzeit sind alle unsere Sammelteams im Einsatz und wir hoffen auf Ihr Verständnis.

 

 

Bild: ©DRK

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news-594 Tue, 24 Mar 2020 14:18:51 +0100 Pressegespräch zur Koordination der Bürgerhilfe mit der Stadt Bühl /das-drk/presse-service/meldung/pressegespraech-zur-koordination-der-buergerhilfe-mit-der-stadt-buehl.html Bühl. Am Montag, 23.03. wurde im einem Pressegespräch über die Zusammenarbeit der Bühler Stadtverwaltung und des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern informiert. Ziel ist es, Bürger, die Unterstützung benötigen, und Bürger, die helfen möchten, zusammenzubringen. Durch die Corona-Pandemie können Menschen in eine Notlage geraten, wenn ihnen eine Heimquarantäne verordnet wird oder sie sich aufgrund einer nicht mehr auszuschließenden Ausgangssperre nicht mehr selbst versorgen können. Aber bereits in der aktuellen Situation sollten Angehörige einer Risiko-Gruppe (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen) am besten zuhause bleiben, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. „Die Hilfsleistungen wie das Erledigen von Einkäufen ist für alle gedacht, denen ihr soziales Umfeld nicht helfen kann“, sagt Bürgermeister Wolfgang Jokerst.

Die zentrale Anlaufstelle für private Hilfsanfragen und Hilfsangebote wird beim Ordnungsamt eingerichtet. Von dort aus sollen auch die privaten Hilfsangebote vermittelt werden. Die übrigen Hilfsanfragen werden von der zentralen Anlaufstelle gesammelt und an das DRK weitergeleitet. Auf zwei Wegen kann man um Hilfe bitten oder seine Unterstützung anbieten: Zum einen richtet die Stadtverwaltung ein Bürger-Telefon ein. Ab Dienstag, 24. März, ist es unter (0 72 23) 9 35-3 33 geschaltet, Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 8.00 bis 13.00 Uhr. Außerdem können die Bürger, ob Helfer oder Hilfesuchender, ein Online-Formular nutzen. Es ist unter www.buehl.de/buergerhilfe auszufüllen und geht direkt beim Ordnungsamt ein. In den Stadtteilen kann man sich zudem auch direkt per E-Mail oder Telefon an die jeweiligen Ortsverwaltungen wenden.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bietet über seine Ortsvereine einen kostenlosen Einkaufsservice. Das DRK kümmert sich dabei selbst um den Einkauf gemäß der Bestellung des Anrufers. Das Angebot Menüservice/ Essen auf Rädern versorgt die Kunden mit fertigen Mahlzeiten. Weitere Alltagshilfen des DRK sind zum Beispiel hauswirtschaftliche Hilfen, Fahrdienste und Krankentransporte. Freiwillige Helfer sind herzlich willkommen. Sie werden vom DRK aufgenommen und sind bei Unfällen im Ehrenamt über das DRK versichert.

Der Einkaufsservice des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern ist erreichbar unter Telefon (0 72 23) 9 87 75 18 (Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr) sowie per E-Mail an info@drk-buehl-achern.de


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news-591 Tue, 17 Mar 2020 15:10:06 +0100 Heimquarantäne – was nun? /das-drk/presse-service/meldung/heimquarantaene-was-nun.html Einkaufsservice und Menüservice durch das DRK in Anbetracht der COVID-19-Situation werden Menschen durch die Gesundheitsbehörden in häusliche Quarantäne geschickt. Dies bedeutet, dass diese Personen ihre häusliche Umgebung nicht verlassen dürfen. Um diesen Betroffenen und ihren Familien die Einschnitte in ihre tägliche Lebensführung zu erleichtern, hat der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. mit seinen Ortsvereinen und deren ehrenamtlichen Helfern ein Unterstützungsangebot für die Bevölkerung in Heimquarantäne bereitgestellt.

Diese Hilfsdienste werden über eine telefonische Hotline koordiniert, die den Hilfesuchenden als Ansprechpartner zur Verfügung steht:

07223 – 9877-518  (Montag –Freitag jeweils von 8:30 bis 12:00 Uhr)

bzw. auch per Email unter info@drk-buehl-achern.de.


Hierhin können sich Personen, die selbst unter Quarantäne stehen oder deren Angehörige wenden. Gerne stehen wir Ihnen in dieser besonderen Situation helfend zur Seite.

 

Alle Informationen finden Sie hier.

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news-590 Tue, 17 Mar 2020 14:23:57 +0100 Wichtige Information zum neuartigen Corona-Virus (COVID-19) /das-drk/presse-service/meldung/wichtige-information-zum-neuartigen-corona-virus-covid-19.html Bitte helfen Sie mit, eine weitere Übertragung des Virus zu vermeiden bzw. deren Ausbreitung zu verlangsamen. Ältere und kranke Menschen mit Vorerkrankungen sind durch Infektionen besonders gefährdet.

 

Sonderregelungen und Termine

 

  • Die DRK Tagespflege "Auf der Schanz" in Lichtenau bleibt vorerst bis zum 15.06.2020 geschlossen.
  • Das regelmäßige „Café Vergissmeinnicht“ in den Wohnanlagen „Im Grün“ und „Haus Rebgarten“ kann vorerst bis zum 15.06.2020 nicht stattfinden.
  • Ab sofort müssen wir leider für unsere Seniorenwohnanlagen ein Besuchsverbot aussprechen. Nur noch in Ausnahmenfällen und nach Rücksprache mit den Pflegefachkräften darf Besuch empfangen werden, wie z.B. in Notfallsituationen.
    Um die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen, können die Bewohner sich von uns warmes Essen liefern lassen und unseren Einkaufsservice in Anspruch nehmen.
    Ansprechpartner sind die Pflegekräfte vor Ort. Außerdem der DRK-Kreisverband unter der Tel.: 07223 – 98770.

    Hintergrund ist die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über die verbindlichen Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus vom 16.03.2020:
    <i>§ 6 Abs. 1 CoronaVO:
    „Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 und 3 bis 5 IfSG sowie teilstationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf (…) dürfen grundsätzlich nicht mehr zu Besuchszwecken betreten werden.“</i>

Kurse und Ausbildungen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Deutschland und um Menschen zu schützen, haben wir uns entschieden, alle Veranstaltungen des Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. bis zunächst zum 30.04.2020 abzusagen. Dies betrifft alle Kurse (z.B. Erste Hilfe, ELBA), Ausbildungen und externe Veranstaltungen in unseren Räumen.


Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns, Sie zukünftig wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

 

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news-589 Tue, 17 Mar 2020 13:57:10 +0100 Begleitetes Reisen - Terminänderungen /das-drk/presse-service/meldung/begleitetes-reisen-terminaenderungen.html Aktuell erreichen uns laufend neue Nachrichten zum Ausbruch des Coronavirus (COVID-19). Wir können die momentane Unsicherheit sehr gut verstehen. Aufgrund der aktuellen unsicheren Lage, der nicht absehbaren Entwicklung und um der Fürsorgepflicht als Reiseveranstalter nachzukommen, hat sich die Geschäftsführung der DRK-Reiseservice GmbH entschieden, vorsorglich alle Frühjahrsreisen im Mai abzusagen.

Ebenfalls abgesagt wurde von Eurotours Pfeifer die geplante Busreise nach Montegrotto vom 14. – 19. April 2020. Diese Reise haben wir nunmehr geplant für den 3. – 8. November 2020.

Gemeinsam mit dem DRK-Reiseservice sind wir bemüht, Alternativen auf unseren Herbstreisen anzubieten. Bitte bedenken Sie, dass es einige Zeit dauert, bis wir Ihnen die neuen Reisetermine und Angebote für den Herbst mitteilen können. Unser Reiseservice arbeitet mit Hochdruck an diesem Programm. Sobald mir dieses Programm vorliegt, lasse ich Ihnen dieses zukommen.

Aktuell findet die geplante Mittelmeerkreuzfahrt vom 18. – 31.10.2020 statt. Allerdings kommt es fast im Stundentakt zu Änderungen der Einreisebestimmungen zahlreicher Länder. Sobald sich die Einreisebedingen ändern und damit die Einreise für unsere Kunden nicht mehr möglich ist, werden die Buchungen storniert. Wir werden hierüber umgehend informieren.

Wir denken, dass diese Entscheidung auch in Ihrem Sinne ist und hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihr Vertrauen. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich bitte ganz einfach an.

Tel.     07223 9877-504         Mobil:  0151 58049802 (Doris Schmith-Velten)

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass wir uns schnell wieder in ruhigeren Zeiten um Ihren Urlaub kümmern können. Bitte bleiben Sie gesund.

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news-588 Tue, 17 Mar 2020 13:48:31 +0100 Kleiderladen "Fundus" /das-drk/presse-service/meldung/kleiderladen-fundus.html Unser Kleiderladen ist voraussichtlich bis KW 19 geschlossen.

Gern nehmen wir Ihre Kleiderspende wieder zu einem späteren Zeitpunkt an.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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news-587 Tue, 10 Mar 2020 14:52:31 +0100 Pressemeldung: Integrierte Leitstelle Rastatt /das-drk/presse-service/meldung/pressemeldung-integrierte-leitstelle-rastatt.html Künftig landen auch Notrufe aus Baden-Baden im Landratsamt (Rastatt/ BNN online ) In der Integrierten Leitstelle (ILS) im Landratsamt Rastatt wird das Telefon ab Dienstag, 10. März, deutlich öfter klingeln als zuvor – falls die Technik mitspielt. An diesem Tag startet der Probetrieb für die Integration der Feuerwehr Baden-Baden in das Notrufsystem. Wer in der Kurstadt die 112 wählt, landet dann ebenfalls im Landratsamt.

Die ILS feierte im vergangenen Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Bis 2009 wurden der Rettungsdienst des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden in der Leitstelle Bühl koordiniert, die Feuerwehreinsätze im Landkreis in der Leitstelle Rastatt und die Feuerwehreinsätze in Baden-Baden in der dortigen Leitstelle. Die Integrierte Leitstelle im Landratsamt vereinte schließlich alles unter einem Dach – außer der Feuerwehr Baden-Baden.

Brandmeldeanlagen von Firmen sind umgestellt

Das wird sich nun ändern. „Wir planen einen Wechsel in unserem Einsatzleitsystem“, sagt Kreisbrandmeister Heiko Schäfer. Im Zuge der Softwareumstellung wird Baden-Baden zugeschaltet. Das gilt nicht nur für Notrufe aus der Kurstadt, sondern auch für Brandmeldeanlagen von Firmen. „Wir beginnen dann, gemeinsam zu arbeiten“, drückt sich Schäfer vorsichtig aus.

Denn zwar ist alles für die Umstellung vorbereitet, aber es wird sich erst in der Praxis zeigen, ob die Technik einwandfrei läuft. Personell ist die Leitstelle dafür am Stichtag bestens ausgerüstet. Administratoren und Supervisor stehen bereit, um bei Problemen eingreifen zu können.

Feuerwehr Baden-Baden verfügt nach wie vor über Einsatzzentrale

Zur Sicherheit ist auch die Leistelle in Baden-Baden nach wie vor besetzt. „Wir werden erst einmal ein stückweit im Parallelbetrieb arbeiten“, sagt Schäfer. Dauerhaft bleibt in der Kurstadt eine Feuerwehr-Einsatzzentrale (FEZ) in der Feuerwache erhalten, vor allem um bei Großschadenslagen und auch im Katastrophenfall die sogenannte rückwärtige Einsatzführung zu gewährleisten.

Der offizielle Startschuss der gemeinsamen ILS im Landratsamt ist erst für den April geplant. Ursprünglich sah der Zeitplan vor, bereits im Januar zu starten. Aber dem machten kleinere Hürden bei der Umsetzung einen Strich durch die Rechnung. „Bei einem so großen Projekt kann es kurz vor dem Finale immer zu Problemen mit der Technik kommen“, sagt Schäfer. Aber alle Systempartner und Lieferanten hätten an einem Strang gezogen. Bei den Kosten liege das Projekt im Rahmen der vorgesehenen 1,8 Millionen Euro. Der Schlussstrich unter die Rechnung sei aber noch nicht gezogen.

  „Es geht um ein einheitliches Sicherheitsniveau in Mittelbaden“ (Heiko Schäfer, Kreisbrandmeister)

Schäfer rechnet damit, dass die Anzahl der Anrufe von bislang 400 bis 500 pro Tag auf bis zu 800 steigt. Die Umstellung kommt in bewegten Zeiten. Das Jahr hat für die Einsatzkräfte mit Hochwasser, Stürmen und jetzt dem Coronavirus arbeitsintensiv begonnen. Laut Schäfer ist es ein großer Vorteil der Fusion, dass die Anzahl der Schnittstellen reduziert wird und nur noch eine Zentrale die Notrettungsmittel für die Region koordiniert.

Es gehe nicht nur um neue Technik, sondern um „ein einheitliches Sicherheitsniveau in der Raumschaft Mittelbaden“. Während in der Vergangenheit bei Einsätzen in Grenzregionen Notrufe an zwei Orten eingegangen seien, gebe es künftig nur noch „eine Stelle, eine Mannschaft und kurze Wege“, sagt Schäfer.

Kosten verteilen sich auf alle Beteiligten

Die Umsetzung war allerdings ein langer Weg. Die Einrichtung der Leitstelle war bereits 2008 vereinbart worden. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss des Gemeinderats Baden-Baden folgte aber erst 2017. Dabei wurde auch der Kostenschlüssel für den Betrieb der Leitstelle festgelegt. 55 Prozent trägt der DRK-Kreisverband Bühl/Achern, 30 Prozent der Landkreis Rastatt, 15 Prozent steuert der Stadtkreis Baden-Baden zu.

 

 

Quelle: BNN-online, 10.03.2020 / Holger Siebnich, Ressortleiter

 

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news-586 Tue, 03 Mar 2020 15:11:37 +0100 Fastnachtskampagne 2020 mit positivem Fazit /das-drk/presse-service/meldung/fastnachtskampagne-2020-mit-positivem-fazit.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern leistet vielfältige Hilfe bei den Veranstaltungen der Narren Bühl. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern beendete am Fastnachtsdienstag nach etlichen Fastnachtsumzüge und Hallenveranstaltungen die diesjährige Kampagne mit einem positiven Fazit.

Die Sanitäterinnen und Sanitäter in den 16 Ortsvereinen des Kreisverbandes leisteten bei zahlreichen Hallenveranstaltungen und Umzügen in der Region im Hintergrund den Sanitätsdienst und sorgten so für die sanitätsdienstliche Absicherung  der Narren und der Besucher bei den Veranstaltungen.

Insgesamt waren 261 Helfer in rund 1230 Stunden im Einsatz. Die „Rotkreuzler“ hatten an den verschiedenen Veranstaltungen 107 Hilfeleistungen registriert: Von kleineren und größeren Wundversorgungen, über Prellungen bis hin zu kleineren Knochenbrüchen und Kreislaufproblemen - oft hervorgerufen durch und in Verbindung mit übermäßigem Alkoholgenuss – wurde den Narren Hilfe geleistet. Aufgrund der Schwere der Verletzung / Erkrankung mussten 11 Personen durch den Rettungsdienst in die Klinik transportiert werden.

Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz bedankte sich im Namen der Kreisbereitschaftsleitung bei allen Helferinnen und Helfer, die Ihre Freizeit im „Rot-Kreuz-Häs“ dem Dienste der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hatten und so den Närrinnen und Narren eine unbeschwerte Fastnacht ermöglicht haben.

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news-585 Fri, 14 Feb 2020 16:38:49 +0100 Erste Hilfe am Hund - Terminverschiebung /das-drk/presse-service/meldung/erste-hilfe-am-hund-terminverschiebung.html Der der für den 4.April 2020 geplante Kursbeginn wurde verschoben. Das Deutsche Rote Kreuz ist seit jeher für seine „Rotkreuzkurse“ bekannt, in denen Basismaßnahmen vermittelt werden, die zum Retten von Menschenleben entscheidend sind. Wie reagiert man jedoch im Falle einer Verletzung bei Hunden?

Um diese Lücke zu schließen hat der DRK-Kreisverband Bühl- Achern e.V. in der Rotkreuzstraße 1 in 77815 Bühl das Portfolio in Zusammenarbeit mit der Notfalltierarztpraxis Schwarzach um das Angebot Erste-Hilfe-Kurs am Hund erweitert.
Mit viel Engagement wird Ihnen DRK-Ausbildungsbeauftragte Vicky Beglioglu zusammen mit Dr. med. vet. Johanna Hoogen-Merkel bei diesem Lehrgang in kurzen und anschaulichen Unterrichtseinheiten – in Theorie und Praxis - wertvolle Informationen und Tipps geben, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Notfällen mit dem Hund in ihrem Umfeld richtig reagieren.
Wie versorge ich häufige Verletzungen, wie Schnitt- oder Bisswunden? Wohin kann ich im Notfall fahren? Wann muss ich bei Krankheiten zum Tierarzt? Innerhalb von vier Stunden wird Ihnen von der erfahrenen Tierärztin aus der Region alles Wichtige rund um die Versorgung Ihres Vierbeiners erklärt.

Wichtig ist jedoch, dass Sie keinen eigenen Hund mit zum Kurs nehmen, da dies für die Tiere großen Stress darstellt.

Informationen zur Ausbildung und Anmeldungen unter Telefon 07223 9877- 517 oder www.drk-buehl-achern.de

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Deutschland und um Menschen zu schützen, haben wir uns entschieden, alle Veranstaltungen des Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. bis zunächst zum 30.04.2020 abzusagen.

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news-549 Thu, 13 Feb 2020 20:14:00 +0100 Babysitterkurs startet wieder /das-drk/presse-service/meldung/babysitterkurs-startet-wieder.html Babysitter-Ausbildung vom 15. bis 17.04.2020 in den Osterferien Babysitter-Ausbildung – der Nachwuchs in den besten Händen

Es sind noch Plätze frei!

Bühl. Jede Mutter und jeder Vater möchte möglichst Tag und Nacht in der Nähe des eigenen Kindes sein, es umsorgen und beschützen. Trotz allem ist es für Eltern wichtig, sich auch weiterhin als selbständige Menschen wahrzunehmen, Zeit als Paar zu verbringen oder auch einfach einmal Freiraum für sich allein zu haben. Manchmal stehen aber auch Erledigungen an, die ohne Kinderwagen oder Buggy viel schneller und leichter zu verrichten sind. Wer hier nicht auf die Familie zurückgreifen kann, dem bleibt nur ein Babysitter, der Eltern eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit ermöglicht.

Viele junge Menschen lieben zwar den Umgang mit Kindern, sind aber unsicher und haben Angst, Fehler zu machen. Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein sind die Basis eines guten Babysitters. Zuverlässig, verantwortungsbewusst und vertrauenswürdig soll der ideale Babysitter sein, außerdem liebevoll, kreativ und flexibel.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. bietet für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren in den Osterferien vom 15. bis 17.04.2020 eine Babysitter-Ausbildung an, bei der wichtige Grundlagen über die Versorgung und Pflege von Babys und Kleinkindern vermittelt werden. Beginn ist jeweils von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Die TeilnehmerInnen lernen Wickeln, Pflegen sowie alles Wissenswerte zur Ernährung; sie lernen, wie sie sich verhalten sollen, wenn das Kind sich verletzt oder wenn Erste Hilfe nötig ist. Abwechslungsreich und interessant werden Praxis und Theorie vermittelt zur optimalen Vorbereitung auf den Job als Babysitter oder Au Pair.

Nach erfolgreichem Kursabschluss erhalten die Jugendlichen ein DRK-Babysitter-Zertifikat.

Die Suche nach einem Babysitter lohnt sich, denn ein zuverlässiger Babysitter, dem man vertraut und den die Kinder mögen, ermöglicht Eltern neben einem Stück Freiraum auch die nötige Entspannung, diesen auch zu genießen. Die kostenlose Vermittlung der vom DRK ausgebildeten Babysitter übernimmt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Interessierte Eltern können sich mit dem Roten Kreuz in Verbindung setzten.

Wer weitere Informationen zu dieser Ausbildung wünscht oder sich zum Kurs anmelden möchte, wendet sich an den DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Tel. 07223 9877-517. Kurs kann auch über die Homepage www.drk-buehl-achern.de gebucht werden.


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news-584 Thu, 16 Jan 2020 10:15:49 +0100 „Fit bis ins hohe Alter" /das-drk/presse-service/meldung/fit-bis-ins-hohe-alter.html Aktivierende Hausbesuche: Ausbildung beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. und der Kreisseniorenrat Rastatt e.V. haben sich „das Leben im Alter“ zum Thema gemacht und wollen gemeinsam für alle Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, in ihrer gewohnten Umgebung ein regelmäßiges Aktivierungsprogramm anbieten.

Gesellschaft, Bewegung und körperliche Aktivität sind zentrale Bausteine zum Erhalt der selbständigen Lebensführung. Ziel des „aktivierenden Hausbesuchs“ ist es, soziale Kontakte, Alltagskompetenz und die Selbständigkeit der Menschen so lange wie möglich zu erhalten.

Das Konzept für den „Aktivierenden Hausbesuch“ besteht aus zwei Teilen: Bewegung und Gespräch. Es geht um Übungen zur Sturzprophylaxe, zur Verbesserung der Koordination, um den Austausch im Gespräch, um soziale Kontakte oder ganz einfach um die „Stärkung der Alltagskompetenz“. Der DRK-Aktivierende Hausbesuch ist ein Gewinn für die Besuchten und die Besucher, für Kunde und Übungsleiter.

Wer Interesse an dieser Ausbildung und einer anschließenden ehrenamtlichen Betätigung hat, kann diesen Lehrgang beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. besuchen.

Anmeldungen werden erbeten unter 07223 9877-504

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news-583 Sun, 12 Jan 2020 19:08:59 +0100 Neuer Imagefilm online! /das-drk/presse-service/meldung/neuer-imagefilm-online.html Am Freitag, den 10. Januar war es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes ein ganz besonderes Erlebnis, als der neue Imagefilm im Rahmen der Jahresfeier das erste Mal gezeigt wurde.

Seit heute nun ist er online und auf unterschiedlichen Social Media Kanälen zu finden. In den kommenden Tagen wird der Film auch hier auf der Homepage integriert werden.

Der Produzent, Frank König von Visiris berichtet über die Produktion des Filmes: "Inhaltlich gewährt dieser Recruitingfilm der besonderen Art einen praxisbezogenen Einblick in die Arbeitswelt der Lebensretterinnen und -retter. Auf filmischer Ebene stellt dieser Werbefilm vielleicht unsere bisher aufwendigste Produktion dar. Nicht nur das Deutsche Rote Kreuz war als unser Auftraggeber mit zahlreichen Mitarbeitern, Fahrzeugen und Arbeitsutensilien vertreten. Auch die Acherner Feuerwehr und Polizei waren vor Ort, um die Szenerie noch echter wirken zu lassen. Besonderer Dank gilt dem Autoservice Haberle, der uns ein Unfallauto lieferte. Wir drehten dieses Mal von 17 Uhr bis tief in die Nacht. Die Eingangsszene, die eine Passantin mit Hund zeigt, war unsere erste Einstellung und wurde in der blauen Stunde gefilmt. Anschließend arbeiteten wir uns eisern durch das Drehbuch, so dass die Szenen dann schlussendlich um 3 Uhr nachts auf unserem Server gesichert wurden."

Wer nun neugierig geworden ist, darf hier direkt auf Youtube rein schauen und es fleißig teilen!

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news-581 Fri, 13 Dec 2019 10:50:04 +0100 Das KreisAuskunftsBüro vom DRK Bühl-Achern, kurz KAB genannt, hält Rückschau über die Einsätze im Jahr 2019 /das-drk/presse-service/meldung/das-kreisauskunftsbuero-vom-drk-buehl-achern-kurz-kab-genannt-haelt-rueckschau-ueber-die-einsaetze-im-jahr-2019.html

Am Abend des 02.12.2019 trafen sich die Leiter und fast alle aktiven Helfer der KAB Gruppe Bühl-Achern zum Jahresrückblick in einer regionalen Gaststätte, um in angenehmer Atmosphäre die geleistete Arbeit in 2019 nochmals im Zeitraffer zu erleben. Gast an diesem Abend war Anja Steinebrunner als Vertreterin der Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern.

Die Leiter Josef Steinel und Norbert Fritz berichteten über ein ausgesprochen aktives Jahr mit vielen Einsätzen, Schulungsabenden und meist regional übergreifenden Aktionen.

Was macht eigentlich das “KAB“?

Nach Definition versteht man darin den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes, der gemäß Auftrag der Bundesrepublik Deutschland bei bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration hilft, dass sich betroffene Menschen wiederfinden.

Dahinter verbergen sich vielfältige Aufgaben, wie z.B. das Erfassen und Auswerten von Informationen über Betroffene und verletzte Personen, die Annahme telefonischer und persönlicher Suchanfragen aus der Bevölkerung und die Auskunftserteilung an Angehörige über den Verbleib von gesuchten Personen.

Dies alles muss immer wieder intensiv trainiert werden damit im Einsatzfall die übertragenen Aufgaben erfolgreich erfüllt werden können. 

Bei all diesen Aufgaben hat unsere KAB-Gruppe im Jahr 2019 an 9 Dienstabenden teilgenommen. Hinzu kamen mehr als  10 Trainings- und Übungstage in Lahr, Offenburg und Freiburg, zusammen mit anderen Ortsverbänden der Region.

Im aktiven Einsatz war der KAB Bühl-Achern bei folgenden Ereignissen:

März: Fastnachtsumzug in Bühl

Übung am Baden Airpark

April: EXPO in Vimbuch

Mai: Tunnelübung in Oberkirch

Juli: Blaulichttag in Kehl

Oktober: Übung in Ottenhöfen Seebach

Hinzu kommen noch eine Reihe von Helfereinsätzen bei diversen Veranstaltungen im regionalen Umfeld.

Zusammengefasst kamen im Jahr 2019 knapp 740 ehrenamtliche Helferstunden zustande.

Grund genug am heutigen Abend verdiente Mitglieder der KAB Gruppe zu ehren. Dies sind: Lucia Böhme und Dietmar Merkel für 5 Jahre, Marlene Riehle für 10 Jahre und Catarina Friedmann für 30 Jahre.

Anja Steinebrunner, stellvertretend für die Kreisbereitschaftsleitung vom DRK Bühl-Achern, bedankte sich  für den selbstlosen Einsatz und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in 2020.

Schön wäre, wenn sich weitere Interessenten für die abwechslungsreichen Aufgaben finden lassen. Zum KAB-Helfer oder zur Helferin führt eine spezielle Fachdienstausbildung.

Infos und Kontakt unter: info@drk-buehl-achern.de

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news-580 Thu, 12 Dec 2019 16:28:35 +0100 Schulsanitätsdienst an der Berufsschule Achern /das-drk/presse-service/meldung/schulsanitaetsdienst-an-der-berufsschule-achern.html Insgesamt 13 Schulsanitäter stellen seit Oktober an der Berufsschule Achern die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher.

Jedes Jahr ereignen sich in der Bundesrepublik mehr als eine Million Schulunfälle. Vor diesem Hintergrund hat sich die Berufsschule Achern dazu entschlossen, in enger Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. einen Schulsanitätsdienst (SSD) einzurichten, um die Sicherheit an ihrer Schule zu verbessern. 

Insgesamt 13 Schulsanitäter stellen ab Oktober an der Berufsschule Achern die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher. Natürlich gehört auch die sanitätsdienstliche Betreuung von Schulveranstaltungen in den Aufgabenbereich des sogenannten „SSD“. Daneben lernen die Schülerinnen und Schüler, die sich im Schulsanitätsdienst engagieren, auch Verantwortung zu übernehmen.

Der Aufbau eines Schulsanitätsdienstes bedeutet Pionierarbeit. Und hier kam der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ins Spiel, denn mit Vicky Beglioglu, Ausbildungsbeauftragte und damit zuständig beim DRK für den Aus- und Aufbau des Schulsanitätsdienstes, hatte die Schule eine kompetente Kooperationspartnerin.

Zusammen mit Frau Vogelsang, Vertreterin der Barmer GEK aus Offenburg überreichte Vicky Beglioglu das von der Krankenkasse gesponserte „Starter-Kit“ mit dem wichtigsten Rüstzeug für Erste Hilfe, also eine mit allen erforderlichen Verbandsmaterialien gefüllte Schulsanitätsdienst-Tasche. 

Die Ausbildung der Schulsanitäter in der Berufsschule Achern fand unter Leitung des DRK Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. und dem für den SSD verantwortlichen Lehrer, Herrn Markus Kist, statt. In den letzten Wochen fanden zwei Schulungen für die Abteilung Technik. 

Insgesamt 18 Schulen im Raum Bühl-Achern bieten einen Schulsanitätsdienst an, informierte Vicky Beglioglu.

Weitere Informationen zum Schulsanitätsdienst gibt es beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Bühl-Achern e. V. bei Vicky Beglioglu, Telefon 07223 9877-517 oder unter www.drk-buehl-achern.de

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news-579 Wed, 11 Dec 2019 15:46:06 +0100 Grundschüler lernen spielerisch Erste Hilfe - altersgerecht und präventiv /das-drk/presse-service/meldung/grundschueler-lernen-spielerisch-erste-hilfe-altersgerecht-und-praeventiv.html Dr.-Josef-Schofer-Schule erhält Juniorhelferrucksack und darf nun offiziell ausbilden

Am Dienstag den 03. Dezember wurde an die Lehrerinnen und Lehrer der Dr.-Josef-Schofer-Schule im Rahmen des Juniohelferprogramms durch die Barmer GEK in Vertretung von Regionalgeschäftsführer Herrn Schirmhag, sowie Ausbildungbeauftragte Vicky Beglioglu vom DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. und Ausbilder Bernd Degler vom Ortsverein Bühlertal die Juniorhelfertasche übergeben. Hierbei ist die Übergabe der Tasche ist ebenfalls die Freigabe für die zuvor vom DRK-Kreisverband Bühl-Achern ausgebildeten Lehrer nun Ihr Wissen an die Schüler weiterzugeben, die sich sozial engagieren und für ein gutes und sicheres Schulklima einsetzen möchten.

Doch was macht ein Juniorhelfer?

Der Juniorhelfer ist deutlich mehr als nur ein einfacher Ersthelfer in der Grundschule. Hierbei übernehmen die ausgebildeten Kinder Verantwortung für sich und andere. 

Von ihren Lehrern werden sie auf spielerische Art und Weise darauf vorbereitet, Menschen in einem Notfall beizustehen und richtig zu handeln. 

Die Ausbildung enthält Themen wie den Notruf absetzen, kleinere Wunden, sowie starke Blutungen versorgen oder was in einem Fall der Bewusstlosigkeit zu tun ist.

Ab der zweiten Klasse können die Kinder die Ausbildung während der Unterrichtszeit absolvieren und dürfen sich danach stolz Juniorhelfer nennen. 

Das Programm wird von der Kampagne „stark.stärker.WIR“ des Kultusministeriums, welches dieses Präventionsprogramm empfiehlt, unterstützt. Einen großen Beitrag zu diesem Projekt leisten die Barmer in Form der Taschen, sowie der Förderverein Bühlertal mit seiner finanziellen Unterstützung. 

Die Dr.-Josef-Schofer-Schule ist nur eine der vielen Schulen, die bereits an diesem Projekt teilnehmen und erfolgreich umsetzen.

Weitere Informationen, sowie Anmeldungen finden Sie unter folgendem Link:

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news-578 Mon, 25 Nov 2019 09:42:16 +0100 Die hubschrauberführende Leitstelle: Wie sieht die optimale Zusammenarbeit mit einem Luftrettungsmittel aus? /das-drk/presse-service/meldung/die-hubschrauberfuehrende-leitstelle-wie-sieht-die-optimale-zusammenarbeit-mit-einem-luftrettungsmittel-aus.html In Deutschland werden Rettungshubschrauber (RTH) für den Einsatz in der lokalen bzw. überregionalen Notfallrettung von einer Leitstelle koordiniert und alarmiert. Im Fachjargon spricht man von einer hubschrauberführenden Leitstelle. In der Regel ist die Leitstelle mit der Führung beauftragt, in deren Zuständigkeitsbereich der RTH stationiert ist. Der Einsatzradius eines RTH beträgt ca. 60 bis 70 km um den Luftrettungsstandort und breitet sich meist auf mehrere Rettungsdienstbereiche aus, weshalb der hubschrauberführenden Leitstelle im Zusammenspiel mit dem Luftrettungsmittel und den anfordernden Leitstellen besondere Aufgaben mit speziellen Anforderungen zukommen. Am Beispiel der Integrierten Leitstelle Mittelbaden mit Sitz in Rastatt (Baden-Württemberg), die als hubschrauberführende Leitstelle für den RTH „Christoph 43“ (DRF-Luftrettung, Station Karlsruhe) fungiert, soll aufgezeigt werden, wie die Anforderungen zur Führung und Disposition eines RTH umgesetzt werden können.

Alarmierung

Die Alarmierung eines RTH für Primäreinsätze in der Notfallrettung erfolgt  immer durch die  hubschrauberführende Leitstelle. Unabhängig davon, ob der Einsatzort im lokalen oder überregionalen Rettungsdienstbereich liegt. Je nach örtlichen Gegebenheiten geschieht das über Funkmeldeempfänger, ggf. zusätzlich über SMS, E-Mail oder Alarmfax. Verfügt das Einsatzleitsystem (ELS) der hubschrauberführenden Leitstelle über eine Rescuetrack-Schnittstelle der Firma Convexis, kann der RTH zusätzlich über weitere Applikationen (Wachendisplay/Smartphone- App) redundant alarmiert werden.

20 Luftrettungsstationen der DRF-Luftrettung sind aktuell durch eine Rescuetrack-Schnittstelle mit einem Wachendisplay sowie mit der App für Smartphones ausgestattet und darüber an die jeweilige hubschrauberführende Leitstelle angebunden. Ein wesentlicher Vorteil bei der Nutzung einer solchen Schnittstelle besteht darin, dass bei Alarmierung über die Schnittstelle u.a. automatisiert georeferenzierte Einsatzdaten aus dem Einsatzleitsystem der hubschrauberführenden Leitstelle an das Navigationsgerät des RTH gesendet werden. Diese Daten kann die RTH-Besatzung in wenigen Arbeitsschritten am Navigationsgerät übernehmen. Das spart im Einsatzfall wertvolle Zeit, sodass sich die Besatzung mit voller Aufmerksamkeit auf den Anlass- und Startvorgang oder im Falle einer Luftalarmierung auf die Luftraumüberwachung konzentrieren kann.

Georeferenzierte Einsatzdaten

Für die gezielte Navigation zur Einsatzstelle benötigen Luftrettungsmittel – analog zu bodengebundenen Rettungsmitteln – georeferenzierte Einsatzdaten. Durch die Übernahme der von der hubschrauberfüh- renden Leitstelle mittels Rescuetrack-Schnittstelle gesendeten Einsatzdaten in das Navigationsgerät wer- den der RTH-Besatzung die Flugstrecke (Start/Ziel), der Kurs in Grad sowie die reine Flugzeit in Minuten und Ankunftsuhrzeit angezeigt.

Über eine Zusatzfunktion im Navigationsgerät kann sich die Besatzung die genaue Einsatzörtlichkeit anzeigen lassen, um sich vorab einen Überblick der Umgebung des Einsatzorts zu verschaffen (Lage inner- orts, Randlage, Waldgebiet etc.). Darüber hinaus werden (je nach Programmierung der Schnittstelle) zusätzliche Informationen und Besonderheiten zum Einsatz bzw. Meldebild übertragen. Analog dazu wer- den bei Alarmierung die identischen Informationen über das Wachendisplay und für den Fall, dass sich der RTH außerhalb des eigenen Rettungsdienstbereichs befindet, über die App übermittelt.

Im Einsatzleitsystem der hubschrauberführenden Leitstelle sind die Straßen- und Ortsdaten des eigenen Zuständigkeitsbereichs immer georeferenziert, Straßen- und Ortsdaten anderer Rettungsdienstbereiche meist nur im angrenzenden Gebiet zu Nachbarbereichen. Da ein RTH regelmäßig überregional zum Einsatz kommt, sollte die Datenversorgung im Einsatzleitsystem der hubschrauberführenden Leitstelle diese Besonderheit berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, werden keine oder nur ungenaue Straßen- und Ortsdaten an den RTH gesendet. Im nachstehenden Beispiel (Abb. 4 und 5) ist lediglich der Ort im ELS der hubschrauberführenden Leitstelle georeferenziert. Dadurch wird der Ortsmittelpunkt als Koordinate übermittelt, was die Gefahr einer Einsatzverzögerung durch Annahme der falschen Einsatzstelle birgt. Auswirkung hat dieser Umstand insbesondere dann, wenn noch keine Rettungsmittel vor Ort sind und der RTH ersteintreffend ist. Vor allem der Aspekt, wer den „ungenauen“ Anflug bemerkt und zu welchem Zeitpunkt, muss hierbei berücksichtigt werden.

Aufgrund der Bedeutung von georeferenzierten Einsatzdaten für ein schnelles Eintreffen und auch, um Fehlerquellen wie oben beschrieben auszuschließen, sollte die überregionale Datenversorgung den Disponenten der hubschrauberführenden Leitstelle sowie der RTH-Besatzung bekannt sein. Nicht im ELS eingepflegte Straßen- und Ortsdaten angrenzender Rettungsdienstbereiche sollten idealerweise geo- referenziert im ELS hinterlegt sein oder im Einsatzfall standardmäßig über den Webclient (Rescuetrack) an den RTH gesendet werden. Eine direkte Übermittlung von georeferenzierten Daten aus der anfordernden Leitstelle an den RTH ist technisch bereits heute möglich. Die Zukunft muss allerdings die Vernetzung von Leitstellen sein, um Einsatzdaten, unabhängig davon welches ELS verwendet wird, schnell und effizient auszutauschen.

In der ILS Mittelbaden sind für die Disposition des RTH „Christoph 43“ Straßen- und Ortsdaten anderer Rettungsdienstbereiche georeferenziert im Einsatzleitsystem eingepflegt. Die erforderlichen Daten wurden über die  Landesämter  für  Geoinformation in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angefordert und von den Administratoren der Leitstelle im ELS als Excel-Import eingespielt und bearbeitet. Im Zuge der Datenpflege wurde zusätzlich zu jedem Ort die zuständige Leitstelle mit BOS-Funkkanal hinterlegt. Diese Information wird, neben den üblichen Einsatzdaten, der RTH-Besatzung automatisiert bei Alarmierung über die digitalen Funkmeldeempfänger übermittelt, sodass die RTH-Besatzung die Leitstellenzuständigkeit nicht mehr erfragen muss.

Disposition Luftrettung

Die Disposition der Luftrettung erfolgt gemäß Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg sowie nach den Dispositionsgrundsätzen für Integrierte Leitstellen des Landes Baden-Württemberg.

Die ILS Mittelbaden disponiert alle Einsatzmittel der Notfallrettung inklusive Luftrettung und Krankentransport ausschließlich GPS- gestützt durch Georouting. Diese Art der dynamschen Disposition hilft dem Disponenten bei der Entscheidungsfindung im Vergleich zu einer statischen Disposition bzw. Alarm- und Ausrückeordnung signifikant, damit immer das nächstgelegene/geeignete Rettungsmittel zum Einsatzort entsendet wird.

Für Luftrettungsmittel ist im Einsatzleitsystem eine sogenannte Rüstzeit hinterlegt (Alarmierung, Ausrückzeit und Startvorgang bis Takeoff des RTH), die im berechneten Dispositionsvorschlag inkludiert ist. Im Falle des RTH „Christoph  43“ beträgt die Rüstzeit vier Minuten, für nicht hubschrauberführende Leitstellen kann eine Rüstzeit von sechs Minuten empfohlen  werden. Der Zeitberechnung liegen zudem eine Reisegeschwindigkeit von 240 km/h und die Kilometer-Entfernung zum Einsatzort in Luftlinie zugrunde. Für die Disposition von Luftrettungsmitteln ist das Geo-Routing auf einen Radius von 150 km ein- gestellt, um auch umliegende Luftrettungsmittel im Dispositionsvorschlag anzeigen zu lassen.

Der georeferenzierte Dispositionsvorschlag ist für die Disponenten der ILS Mittelbaden verbindlich. In begründeten Einzelfällen kann jedoch davon abgewichen werden. Am Beispiel der Luftrettung kann das ein minimaler Zeitvorteil gegenüber einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bei mutmaßlich schwierigen Landebedingungen innerorts oder im städtischen Bereich laut GIS-Karte und fehlender Tracerdiagnose sein.

Weiterhin kann der Disponent zur Berücksichtigung der maximal zulässigen Flugdienstzeit (insbesondere in den Sommermonaten) je nach Meldebild minimale Abweichungen im Geo-Vorschlag gegenüber dem nächstgelegenen NEF vornehmen, um eine frühzeitige Erreichung der Flugdienstzeit für die Cockpit-Crew (2. DVLuftBO) zu verhindern.

In dem Beispiel (Abb. 7) befindet sich die Einsatzstelle in einem topografisch schwierigen Gebiet (Schwarzenbachtalsperre, Nordschwarzwald im Landkreis Rastatt), in dem die Einhaltung der Hilfsfrist in den seltensten Fällen möglich ist. Als „schnellster Notarzt“ wird der RTH „Christoph 43“ vom System ermittelt, der sich zum Zeitpunkt des Routings im „Status 2“ an seinem Standort befindet. Die errechnete Eintreffzeit des RTH beträgt 9:26 Minuten, während das zweite NA-System im Geo-Vorschlag (NEF 1/82-1) die Einsatzstelle nach 21:19 Minuten erreichen würde. Die gleiche Zeit gilt für den nächstgelegenen RTW 1/83-1, der sich zum Zeitpunkt des Routings ebenfalls im „Status 2“ auf der Rettungswache befindet.

Aufgrund der teilweise schwierigen Topografie (Nordschwarzwald) und Klinikstrukturen im Ret- tungsdienstbereich Mittelbaden (kein Krankenhaus der Maximalversorgung) wird der RTH im Sinne der „Next-Best-Strategie“ häufig nach Meldebild disponiert, um die Prähospitalzeit bei Tracerdiagnosen ein- zuhalten und den Patienten aufgrund seiner Erkrankung/Verletzung (luftgebunden) in die geeignete Klinik zu transportieren.

Darüber hinaus wird der taktische Mehrwert des Luftrettungsmittels z.B. bei Verkehrsunfällen  auf der Autobahn (keine Stauprobleme) oder bei Bade- und Tauchunfällen in fließenden und stehenden Gewässern zur Personensuche aus der Luft häufig genutzt.

Spezielle Telefonnummer für RTH-Anforderung

Um die telefonische Anforderung des RTH „Christoph 43“ für einen Primäreinsatz von einer externen Leitstelle zügig und zielgerichtet zu bearbeiten, wurde eine separate Rufnummer in der Telefonanlage der ILS Mittelbaden geschaltet, die ausschließlich für die Anforderung des RTH zur Verfügung steht und allen Leitstellen in Baden-Württemberg sowie Rheinland- Pfalz und teilweise in Hessen bekannt ist. Die Leitung wird analog der Notrufnummer 112 priorisiert von den Disponenten bearbeitet und gewährleistet so eine zügige Annahme, Bearbeitung und Verkürzung der Dispositionszeit.

Schulung der Disponenten

Die Disposition eines Luftrettungsmittels und das Zusammenspiel zwischen Leitstelle und RTH erfordert grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Luftrettung. Alle Disponenten der ILS Mittelbaden sind auf die Besonderheiten der Luftrettung durch Piloten und HEMS TC der DRF-Luftrettung geschult worden.

Neben medizinisch-einsatztaktischen Aspekten wurden Themen wie z.B. Meteorologie, Navigation, Luftrecht, Flugdienstzeiten, Kommunikation im Einsatz und sicherheitsrelevante Themen vermittelt. Weiterhin werden jährlich RTH-Hospitationen mit den Disponenten durchgeführt, um den Wissenstransfer  aufrechtzuerhalten und den  persönlichen Austausch zwischen den Disponenten und Mitarbeitern des RTH zu pflegen.

Fazit

Die Führung und Disposition eines Luftrettungsmittels ist sicherlich keine Magie. Dennoch sind die Anfor- derungen an eine hubschrauberführende Leitstelle vielfältig und erfordern für eine reibungslose Zusam- menarbeit,  Verständnis  und  Hintergrundwissen. Eine erweiterte georeferenzierte Datenversorgung im Einsatzleitsystem ist aufgrund des Einsatzradius eines RTH ebenso essenziell wie ein regelmäßiger Aus- tausch zwischen Leitstelle und Luftrettungsmittel, um die Zusammenarbeit stetig zu reflektieren und ggf. zu optimieren.

Quelle: BOS-LEITSTELLE AKTUELL - 4 · 2019

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news-577 Mon, 11 Nov 2019 08:34:08 +0100 DRK-Kreisverband bündelt die Kräfte /das-drk/presse-service/meldung/drk-kreisverband-buendelt-die-kraefte.html Suche nach Fachkräften für den Rettungsdienst / Treue Mitglieder wurden geehrt Bühl-Neusatz (cn). Der DRK-Kreisverband Bühl/Achern hat die gescheiterte Fusion mit dem Kreisverband Rastatt im vergangenen Jahr zum Anlass genommen, seine Kräfte zu bündeln und sich auf aktuell anstehende Aufgaben zu konzentrieren. Dies war der Tenor, den die vielen Delegierten bei der Kreisversammlung am Freitagabend in Neusatz in der Schlossberghalle vernommen haben.
„Der Aufwand war vergebens, aber nicht umsonst“, blickte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Stähle auf den neu organisierten Rettungsdienst Mittelbaden. Geschäftsführer Felix Brenneisen nannte die Entscheidung bezüglich der Zusammenlegung des Rettungsdienstes in Mittelbaden richtig. „Wir werden eine starke Einheit bilden“, sagte er und benannte die Gewinnung von Fachkräften für den Rettungsdienst als das größte Problem. Daher investiere der Kreisverband in die Ausbildung eigener qualifizierter Mitarbeiter. „Mit 30 Auszubildenden gehen wir an unsere Grenzen, um Fachkräfte heranzuziehen“, unterstrich Brenneisen. An acht Rettungswachen mit einer Leitstelle zwischen Achern und Durmersheim organisieren 120 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter mehr als 300 Rotkreuzsanitäter, berichtete Brenneisen. Neben den „sozialen Diensten“ wie etwa Tagespflege, ambulanter Dienst, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Seniorenwohnanlagen und Fahrdienste stelle der Rettungsdienst den größten Aufgabenbereich des Kreisverbandes dar, erfuhren die Anwesenden.
Den Ausführungen des Finanzberichtes war zu entnehmen, dass der Kreisverband das Rechnungsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abschließen konnte. Der Rettungsdienst habe sich konsolidiert, auch gab es eine positive Entwicklung in dem Sektor „soziale Dienste“. Brenneisen zeigte sich zuversichtlich, dass es ab 2020 eine positive Eigenkapitalquote geben werde. Denn diese sei wichtig, um sich bezüglich der Bühler Rotkreuzimmobilie Gedanken über Investitionen zu machen, wagte der Geschäftsführer eine Vorausschau auf das kommende Jahr. Zudem ist für Herbst 2020 die Fertigstellung der neuen Seniorenwohnanlage am Bühler Nordtor mit 23 Wohnungen geplant. Der DRK-Kreisverband wird Betreiber der betreuten Seniorenwohnanlage sein (wir berichteten).
„Das DRK gehört fest zum Bild der Stadt Bühl“, freute sich Oberbürgermeister Hubert Schnurr über Neusatz als Austragungsort der Kreisversammlung. Der Bühler Ortsverein sei mehr als 112 Jahre alt, und 1981 sei mit einer eigenen Unterkunft des DRK ein Meilenstein gelegt worden, unterstrich das Stadtoberhaupt. In Bühl ist übrigens auch die älteste Rettungshundestaffel Deutschlands zu Hause. Für Stadt und DRK sei diese ein Aushängeschild, erfuhren die Delegierten. Schnurr leitete sodann auch die Wahlen des Aufsichtsrates. So wurden für die nächsten vier Jahre folgende Personen in ihren Ämtern bestätigt: Manfred Stähle (Aufsichtsratsvorsitzender), Bruno Ketterer (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Ulrich Hoffmann (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) sowie die Aufsichtsratsmitglieder Martin Glaser, Marianne Götz, Dietmar Stiefel, Nicole Vogler und Jens Walter. Die „Grünen Jäger“ aus Neusatz unter der musikalischen Leitung von Franz Schindler umrahmten die Versammlung mit schwungvollen Melodien.
Dann wurden langjährige DRK-Mitglieder geehrt. So halten dem DRK schon 60 Jahre die Treue: Claus Hoppe (OV Lauf), Paul König (OV Önsbach), Rita Leppert (OV Ottenhöfen), Hedwig Schindler (OV Fautenbach), Engelbert Braun (OV Bühlertal), Anita Schmälzle (OV Rebland), August Hauser, Maria Nissen, Josef Kurz, Eugen Ernst (alle OV Sasbach) sowie Günther Oser (OV Sinzheim).
Seit 50 Jahren gehören dem DRK folgende Personen an: Helmut Glasenapp, Lothar Frank (beide OV Achern), Hermann Näger (OV Kappelrodeck), Paul Knopf, Rolf Egner (beide OV Bühlertal), Werner Bauer (OV Mösbach), Irma Meier (OV Önsbach), Roland Urnauer, Erich Hasel, Werner Seiter (alle OV Rebland) und Luzia Scheurer (OV Sasbach). Seit 25 Jahren arbeitet Gilbert Potin vom Ortsverein Lauf in der Auslandshilfe und wurde hierfür geehrt.

Quelle: ABB vom 11.11.2019

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news-575 Tue, 15 Oct 2019 08:34:17 +0200 „Unfälle“ möglichst nah an der Realität /das-drk/presse-service/meldung/unfaelle-moeglichst-nah-an-der-realitaet.html

DRK Mittelbaden will mit Imagefilm über Social Media um Nachwuchs werben

Achern (esp). „Hallo, kommen Sie schnell, hier ist ein schlimmer Unfall passiert“. Einige Mal musste Natascha Gegg mit möglichst dramatischer Stimme diesen Hilferuf über die Notrufnummer „112“ mit ihrem Handy absetzen, bis das Ganze „im Kasten“ war und Kameramann Frank König zufrieden zum nächsten Set ging. Bei dem abendlichen Unfall-Dreh nahe Acherns Feuerwache gab es viel zu tun, galt es doch, einen möglichst realistischen Film über den Einsatz der Hilfskräfte und insbesondere der Notfallsanitäter des DRK-Rettungsdienstes Mittelbaden zu drehen.

„Wir möchten im Bereich Social Media neue Wege beschreiten, um Jugendliche anzusprechen und für den Beruf des Notfallsanitäters zu begeistern“, so Felix Brenneisen, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern. Der Imagefilm soll noch in diesem Jahr ins Netz gehen und über Facebook und Instagram vor allem Jugendliche ansprechen. Der Film soll auch Einblicke in das Tätigkeitsfeld des DRK und seines Rettungsdienstes für die Bereiche Achern, Baden-Baden, Bühl, Rastatt und Murgtal geben. Derzeit sind etwa 300 Mitarbeiter von Teil- bis Vollzeit 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr beschäftigt; von Forbach bis Achern gibt es acht Rettungswachen.

Für den Imagefilm hat sich der Kreisverband für Frank König Videoproduktion – Visiris (Illenau-Dokumentation) entschieden und dafür, dass Mitarbeiter des DRK, der Feuerwehr Achern und der Polizei mitwirken, denn das Unfall-Szenario und das Anrücken der Einsatzkräfte sollen möglichst der Realität entsprechen. Deshalb haben bei der Erstversorgung auch Auszubildende zum Notfallsanitäter mitgemacht. „Wir möchten besonders Jugendliche über die modernen Plattformen ansprechen und über den Beruf des Notfallsanitäters informieren, der seit 2014 über eine Ausbildung von drei Jahren erlernt werden kann“, so Johannes Kießner, Leiter der Rettungswache Achern. Früher hieß der Beruf Rettungsassistent, aber um heute verantwortlich im Rettungsdienst auf einem Rettungswagen tätig zu sein, muss man Notfallsanitäter sein. Um diesen Ausbildungsweg zu beginnen, absolvieren die meisten Anwärter ein Freiwilliges Soziales Jahr. Danach könne in 520 Stunden eine Weiterbildung zum Rettungssanitäter gemacht werden, die berufliche Qualifikation erfolge während einer dreijährigen Ausbildung. Der schulische Teil findet in der DRK-Landesschule statt, die Praxis vor Ort in den Rettungswachen in Mittelbaden.

Quelle: ABB vom 15.10.2019

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news-574 Mon, 07 Oct 2019 11:51:16 +0200 Schüler haben Ausbildung zum Altenpfleger oder Altenpflegehelfer abgeschlossen /das-drk/presse-service/meldung/schueler-haben-ausbildung-zum-altenpfleger-oder-altenpflegehelfer-abgeschlossen.html

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Sancta Maria feiert sich selbst

Bühl (kkö). Witzige Sketche, Videos, Tanz, emotionale Reden, Umarmungen, Tränen der Rührung und des Abschiednehmens oder ein „Urschrei“ der Freude über die beendete Ausbildung: Die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe Sancta Maria Bühl feierte sich am Dienstag selbst – genau, wie Schulleiter Manuel Benz es sich in der Begrüßung gewünscht hatte. Er übergab im Laufe der Veranstaltung Zeugnisse an knapp 50 Schüler, die die einjährige Altenpflegehelfer-Ausbildung respektive die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger erfolgreich abgeschlossen haben. Angesichts der generell hohen Zahl an „Abbrechern“ in diesem Zweig wertete Benz das Ergebnis als positiv. Und attestierte der Schule einen eher ungewöhnlichen Trend: Die Zahl der Azubis habe sich mit aktuell 120 im Vergleich zu 2015 fast verdoppelt. Auch zur Generalistik, eine erweiterte Ausbildung für Pflegeberufe ab 2020, äußerte er sich optimistisch: „Wenn wir zusammenhalten, wird etwas ganz Großes daraus.“

Zum Auftakt ließ Benz das vergangene Jahr in Wort und Bild Revue passieren – und erinnerte auf so persönliche Weise an Ausflüge, Prüfungen oder die Teilnahme am Heel-Lauf unter dem Motto „Die Pflege läuft für bessere Zeiten“, dass am guten Miteinander von Schulleitung, Lehrern und Schülern kein Zweifel blieb. Ähnlich vertrauensvoll verlief die Zeugnisausgabe. Zunächst widmete sich Benz den zwei Kursen der Altenpflegehelfer. „Von 25 Prüflingen haben 24 bestanden. Die meisten haben die Prüfung freiwillig gemacht, auch als Vorbereitung für den Abschluss in zwei Jahren“, unterstrich der Schulleiter. Er hob die Jahrgangsbeste Larissa Oehrle mit einem Notendurchschnitt von 1,4 hervor. „Ihr wird aufgrund ihrer Leistungen eine Ausbildungsverkürzung ermöglicht, ebenso Kevin Huber und Bettina Breuer.“ Die Abschlussprüfungen der „Dreijährigen“ (Zitat Benz) bestanden 23 von 26 Azubis. Benz nannte als Jahrgangsbeste Daniela Reith, Tatjana Litau, Selma Musanovic, Inna Vilenskaya und Tanja Weber. Einige der Schulabgänger hatten den Film „Zehn kleine Pflegerlein“ gedreht, der „zum Nachdenken“ anregen solle. „Wir wollen die Zukunft zu etwas Besserem machen, denn wir sind die Zukunft“, sagte Melina Deichmann, und schloss: „Jeder, der diesen Beruf ausübt, kann stolz auf sich sein.“ Lob, Dank und Geschenke gab es für die Lehrer sowie „für unseren einzigartigen Schulleiter, der sich mit Herz und Mut für die Pflege einsetzt“. Einzigartig wohl auch der Tanz in bayerischem Outfit, den Schülerinnen gemeinsam mit Lehrerin Marième Fessler und Benz einstudiert hatten. Wenig später rappten drei der Absolventen: Levente Gargya, Alex Bäuerle sowie Ravaka Vololoniaina, Vize-Europameisterin im Karaoke-Singen 2018. Die „Botschafterin der Pflege 2019“, Helena Dyck, überreichte Gargya und Bäuerle einen Sonderpreis. Die jungen Männer hatten mit ihrem „Pflegerap“ im Frühjahr für Aufmerksamkeit gesorgt.

Mehrfach im Mittelpunkt stand Viorica Kaiser, die seit 1997 an der Schule unterrichtete und nun in den Ruhestand geht: Die liebevoll ausgewählten Präsente der Schüler gingen einher mit ehrlichen Worten der Dankbarkeit und einem Kurzfilm. Ehrengast Susanne Hartmann vom Caritasverband der Erzdiözese Freiburg dankte Kaiser für ihre Fachkompetenz und ihren unermüdlichen Einsatz. Sie sei für das Lehrerteam und die Azubis eine große Bereicherung gewesen, so Hartmann.

Quelle: ABB 28.09.2019 von Katrin König

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news-573 Sat, 28 Sep 2019 12:22:38 +0200 Der „Defi“ spricht und entscheidet selbst /das-drk/presse-service/meldung/der-defi-spricht-und-entscheidet-selbst.html Im Notfall ist schnelles Handeln entscheidend / Ein Überblick zum Welt-Herz-Tag: Hier findet man Defibrillatoren Achern. Ein gesundes Herz funktioniert so zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Wenn es aber plötzlich völlig aus dem Takt gerät, nur noch zuckt und schließlich gar kein Blut mehr pumpt, ist schnelles Handeln angesagt. Betroffene werden schnell bewusstlos – und dann sind die Menschen in der Nähe oft ratlos: Was ist zu tun? Für diese Fälle gibt es an zahlreichen öffentlich zugänglichen Orten einen sogenannten Automatisierten Laien-Defibrillator (AED). Damit soll jeder – ganz ohne medizinischen Kenntnisse – das Kammerflimmern des Herzens stoppen können und so verhindern, dass der Betroffene Schaden nimmt oder gar stirbt. Der Welt-Herz-Tag soll das Thema immer am 29. September in den Mittelpunkt rücken: Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen, sagt Christian Reimling, Oberarzt am Ortenau Klinikum in Achern und Leiter der Kardiologie. Vorbeugend helfen etwa gesunde Ernährung und Bewegung.

Falsch machen kann man mit einem „AED“ nichts – wichtig ist, zu wissen, wo sich das nächstgelegene Gerät befindet; der ABB gibt einen Überblick. Nur: Wann überhaupt sollte man zum „Defi“ greifen? Dann nämlich, wenn eine Person nicht mehr bei Bewusstsein ist und nicht auf Ansprechen oder Rütteln reagiert, so Christian Reimling: Das gelte für alle Menschen, anders als beim Herzinfarkt, bei dem sich die Symptome bei Frauen und Männern unterschiedlich äußern können. Falsch machen kann man dabei gar nichts, betont Vicky Beglioglu, Ausbildungsleiterin beim DRK Bühl-Achern: „Der Laie darf keine Angst haben, sondern muss nur gut zuhören. Das Gerät spricht und gibt kurze und präzise Anweisungen“. Sind dann die Elektroden am Brustkorb aufgeklebt, sucht der Defibrillator selbst nach Herztönen beziehungsweise nach dem Kammerflimmern; der lebensrettende Elektroschock wird dann nur ausgelöst, wenn er tatsächlich nötig ist, so Beglioglu.

Mit die meisten Laien-Defibrillatoren im Umland kann die Stadt Achern vorweisen, das hängt auch mit der Volksbank zusammen: Diese hat in ihren Filialen Geräte angebracht, so auch in der Zentrale in Achern und in den Stadtteilen Önsbach, Fautenbach, Gamshurst und Oberachern. Weitere Geräte findet man im Schwimmbad und beim Strandbad, im Illenau-Bistro und im Ärztehaus am Stadtgarten, im Lehrerzimmer des Gymnasiums sowie beim DRK in Wagshurst, in der Ortsverwaltung Önsbach und in der Schloßfeldhalle Großweier. Einen nicht frei zugänglichen „Defi“ gibt es beim Sportplatz in Oberachern, so die Verwaltung auf ABB-Anfrage. Weitere will die Stadt Ende Oktober in Gamshurst in Mehrzweckhalle und Pfarrheim anbringen.

Die Stadt Rheinau hat 2015 an 15 Standorten AED-Geräte installiert, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Geräte hätten sich bei Veranstaltungen bereits bewährt – glücklicherweise aber nicht allzu häufig, so die Verwaltung, die mit dem DRK Freistett Schulungen anbietet. Die Standorte der „Defis“ sind in Freistett in Hallenbad/Sporthalle, Stadthalle, Friedrich-Stephan-Stadion, Sparkasse Hanauerland und Volksbank Bühl, in Diersheim in der Schule/Festhalle, in der Ortsverwaltung Hausgereut, im Bürgerhus Honau, in Linx in der Volksbank und in der Hans-Weber-Halle, in der Mehrzweckhalle Memprechtshofen und in Rheinbischofsheim in der Sporthalle, der Graf-Reinhard-Halle und in der Sparkasse.

Vier „Defis“ findet man in Sasbachwalden: im Foyer des Kurhauses, außen am Seiteneingang des Rathauses, im Automatenraum des früheren Volksbank-Gebäudes und in der Winzergenossenschaft. Die Standorte seien nach der Besucherfrequenz ausgesucht worden, sagt Bürgermeisterin Sonja Schuchter. Die Gemeinde plant für Herbst/Winter noch eine Veranstaltung, bei der der Sasbachwaldener Hausarzt Uwe Breinlinger Interessierten die Bedienung der Geräte näherbringt.

Auch in Kappelrodeck schult das DRK die Nutzer der Institutionen, wo Defibrillatoren zu finden sind, nämlich die Mitarbeiter des Rathauses und Vereine. Bisher gibt es Geräte in der Volksbank und im Schwimmbad, zudem will die Gemeinde noch in diesem Jahr ihr „Defibrillatoren-Konzept“ umsetzen und Geräte für Rathaus, Achertalhalle und Schule sowie Pfarrberghalle und Ortsverwaltung Waldulm anschaffen, so Hauptamtsleiter Martin Reichert.

Im Rathaus, in der Neuwindeckhalle und in der Filiale der Volksbank stehen in Lauf Geräte bereit. „Zum Glück musste noch keines benutzt werden – zumindest aus der Erinnerung an die letzten fünf Jahre“, sagt Hauptamtsleiter Thomas Gerth. Zudem sind alle Mitarbeiter von Rathaus und Bauhof geschult in Erster Hilfe und dem Umgang mit dem Gerät, das wird auch regelmäßig wiederholt. Erste Hilfe leisten darüber hinaus die Laufer „Helfer vor Ort“.

Neun Defibrillatoren sind in Sasbach im Eigentum der Gemeinde: Sie befinden sich in Sasbach im Ratssaal, am Sportplatz, im neuen Fahrzeug der Feuerwehr, im Kindergarten Waldfeld und im Kinderhaus St. Elisabeth sowie in Obersasbach in der Ortsverwaltung, am Sportplatz, in der Klosterkirche Erlenbad und im Kinderhaus. Privat angeschaffte Geräte sind im Einsatzfahrzeug des DRK Sasbach, im Eingang des Pflegeheims Erlenbad, in der Volksbank, bei der Firma Striebel und John und in der Heimschule Lender vorhanden.

In Ottenhöfen wurden die saisonal besucherstärksten Einrichtungen als Standorte ausgewählt, wie Hauptamtsleiter Klaus Kordick erläutert: während der Schwimmbadsaison im Naturerlebnisbad, ansonsten in der Schwarzwaldhalle. Darüber hinaus gibt es auch hier einen „Defi“ in der Volksbankfiliale, zudem hat die Gruppe „Helfer vor Ort“ des Roten Kreuzes ein Gerät. Im Gespräch war die Anschaffung auch in der Nachbargemeinde Seebach – bisher gibt es dort keinen Defibrillator, sagt Hauptamtsleiter Markus Brügel.

Die besucherstärksten Orte sind auch in Renchen ausgestattet: In der Kernstadt sind es das Rathaus, das Schwimmbad und die Volksbankfiliale, in Ulm die Sparkasse und in Erlach die Kronenhalle (außen). Wie Dorothee Kuhnt aus dem Hauptamt erläutert, gibt es zudem ein mobiles Gerät, das zu Veranstaltungen mitgenommen wird.

Quelle: ABB 28.09.2019 Redaktionsmitglied Stefanie Prinz

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news-572 Sat, 28 Sep 2019 12:12:31 +0200 Mit Altkleidern helfen - Zum Wegwerfen zu schade! /das-drk/presse-service/meldung/mit-altkleidern-helfen-zum-wegwerfen-zu-schade.html Kleidersammlung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. am 28.09.2019 Bühl. Es ist wieder soweit: Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. führt am Samstag, 28. September 2019 mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im gesamten Kreis-verbandsgebiet eine Kleidersammlung durch. Gesammelt wird unabhängig von der Witterung. Beginn ist um 8:00 Uhr. Die Kleiderspenden sollen gut sichtbar an den Straßenrand gelegt werden.
Die bisherigen Sammlungen brachten Dank der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung immer beachtliche Ergebnisse. Mit dem Erlös aus der nicht mehr verwertbaren Kleidung finanziert der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. in ganz erheblichem Maße seine vielen sozialen Hilfen vor Ort, insbesondere in der Jugend-, Senioren- und Sozialarbeit.
Das heißt: Jede Kleiderspende hilft mit, dass das Rote Kreuz anderen Menschen helfen kann.
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. bittet die Bevölkerung, auch die diesjährige Herbstsammlung tatkräftig zu unterstützen. In den nächsten Tagen finden Sie einen Kleidersack des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. in Ihrem Briefkasten. Der Kreisverband und die Vielzahl an der Sammlung beteiligten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bedanken sich schon im Voraus für die zahlreichen Kleiderspenden. Weitere Informationen zur Kleidersammlung erhalten Sie unter der Telefonnummer 07223 9877-516 bzw. am 28. September 2019 über die Hotline  0151 58049783

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news-571 Fri, 27 Sep 2019 12:05:00 +0200 Kurse für junge Eltern /das-drk/presse-service/meldung/kurse-fuer-junge-eltern.html Der neue Kursabschnitt für Eltern mit Babys im Alter von circa drei bis sechs Monaten beginnt am Mittwoch, 2. Oktober, um 9.30 Uhr. Bühl (red). Im Oktober startet ein neuer Eltern-Babykurs bei dem noch Plätze frei sind. Der neue Kursabschnitt für Eltern mit Babys im Alter von circa drei bis sechs Monaten beginnt am Mittwoch, 2. Oktober, um 9.30 Uhr in der Rotkreuzstraße.
Parallel zu diesem Kurs findet dienstags ein Kurs für Babys im Alter von neun bis zwölf Monaten statt, zu dem Interessierte dazustoßen können. Voranmeldungen für Kinder anderen Alters sind möglich. Das Kursangebot des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern richtet sich an Eltern mit Babys ab der vierten Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres und ist in vier Kursabschnitte mit jeweils zehn Terminen unterteilt. Mütter und Väter erhalten Anleitung, wie sie die Entwicklung ihres Kindes wahrnehmen und anregen können. Gemeinsam mit den Kindern werden Sinnesanregungen, Bewegungsspiele und Lieder kennengelernt. Informationen zur frühkindlichen Entwicklung runden das Angebot ab. Die Kurse finden wöchentlich 1,5 Stunden statt und werden durch die Kursleiterin Eva Manz begleitet.
Anmeldung und Information über: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Bühl-Achern, Natascha Gegg, (0 72 23) 9 87 75 40 oder natascha.gegg@drk-buehl-achern.de.

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news-569 Sat, 21 Sep 2019 10:31:49 +0200 Jubiläumsprogramm - 60 Jahre OV Sasbach /das-drk/presse-service/meldung/jubilaeumsprogramm-60-jahre-ov-sasbach.html

„Wir helfen, wir feiern“. Unter diesem Motto steht das Jubiläum des DRK Sasbach, das am Sonntag, 22. September, in und um die Grindehalle in Obersasbach von 11 bis 18 Uhr gefeiert wird. Das Programm beginnt um 11 Uhr mit Ehrungen und dem Anstich einen Freibierfasses. Danach präsentiert das DRK viele Einblicken in sein wichtiges Tätigkeitsfeld, zu sehen ist der Gerätewagen San sowie Fahrzeuge von THW und Feuerwehr.

Die Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Bühl–Achern zeigt um 14 Uhr eine Vorführung, die „Rot-Kritz-Guggis“ spielen um 15.30 Uhr. Kulinarisches, Spielemobil, Info-Stände und Anderes runden das Programm ab. sp

Quelle: ABB 21.09.2019

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news-568 Sat, 21 Sep 2019 10:28:34 +0200 DRK-Ortsverein Sasbach feiert sein 60-jähriges Bestehen /das-drk/presse-service/meldung/drk-ortsverein-sasbach-feiert-sein-60-jaehriges-bestehen.html Der DRK-Ortsverein Sasbach blickt auf sein 60-jähriges Bestehen zurück. Der erste „Dienstraum“ war vor sechs Jahrzehnten in der Brauerei Lang. Erste-Hilfe-Ausbilder Fritz Schmaucher aus Achern leisteten „Geburtshilfe“, während Bürgermeister Karl Hönig den Vorsitz übernahm. Einen besseren Start hätte der Jubilar nicht haben können, auch gab es in der Bevölkerung viele Bürger, die sich begeistern ließen.
Zu diesen gehörten die „Gründerväter“ Hermann Basler, Elisabeth Bauknecht, Eugen Ernst, Günter Glaser, August Hauser, Siegfried Kästle, Josef Kurz, Stefan Kurz, Margarete Müller, Josef Seifermann, Maria Nissen, Franz Sauer. Mit der Gründung des DRK verpflichteten sich die Mitglieder, im Geiste von Henry Dunant für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz und die Würde aller Menschen einzusetzen und ihnen im Notfall Erste-Hilfe zu leisten. Dies taten Sasbacher schon vor und während des Zweiten Weltkrieges in der 1903 gegründeten Sanitätskolonne Achern. Sicherlich waren auch Helfer aus Sasbach nach der Bombardierung Acherns am 7. Januar 1945 mit 84 Toten, unzähligen Verletzten und mehr als 100 zerstörten Gebäuden im Einsatz.
In jedem Ort wurde eine Schul- und Volksspeisung organisiert, die Not war groß, es fehlte an allem, die Kinder froren in den kalten Wintern und mancher Sasbacher kehrte aus dem Krieg nicht mehr heim. Zuverlässige Angaben über die Frauen und Männern und deren Hilfen finden sich erst nach dem Krieg und aus der Zeit, als es zügig aufwärts ging. Bereits 1962 gründete der Lehrer Rainer Dickreuther eine Jugend-Rotkreuz-Gruppe (JRK), die bis heute eine sehr erfolgreiche Arbeit leistet, lange Zeit von Lucia Scheurer geleitet wurde und heute mit die meisten Jugendliche im Kreisverband hat.
Der erste Blutspendetermin fand 1972 statt und ist bis heute ein fester Bestandteil des DRK, das 2018 bei drei Terminen 611 Spender hatte.
Als der Ortsverein 1978 in der Schule einen eigenen Dienstraum bekam und hier seine Ausbildungsabende veranstaltete, war auch erstmals der Bereitschaftsarzt Ulrich Hoffmann dabei und ist ihm bis heute treu geblieben. Der erste Einsatzwagen rollte an, 1980 war Großeinsatz beim Brand des Acherner Krankenhauses, Ortsvorsteher Albert Doll wurde Vorsitzender und bekleidete dieses Amt bis zur Übergabe an Martin Glaser 1999.
Ein neuer Einsatzwagen wurde 1990 in Dienst gestellt und es gab Hilfslieferungen nach Rumänien. Großen Wert legte das DRK stets auf die Ausbildung, auch Erste-Hilfe-Kurse für Bürger, Firmen, Schulen, Kindergärten und Feuerwehren gehören bis heute zu den speziellen Diensten des DRK. Dass ein DRK-Ortsverein eine Guggenmusik hat, ist etwas Besonderes. Die „Rot-Kritz-Guggis“ erlebten bei einem Polterabend 1998 ihre Geburtsstunde und hatten beim Sasbacher Fastnachtsumzug 1999 ihre Premiere. Seither sind sie in den närrischen Tagen voll im Einsatz und ist die einzige Guggenmusik im Kreisverband. 2002 wurde das DRK-Heim in der Hausmeisterwohnung der Schule bezogen, es gab viele Einsätze vom Katastropheneinsatz in Bitterfeld über den Großband in den Hanfwerken Oberachern bis zum Sanitätsdienst bei der Durchfahrt der Tour de France in Achern. 2006 wurden 939 Personen in Erster Hilfe ausgebildet – ein Rekord. Das JRK wurde beim Bundeswettbewerb zum „sozialsten JRK-Team“ gekürt. Einen Meilenstein gab es 2011 mit dem Einzug in das neue Depot im ehemaligen Feuerwehrhaus in Obersasbach, zuvor wurden mehr als 1 700 ehrenamtliche Stunden geleistet. Mit Nadine Braun bekam das DRK 2018 eine neue „Ersthelferin“ an der Spitze eines der aktivsten und größten Vereine (114 aktive Helfer), nach 19 Jahren als Vorsitzender wurde Martin Glaser mit viel Lob verabschiedet. Roland Spether

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news-570 Fri, 20 Sep 2019 10:44:00 +0200 Bühler Realschüler trainieren Wiederbelebung /das-drk/presse-service/meldung/buehler-realschueler-trainieren-wiederbelebung.html Seit sechs Jahren kommt Stefanie Herrmann, Anästhesistin am Klinikum Mittelbaden und ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes des DRK-Kreisverbands Bühl/Achern, mit ihrem Notfallteam an Schulen der Region, um mit Schülern Basismaßnahmen der Wiederbelebung zu trainieren. "Prüfen, rufen, drücken" hieß es dieser Tage für einige Klassen der Carl-Netter-Realschule in Bühl. Prüfen, ob die Person noch atmet, unter 112 den Rettungsdienst rufen und dann entweder mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken oder jeweils abwechselnd 30 Mal drücken und zweimal beatmen und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft, erklärte das Notfallteam. Schnell hatten die Schüler ihre Hemmschwellen vor der Ersten Hilfe abgebaut und übten an Übungspuppen nicht nur die Herzdruckmassage, sondern auch die Beatmung und den Umgang mit einem autonomen externen Defibrillator. Angeleitet wurden sie von Jutta Fink, Kreisausbildungsleiterin des DRK-Kreisverbands Baden-Baden, von Constanze Beyer (Ausbildung zur Notfallsanitäterin) und Cedric Koßmann (Bundesfreiwilligendienst DRK) sowie der Medizinstudentin Laura Horoba.

Quelle: Badisches Tagblatt, 20.09.2019

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news-567 Mon, 16 Sep 2019 08:19:33 +0200 Vom Kämmerlein zum boomenden Geschäft /das-drk/presse-service/meldung/vom-kaemmerlein-zum-boomenden-geschaeft.html Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes feiert 50 Jahre Kleiderkammer und fünf Jahre Fundus Sonderaktion von Montag bis Freitag Bühl. „50 Jahre DRK-Kleiderkammer, fünf Jahre Fundus“ feiert der DRK-Kreisverband Bühl/Achern mit einer Sonderaktion in der kommenden Woche: Alle Waren im Kleiderladen Fundus werden für jeweils 50 Cent verkauft, außerdem werden während der Öffnungszeiten Getränke angeboten. Für die Kinder gibt es Gratis-Plüschtiere, eine Plakatwand beleuchtet die Entwicklung der Kammer zum boomenden Ladengeschäft. Im Pressegespräch blicken DRK-Vorstand Felix Brenneisen und Doris Schmith-Velten, die trotz ihres Schritts in den Ruhestand weiterhin ehrenamtlich die Geschicke des Ladens mitbestimmt, auf eine Erfolgsgeschichte, an der mit vielen Ideen bis heute aktiv gefeilt wird.
Die Anfänge, erinnert sich Schmith-Velten, ließen sich eher als „Einzelspenden“ definieren, die behelfsmäßig etwa in Abstell- oder Kellerräumen gelagert worden seien. „Es handelte sich also wirklich um stille Kämmerchen. Bedient wurden vorrangig Obdachlose oder Familien, die in Not geraten waren. Auch Gastarbeiter deckten sich hier ein, später kamen die Russlanddeutschen. Die erste Migrantin, die hier lange ehrenamtlich tätig war, kam denn auch aus Kasachstan.“ Brenneisen: „Gerade Menschen, die nicht oder anderweitig konfessionell gebunden sind, schätzen unsere Grundsätze der Neutralität und Unparteilichkeit. Viele kennen uns oder den Roten Halbmond auch schon aus der Heimat. Insofern war und ist unsere Sozialarbeit besonders für Flüchtlinge geradezu prädestiniert. “
Die gespendete, nur grob sortierte Kleidung wurde in den ersten Jahrzehnten verschenkt, wie Schmith-Velten erzählt. „Wir starteten oft Spendenaufrufe, wenn plötzlich hoher Bedarf entstand: Zum Beispiel mit der Ankunft vietnamesischer Flüchtlinge in den 1980er-Jahren oder mit dem Mauerfall.“ Zu Zeiten der DDR, erwähnt sie in dem Kontext, habe man von Verbandsseite aus regelmäßig Kleider- und Lebensmittelpakete nach Ostdeutschland geschickt. „Einen hohen Stellenwert hatten unsere Hilfsgütertransporte etwa nach Ungarn, Rumänien oder Kalarasch. Wir organisierten spektakuläre Packaktionen. Ich erinnere mich noch, wie eine solche auf dem Kirch- und Marktplatz stattfand: Dort konnten nicht nur Sachspenden abgegeben werden, man hatte auch die Möglichkeit, Kilometer zu ‚kaufen‘ und so den Transport mitzufinanzieren.“
Die Bevölkerung Bühls sei von jeher sehr großzügig, betont sie. „Wir erhalten zum Teil wunderschöne Sachen.“ Schwieriger sei es schon, ehrenamtliche Mitarbeiter für den Fundus zu finden, die unter anderem für den Verkauf verantwortlich zeichnen. Denn seit Bestehen des Ladens – möglich wurde dessen Einrichtung dank frei werdender Räume im Verbandsgebäude und über einen Zuschuss – wird jeweils ein vergleichsweise symbolischer Preis für die Waren erhoben. Vor allem eine Frage der Würde, wie Brenneisen unterstreicht. „Die Menschen haben das Gefühl, normal einzukaufen; tatsächlich können alle Bürger das preiswerte Secondhand-Angebot nutzen, möglicherweise auch aus Gründen der Nachhaltigkeit.“
Die Nachfrage sei enorm, das Angebot an Spenden – weit über Kleidung hinaus – ebenfalls, so Schmith-Velten. „Uns schwebt daher die Gründung eines großräumigen DRK-Sozialkaufhauses in der Kernstadt vor, in dem zum Beispiel auch Möbel und Hausrat verkauft werden könnten. Leider fehlen uns bisher die räumlichen Kapazitäten, zumal eine Lagerhalle und ein Parkplatz notwendig wären.“
Doch nun wird erst einmal in die Vergangenheit geblickt. Die bietet freilich Anlass genug, weiterhin Visionen zu entwickeln.
Service
Weitere Informationen bei Doris Schmith-Velten, Servicestelle Ehrenamt des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern, Telefon (0 72 23) 9 87 75 04, E-Mail: Doris.Schmithdrk-buehl-achern.de

 

Quelle: ABB, 14. September 2019, Katrin König

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news-566 Wed, 11 Sep 2019 12:31:49 +0200 Niederschwellige Hilfe und Orientierung /das-drk/presse-service/meldung/niederschwellige-hilfe-und-orientierung.html Christina Werner vom DRK berät erwachsene Migranten bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration Bühl (kkö). Seit Mai verfügt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern über ein neues Angebot: eine „Migrationsberatung für Erwachsene“ (MBE). Christina Werner füllt die Stelle fachlich wie menschlich mit viel Leben, wie im ABB-Interview deutlich wird. Zu ihrer Vita: Werner studierte Interkulturelle Kommunikation und Bildung; bis 2018 koordinierte sie am Landratsamt Karlsruhe die „Berufswegeplanung“.
War ihr Schwerpunkt dort die Orientierungshilfe für Jugendliche, berät sie nun Erwachsene ab 27 Jahren, dennoch kommt ihr die Erfahrung mit Geflüchteten zugute, wie sie bereits in den ersten Monaten ihrer Arbeit in Bühl feststellen konnte. Denn: „Fremde“ Kulturen haben für Werner längst ihre Fremdheit verloren; sie weiß um landestypische Sitten, Verhaltenskodexe, Religionsunterschiede. Zudem kennt sie die bestehenden Netzwerke im Bereich der Migration: Das Jobcenter etwa, die Agentur für Arbeit oder Integrationsbeauftragte und -manager bei Kommunen und Landratsämtern.
Die Vernetzung mit solchen Anlaufstellen zählte denn auch zu ihren ersten Tätigkeiten. „Es ging darum, deren Strukturen kennenzulernen und zugleich auf mich aufmerksam zu machen: Hallo, mich gibt’s!“, sagt sie vergnügt. Besonders hilfreich sei für sie die DRK-eigene „Servicestelle Interkulturelle Begegnung“ (SIB), über deren Angebote sie auch erste Kontakte zu ihrer Zielgruppe geknüpft habe. Dieser ordnet sie keineswegs nur Geflüchtete zu. „Gerade für Menschen mit Fluchthintergrund wird inzwischen recht flächendeckend Hilfe angeboten. Andere Zielgruppen kann ich besser erreichen, zum Beispiel Zugewanderte aus der EU oder Spätaussiedler.“
Ein typisches Beispiel sei ein Türke, der in Bühl Arbeit fand und nun den Familiennachzug plant: „Ihm geht es um die beruflichen Perspektiven für seine Frau.“ Die Anerkennung von Ausbildungen und Studienabschlüssen werde in Deutschland noch immer bürokratisch-restriktiv gehandhabt, bedauert sie in dem Kontext. „Es erfolgt aber ein Umdenken“, unterstreicht KV-Vorstand Felix Brenneisen, und verweist etwa auf die Bestrebungen der IHK, Ausländer für eine Zeit auf Probe arbeiten zu lassen, um ihre Fähigkeiten einschätzen zu können – und bestenfalls auf die Forderung nach einer deutschen Ausbildung zu verzichten. Um mit Blick auf diese Veränderungen, aber auch ganz generell das Asylrecht oder die Sozialgesetzgebung betreffend auf dem Laufenden zu bleiben, besucht Werner Weiterbildungen des DRK-Landesverbandes.
Ihre Beratung, resümiert sie, ziele darauf ab, zugewanderte Personen bei ihrer sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. „Sie sollen selbstständig handeln können, in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens.“ Wichtig erscheint ihr, dass die Menschen ihr nicht „zugewiesen“ werden, sondern freiwillig erscheinen. Das Rote Kreuz sei weltweit anerkannt und neutral, fügt Brenneisen hinzu: „Auch das sorgt für Akzeptanz und Vertrauen. Die Hemmschwelle, uns aufzusuchen, ist vergleichsweise niedrig.“ Zumal Werner auch Sprechstunden ohne Anmeldung anbietet („Anrufen kann für Ausländer eine große Hürde darstellen“). Die kostenlose App Mbeon ergänze ihr Angebot perfekt, befindet die junge Frau, sei sie doch wohnortunabhängig und auch auf Englisch, Arabisch und Russisch verfügbar. „Ich selbst spreche ‚nur‘ Englisch und Französisch.“
Auf die Frage, ob die Arbeit ihr gefalle, nickt sie strahlend. Und sagt: „Besonders, wenn ich jemandem wirklich weiterhelfen kann. Und der Kontakt mit Menschen aus aller Welt ist wirklich total spannend.“
Info
Offene Sprechstunden bietet Christina Werner beim DRK-Kreisverband in der Rotkreuzstraße 1 montags und dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17.30 Uhr an, Sprechstunden nach telefonischer Vereinbarung von Montag bis Freitag, Telefon (01 51) 5 804 98 04.

Quelle: ABB vom 11. September 2019, Katrin König

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