DRK Presseinformationen https://www.drk-buehl-achern.de de DRK Tue, 06 Apr 2021 19:09:53 +0200 Tue, 06 Apr 2021 19:09:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-634 Thu, 01 Apr 2021 09:34:00 +0200 Flottenergänzung und Vorhalteerweiterung https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/flottenergaenzung-und-vorhalteerweiterung.html Der Rettungsdienst Mittelbaden nimmt zusätzliche Fahrzeuge in Betrieb. Mit der Übergabe von zwei neuen Rettungswagen (RTW) an die Rettungswachen Achern und Bühl setzt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. seine Flottenerweiterung und damit den eingeschlagenen Weg der Investition in hochspezifizierte technische Ausstattung, Stabilität und Sicherheit plangemäß fort. Der Rettungsdienst Mittelbaden, als Bereich des DRK-Kreisverbandes, verfolgt damit das klare Ziel, die bestmögliche Leistung im Rettungsdienst der Region für die Bevölkerung sicherzustellen.

Zusätzlich zu den beiden neuen Fahrzeugen wird ab dem 1. April 2021 an der Rettungswache Achern ein weiterer Rettungswagen zeitbasiert in Dienst gestellt. Dieser ergänzt die bestehende 24-h-Vorhaltung im Zeitraum von 8.00 bis 20.00 Uhr. Der zusätzliche Rettungswagen wurde nach dem Ergebnis des Strukturgutachtens der Notfallrettung und notärztlichen Versorgung von 2020 trotz der aktuell schwierigen pandemischen Situation mit nur 6 Monaten Vorlaufzeit bereitgestellt. Er unterstützt die bestehenden Rettungsmittel bei der Einhaltung der Hilfsfrist im Bereich der nördlichen Ortenau und ist damit die Reaktion auf die steigenden Einsatzzahlen. Bereits im Herbst 2021 erfolgt dann die Auslieferung eines neuen Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) auf betrieblicher Vorgabe auf Basis eines Mercedes Vito für die Rettungswache Achern.

Personelle Verstärkung erhielt die Rettungswache Achern durch Thomas Droll, der zum 1. April 2021 aus dem Leitungsteam der Wache Bühl ins Leitungsteam der Wache Achern wechselt und dort Florian Hebding, Leiter der Rettungswache, sowie die Kolleginnen und Kollegen der Wache mit seiner langjährige Erfahrung und seinen fundierten Fachkenntnisse unterstützt.

Übergeben wurden die Einsatzfahrzeuge durch den Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., Felix Brenneisen, an den Leiter des Rettungsdienstes Mittelbaden, Johannes Kießner und die Teams der Wachen Achern und Bühl.

Bild: DRK-KV Bühl-Achern e.V.

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news-633 Fri, 19 Mar 2021 15:58:53 +0100 Kommunales Testzentrum geht in Bühl an den Start https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/kommunales-testzentrum-geht-in-buehl-an-den-start.html Am Mittwoch, den 24. März 2021 soll das kommunale Corona-Testzentrum der Stadt Bühl in Betrieb gehen. Die ehrenamtlichen Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. werden an sechs Tagen pro Woche (Mo-Fr. von 17.00 bis 20.00 Uhr und Sa. von 9.00 bis 13.00 Uhr) die Teststation auf dem Europaplatz in Bühl unterstützen.

Das Angebot richtet sich an die Bürger, die nicht in ihren Betrieben getestet werden. Sie können sich im Corona-Testzentrum einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

Für einen Termin zu einer festen Uhrzeit registrieren können sich Interessierte voraussichtlich im Laufe des kommenden Montags, sowohl im Internet über die städtische Webseite als auch telefonisch über die Stadtverwaltung, wobei die genauen Anmeldemodalitäten noch ausgearbeitet werden.

Alle Einzelheiten sind der Pressemitteilung der Stadt Bühl zu entnehmen.

 

 

 

Bild: DRK-Service / Sven Rogge

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news-632 Thu, 11 Mar 2021 09:13:17 +0100 Spezialisten auf vier Pfoten: Sechs neue Teams absolvieren erfolgreich die Rettungshundeprüfung https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/spezialisten-auf-vier-pfoten-sechs-neue-teams-absolvieren-erfolgreich-die-rettungshundepruefung.html Eine anstrengende Ausbildungszeit von gut drei Jahren fand für sechs Hunde und ihre Hundeführer, allesamt Teil der Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern, in einer bestandenen Prüfung ihren erfolgreichen Abschluss. Auf dieses Ausbildungsziel haben sich Susanne Jansen mit Lennart, Christiane Kirck mit Sansa, Udo Warth mit Liam, Mathias Probst mit Finny, Jens Klickermann mit Frodo und Mathias Kistner mit Mila gründlich vorbereitet. An ihrer Seite standen die Hundetrainer der DRK-Rettungshundestaffel, die den ehrenamtlichen Teams das Wissen vermittelt und die Fähigkeiten der Hunde mit kreativen Übungen trainiert haben. Mindestens 8 Stunden pro Woche und viel Herzblut sind so von jedem Beteiligten auf dem dreijährigen Weg eingebracht worden.

In 2020 waren die Vorbereitungen von den Trainingseinschränkungen aufgrund der der Corona-Einschränkungen erheblich erschwert. Umso glücklicher sind nun die Hundeführer, diesen anstrengenden Weg mit ihren Hunden gemeistert zu haben.

Neben der schriftlichen Prüfung, in der geballtes theoretisches Wissen gefordert war, mussten die Prüflinge auch in drei praktischen Teilen ihre Fähigkeiten zeigen: Unterordnung war vom Hund zu beweisen, in der Verweisaufgabe mussten die Vierbeiner eine auf dem Boden liegende Person in direkter Linie ansteuern und dem Hundeführer durch Bellen anzeigen. Schließlich war noch die Flächensuche auf 30.000 qm in einer knapp limitierten Suchzeit von 20 Minuten zu absolvieren. 

Unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln fand die Prüfung vor dem erfahrenen Auge der beiden Prüfer aus Lörrach und Freiburg statt.

Die Rettungshundestaffel im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. verfügt nun über elf ausgebildete Rettungshunde, sieben weitere sind aktuell in Ausbildung und zwei haben ihre Rente als Rettungshund erreicht und ergänzen die Gruppe.  In 24 Einsätzen hat die Staffel im vergangenen Jahr ihre schnelle Bereitschaft rund um die Uhr und ihr Können bewiesen und auch in 2021 wurden die Teams bereits zu zwei Sucheinsätzen alarmiert.

 

Mehr zur Rettungshundestaffel finden Sie auch hier

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news-631 Fri, 05 Mar 2021 14:19:15 +0100 Regelmäßige Antigen-Schnelltests: DRK-Bereitschaften unterstützen die Stadt Bühl mit Testungen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/regelmaessige-antigen-schnelltests-drk-bereitschaften-unterstuetzen-die-stadt-buehl-mit-testungen.html Um die Wiederaufnahme des Betriebes von Schulen, Kindergärten und Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen zu ermöglichen, hat das Sozialministerium in die Teststrategie aufgenommen, dass den Erzieherinnen und Erziehern sowie den pädagogischen Kräften zweimal wöchentlich die Möglichkeit zu freiwilligen Antigen-Schnelltests gegeben werden soll. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. wurde von der Stadt Bühl beauftragt und führt diese freiwilligen Testungen über seine ehrenamtlichen Bereitschaften durch. Dazu wurde auf dem Verwaltungsgelände des DRK in der Rotkreuzstraße kurzerhand ein Testcontainer ausgestattet, der an drei Tagen der Woche besetzt ist. Dort können sich die Testwilligen einfinden und sich unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygieneregeln des DRK mit Antigen-Schnelltests per Nasenabstrich testen lassen.

Die Koordination der Termine für die Erzieher und Erzieherinnen und alle weiteren Beschäftigen in den Bildungs- und Kindertageseinrichtungen erfolgt direkt bei der Stadt Bühl, so werden Wartezeiten vermieden. Für die Teststation hat das DRK Buchungstermine jeweils montags und mittwochs vom späten Nachmittag bis in die frühen Abendstunden sowie am Samstagvormittag eingerichtet. Am Montag, dem ersten Tag des Angebotes, nutzen bereits 23 Personen diese Möglichkeit der Antigen-Schnelltests.

Durchgeführt werden die Tests von geschulten Kräften, die beim DRK in vielfältigen kreisübergreifenden Einsätzen ehrenamtlich tätig sind. Auf die Ehrenamtlichen Bereitschaften des DRK ist Verlass: Sie sind jederzeit bereit, Ihren Beitrag zur für die Bevölkerung zu leisten sei es als Helfer-vor-Ort in den Ortsteilen und Gemeinden, bis der Rettungsdienst eintrifft, in der Schnelleinsatzgruppe bei einem Großbrand, in der Pandemiebekämpfung mit den mobilen Impfteams oder wie jetzt, wo die Testangebote der Stadt Bühl für die Beschäftigten im Schul- und Kinderbetreuungsbetrieb schnell und professionell in die Realität umzusetzen sind.

Der Kreisverband Bühl-Achern freut sich darüber, dass das Engagement des DRK dem Schutz der Erzieherinnen und Erziehern der Bühler Kindertageseinrichtungen und den Lehrkräften der Schulen zugutekommen kann und dabei hilft, den Öffnungsweg unter Pandemiebedingungen zu unterstützen.

 

Bild: ©DRK

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news-627 Fri, 19 Feb 2021 11:35:20 +0100 Ehrenamtliche Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes übernehmen Tests für Mitarbeitende in KiTas und Kindergärten in Achern https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/ehrenamtliche-bereitschaften-des-drk-kreisverbandes-uebernehmen-tests-fuer-mitarbeitende-in-kitas-und-kindergaerten-in-achern.html Zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens nach der Wiederöffnung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege hat das Sozialministerium Baden-Württemberg in seine SARS-CoV-2-Teststrategie aufgenommen, den Beschäftigten in Schulen und Kindertageseinrichtungen ab dem 22. Februar 2021 zweimal wöchentlich eine freiwillige Untersuchung auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus mittels Antigenschnelltest anzubieten. Mit diesem Bedarf an Testungen kam die Stadt Achern auf den DRK-Kreisverband Bühl-Achern zu. Felix Brenneisen, Vorstand des Kreisverbandes, hat dieses Anliegen sofort mit den zur Verfügung stehenden Bereitschaften geprüft und ein passendes Angebot für die Einrichtungen der Stadt Achern zusammengestellt. Über das Netzwerk der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Ortsvereinen verfügt das DRK über die Möglichkeiten, medizinisch kompetente Test-Teams bereitzustellen. Bereits im Sommer 2020 waren die Bereitschaften an den Testungen der Reiserückkehrer in den Stationen an der A5 und in der Messe Offenburg eingebunden und konnten umfangreiche Erfahrungen mit Antigen-Schnelltests sammeln.

„Wir haben am 17. Februar schon vorzeitig begonnen, die Antigen-Schnelltests für die Beschäftigten der Kindertageseinrichtungen der Stadt Achern anzubieten. Dafür haben wir eine verlässliche Terminschiene etabliert – nicht ganz einfach, denn unsere Ehrenamtlichen sind ebenfalls in die mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums Bühl eingebunden,“ betont Brenneisen.

Die umfangreiche Koordination der Helferinnen und Helfer wird von Martin Stiebitz, Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern gesteuert. Er war selbst in alle Prozesse von Anfang an involviert und konnte zum Start der Impfteams auf ein immens großes Engagement der Ehrenamtlichen zurückgreifen, die gerne ihren Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten wollen: „Deshalb sind wir hier schnell in der Lage, auch auf den Testbedarf zu reagieren und können unsere Kompetenz in den Testungen nutzen. Für die Zukunft wird es auch Sinn machen, die Mitarbeitenden der Einrichtungen zur Durchführung der Tests selbst zu schulen. Daran arbeiten wir, wenn die zur Verfügung stehenden Tests dies künftig ermöglichen. Derzeit dürfen diese Tests jedoch nur von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden,“ so Martin Stiebitz, der neben der Leitung der Kreisbereitschaft und der Schnelleinsatzgruppen im Katastrophenschutz auch als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Fautenbach ehrenamtlich tätig ist.

Im DRK-Kreisverband Bühl-Achern sind zahlreiche Anfragen aus der Region eingegangen. Weitere Kooperationen mit kommunalen Einrichtungen sind in der Planung.

 

Bild: © Adobe Stock / ManuPadilla

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news-626 Thu, 11 Feb 2021 14:03:15 +0100 30 Jahre Europäische Notrufnummer 112: Das DRK weist auf Bedeutung von schneller Rettung hin https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/30-jahre-europaeische-notrufnummer-112-das-drk-weist-auf-bedeutung-von-schneller-rettung-hin.html 11. Februar 2021, Am Anfang einer schnellen Rettung von Menschen steht die schnelle Alarmierung mit der europäischen Notrufnummer „112“, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert. Am 29. Juli 1991 beschloss der EU-Ministerrat auf Vorschlag der Europäischen Kommission die Einführung der 112-Notrufnummer. Seitdem gilt in der EU und in vielen anderen Ländern die „112“ als einheitliche Notrufnummer. Seit 2009 ist der 11. Februar eines jeden Jahres europaweit der "Tag des Notrufs". „Das Rote Kreuz hat das Ziel, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern e.V., anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist. Dann kann die Leitstelle nicht nur die richtigen Fragen stellen und falls notwendig, die Ersthelfer vor Ort bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen anleiten und begleiten. Sie kann auch die Nummer der anrufenden Person erkennen und bei Bedarf zurückrufen. Damit die Retter schnell zum Einsatzort kommen können, sollte jeder Autofahrer auch die Regel der Rettungsgasse kennen: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links ausweichen, Fahrzeuge auf den anderen Spuren nach rechts – dann kommen die Rettungsfahrzeuge schnell voran.

Über die Nummer „112“ können in allen EU-Staaten Notrufe kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) abgesetzt werden. In weiteren Ländern wird die „112“ auf eine nationale Notrufnummer weitergeleitet – beispielsweise in Österreich, den USA oder Kanada. Mobilfunknutzer in Deutschland können auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf automatisch über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz abgesetzt. Egal, ob aus dem Festnetz oder vom Handy aus – man merkt sich einfach die 112!

Die Nummer 112 sollte man immer dann anrufen, wenn ein Notfall vorliegt, um einen Krankenwagen, die Feuerwehr oder die Polizei zu rufen. Wenn Sie zum Beispiel Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt, melden Sie unter dieser Nummer den Notfall. Anfragen zu allgemeinen Informationen unter dieser Nummer sollte man ebenso unterlassen, wie Scherzanrufe.

Die geschulten Disponenten in der Integrierten Leitstelle nehmen den Notruf entgegen und benötigen Informationen, damit die Rettungskräfte schnell vor Ort sein können. Die Mitarbeiter stellen dem Anrufer dabei die wichtigsten Fragen:

Wo ist es passiert?
Die konkrete Angabe, wo der Notfall passiert ist, ist elementar. Nennen Sie den Ort, die Straße, die Hausnummer so genau wie möglich, damit die Rettungskräfte nicht suchen müssen.
Was ist passiert?
Teilen Sie kurz und knapp mit, welcher Notfall vorliegt, Stichpunkte genügen bereits.
Gibt es Verletzte? Wie viele Personen?
Damit genügend Rettungskräfte alarmiert werden, ist es wichtig, möglichst genau mitzuteilen, wie viele Personen verletzt sind.
Welche Art sind die Verletzungen?
Geben Sie an, was Sie sehen können. Können Sie dies nicht genau erkennen, geben Sie ihre Einschätzung ab.
Wer meldet?
Geben Sie Ihren Namen an und eine Nummer, unter der ein Rückruf erfolgen kann. Legen Sie nicht auf, bis die Leitstelle alle Informationen von Ihnen hat. Die Leitstelle wird Sie auch anweisen und telefonisch unterstützen, um bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Hilfe zu leisten, Bleiben Sie nach dem Notruf erreichbar und in der Nähe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

 

Bild: DRK-Kreisverband Bühl-Achern

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news-628 Fri, 05 Feb 2021 12:22:00 +0100 Erstes Impfwochenende der mobilen Impfteams (MIT) verlief sehr positiv: Die MIT’s waren gut vorbereitet und überall herzlich willkommen. https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/erstes-impfwochenende-der-mobilen-impfteams-mit-verlief-sehr-positiv-die-mits-waren-gut-vorbereitet-und-ueberall-herzlich-willkommen.html Am 22.01.2021 konnten die mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums des Landkreises Rastatt starten und an drei Tagen in drei Pflegeheimen des Landkreises die Bewohner und Pflegekräfte mit dem Corona-Impfstoff impfen. Gemeinsam mit dem Kreisimpfzentrum des Landratsamtes wurde beschlossen, das erste Wochenende beide mobilen Impfteams der DRK-Kreisverbände Bühl-Achern und Rastatt gemeinsam in die jeweiligen Pflegeheime zu entsenden. So konnten die Prozesse und Abläufe gemeinsam erarbeitet und standardisiert werden. Von Freitag bis Sonntag konnten dadurch 272 Personen ihre erste von zwei notwendigen Impfungen erhalten. Durch die vorbildliche Vorarbeit in den drei Pflegeeinrichtungen, Seniorenzentrum Bühlertal, dem Veronikaheim in Bühl und der Seniorenresidenz Barbara in Rastatt verbunden mit großer Unterstützung vor Ort, war die Arbeit der mobilen Impfteams zügig und problemlos möglich: die Räume für die Impfungen waren ebenso bereitgestellt wie auch die erforderlichen Unterlagen, damit die Teams mit Registrierung, Aufklärung und Impfung an die Arbeit gehen konnten.

Durch den Einsatz von zwei Ärzten sowie dem medizinischen Fachpersonal konnte der Ablauf optimiert und der Zeitaufwand deutlich verkürzt werden, damit die Seniorinnen und Senioren jeweils so zügig wie möglich wieder vom Pflegepersonal in ihre persönliche Wohnumgebung zurückbegleitet werden konnten. Mit den Erfahrungen aus den ersten Impftagen werden künftig die weiteren mobilen Einsätze in den Pflegeheimen mit größtmöglicher Flexibilität und unter Einhaltung der strengen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner und der Wohnbereiche angepasst werden. Das DRK dankt den Heimleitungen und allen Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen für die Unterstützung in der Vorbereitung und der Durchführung der Impfungen.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden DRK-Kreisverbänden war beispielgebend: die Ehrenamtlichen ergänzten sich bestens, sind hochmotiviert und haben Freude an der Tätigkeit und dem Einsatz für die Seniorinnen und Senioren. Die Abstimmung und die Zusammenarbeit mit dem KIZ funktionierte hervorragend, aufkommende Fragestellungen wurden schnell beantwortet und gelöst. Hier wissen sich die mobilen Impfteams gut unterstützt und für die weiteren Einsätze gut gerüstet. Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, kann das DRK über die bereits geplanten Termine hinaus mit eigenen Fahrzeugen und zusätzlichem Personal die MIT personell noch weiter verstärken. Die Bereitschaft bei den ehrenamtlich Helfenden, in den kommenden Wochen zur Verfügung zu stehen und auch hier gemeinsam für die Bevölkerung sich einzusetzen ist außerordentlich groß und das DRK dankt allen Beteiligten ausdrücklich dafür.



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news-625 Fri, 22 Jan 2021 11:32:54 +0100 Die mobilen Impfteams (MIT) des DRK gehen an den Start https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/die-mobilen-impfteams-mit-des-drk-gehen-an-den-start.html Für die Impfungen in den Pflegeheimen im Einzugsbereich des Kreisimpfzentrums Bühl sind ab Freitag, 22.1.2021 zwei mobile Teams des DRK unterwegs. Ein Team stellt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bereit, das zweite Team der DRK-Kreisverband Rastatt. Beide werden in Fahrzeugen des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg unterwegs sein.

Die Ehrenamtlichen Bereitschaften der Verbände werden in den kommenden Wochen bei den Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflegeeinrichtungen die Corona-Impfungen vornehmen. Im Vorfeld haben die Teams über die Bereitschaftsleitung eine ausführliche Schulung zum Umgang mit dem Impfstoff und den Sicherheits- und Hygienemaßnahmen erhalten und sind auf ihren Einsatz gut vorbereitet. Pro Team sind neben dem Fahrer zwei medizinische Fachkräfte sowie eine Person für die Datenerfassung im Einsatz sowie ein Arzt – und das voraussichtlich über eine ganze Zeit lang.
Die mobilen Impfteams (MIT) ergänzen die Impfungen der Kreisimpfzentren. Im KIZ selbst wird auch eine Unterstützung durch den Rettungsdienst mit vor Ort sein.

In der Pandemiebekämpfung hat der DRK-Kreisverband Bühl-Achern über das starke Ehrenamt in den letzten Monaten umfangreiche Leistungen erbracht: sei es durch die Fiebermessungen am Flughafen Karlsruhe Baden-Baden oder über Corona-Testungen an den temporären Abstrichstellen für Reiserückkehrer an der A5 und in der Messe Offenburg.

Einen herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Helfenden, die für die Bevölkerung im Pandemieeinsatz sind!!

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news-624 Tue, 15 Dec 2020 15:57:11 +0100 Rückkehr- und Perspektivberatung im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/rueckkehr-und-perspektivberatung-im-drk-kreisverband-buehl-achern-ev.html (PM) Die Angebote des DRK-Kreisverbandes für Menschen im Umfeld von Migration und Integration sind seit November durch einen wichtigen Leistungsbereich ergänzt worden: Sophia Steinel ist die neue Ansprechpartnerin in der Rückkehr- und Perspektivberatung, die sich mit ihrem Angebot an Menschen wendet, die über eine Rückkehr in ihr Herkunftsland nachdenken. Das Ziel ist es, Lösungswege zu erarbeiten, die eine nachhaltige Reintegration dorthin ermöglichen.
Die Beratung ist ergebnisoffen, unabhängig und erfolgt auf Wunsch anonym. Bei einer Entscheidung für die freiwillige Rückkehr werden die Ratsuchenden bei jedem Schritt des Prozesses begleitet. Das Angebot beinhaltet die Erstellung eines individuellen Rückkehrplans, die Antragstellung von Fördermitteln und Reintegrationshilfen sowie die Unterstützung bei der Beschaffung von Reisedokumenten. Für eine gelungene Reintegration in das Herkunftsland steht die Perspektivplanung im Mittelpunkt des Beratungsangebotes. Die Rückkehr- und Perspektivberatung vermittelt Interessenten schon in Deutschland in Lehrgänge und Trainings zur Existenzgründung zum Beispiel im Handwerk oder in landwirtschaftlichen Berufen. Diese werden von verschiedenen Projekten angeboten und begleiten die Menschen auch nach ihrer Rückkehr in ihrem Herkunftsland weiter. Die Angebote umfassen jedoch nicht nur Hilfen bei der Existenzgründung oder Jobsuche, sondern auch psychologische Hilfen, Unterstützung bei Krankheit und der Wohnungssuche in ihrem Herkunftsland. Die Beratung kann bei Bedarf durch Dolmetscher*innen in der jeweiligen Landessprache begleitet werden. Außerdem ist eine Onlineberatung über Skype möglich.
Sophia Steinel kennt ihren neuen Aufgabenbereich durch eine Zeit bei der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Programm „Migration für Entwicklung“, wo sie grundlegende Kenntnisse der Projektsteuerung der reintegrationsvorbereitenden Maßnahmen in Deutschland und der Reintegrationsprogramme in vielen Herkunftsländern erlangte. Sie freut sich nun darauf, den Aufgabenbereich auf der regionalen Ebene kennenzulernen.

Neben der Rückkehr- und Perspektivberatung, bietet der DRK-Kreisverband in seiner hauptamtlichen Sozialarbeit auch zielgerichtete Begegnungs- und Unterstützungsangebote für Geflüchtete und ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit. Mit der Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer (MBE) wird außerdem ein Angebot der Integration im umfassenden Sinne dargestellt: Sprache, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf sowie Vermittlung von Sozialleistungen für Menschen, die hier eine neue Heimat finden wollen. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Onlineberatung im messangerbasierten Chat (mbeon) der Migrationsberatung.

 

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news-623 Mon, 14 Dec 2020 14:44:19 +0100 DRK-Bereitschaften im Einsatz bei Dachstuhlbrand https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-bereitschaften-im-einsatz-bei-dachstuhlbrand.html Die DRK-Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft Rheinmünster wurde am 12.12.2020 um 19:12 Uhr zusammen mit der Schnelleinsatzgruppe Bühlertal und der Einsatzleitungsgruppe des Kreisverbandes Bühl-Achern zum Brandeinsatz nach Greffern alarmiert. Die Helfer betreuten mehrere betroffene Bewohner in einer nahegelegenen Werkshalle und versorgten diese sowie die Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW mit Warmgetränken und belegten Brötchen. Die betroffenen Personen konnten durch die Gemeinde vorübergehend in einer anderen Unterkunft untergebracht werden. Das DRK stellte für die Familie noch in der Nacht Dinge des persönlichen Bedarfes zur Verfügung und organisierte für die Betroffenen Kleidung aus dem DRK-Kleiderladen Fundus. Im Einsatz waren 23 Helfer aus den Bereitschaften Rheinmünster und Bühlertal mit 6 Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst Mittelbaden mit 4 Fahrzeugen. Der Brand war gegen 22.30 Uhr unter Kontrolle und der Einsatz konnte um 23.40 Uhr beendet werden.

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news-629 Wed, 09 Dec 2020 12:34:00 +0100 Betreutes Wohnen in Bühl kommt gut an https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/betreutes-wohnen-in-buehl-kommt-gut-an.html Bühl (sre) – Der Neubau am Bühler Stadteingang füllt sich mit Leben: Das betreute Wohnen ist schon komplett vermietet, die DRK-Tagespflege nimmt im März ihren Betrieb auf. (Quelle: Badisches Tagblatt, Bühl) Stadtbildprägend und an exponierter Stelle errichtet, sticht das neue Gebäude am Nordtor-Kreisel in der östlichen Rheinstraße rasch ins Auge. Inzwischen ist es fertig und wird bereits bezogen: Alle 23 Wohnungen für Senioren sind vermietet, die Tagespflege geht im März 2021 in Betrieb.

Betreiber ist der Kreisverband Bühl/Achern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Bauherr und Investor die Bühler Bauunternehmung Krampfert. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Eröffnung der Tagespflege vorzubereiten“, berichtet DRK-Vorstand Felix Brenneisen. Die Räume im ersten Obergeschoss des Neubaus duften nach frischer Farbe, die hellen Möbel und frischen grünen Akzente sind bereits an Ort und Stelle – nur die Bilder an den Wänden fehlen noch. Das hat seinen Grund: Geplant ist laut Brenneisen eine Kooperation mit Künstlerin Eva Schniedertüns aus Neusatz, die dort ihre Werke ausstellen soll – und durch wechselnde Ausstellungen immer wieder für Abwechslung sorgen.

16 Gäste sollen ab März tagsüber betreut werden, berichtet Brenneisen. Das Angebot ist nicht nur für Mieter des betreuten Wohnens in den darüberliegenden Stockwerken gedacht: Es gibt einen eigenen Fahrdienst, der Senioren aus dem Raum Bühl morgens zuhause abholen und abends wieder in der heimischen Umgebung abliefern soll.

Zentrum der Einrichtung ist ein großer Wohnraum mit angrenzender offener Küche, die viel Raum zum Mithelfen bietet. Sogar an Rollstuhlfahrer ist gedacht: Ein Bereich der Arbeitsfläche ist extra so gestaltet, dass man dort vom Rollstuhl aus arbeiten kann. Auch eine riesige Terrasse mit Blick auf einen hohen Baum gehört zur Tagespflege: Hier soll es künftig unter anderem Hochbeete geben, die von den Gästen bepflanzt werden können. Und noch eine Besonderheit stellt Brenneisen stolz vor: Ein Pflegebad soll für „Wohlfühlcharakter“ sorgen.

Erste Anmeldungen für die Tagespflege


Denn während oben in den betreuten Wohnungen barrierefreie Duschen eingebaut sind, kann dort unten auf Wunsch auch einmal richtig gebadet werden. Auch ein Friseurstuhl und Haube findet sich in dem Bereich: Man habe eine Kooperation mit einem örtlichen Friseur vereinbart, berichtet Brenneisen, sodass die Gäste vor Ort einen Haarschnitt bekommen können. 90 Prozent der Bewohner solcher Wohnanlagen seien Damen, so der DRK-Vorstand. Viele freuten sich über die Möglichkeit eines Friseurbesuchs im Haus. Das Konzept der Tagespflege scheint jedenfalls gut anzukommen: Laut Brenneisen gibt es schon erste Anmeldungen.

Beim barrierefreien Wohnen ist man schon einen ganzen Schritt weiter: Alle 23 Wohnungen sind bereits vermietet, die Bewohner ziehen nun nach und nach ein. „Die Nachfrage ist riesig“, berichtet Brenneisen. Das bestätigt auch Bauunternehmer Alfred Krampfert. Der Bedarf in Bühl sei groß – zumal in der Zwetschgenstadt in diesem Bereich schon lange kein Angebot mehr dazugekommen sei. Gerade das betreute Wohnen sei ein Konzept der Zukunft.

Apartments für eine und zwei Personen

Zwischen 45 und 60 Quadratmeter groß sind die Apartments, die DRK-Chef Brenneisen zufolge größtenteils von Einzelpersonen, aber auch von zwei Ehepaaren bezogen werden.

Durch eine Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe werden zudem in fünf Wohnungen ehemalige Lebenshilfe-Mitarbeiter wohnen. Die Mieter schließen neben einem Miet- stets auch einen Betreuungsvertrag ab, können also je nach Bedarf Pflegeleistungen beim DRK dazu buchen. Außerdem ist in jeder Wohnung standardmäßig ein Hausnotruf installiert. Attraktiv ist laut Brenneisen und Krampfert auch die zentrale Lage in der Stadt, in der alles fußläufig erreichbar ist. Als Erstes seien nicht etwa die rückwärtigen Wohnungen des Gebäudes weg gewesen, sondern die Apartments zur Straße hin mit Blick auf den Kreisel. Dass man einen Sessel an die bodentiefen Fenster rücken und das Geschehen auf der Straße beobachten könne, habe viele gereizt, berichtet Brenneisen.

Überaus beliebt dürfte deshalb auch der Bereich im Erdgeschoss werden, der noch mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden soll. Schließlich bietet dieser Treffpunkt für Bewohner und Gäste als Bonus auch noch einen besonders guten Blick auf alles, was sich draußen am Bühler Stadteingang abspielt.

 

Bild: © B. Margull

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news-621 Sat, 05 Dec 2020 14:02:00 +0100 Ehrenamt gerade in der Corona-Pandemie wichtiger denn je https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/ehrenamt-gerade-in-der-corona-pandemie-wichtiger-denn-je.html Das DRK hat auf die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements besonders in der Coronakrise hingewiesen. „Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Nachbarschaftshilfe, bei der Betreuung von Bedürftigen, Risikogruppen und Menschen in Not oder auch beim Aufbau von Corona-Teststationen wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Was wir hier seit Jahresanfang erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität“, sagt Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember 2020.
 
Eine besondere Rolle sieht Brenneisen auf die ehrenamtlichen Helfer in den nächsten Wochen beim Aufbau der zahlreichen Impfzentren in Deutschland zukommen. „Ohne ehrenamtliche Helfer wird das in der Startphase in vielen Fällen nicht gehen“, sagt der DRK-Vorstand. In einigen Bundesländern werden die geplanten Corona-Impfzentren unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes betrieben.

Eine besondere Stärke des Deutschen Roten Kreuzes sei es, dass es seine Helferinnen und Helfer wie jetzt in der Corona-Krise auch für nicht vorhersehbare Einsätze schnell mobilisieren könne. Gleichzeitig müsse man allerdings auch darauf hinweisen, dass während der Coronapandemie die ehrenamtlichen Aktivitäten vor allem von älteren Helfern, die selbst zur Risikogruppe gehören, stark eingeschränkt und viele persönliche Treffen zum Teil nicht mehr möglich seien.

„Im Kreisverband Bühl-Achern e.V. können wir uns auf die Ehrenamtlichen in den 16 Ortsvereinen jederzeit verlassen. Mit einem Höchstmaß an Engagement sind die ehrenamtlich Helfenden zu jeder Zeit einsatzbereit. Sei es im Bereich Bevölkerungsschutz, wenn andere Einsatzkräfte im Notfall die Unterstützung der DRK-Bereitschaften anfordern, in Sanitätseinsätzen oder bei der dringend notwendigen Organisation der Blutspenden. Das Ehrenamt ist zur Stelle, wenn spontan in der Pandemie der Einkauf für Menschen in Quarantäne zu erledigen ist, die Rettungshundestaffel ist an 365 Tagen abrufbereit, wenn eine Person vermisst wird und auch auf die zahlreichen Helfer und Helferinnen in der Sozialarbeit, in unserem Kleiderladen Fundus und im Jugendrotkreuz können wir unglaublich stolz sein. Auf jeden Einzelnen können wir immer zählen, wenn Menschen Hilfe benötigen. Dahinter steht auch ein großer Einsatz in der umsichtigen Planung und professionellen Koordination durch die Kreisbereitschaftsleitung und ein unermüdliches Engagement in der Servicestelle Ehrenamt. Allen zusammen gebührt unser großer Dank.“

In den vergangenen 15 Jahren ist das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz auf bundesweit mehr als 443.000 Helferinnen und Helfer im Jahr 2019 angestiegen. Das DRK ist einer der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. „Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Wir freuen uns über jede Anfrage, wenn man sich einbringen möchte“, sagt Felix Brenneisen. Das Spektrum im DRK ist groß und es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich einzubringen. Allein im Jugendrotkreuz sind mehr als 139.000 junge Leute aktiv.

 

Bild: Moritz Vennemann / DRK-Service

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news-630 Fri, 04 Dec 2020 12:44:00 +0100 DRK-Kreisverband sieht sich für die Zukunft gewappnet https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-kreisverband-sieht-sich-fuer-die-zukunft-gewappnet.html Pressebericht ABB (Katrin König-Derki) Die wichtigste Säule der hauptamtlichen Arbeit bleibt der Rettungsdienst / Brenneisen jetzt auch Mitgeschäftsführer in Baden-Baden. Bühl. Aufgrund der Corona-Pandemie liegt ein Jahr großer Herausforderungen hinter dem DRK-Kreisverband (KV) Bühl-Achern, doch die rund 500 Haupt- und Nebenamtlichen setzen ihren Weg mutig und zuversichtlich fort: Dies war das Fazit von KV-Geschäftsführer Felix Brenneisen, der in einem Pressegespräch am Mittwoch in der neuen Senioren-Wohnanlage des DRK (Rheinstraße 8) Infos zu den Jahren 2019 und 2020 lieferte. Es gelte, „gegenüber der Öffentlichkeit Rechenschaft abzulegen, da die jährliche Kreisversammlung nicht stattfinden konnte“.

Zunächst lieferte er einen Überblick über den hauptamtlichen Bereich des KV, dem größten Leistungserbringer des Rettungsdienstes Mittelbaden mit acht Rettungswachen und Integrierter Leitstelle. „Zudem betreiben wir fünf Senioren-Wohnanlagen und die Tagespflege in Lichtenau“, ergänzte Brenneisen. Angebote wie Fahrdienste, Erste-Hilfe-Schulungen und Kleiderladen rundeten das Portfolio ab. Dass das schwierige Jahr 2020 finanziell vergleichsweise gut abgefedert werden konnte, führte Brenneisen auf ein positives Betriebsergebnis 2019 zurück. Auch Strukturen und Einheiten sowie die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt seien optimiert worden. Als Meilensteine im Bereich der Pflege 2020 nannte er etwa den Start in die generalistische Pflegeausbildung, die Installation des 700. Hausnotrufs und zusätzliche Beförderungstouren für Menschen mit Behinderungen. Im November sei die neue Senioren-Wohnanlage in der Rheinstraße bezogen worden, „alle 23 Wohnungen sind vermietet“. Zum Angebot im Haus zählten eine DRK-Station samt Hausnotruf und Beratung. Im April öffne hier auch eine modern gestaltete Tagespflege für bis zu 16 Personen.

Zum Rettungsdienst sagte Brenneisen, er stemme die Notfallrettung in Mittelbaden „zu 99 Prozent“, in enger Koordination mit dem Klinikum; die Zusammenarbeit betreffe auch medizinische Produkte. Der Fuhrpark mit derzeit 27 Fahrzeugen werde sukzessive erweitert und modernisiert: „Gerade bei Rettungswagen gelten höchste Qualitätsstandards.“ Ein wichtiger Schwerpunkt des KV sei zudem der Bereich der Ausbildung, so Brenneisen, der zum Thema einen „Imagefilm“ vorführte, gedreht von und mit KV-Mitarbeitern. Auch der KV sei vom Fachkräftemangel nicht verschont geblieben. Das Interesse an Ausbildungen sei aber hoch, allein für den Beruf des Notfallsanitäters gebe es aktuell 32 Azubis. Brenneisen skizzierte auch weitere KV-Dienste wie die hauptamtliche Sozialarbeit im Bereich Migration und Integration, jüngst ergänzt über eine Rückkehrberatung. Bei der Sammlung von Kleiderspenden über DRK-Container ergäben sich zunehmend Probleme: „Dort wird oft Müll abgeladen, den wir entsorgen müssen.“ Der Kleiderladen Fundus hingegen erfreue sich größter Beliebtheit. „Wir suchen Räume zwecks Eröffnung eines zweiten Standorts.“

Im Ausblick auf das Jahr 2021 sagte Brenneisen, momentan werde eine App für Ersthelfer geprüft. Sie ermögliche, die Ehrenamtlichen zu alarmieren, die sich in unmittelbarer Nähe zum Geschehen befänden. Zudem werde neue, einheitliche Kleidung für Rettungsdienst und Pflege angeschafft. Abschließend teilte er mit, seit Juni Mitgeschäftsführer im KV Baden-Baden zu sein; man setze hier auf Synergieeffekte gerade in der Pflege.

Das Feld der ehrenamtlichen Bereitschaften beschrieben Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz, der Vorsitzende des KV-Fachausschusses „Ehrenamtlicher Dienst“ Josef Steinel und Hubert Köninger als Vertreter der 16 Ortsvereine. Thematisiert wurden etwa der Hausnotruf-Hintergrunddienst, Einsätze mit Feuerwehren inklusive Hilfen für Opfer von Brandunglücken, Sanitätswachdienste weit über das KV-Einzugsgebiet hinaus sowie die Arbeit von Jugendrotkreuz und Rettungshundestaffel.

 

Bild: © K. König-Derki

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news-620 Mon, 23 Nov 2020 09:27:27 +0100 Bestnoten für den ambulanten Pflegedienst des DRK https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/bestnoten-fuer-den-ambulanten-pflegedienst-des-drk.html Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist gesetzlich beauftragt, die Qualität ambulanter Pflegedienste auf Grundlage einheitlicher Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) in einem festgelegten System zu prüfen und die Leistungen in zahlreichen Kriterien zu bewerten. Bis zu 17 solcher Kriterien werden in der Kategorie Pflegerische Leistungen nachgeprüft, hinzukommen die Prüfung der ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen mit 8 Kriterien und die Dienstleistung und Organisation mit weiteren 9 Punkten, die eine Aussage über die Qualität der Pflege ermöglichen. Ob die Mitarbeitenden über die erforderliche, examinierte Ausbildung verfügen, ist ebenso nachzuweisen, wie die Dienstplanung, die Korrektheit und Transparenz der Abrechnung und auch die permanente Schulung und Weiterentwicklung der Kompetenzen im Pflegeteam.

Schließlich werden vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung aber auch die pflegebedürftigen Menschen selbst befragt. In diese Bewertung nach einer stichprobenartigen und zufälligen Auswahl, fließen dann die Meinungen zu Freundlichkeit und Zuverlässigkeit mit ein.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern hat diese Regelprüfung mit der Bestnote 1,0 (sehr gut) in allen Bereichen bestanden und liegt damit auch deutlich über dem Durchschnitt des Bundeslandes (1,3). Diese hohe Qualität, die im Bereich der ambulanten Pflege bei den Kunden ankommt, ist nebst der vorausschauenden und fürsorglichen Leitung des Teams um Petra Forcher, Pflegedienstleitung, vor allem dem Einsatz der Mitarbeitenden zu verdanken, die jeden Tag für ihre pflegebedürftigen Kunden unterwegs sind und ihrem Anspruch, die Menschen, die sie betreuen bestmöglich zu versorgen. Auf diese ausgezeichnete Leistung seiner Mitarbeitenden ist der DRK-Kreisverband sehr stolz.
Die Ergebnisse der MDK-Prüfungen sind auch im Internet veröffentlicht.

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news-619 Thu, 05 Nov 2020 08:58:43 +0100 DRK begrüßt 700. Kunden für den Hausnotruf https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-begruesst-700-kunden-fuer-den-hausnotruf.html Unabhängig und eigenständig leben zu können, ohne auf die Sicherheit zu verzichten, dass jederzeit Hilfe bereit steht, ist das Konzept hinter dem Hausnotruf, den nun schon 700 Kunden des DRK-Kreisverbandes nutzen. Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. und Helga Forsberg, Hausnotbeauftragte, begrüßen Familie Hertweck aus dem Baden-Badener Rebland im Kreis der Kunden, die per Knopfdruck im Ernstfall Hilfe anfordern können.

„Der Hausnotruf ist ein bewährtes und verlässliches System, über das zu jederzeit ein Alarm ausgelöst werden kann. Ein Druck auf den Knopf, und die Hausnotrufzentrale meldet sich und sorgt unmittelbar dafür, dass eine adäquate Hilfe an Ort und Stelle ist.“, betont Felix Brenneisen.

Dabei ist die Entscheidung für einen Hausnotruf nicht nur im Falle pflege- oder hilfsbedürftiger Menschen, die sich unsicher fühlen, sinnvoll. Gerade auch aktive Menschen, die auf Wandertouren, zum Spaziergang, alleine beim Einkaufen oder auf Reisen unterwegs sind und denen ihre Eigenständigkeit wichtig ist, können sich über die Möglichkeit des tragbaren Mobilrufgerätes an jedem Ort verlässlich an den Hausnotruf angebunden wissen. Über die neueste Gerätegeneration mit Mobilteil, das man bequem überall hin mitnehmen kann und das sich über das 4G-Netz verbindet, ist man auf dem neuesten Stand der Technik. Der Hilferuf wird an die Notfallzentrale gemeldet, die eine Ortung der hilfsbedürftigen Person über Satellit in die Wege leitet und die Hilfe sicherstellt - egal wann und wo. Auch die Sprachübertragung ist über diese Geräte klar und deutlich, sogar in entfernten Regionen. Mitgenommen wird diese mobile Anbindung über ein Umhängeband oder einen praktischen Karabiner.

Ob ein Mobilgerät sinnvoll ist, entscheidet man am besten anhand der individuellen Ansprüche an Eigenständigkeit und Mobilität. Von den 700 Kunden des DRK-Kreisverbandes nutzen bereits fast 12% diese mobile Option, um mehr Lebensqualität und Sicherheit miteinander zu verbinden.
Für Personen, die einen Pflegegrad bewilligt haben, ist auch eine Kostenübernahme oder ein Zuschuss durch die Pflegekasse oder einen sozialen Hilfeträger möglich. Weitere Informationen zum DRK-Hausnotruf des Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. erhalten Interessierte bei Helga Forsberg, Hausnotrufbeauftragte; Tel. 07223 9877-510.

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news-618 Wed, 21 Oct 2020 13:24:13 +0200 DRK Kreisverband Bühl-Achern e.V. bildet neue Sanitäter*innen aus. https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-kreisverband-buehl-achern-ev-bildet-neue-sanitaeterinnen-aus.html An einem Fachdienstlehrgang Sanität nahmen in den vergangenen Wochen Helferinnen und Helfer aus den Bereitschaften Lauf, Fautenbach und Sinzheim-Hügelsheim teil. Die Helferinnen und Helfer lernen in dieser Fachdienstausbildung alles rund um Erkrankungen und Verletzungen im Sanitätseinsatz. 

So wurde das Tragen von persönlicher Schutzkleidung während des Sanitätseinsatzes insbesondere vor dem Hintergrund des Schutzes vor dem Coronavirus betrachtet. Die Lerninhalte waren sehr umfangreich. Die Herz-Wiederbelebung mit Hilfsmittel wie Larynx-Tubus und Automatischem Externen Defibrillator (AED) waren ebenso Inhalte wie verschiedene Schockarten und deren Behandlung. Außerdem waren das strukturierte Vorgehen bei einem Notfall nach verschiedenen Schemata,  das Herzkreislaufsystem des Menschen, Verletzungen im Bewegungsapparat und deren Versorgung bis hin zum akuten Bauchtrauma, die Rettung und der Transport von Verletzten die Themen, die während des Kurses theoretisch und praktisch geübt wurden.

Der Kurs wurde unter der Leitung von Michaela Gerber und Dr. Timo Meier sowie weiteren Ausbildern unter Corona-Bedingungen durchgeführt. Am Ende stand die theoretische und praktische Prüfung an, bei dem realistische Fallbeispiele von den jungen Sanitäter*innen abgearbeitet werden mussten. Die frisch ausgebildeten Helfer unterstützen nun in den Bereitschaften und im Kreisverband die Einsatzkräfte bei den vielfältigen Sanitätswachdiensten und Sanitätseinsätzen im Kreisverbandsgebiet.      

 

Bild: © DRK / Martin Stiebitz

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news-617 Thu, 15 Oct 2020 09:04:31 +0200 Nach erfolgreichem Abschluss: Neue Fachkraft für die Pflege im DRK-Kreisverband Bühl-Achern https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/nach-erfolgreichem-abschluss-neue-fachkraft-fuer-die-pflege-im-drk-kreisverband-buehl-achern.html In seinen Seniorenwohnanlagen in Bühl, Kappelrodeck und Lichtenau bildet der DRK-Kreisverband Bühl-Achern Fachkräfte für das Berufsbild Examinierte/r Altenpfleger/in aus. Ein Beruf mit reichlich Potential: Altenpflege ist das Berufsfeld mit Zukunft in unserer Gesellschaft. Eine kompetente Betreuung für hilfs- und pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren sicherzustellen, erfordert eine qualitätsorientierte Ausbildung in den fachlichen Kenntnissen ebenso, wie auch das Einfühlungsvermögen in einen Beruf, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.


Für diesen Berufsweg, der oftmals Berufung ist, hat sich Olivia Guist ganz bewusst entschieden. Die junge Frau begann mit einem Praktikum in der DRK-Seniorenwohnanlage auf der Schanz in Lichtenau und schloss daran ihre dreijährige Ausbildung an. Das Team der Pflege freute sich nun ganz besonders, ihr zum bestandenen Examen gratulieren zu können. Petra Forcher, Pflegedienstleitung im DRK, überreichte ihr die herzlichen Glückwünsche mit einem Blumenstrauß in der Tagespflege in Lichtenau. Corona-bedingt war zwar keine große Feier möglich, dennoch konnten die Kolleginnen und Kollegen Olivia Guist mit einem selbstgebackenen Kuchen eine Freude machen und gemeinsam mit den Gästen der Tagespflege einen Kaffeenachmittag gestalten.


Olivia Guist bleibt dem DRK-Kreisverband auch nach ihrer erfolgreichen Ausbildung erhalten. Sie wird in ihren Beruf für die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner in der Seniorenwohnanlage in Lichtenau sowie in der Tagespflege einsteigen.


Das Berufsbild Examinierte/r Altenpfleger/in bietet eine sichere und zukunftsorientierte Perspektive sowohl für Schulabgänger, als auch Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder einen Wiedereinstieg in das Berufsleben suchen. Wer Interesse hat, kann sich beim DRK-Kreisverband über die Inhalte und Möglichkeiten im Pflegebereich informieren.

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news-616 Tue, 13 Oct 2020 09:54:49 +0200 „Probier‘ mal, wie’s bei mir zuhause schmeckt“: Ein Koch-Lesebuch mit den Lieblingsrezepten der Kinder aus dem Café International in Bühl https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/probier-mal-wies-bei-mir-zuhause-schmeckt-ein-koch-lesebuch-mit-den-lieblingsrezepten-der-kinder-aus-dem-cafe-international-in-buehl.html Als im März 2020 die Corona-Pandemie das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen bringt, Kindergärten, Schulen, Restaurants und Firmen geschlossen werden, ist auch das Bühler Integrationsprojekt Café International von den Kontaktbeschränkungen betroffen. Die Projektleiterinnen, Lisa Horcher von der Stadt Bühl und Christine Schmelzle vom DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. leiten seit drei Jahren gemeinsam mit Sandra Schlegel vom Kinder- und Familienzentrum Mehrgenerationenhaus dieses Projekt, das mit wöchentlichen Treffen, Ausflügen oder Informationsabenden den Familien mit Migrationshintergrund zahlreiche Angebote gestaltet, die eine Integration erleichtern.

Über Wochen hinweg kann die Verbindung zu den Menschen, die regelmäßig die Angebote nutzen und zum Team an ehrenamtlich Engagierten nur über Handynachrichten und Gruppen-Videocalls aufrecht gehalten werden. Bald zeigt sich, dass die Pandemie den persönlichen Austausch noch einige Zeit nicht wie bisher ermöglichen würde und das geplante Programm für die Sommer- und Herbstmonate angepasst werden müsste.

So entstand die Idee - statt einer ausgelassenen Geburtstagsparty zum dreijährigen Bestehen des Café International - die Zeit für die gemeinsame Gestaltung eines Koch- und Lesebuches zu nutzen, das den Familien und Ehrenamtlichen gewidmet ist.

Corona-bedingt waren keine Treffen zum Kochen in großer Gruppe oder zum gemeinsamen Vorkochen bei den Familien zuhause möglich, keine Familienfotos oder Gruppenbilder. Stattdessen ermöglichte die Carl-Netter-Realschule die Nutzung der Schulküche, wo Kind für Kind im kleinen Rahmen, mit Hygienekonzept und Abstand, die Kinder mit ihren Müttern ihre Lieblingsrezepte kochten. So konnten alle Beteiligten aktiv in Verbindung bleiben und gemeinsam an einem Kreativprojekt arbeiten.

Warum aber gerade ein Kochbuch? Eine zentrale Erkenntnis aus drei Jahren Café International ist: Gerade bei Koch- oder Backangeboten war die Begeisterung der Kinder riesig; zu jedem erdenklichen Anlass brachten die Mütter freudestrahlend ein aufwändig zubereitetes Essen mit und die orientalischen Kochabende in der Vergangenheit waren in Kürze ausgebucht.

Denn Essen verbindet. Über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg. Ihre Lieblingsrezepte weiterzugeben, hat alle Kinder, die im Alter zwischen 6 und 16 Jahren sind, sehr stolz gemacht.

Mit der fotografischen Begleitung durch die Bühlerin Evi Seeger entstand in den Wochen der Sommerferien ein Koch- und Lesebuch, das viele emotionale Momente eingefangen hat und außer Rezepten noch die Geschichten und Erinnerungen der Kinder zusammenbringt. Ein Dank gilt auch dem TeeDeUm in Bühl, das sofort bereit war, passendes Geschirr und Dekoartikel für die Fotos zur Verfügung zu stellen.

 

 

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news-615 Thu, 01 Oct 2020 17:37:17 +0200 Sie sind bereit – zwölf neue Notfallsanitäter/innen beginnen die Ausbildung im DRK https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/sie-sind-bereit-zwoelf-neue-notfallsanitaeter/innen-beginnen-die-ausbildung-im-drk.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. begrüßt am 1. Oktober 2020 zwölf neue Notfallsanitäter-Auszubildenden die ins Berufsleben starten. Gut gelaunt begrüßten die Praxisanleiter am ersten Tag der Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in ihre zwölf „Neuen“ mit einem leckeren Frühstück im Kreisverband. Das reichhaltige Buffet beinhaltete neben dem leiblichen Wohl auch schon die ersten Informationen und Inhalte der Ausbildung sowie das Kennenlernen der Geschäftsführung.


Die bunt gemischte Truppe aus jungen motivierten Auszubildenden absolviert in den kommenden drei Jahren ihre Ausbildung an den unterschiedlichen Lehrrettungswachen in der Region Mittelbaden in Achern, Bühl, Baden-Baden, Rastatt und Gernsbach. Die Ausbildung ermöglicht auch den Einblick in die Integrierte Leitstelle und weitere Aufgabenfelder über die gesamte Notfallrettung. Rettungsdienstleiter Johannes Kießner, selbst Notfallsanitäter, gratuliert zu der Wahl des Berufes. „Sie haben einen spannenden, abwechslungsreichen und interessanten Beruf gewählt. Sie werden in Ihrer Ausbildung oft an Ihre Grenzen kommen aber auch lernen mit diesen Situationen umzugehen, denn Sie sind maßgeblich daran beteiligt, Leben zu retten und Leid zu lindern.“


Für die Ausbildung hat der Kreisverband Bühl-Achern insgesamt ein Team aus zwölf Praxisanleiter/innen, die parallel zur Berufsschule und dem Dienst auf den Rettungswachen die Ausbildungsinhalte den Lehrjahren entsprechend angepasst vermitteln. Daniel Salzmann, Teamleiter der Praxisanleiter ist sich sicher, dass sich am Ende der Ausbildung viele für den DRK-Kreisverband als Arbeitgeber entscheiden. „Wir sind ein tolles Team und berufliche Perspektiven sowie Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es hier viele.“


Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist der größte Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Mittelbaden und der nördlichen Ortenau. Aktuell befinden sich insgesamt 32 Auszubildende auf dem Weg zum/zur Notfallsanitäter/in. „Wir haben uns ganz bewusst für eine starke Ausbildung entschieden, um künftig dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und uns als mittelgroßes Unternehmen auch der sozialen Verantwortung zu stellen“ so Felix Brenneisen, Vorstand des Kreisverband Bühl-Achern e.V. Er freut sich, dass es den jungen Menschen ein Anliegen ist, sich in den Dienst von anderen zu stellen und für andere Menschen unterwegs zu sein.

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news-614 Tue, 22 Sep 2020 16:35:41 +0200 Evakuierungsübung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/evakuierungsuebung-des-drk-kreisverbandes-buehl-achern.html Den Umzug von Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheimes Annaberg in das Seniorenheim Schafberg des Klinikums Mittelbaden in Baden-Baden nutzte der DRK-Kreisverband Bühl-Achern als Evakuierungsübung. Am vergangenen Mittwoch konnten so 53 Seniorinnen und Senioren sitzend, liegend und im Rollstuhl sitzend durch das DRK in die neu renovierte Unterkunft am Schafberg transportiert werden.

Die DRK-Ortsvereine Gamshurst, Bühlertal, Kappelrodeck-Waldulm, Ottenhöfen-Seebach, Sinzheim-Hügelsheim und Fautenbach konnten mit Unterstützung des Fahrdienstes des Kreisverbandes den Umzug innerhalb von drei Stunden bewältigen. Einige der Mannschaftswagen der Ortsvereine sind mit speziellen Sicherungssystemen ausgestattet, sodass hier Rollstuhlfahrer in ihrem Rollstuhl transportiert werden können und nicht umgelagert werden mussten.

Der Ortsverein Sinzheim unterstützte die Aktion mit dem eigenen Rettungswagen des Sanitätsdienstes des Ortsvereins. Während der Evakuierungsübung wurden die  Ein- und Aussteigezeiten der Senioren und die Abläufe und Übergabe bei der abgebenden und aufnehmenden Klinik erprobt, die bei eventuellen Evakuierungen in die Planungen mit aufgenommen werden. Der Personaleinsatz und Ablauf können so genauer kalkuliert werden. Am Ende der Aktion bedankte sich das Klinikum Mittelbaden für den reibungslosen Umzug der Seniorinnen und Senioren bei den eingesetzten Helfern mit einem kleinen Vesper.

 

Bild 1: DRK / M.Stiebitz

Bild 2: Klinikum Mittelbaden

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news-613 Fri, 11 Sep 2020 10:10:00 +0200 DRK rät zu Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-raet-zu-auffrischung-der-erste-hilfe-kenntnisse-alle-zwei-jahre.html Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Doch die Kenntnisse vieler Menschen über mögliche Hilfsmaßnahmen sind oft veraltet. „Viele absolvieren zur Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs und beschäftigen sich dann nie wieder mit dem Thema. Das reicht jedoch nicht aus und die Folgen können fatal sein. Gerade im Straßenverkehr sollte man auf Notsituationen vorbereitet sein und wissen, wie man schnell helfen kann – über das Absetzen des Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher insbesondere Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse in einem Kurs aufzufrischen“, sagt Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020.

Jeder und jede kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder im Privathaushalt. Bis der Rettungswagen eintrifft, kann bereits wichtige Hilfe geleistet werden. Die Breitenausbildung im Kreisverband Bühl-Achern schult deshalb ein umfangreiches Kursangebot, das ganz auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in Erste-Hilfe-Situationen angepasst ist: Neben den klassischen Rotkreuzkurse für beispielsweise Führerscheinanwärter bietet man Erste-Hilfe-Kurse für Senioren, für Sportunfälle, Spezialkurse für Pflegekräfte und auch fremdsprachliche Schulungen in Englisch und Arabisch an.

Erste Hilfe für Babysitter: Spezialkurs des DRK-Kreisverband Bühl-Achern für den Umgang mit Babys und Kindern


Vom 28. bis 30. Oktober steht das Team der Breitenausbildung im DRK um Vicky Beglioglou für ganz besondere Kenntnisse der Ersten Hilfe bereit: Der Babysitter-Kurs richtet sich an Personen, die Babys und Kinder temporär beaufsichtigen und sich für das richtige Verhalten bei Notfällen schulen lassen möchten.

Wer Kinder betreut, weiß, dass es schnell zu Situationen kommen kann, die Erste Hilfe erforderlich machen: Kinder stürzen, verschlucken auch mal Gegenstände, kommen trotz großer Vorsicht mit heißen Oberflächen in Kontakt und bedürfen bei Verletzungen schnell einer einfühlsamen und kindgerechten Versorgung. Da Kinder anders reagieren als Erwachsene und eine andere Ansprache benötigen, werden intensiv Kenntnisse rund um die Versorgung von Babys und Kleinkindern geschult: In den ersten beiden Tagen des dreitägigen Kurses werden Inhalte für den Umgang mit Babys und Kleinkindern vermittelt: Entwicklungsbesonderheiten im Säuglings- und Kleinkindalter, Baby- und Kinderpflege, gesunde Ernährung und altersgerechte Kinderspiele sowie auch Themen rund um die Aufsichtspflichten.

Am dritten Kurstag stehen dann konkrete Situationen von Kindernotfällen im Haushalt und beim Spielen im Zentrum der Schulung. Damit Unfälle gar nicht erst passieren, werden außerdem besondere Gefahrenquellen für Kinder aufgezeigt und vorbeugende Maßnahmen nahegebracht. Bei Kindernotfällen situations- und fachgerecht zu handeln und dabei ruhig zu bleiben, ist das Angebot in diesem Rotkreuzkurs, der in der Region ausschließlich beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern angeboten wird.

Informationen zur Erste-Hilfe-Ausbildung und eine Übersicht über die Kurse des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. sind auf der Homepage zu finden: bit.ly/rotkreuzkurseBuehl




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news-612 Thu, 20 Aug 2020 09:07:27 +0200 Wenn Rasierschaum einen Krieg auslöst - Pressebericht vom JRK Zuhause-Zeltlager 2020 https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/wenn-rasierschaum-einen-krieg-ausloest-pressebericht-vom-jrk-zuhause-zeltlager-2020.html Bühl (sga) – Da hat sich das Jugendrotkreuz in Bühl was einfallen lassen: In Zeiten von Corona findet das sommerliche Zeltlager virtuell statt. Der Rasierschaum ist Schuld. Wer konnte auch ahnen, dass es sich bei dem klebrig-weißen Haufen auf dem Apfelkuchen nicht um Schlagsahne handelt? Kein Wunder, dass sich die Bühler Cowboys und Indianer jetzt bekriegen. Aber vielleicht können die 82 Kinder für Aufklärung und Versöhnung sorgen, die vom 31. Juli bis heute am Zeltlager des Deutschen Jugendrotkreuzes (JRK) teilnehmen.

Denn obwohl Corona in diesem Sommer auch der „traditionellen“ Ferienbespaßung des JRK einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, ist es genau das: traditionell. Und irgendwie auch nicht, denn was die Organisatoren des Zeltlagers diesmal auf die Beine gestellt haben, orientiert sich zwar an „üblichen Programmpunkten“ – ist aber auch „etwas vorher noch nie da Gewesenes“, freut sich Stefanie Haas über das Endergebnis der wochenlangen Planungen. Als Kreisjugend- und Lagerleitung ist sie „mehr als zufrieden“. Das Lächeln von 82 Kindern zeige es täglich, „auch wenn wir es leider nur durch Erzählungen der Eltern mitbekommen“. Denn die Teilnehmer, alle zwischen sechs und 14 Jahre alt, haben ihre Zelte dieses Jahr in „Minilagern“ aufgestellt, die in den jeweils heimischen Gärten in Eisental, Bühlertal und im Baden-Badener Rebland zu finden sind.

24 Minilager in den häuslichen Gärten

Insgesamt 24 dieser Minilager gibt es. Je zwischen drei und fünf Kinder malen dort Glitzerfische, basteln Traumfänger, backen Baguette. Alles nicht „traditionell“ mit den Betreuern, die in den Jahren zuvor kräftig zur Seite standen – sondern mit Mama und Papa. 24 Workshops, alle digital auf der Homepage des JRK zur Verfügung gestellt, zeigen in Form kleiner Videos und Kurzanleitungen, wie es geht. Was für die Bastelprojekte benötigt wird, bekommt jedes Minilager am Morgen in einem Pappkarton geliefert – gefüllt mit Stiften, Kleber, Papieren und vielem mehr. „Die Eltern melden uns am Abend vorher, welche Materialien daheim fehlen. Wir packen alles zusammen und liefern aus“, erklärt Haas.

Ebenfalls nach Hause geliefert wird das Mittag- und Abendessen. „Wir kochen trotzdem“, sind sich Stefan Steinel und Florian Jung einig. Gemeinsam stehen sie täglich mit großen Löffeln an noch größeren Töpfen, um Leckereien zu zaubern. Schade ist, dass nicht gemeinsam an der Suppe geschlürft und an den Pommes geknabbert werden kann, außerdem „fehlt das Lachen der Kinder an der Essensausgabe“, aber trotzdem freuen sich die beiden Köche über das diesjährige Sommerprogramm des JRK: „Wir geben unser Bestes für die Kinder. Und auch für die Eltern, die wir in diesen schweren Zeiten unterstützen können.“ Um die Familien finanziell zu entlasten, kostet der achttägige Sommerspaß dieses Jahr nichts – „über Spenden würden wir uns dennoch freuen“, so Haas. Die entsprechenden Daten sind auf der Website des JRK zu finden.

Täglich Videos auf der Webseite

Neben „traditionellen“ Spielen und Basteleien ist also nur die Art und Weise, wie die gemeinsame Zeit verbracht wird, eine andere. Zu dem Zeltlager des JRK gehören aber nicht nur Spiele, Essen und die Übernachtungen im Zelt.

„Wir haben jedes Jahr eine Geschichte, an der sich unser Sommerprogramm orientiert“, erklären Timo Meier und Sebastian Seiter. Die zwei der insgesamt etwa 20 beteiligten Helfer erzählen von täglichen Videos, die immer um neun Uhr auf der Website zu finden sind. Sie sollen „wenigstens ein wenig“ die sonst üblichen Theaterstücke auf der Bühne ersetzen.

Aber wer hat denn nun den Cowboys den Rasierschaum auf dem Apfelkuchen untergejubelt? „Das verraten wir nicht“, schmunzeln Meier und Seiter. Aber in einem sind sie sich einig: „Die Kleinen werden es sicher herausfinden.

 

Quelle: Badisches Tagblatt online (07.08.2020)

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news-611 Tue, 04 Aug 2020 16:57:55 +0200 Einsatz von Rettungsdienst und Bereitschaften in Bühlertal https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/einsatz-von-rettungsdienst-und-bereitschaften-in-buehlertal.html Der Rettungsdienst Mittelbaden und die DRK-Bereitschaft des Ortsvereins Bühlertal waren am Freitagabend, 31. Juli 2020 gemeinsam im Einsatz bei einem Wohnungsbrand, der gegen 19.40 Uhr ausgebrochen ist.

Der Rettungsdienst war mit 2 RTW‘s und einem NEF vor Ort und eine Person wurde mit schließlich vom Rettungsdienst in die Klinik transportiert. Der DRK-Ortsverein Bühlertal betreute die Anwohner und sorgte für die Verpflegung und Getränke für die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Durch den DRK-Kleiderladen Fundus konnte die vom Brand betroffene Person dann am Folgetag unkompliziert, auch außerhalb der regulären Öffnungszeit, mit Kleidung versorgt werden.

Ein herzliches Dankeschön an die ehrenamtlichen Helfer.

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news-610 Thu, 02 Jul 2020 14:13:59 +0200 Hilfe durch Pfandflaschen: humedica übergibt Pfandflaschenprojekt am Baden-Airpark an Rotes Kreuz https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/hilfe-durch-pfandflaschen-humedica-uebergibt-pfandflaschenprojekt-am-baden-airpark-an-rotes-kreuz.html Rheinmünster, 1. Juli 2020. Die internationale Hilfsorganisation humedica übergibt die Pfandflaschensammlung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) an den DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt außerdem die Sammelbehälter von humedica. Markus Mußler, Bereichsleiter Flughafenbetrieb, überreichte zum Abschluss einen Scheck über den Erlös der letzten 12 Monate in Höhe von 7.991,48 € an humedica-Mitarbeiterin Nina Göldner.

Seit August 2017 können Passagiere des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) ihre Pfandflaschen vor der Sicherheitskontrolle in spezielle Sammelbehälter werfen. Der Erlös des so gespendeten Pfands fließt vollständig in die internationalen Projekte der humanitären Hilfsorganisation humedica.

„Wir freuen uns über die langjährige Unterstützung durch den Flughafen und den Grünen Punkt“, so humedica-Mitarbeiterin Nina Göldner. „Ein großer Dank geht an unsere ehrenamtlichen Helfer, die regelmäßig im Sommer und im Winter, bei gutem und bei schlechtem Wetter die Pfandcontainer geleert haben. Ohne sie wäre diese Aktion nicht möglich.“

„Es ist schön, dass die bei uns gesammelten Flaschen dazu beitragen können, Menschen in Not zu helfen“, freut sich auch Markus Mußler. „Wir danken humedica für die gute Zusammenarbeit und sind glücklich, dass der DRK-Kreisverband Bühl-Achern dieses wertvolle Projekt übernimmt. Wir freuen uns auf eine gute Partnerschaft.“  

Ab dem 1. Juli kommen die Erlöse der Pfandflaschen den Projekten des Deutschen Roten Kreuzes zugute. „Wir danken humedica und dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), dass wir dieses interessante Projekt übernehmen dürfen. Mit dieser Nachhaltigkeitsinitiative wird es möglich, wieder soziale Hilfskonzepte in der Region zu finanzieren“, so Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V.

humedica hat sich seit 40 Jahren der Hilfe für Menschen verschrieben, die durch Naturkatastrophen oder strukturelle Armut in Not geraten sind. Die ehrenamtlichen Einsatzteams gehören nach Erdbeben, Wirbelstürmen oder Überflutungen regelmäßig zu den ersten Helfern vor Ort. Weitere Schwerpunkte des weltweiten Engagements sind langfristig angelegte Gesundheits- und Bildungsprojekte in Ländern wie Sri Lanka, Indien, Äthiopien oder Brasilien sowie die Unterstützung mit Hilfsgütern.

Quelle: humedica

Zum Bild (von links nach rechts):
Miriam Barta (humedica), Markus Mußler (Baden-Airpark GmbH)  sowie Felix Brenneisen (DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.) und der ehrenamtliche Helfer Manfred Buchdunger bei der Spendenübergabe am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB).

Bildquelle: humedica

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news-609 Tue, 30 Jun 2020 14:20:18 +0200 Johannes Kießner übernimmt zum 1. Juli 2020 die Leitung des DRK-Rettungsdienstes Mittelbaden https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/johannes-kiessner-uebernimmt-zum-1-juli-2020-die-leitung-des-drk-rettungsdienstes-mittelbaden.html Bereits seit 2008 ist Johannes Kießner (35) in verschiedener Funktion im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.  tätig. Dem Rettungsdienst ist er seit seinen Berufsanfängen im Zivildienst treu geblieben. Es folgten zunächst die grundständigen Ausbildungen zum Rettungssanitäter und Rettungsassistent. Im DRK-Kreisverband Bühl-Achern begann er seine Tätigkeit auf der Rettungswache Baden-Baden und wechselte später auf die Rettungswache Achern, die er bis März 2020 leitete.


Er hat sein Studium zum Bachelor of Science in Pre Hospital Management in Nordrhein-Westfalen erfolgreich absolviert und parallel zu seiner verantwortungsvollen Aufgabe im Rettungsdienst berufsbegleitend den Master in Health Care Management an der Universität Bayreuth abgeschlossen.
Während eines Jahres übernahm er die stellvertretende Leitung des Rettungsdienstes Mittelbaden, wobei er sich stark für den Bereich Weiterbildung engagierte. Er setzte die Zertifizierung des Rettungsdienstes als offizielle International Training Site der American Heart Association um und ergänzte die Ausbildung damit um einen Bereich, der zusätzliche Kompetenzen zur Schwerstkrankenversorgung (Reanimation/Schlaganfall/ Herzinfarkt) vermittelt.


Als Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes und Einsatzleiter vom Dienst ist Johannes Kießner seit mehr als vier Jahren in verantwortungsvoller Position tätig. Hinzu kam die  Übernahme des Bereiches Qualitätsmanagement für den Rettungsdienst Mittelbaden, den er bis zu seiner Einarbeitung als Leiter des Rettungsdienstes innehatte. Nun übernimmt er diese Aufgabe von Bernd Ziegler, der nach 34 Jahren in den Diensten des DRK-Kreisverbandes in Ruhestand geht.


Dabei trägt er die Personalverantwortung für rund 300 Mitarbeitende. Unterstützt wird er von seinem Kollegen im Leitungsteam des Rettungsdienstes, Jürgen Gräfinger sowie den bewährten Führungsteams der 8 Rettungswachen und der Integrierten Leitstelle Mittelbaden.
Seine Kernaufgaben sieht Johannes Kießner in der strategischen Ausrichtung des Rettungsdienstes. Die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes sieht er in einem Spannungsfeld zwischen Kostensituation und effizienter Notfallversorgung. Geltende Gesetze und Anforderungen der Kostenträger sind umzusetzen, die medizinischen Qualitätsstandards, die Schnelligkeit in der Notfallrettung sollen gleichzeitig verbessert werden.


Die herausfordernde Aufgabenstellung erstreckt sich darüber hinaus ganz wesentlich auf die Mitarbeitergewinnung und die systematische Weiterqualifizierung der Einsatzkräfte. Dazu ist es, laut Johannes Kießner, auch notwendig, die Strukturen und deren Effizienz weiterzudenken und den Rettungsdienst Mittelbaden im Markt und als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.


Gefragt, wie seine Freunde ihn beschreiben würden, antwortet er: Mit Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz, aber sie würden auch meinen Ehrgeiz nennen. Für seine Kollegen und Mitarbeitenden ist er ein unterstützender Ansprechpartner, der Transparenz und Fairness gleichermaßen fördert und eine wertschätzende Führungskultur sowie Entscheidungsbereitschaft lebt.
Johannes Kießner lebt mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Söhnen im Raum Achern.


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news-608 Mon, 22 Jun 2020 09:54:29 +0200 Zwei neue Rettungsfahrzeuge für den Rettungsdienst Mittelbaden https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/zwei-neue-rettungsfahrzeuge-fuer-den-rettungsdienst-mittelbaden.html Hohe Investitionen in Qualitätsstandards, Ergonomie und Sicherheit. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. hat an den Rettungswachen in Rastatt und Baden-Baden gleich zwei neue Rettungswagen in den Dienst gestellt und damit die Flotte um zwei speziell nach den Vorgaben einer internen Arbeitsgruppe gefertigte Fahrzeuge bereichert. Mit einer mittleren sechsstelligen Investition in hochspezifizierte technische Ausstattung, Stabilität und Sicherheit verfolgt das DRK seine Ziele, die bestmögliche Leistung im Rettungsdienst der Region sicherzustellen. Nach der Inbetriebnahme dieser beiden Modelle Anfang Juni werden im August noch drei weitere Fahrzeuge folgen. Sie ersetzen dabei Fahrzeuge, die nach einer hohen Laufleistung aus dem Betrieb genommen werden. Die gesamte Flottenumstellung wird dann 2023 erfolgt sein.

Bei der Konzeptionierung der maßgeschneiderten Ausstattung waren der internen Arbeitsgruppe die Ergonomie und das Raumgefühl im Inneren des Rettungswagens von großer Wichtigkeit, darüber hinaus sollten die Aufbauten extrem stabil und langlebig sein. Deshalb fiel die Entscheidung für die Beauftragung zu Gunsten des Spezialherstellers Fahrtec in Neubrandenburg. Der Kofferaufbau besteht aus einem Voll-Aluminium-Aufbau in Gerippebauweise, der durch seine hohe Qualität eine besondere Sicherheit sowohl für die Besatzung als auch für die transportierten Patienten bietet.

Die Fahrzeugausstattung selbst entspricht ebenfalls dem neuesten technischen Stand: für den Komfort der Patienten verfügt das Fahrzeug über eine Luftfederung, mit der das Heck abgesenkt, und der Patient erschütterungsarm aufgenommen werden kann. Außerdem sind die Fahrzeuge mit einer elektrohydraulischen Fahrtrage ausgestattet, um die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter auf ein Minimum zu reduzieren. Diese Fahrtrage ist auf einem speziellen Tragetisch (Hoverboard) montiert, das für einen sehr hohen Patientenkomfort sorgt. Ebenfalls integriert ist ein Raupen-Tragestuhl, der den Mitarbeitenden Sicherheit und Erleichterung beim Transport von sitzenden Patienten bietet. Die GPS-gestützten Fahrzeuge sind mit digitalen Pads ausgestattet, die alle Einsatzdetails dokumentieren und die Verbindung zur Integrierten Leitstelle Mittelbaden herstellen.

Auch nach außen hin heben sich die beiden schmucken Rettungswagen vom Üblichen ab: die Beschriftung in reflektierenden Signalfarben, dazu Front- und Heckblitzer, fallen erheblich deutlicher im Straßenverkehr auf und bieten vor allem bei der Einfahrt in Kreuzungen erhöhte Sicherheit - dort, wo die meisten Unfälle bei Notfalltransporten stattfinden. Eine Zwillingsbereifung sorgt für optimale Fahrstabilität, auch bei hoher Geschwindigkeit.

Übergeben wurden die ersten beiden Einsatzfahrzeuge durch den Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., Felix Brenneisen, an den Leiter der Rettungswache Baden-Baden, Uwe Begett und den Leiter der Rettungswache Rastatt, Jörg Oberle.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist der größte Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Mittelbaden und der nördlichen Ortenau und damit beauftragt, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung und dem Krankentransport sicherzustellen. Insgesamt legten die Fahrzeuge des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. übrigens im Jahr 2019 ca. 1,3 Mio. km im Dienste der Bevölkerung zurück.

An den 8 Rettungswachenstandorte des DRK in der Region Mittelbaden (Achern, Bühl/Schwarzwaldhochstraße, Baden-Baden, Rastatt, Forbach, Gaggenau, Gernsbach und Durmersheim) sind aktuell 26 Fahrzeuge im Einsatz. Über 300 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sind im Rettungsdienst und  Krankentransport tätig. Hinzu kommen 39 Auszubildende in den Berufen Rettungssanitäter und Notfallsanitäter sowie 21 junge Menschen, die sich über ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst in die Themen des Rettungsdienstes einbringen möchten.

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news-607 Wed, 17 Jun 2020 10:15:37 +0200 DRK-Tagespflegeeinrichtungen öffnen am 15.Juni wieder https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-tagespflegeeinrichtungen-oeffnen-am-15juni-wieder.html Gemäß der aktuellen Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg vom 22.5. dürfen Tagespflegeeinrichtungen für Senioren unter strengen Auflagen wieder betrieben werden.

Unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. betrifft dies die Tagespflegeeinrichtung „Auf der Schanz“ in Lichtenau sowie das beliebte „Café Vergissmeinnicht“, das vor Beginn der Corona-Pandemie regelmäßig in den Seniorenwohnanlagen „Im Grün“ in Bühl und im „Haus Rebgarten“ in Kappelrodeck stattfand und dort den Seniorinnen und Senioren einen regelmäßigen Treffpunkt für Unterhaltung und Austausch geboten hat. Ab dem 15. Juni 2020 werden diese Einrichtungen wieder geöffnet sein.

Voraussetzung für die schrittweise Öffnung der Tagespflegeeinrichtungen ist die Einhaltung von einrichtungsspezifischen Konzepten für die Bereiche Betrieb, Raum und Nutzung, sowie ein Gesundheitskonzept mit Hygiene-, Schutz und Abstandsmaßnahmen. Die Aufklärung über die Regelungen muss sichergestellt sein und der Personaleinsatz muss angepasst werden. Dies bedeutet auch, dass in den Räumen weniger Personen betreut werden können, als zuvor. Viele der regelmäßigen Gäste in Lichtenau haben sich mit großem Interesse gemeldet und die zur Verfügung stehenden maximal 8 Plätze sind bereits ausgebucht. Deshalb plant der DRK-Kreisverband im Moment, die Tagespflege zusätzlich an einem Samstag zu öffnen, um Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, die Einrichtung kennenzulernen.

Das DRK legt in seinen Einrichtungen in besonderem Maße Wert darauf, die hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards, angelehnt an die Richtlinien der DRK-Notfallrettung, zu gewährleisten.

Aus diesem Bereich des DRK-Kreisverbandes kann man auf die spezifische Kompetenz zum Infektionsschutz durch den zuständigen Desinfektor des Rettungsdienstes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Mittelbaden zurückgreifen. Die Konzepte für die Planungen paralleler Schichtdienste der Mitarbeitenden, Besuchsdokumentationen und der Einsatz von Sicherheitsmaterialien wurden in den Wochen der Corona-Infektionswelle bereits erprobt und haben sich als sehr zuverlässig erwiesen.

Zusätzlich zu Gesundheitsschutz und Sicherheitsaspekten sollen die Besucher sich vor allem auch in einem angenehmen und wohnlichen Umfeld aufgehoben fühlen. In Vorbereitung für die Wiedereröffnung der Tagespflege „Auf der Schanz“ am 15. Juni 2020 hat sich das Team der Pflege rund um Derya Fidan, Bereichsleitung soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern, und Ramona Schmidt, Pflegedienstleitung der Tagespflege in Lichtenau, viel Mühe gegeben, die Räumlichkeiten wohnlich und frisch zu gestalten und das Ambiente liebevoll verschönert. Das Team der Tagespflege „Auf der Schanz“ in Lichtenau freut sich sehr darauf, für die Gäste ab kommender Woche wieder interessante Tagesinhalte bieten und die Angehörigen, für ein paar Stunden täglich entlasten zu können.

Das „Café Vergissmeinnicht“ wird in Kappelrodeck wieder wöchentlich donnerstags stattfinden, in der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ in Bühl immer mittwochs. Auch hier ist die maximale Anzahl der Besucher beschränkt, Angehörige dürfen nicht teilnehmen und die Aktivitäten selbst müssen ebenfalls an die Sicherheitskonzepte angepasst und dokumentiert werden. Petra Forcher, Pflegedienstleitung ambulante Pflege, betont, dass über die ständigen Schulungen hinaus, alle Mitarbeitenden in den neuen Gesundheitskonzepten für die Senioreneinrichtungen explizit und permanent geschult werden, um den hohen Ansprüchen des DRK-Kreisverbandes an die Qualität der Pflege zu entsprechen.

 

Bild: ©DRK-Kreisverband Bühl-Achern

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news-606 Wed, 10 Jun 2020 08:53:34 +0200 Über 12.000 Fieberkontrollen am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) durchgeführt https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/ueber-12000-fieberkontrollen-am-flughafen-karlsruhe-/-baden-baden-fkb-durchgefuehrt.html Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. hat mit den ehrenamtlichen Helfern aus seinen Ortsvereinen inzwischen über 12.000-mal die erforderlichen Fieberkontrollen bei einreisenden Erntehelfern und Pflegehelfern auf dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) durchgeführt. Mehr als 1.000 Einsatzstunden wurden von der Kreisbereitschaftsleitung koordiniert und mit der Unterstützung von 14 Ortsvereinen aus dem gesamten Kreisverbandsgebiet inklusive der Rettungshundestaffel konnten die komplexen Dienstplanzeiten sichergestellt werden. 
 
Die allesamt freiwilligen Helferinnen und Helfer bewiesen nicht nur ein großes zeitliches Engagement, oft bis in die späten Abendstunden und an den Wochenenden, sondern mussten auch außerordentlich flexibel sein. Oft stand erst am Vorabend fest, ob ein für den Folgetag anvisiertes Flugzeug tatsächlich kommen würde  bzw. in welchem Zeitfenster die Maschinen landen würden. In einigen Fällen, die auf Anforderung der Bundespolizei und des Gesundheitsamtes spontan einen Dienst über Nacht notwendig machten, konnten jedes Mal schnell und sogar „auf Abruf“ zuverlässige Helfende gefunden werden, auch wenn das Hilfeersuchen selbst erst am späten Abend an das DRK gerichtet wurde.
 
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ist stolz auf die große Bereitschaft und die professionelle Vorgehensweise der vielen Ehrenamtlichen in diesem Einsatz, dank deren die Corona-Einreisekontrollen nun schon die 10.Woche zuverlässig sichergestellt werden konnten.

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news-605 Wed, 27 May 2020 09:27:42 +0200 Erste-Hilfe-Ausbildungen starten wieder mit kontaktlosem Unterrichtskonzept https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/erste-hilfe-ausbildungen-starten-wieder-mit-kontaktlosem-unterrichtskonzept.html Unter strengen Hygieneauflagen kann der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ab dem 4. Juni 2020 wieder mit seinen Ausbildungskursen in Erster Hilfe starten. Das Hygienekonzept erfordert ein Umdenken in Gruppengröße und didaktischer Organisation der Kurse.

Ab sofort sind maximal 10 Teilnehmer pro Kurs erlaubt. In den Kursen selbst wird die praktische Übung durch Anschauung ersetzt, um eine kontaktlose Erste-Hilfe-Ausbildung zu ermöglichen und den Infektionsschutz zu gewährleisten: die Simulationspuppe ersetzt die echte Person, an der sonst geübt würde. Wo es möglich ist, wird auch Filmmaterial noch zusätzlich unterstützend eingesetzt, um möglichst viel Praxisdemonstration zu bieten.

Im Kurs ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes verpflichtend für Ausbilder und Teilnehmer, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann: beispielsweise, um dem anschaulichen Ablauf zu folgen oder auch während der Pausen. Gründliche Händehygiene ist ebenso obligatorisch wie das Tragen von Einweghandschuhen bei den praktischen Übungen. Im Theorieteil werden alle Teilnehmer mit reichlich Abstand zueinander im großen Ausbildungsraum platziert.

Nachdem alle Kurse seit Beginn der Corona-Pandemie aufgrund der Verordnungen des Landes abgesagt werden mussten, freut sich Vicky Beglioglu mit ihren Kollegen in jedem Fall darauf, den Betrieb unter den neuen Bedingungen wieder aufnehmen zu können: „Endlich geht es bei uns in der Breitenausbildung wieder los, wir haben einen großen Bedarf aus dem Bereich der Fahrschüler, die den Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein benötigen.“ Dafür bietet das DRK nun wieder Kurse in den Ausbildungsräumen in Bühl, Achern sowie in Kappelrodeck an.

Aber auch andere Menschen haben sich gerade in der Pandemie Gedanken gemacht, wie sie im Notfall selbst Erste Hilfe leisten können und stellen fest, dass ihr Wissen dringend aufgefrischt werden sollte. Über dieses Interesse freut sich das DRK sehr, weist allerdings darauf hin, dass Personen, die den Erste-Hilfe-Kurs aus dringender beruflicher Veranlassung benötigen, vorrangig sind, wie PKW- und LKW-Führerscheinbewerber, Betriebshelfer und Übungsleiter.

„Die Teilnehmer werden die Rotkreuzkurse anders erleben, als das in der Vergangenheit der Fall war...“, erklärt Beglioglu. Sie ist beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern für die Breitenausbildung zuständig. „Viele gewohnte Anleitungen müssen wir nun auf eine komplett andere Weise  vermitteln. Auch deshalb können wir nur kleine Gruppen unterrichten. Eine frühzeitige Anmeldung ist unbedingt notwendig, um sich einen Platz zu sichern.“
Grundsätzlich gilt: Personen mit Erkältungsanzeichen, Krankheitsgefühl oder einer akuten Erkrankung, dürfen nicht an den Kursen teilnehmen.

 

Informationen zu Kursen finden Sie hier

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news-604 Tue, 26 May 2020 16:12:05 +0200 Ökumenische Freiluftandacht für die Senioren „Im Grün“ https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/oekumenische-freiluftandacht-fuer-die-senioren-im-gruen.html Bühl. „Behütet in Gottes Schutz und Segen…“ war das Motto der vorsommerlichen Freiluftandacht, die heute für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ in Bühl stattfand. Das Team des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V., das die Bewohner der Seniorenwohnanlage pflegerisch und hauswirtschaftlich betreut, konnte die beiden Bühler Seelsorger Pastoralreferent Heribert Scherer von der Katholischen Pfarrgemeinde und Pfarrer Götz Häuser von der Evangelischen Kirchengemeinde Bühl im grünen Innenhof begrüßen.

Zahlreiche Seniorinnen und Senioren nahmen in reichlich Abstand auf bequemen Stühlen an der Andachtsfeier teil, sangen die Lieder mit und hatten Gelegenheit zum Gebet. Schön und bildhaft wurde der Gottesdienst von Götz Häuser und Heribert Scherer gestaltet.

Durch die begleitende Gitarrenmusik entstand eine fröhliche, festliche Atmosphäre, die die Bewohner der Seniorenwohnanlage sehr genossen haben. Der - wenngleich  räumlich distanzierte - Kontakt zu den Bewohnern war auch für die beiden kirchlichen Seelsorger ein schöner Moment und die Freude über das Wiedersehen nach langer Zeit war auf beiden Seiten zu spüren.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern plant weitere kleine Veranstaltungen, um in der aktuellen Situation behutsam mehr Abwechslung für die Seniorinnen und Senioren in der Wohnanlage anzubieten.

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news-602 Mon, 18 May 2020 09:22:28 +0200 DRK-Kleiderladen „Fundus“ ab 18. Mai wieder geöffnet https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-kleiderladen-fundus-ab-18-mai-wieder-geoeffnet.html Der DRK-Kleiderladen „Fundus“ in der Rotkreuzstraße 1 in Bühl ist ab Montag, den 18. Mai 2020 wieder geöffnet.

Der DRK-Kreisverband weist darauf hin, dass die geltenden Hygiene-Vorschriften beachtet werden müssen.


Doris Schmith-Velten, Servicestelle Ehrenamt beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern und das ganze Team vom „Fundus“ freuen sich darüber, nun endlich wieder Kunden bedienen zu können. „Viele Menschen haben bereits angerufen und nachgefragt, wann es wieder losgeht“, so Schmith-Velten. Zusammen mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wurde im Kleiderladen alles umgeräumt und arrangiert, damit die geltenden Hygieneregeln eingehalten werden können.


Aufgrund der bestehenden Auflagen können nur zwei Kunden gleichzeitig den Kleiderladen betreten, die Händedesinfektion und das Tragen von Mundschutz sind verpflichtend. Beim Einkauf und während Wartezeiten muss der Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen eingehalten werden.
„Viele Menschen hatten wegen Corona mehr Zeit zu Hause und haben ihre Kleiderschränke durchgesehen, daher ist einiges an Kleidung hier angekommen“, stellt Schmith-Velten fest, „Leider haben wir keine Lagerkapazität, deshalb können wir nur gut erhaltene Sommerware noch annehmen.“


Um die gesetzlichen Vorgaben räumlich umsetzen zu können, ist künftig eine strikte Trennung von Verkauf und Annahme von Kleidung notwendig. Deshalb gelten ab dem 18.Mai 2020 folgende neue Öffnungszeiten für den Kleiderladen „Fundus“:

Montag + Mittwoch: jeweils von 14.00-17.00 Uhr (nur Verkauf / keine Warenannahme!)

Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr (nur Annahme / kein Verkauf!)


Der Kleiderladen „Fundus“ heißt alle Kundinnen und Kunden dann herzlich willkommen. Er ist eine wahre Fundgrube für kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode. Vielleicht wartet ja schon ein ganz spezielles und handgeprüftes Einzelstück darauf, als Entdeckung in neuem Glanz zu erstrahlen. Ein Besuch lohnt immer.

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news-601 Mon, 04 May 2020 13:34:56 +0200 Landrat dankt Helfern in der Not https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/landrat-dankt-helfern-in-der-not.html (lra) Mit der achten Lieferung von Schutzausrüstungen aus dem Sozialministerium ist es mittlerweile gelungen, den dringendsten Bedarf in den Kliniken, den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, Rehakliniken und Zahnarztpraxen vorerst weitgehend zu befriedigen.

Zukünftig werden bei der Verteilung der Landeslieferungen auch die Physiotherapie-Praxen im Landkreis berücksichtigt. Insgesamt wurden bisher 210.000 OP-Masken, 17.700 FFP2-Masken, 780 FFP3-Masken, 2.430 Schutzanzüge, 2.040 Schutzbrillen, 82.650 Handschuhe und 134 Liter Desinfektionsmittel kostenlos vom Land zur Verfügung gestellt.

Die Landkreisverwaltung, die für die Verteilung zuständig ist, hatte die Auslieferungen zu organisieren und bekam wertvolle Unterstützung von den DRK Kreisverbänden Rastatt und Bühl/Achern und dem DLRG Mittelbaden. Die Lieferungen wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verwaltungsstabs „Bevölkerungsschutz“ beim Landratsamt Rastatt disponiert in Kartons verpackt und mit je drei Fahrzeugen der Einheiten an über 80 Adressen geliefert.

Landrat Toni Huber dankte den Einsatzkräften des DRK und des DLRG und lobte sie als „Helfer in der Not“. Bei der Bewältigung der Krise würde die Verlässlichkeit und Unentbehrlichkeit der Einheiten des Bevölkerungsschutzes deutlich. Sie seien nicht nur bei Schadensereignissen unverzichtbare Aktivposten.

Auch bei der Bewältigung der Pandemie seien die Hilfsorganisationen zuverlässige Stützen des Verwaltungsstabes. Das zeige sich nicht nur bei der Auslieferung der Schutzausrüstungen, sondern insbesondere auch bei den gesundheitlichen Kontrollen am Grenzübergang Iffezheim und bei der Ankunft der Erntehelfer auf dem Baden-Airpark. In beiden Fällen unterstützen die DRK-Kreisverbände das Gesundheitsamt. Ohne diese Hilfe könnten die von der Bundespolizei ganz kurzfristig angeordneten Aufgaben nicht bewältigt werden, sagt Huber. Um die Organisationen zu entlasten, sollen die weiteren Schutzmaterial-Lieferungen aus dem Sozialministerium künftig von den jeweiligen Einrichtungen im Landratsamt abgeholt werden.

 

Quelle: Landratsamt Rastatt

Bild: ©Landratsamt Rastatt

 

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news-600 Mon, 04 May 2020 13:05:39 +0200 Musik als Highlight für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/musik-als-highlight-fuer-die-bewohner-der-seniorenwohnanlage-im-gruen.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern organisiert Gartenkonzert mit Distanz Eine schöne Abwechslung für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Im Grün“ in Bühl fand am sonnigen Sonntagnachmittag, 03.05.2020 statt. Nach vielen Wochen der Kontaktbeschränkung waren die Bewohner der Wohnanlage, die vom DRK pflegerisch und hauswirtschaftlich betreut wird, überglücklich, als ein spontanes Konzert angekündigt wurde. Nicole Maier, Stellvertretende Pflegedienstleitung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern freut sich, dass der Gedanke, ein kleines Highlight für die Bewohner zu organisieren aus dem Pflegeteam an sie herangetragen wurde.

Über einen privaten Kontakt fand sich ein Kreis von Musikern aus dem Musikverein Neuweier zusammen, die sehr gerne bereit waren, den älteren Damen und Herren mit Livemusik, eine Freude zu bereiten. Auf dem sonnigen Rasen im Innenhof konnten sich die Musiker mit dem erforderlichen Abstand zueinander platzieren und sich über ein begeistertes Publikum freuen, das von den einzelnen Balkonen der Seniorenwohnungen zusehen und die Lieder genießen konnte. Viele der Senioren konnten sich an die Lieder erinnern und klatschten begeistert mit und man schaute in viele strahlende Gesichter.

Nicole Maier bedankte sich ganz herzlich bei den Musikern für den tollen Einsatz in dieser ungewöhnlichen Situation und erhielt viel Lob für die Aktion von den Bewohnern. Bestimmt wird ihnen dieses Stündchen Musik im Garten noch lange eine schöne Erinnerung bleiben.

Deshalb arbeitet das Pflegeteam des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern bereits an weiteren Ideen, die den Alltag der Senioren während der Corona-Pandemie abwechslungsreicher gestalten können.

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news-599 Tue, 21 Apr 2020 17:12:39 +0200 Mund-Nasenmasken richtig aufsetzen – wir zeigen wie’s geht https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/mund-nasenmasken-richtig-aufsetzen-wir-zeigen-wies-geht.html Vor dem Aufsetzen der Maske die Hände mit Seife gründlich waschen.  

1 - Beim Aufsetzen die Mund-Nasenmaske nur an den Bändern fassen und vor das Gesicht halten.

 

2 - Die Maske dann von der Nase über bis über das Kinn ziehen und die Bänder hinter die Ohren legen.


3 - Falls Bänder zum Binden vorhanden sind, diese gut am Kopf anpassend binden.

 

4 - Achten Sie auf einen guten Sitz: auf Nase und am Kinn soll die Maske dicht anliegen und gut abschließen.

 

5 - Die Maske beim Abnehmen nicht von außen berühren; da sich Keime darauf befinden können.

 

6 - Beim Entfernen die Maske wieder nur an den Bändern anfassen und nach vorne abziehen.

 

Medizinische Einmalmasken direkt im Hausmüll entsorgen. Wiederverwendbare Stoffmasken bei mindestens 60°, besser 90° waschen.


Nach dem Abnehmen auf Händehygiene achten!

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news-595 Wed, 08 Apr 2020 14:52:23 +0200 Altkleidercontainer des DRK-Kreisverbandes https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/altkleidercontainer-des-drk-kreisverbandes.html Bitte Anlieferung vermeiden Derzeit sind viele Menschen zu Hause und nutzen die Zeit ihre Schränke zu räumen und den Keller zu entrümpeln. An verschiedenen Orten stellen wir bereits ein Mehraufkommen fest. Wir gehen davon aus, dass nun die Bürger auch vermehrt Online-Bestellungen durchführen werden. In der Regel fällt hier sehr viel Verpackungsmüll an.

Es ist verständlich, dass die Zeit nun für den Frühjahrsputz genutzt wird.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. bittet die Bevölkerung dennoch,die Entsorgung der Altkleider auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern und Abfälle, wo es nur geht zu vermeiden:

•    Bitte stellen Sie keine Säcke vor die Altkleidercontainer, wenn diese bereits befüllt sind.
•    Bitte keine Hygieneabfälle, Papier, Kartonagen, Haushaltsmüll und sonstigen Unrat in die Container werfen.
•    Abfälle dürfen nicht neben die Altkleidercontainer abgelegt werden.

Hier arbeiten Menschen, die die Altkleidercontainer per Hand entleeren.

Nur gemeinsam ist diese Situation zu meistern. Derzeit sind alle unsere Sammelteams im Einsatz und wir hoffen auf Ihr Verständnis.

 

 

Bild: ©DRK

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news-594 Tue, 24 Mar 2020 14:18:51 +0100 Pressegespräch zur Koordination der Bürgerhilfe mit der Stadt Bühl https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/pressegespraech-zur-koordination-der-buergerhilfe-mit-der-stadt-buehl.html Bühl. Am Montag, 23.03. wurde im einem Pressegespräch über die Zusammenarbeit der Bühler Stadtverwaltung und des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern informiert. Ziel ist es, Bürger, die Unterstützung benötigen, und Bürger, die helfen möchten, zusammenzubringen. Durch die Corona-Pandemie können Menschen in eine Notlage geraten, wenn ihnen eine Heimquarantäne verordnet wird oder sie sich aufgrund einer nicht mehr auszuschließenden Ausgangssperre nicht mehr selbst versorgen können. Aber bereits in der aktuellen Situation sollten Angehörige einer Risiko-Gruppe (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen) am besten zuhause bleiben, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. „Die Hilfsleistungen wie das Erledigen von Einkäufen ist für alle gedacht, denen ihr soziales Umfeld nicht helfen kann“, sagt Bürgermeister Wolfgang Jokerst.

Die zentrale Anlaufstelle für private Hilfsanfragen und Hilfsangebote wird beim Ordnungsamt eingerichtet. Von dort aus sollen auch die privaten Hilfsangebote vermittelt werden. Die übrigen Hilfsanfragen werden von der zentralen Anlaufstelle gesammelt und an das DRK weitergeleitet. Auf zwei Wegen kann man um Hilfe bitten oder seine Unterstützung anbieten: Zum einen richtet die Stadtverwaltung ein Bürger-Telefon ein. Ab Dienstag, 24. März, ist es unter (0 72 23) 9 35-3 33 geschaltet, Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 8.00 bis 13.00 Uhr. Außerdem können die Bürger, ob Helfer oder Hilfesuchender, ein Online-Formular nutzen. Es ist unter www.buehl.de/buergerhilfe auszufüllen und geht direkt beim Ordnungsamt ein. In den Stadtteilen kann man sich zudem auch direkt per E-Mail oder Telefon an die jeweiligen Ortsverwaltungen wenden.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bietet über seine Ortsvereine einen kostenlosen Einkaufsservice. Das DRK kümmert sich dabei selbst um den Einkauf gemäß der Bestellung des Anrufers. Das Angebot Menüservice/ Essen auf Rädern versorgt die Kunden mit fertigen Mahlzeiten. Weitere Alltagshilfen des DRK sind zum Beispiel hauswirtschaftliche Hilfen, Fahrdienste und Krankentransporte. Freiwillige Helfer sind herzlich willkommen. Sie werden vom DRK aufgenommen und sind bei Unfällen im Ehrenamt über das DRK versichert.

Der Einkaufsservice des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern ist erreichbar unter Telefon (0 72 23) 9 87 75 18 (Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr) sowie per E-Mail an info@drk-buehl-achern.de


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news-591 Tue, 17 Mar 2020 15:10:06 +0100 Heimquarantäne – was nun? https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/heimquarantaene-was-nun.html Einkaufsservice und Menüservice durch das DRK in Anbetracht der COVID-19-Situation werden Menschen durch die Gesundheitsbehörden in häusliche Quarantäne geschickt. Dies bedeutet, dass diese Personen ihre häusliche Umgebung nicht verlassen dürfen. Um diesen Betroffenen und ihren Familien die Einschnitte in ihre tägliche Lebensführung zu erleichtern, hat der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. mit seinen Ortsvereinen und deren ehrenamtlichen Helfern ein Unterstützungsangebot für die Bevölkerung in Heimquarantäne bereitgestellt.

Diese Hilfsdienste werden über eine telefonische Hotline koordiniert, die den Hilfesuchenden als Ansprechpartner zur Verfügung steht:

07223 – 9877-518  (Montag –Freitag jeweils von 8:30 bis 12:00 Uhr)

bzw. auch per Email unter info@drk-buehl-achern.de.


Hierhin können sich Personen, die selbst unter Quarantäne stehen oder deren Angehörige wenden. Gerne stehen wir Ihnen in dieser besonderen Situation helfend zur Seite.

 

Alle Informationen finden Sie hier.

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news-590 Tue, 17 Mar 2020 14:23:57 +0100 Wichtige Information zum neuartigen Corona-Virus (COVID-19) https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/wichtige-information-zum-neuartigen-corona-virus-covid-19.html Bitte helfen Sie mit, eine weitere Übertragung des Virus zu vermeiden bzw. deren Ausbreitung zu verlangsamen. Ältere und kranke Menschen mit Vorerkrankungen sind durch Infektionen besonders gefährdet.

 

Sonderregelungen und Termine

 

  • Die DRK Tagespflege "Auf der Schanz" in Lichtenau bleibt vorerst bis zum 15.06.2020 geschlossen.
  • Das regelmäßige „Café Vergissmeinnicht“ in den Wohnanlagen „Im Grün“ und „Haus Rebgarten“ kann vorerst bis zum 15.06.2020 nicht stattfinden.
  • Ab sofort müssen wir leider für unsere Seniorenwohnanlagen ein Besuchsverbot aussprechen. Nur noch in Ausnahmenfällen und nach Rücksprache mit den Pflegefachkräften darf Besuch empfangen werden, wie z.B. in Notfallsituationen.
    Um die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen, können die Bewohner sich von uns warmes Essen liefern lassen und unseren Einkaufsservice in Anspruch nehmen.
    Ansprechpartner sind die Pflegekräfte vor Ort. Außerdem der DRK-Kreisverband unter der Tel.: 07223 – 98770.

    Hintergrund ist die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über die verbindlichen Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus vom 16.03.2020:
    <i>§ 6 Abs. 1 CoronaVO:
    „Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 und 3 bis 5 IfSG sowie teilstationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf (…) dürfen grundsätzlich nicht mehr zu Besuchszwecken betreten werden.“</i>

Kurse und Ausbildungen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Deutschland und um Menschen zu schützen, haben wir uns entschieden, alle Veranstaltungen des Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. bis zunächst zum 30.04.2020 abzusagen. Dies betrifft alle Kurse (z.B. Erste Hilfe, ELBA), Ausbildungen und externe Veranstaltungen in unseren Räumen.


Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns, Sie zukünftig wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

 

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news-589 Tue, 17 Mar 2020 13:57:10 +0100 Begleitetes Reisen - Terminänderungen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/begleitetes-reisen-terminaenderungen.html Aktuell erreichen uns laufend neue Nachrichten zum Ausbruch des Coronavirus (COVID-19). Wir können die momentane Unsicherheit sehr gut verstehen. Aufgrund der aktuellen unsicheren Lage, der nicht absehbaren Entwicklung und um der Fürsorgepflicht als Reiseveranstalter nachzukommen, hat sich die Geschäftsführung der DRK-Reiseservice GmbH entschieden, vorsorglich alle Frühjahrsreisen im Mai abzusagen.

Ebenfalls abgesagt wurde von Eurotours Pfeifer die geplante Busreise nach Montegrotto vom 14. – 19. April 2020. Diese Reise haben wir nunmehr geplant für den 3. – 8. November 2020.

Gemeinsam mit dem DRK-Reiseservice sind wir bemüht, Alternativen auf unseren Herbstreisen anzubieten. Bitte bedenken Sie, dass es einige Zeit dauert, bis wir Ihnen die neuen Reisetermine und Angebote für den Herbst mitteilen können. Unser Reiseservice arbeitet mit Hochdruck an diesem Programm. Sobald mir dieses Programm vorliegt, lasse ich Ihnen dieses zukommen.

Aktuell findet die geplante Mittelmeerkreuzfahrt vom 18. – 31.10.2020 statt. Allerdings kommt es fast im Stundentakt zu Änderungen der Einreisebestimmungen zahlreicher Länder. Sobald sich die Einreisebedingen ändern und damit die Einreise für unsere Kunden nicht mehr möglich ist, werden die Buchungen storniert. Wir werden hierüber umgehend informieren.

Wir denken, dass diese Entscheidung auch in Ihrem Sinne ist und hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihr Vertrauen. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich bitte ganz einfach an.

Tel.     07223 9877-504         Mobil:  0151 58049802 (Doris Schmith-Velten)

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass wir uns schnell wieder in ruhigeren Zeiten um Ihren Urlaub kümmern können. Bitte bleiben Sie gesund.

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news-588 Tue, 17 Mar 2020 13:48:31 +0100 Kleiderladen "Fundus" https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/kleiderladen-fundus.html Unser Kleiderladen ist voraussichtlich bis KW 19 geschlossen.

Gern nehmen wir Ihre Kleiderspende wieder zu einem späteren Zeitpunkt an.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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news-587 Tue, 10 Mar 2020 14:52:31 +0100 Pressemeldung: Integrierte Leitstelle Rastatt https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/pressemeldung-integrierte-leitstelle-rastatt.html Künftig landen auch Notrufe aus Baden-Baden im Landratsamt (Rastatt/ BNN online ) In der Integrierten Leitstelle (ILS) im Landratsamt Rastatt wird das Telefon ab Dienstag, 10. März, deutlich öfter klingeln als zuvor – falls die Technik mitspielt. An diesem Tag startet der Probetrieb für die Integration der Feuerwehr Baden-Baden in das Notrufsystem. Wer in der Kurstadt die 112 wählt, landet dann ebenfalls im Landratsamt.

Die ILS feierte im vergangenen Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Bis 2009 wurden der Rettungsdienst des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden in der Leitstelle Bühl koordiniert, die Feuerwehreinsätze im Landkreis in der Leitstelle Rastatt und die Feuerwehreinsätze in Baden-Baden in der dortigen Leitstelle. Die Integrierte Leitstelle im Landratsamt vereinte schließlich alles unter einem Dach – außer der Feuerwehr Baden-Baden.

Brandmeldeanlagen von Firmen sind umgestellt

Das wird sich nun ändern. „Wir planen einen Wechsel in unserem Einsatzleitsystem“, sagt Kreisbrandmeister Heiko Schäfer. Im Zuge der Softwareumstellung wird Baden-Baden zugeschaltet. Das gilt nicht nur für Notrufe aus der Kurstadt, sondern auch für Brandmeldeanlagen von Firmen. „Wir beginnen dann, gemeinsam zu arbeiten“, drückt sich Schäfer vorsichtig aus.

Denn zwar ist alles für die Umstellung vorbereitet, aber es wird sich erst in der Praxis zeigen, ob die Technik einwandfrei läuft. Personell ist die Leitstelle dafür am Stichtag bestens ausgerüstet. Administratoren und Supervisor stehen bereit, um bei Problemen eingreifen zu können.

Feuerwehr Baden-Baden verfügt nach wie vor über Einsatzzentrale

Zur Sicherheit ist auch die Leistelle in Baden-Baden nach wie vor besetzt. „Wir werden erst einmal ein stückweit im Parallelbetrieb arbeiten“, sagt Schäfer. Dauerhaft bleibt in der Kurstadt eine Feuerwehr-Einsatzzentrale (FEZ) in der Feuerwache erhalten, vor allem um bei Großschadenslagen und auch im Katastrophenfall die sogenannte rückwärtige Einsatzführung zu gewährleisten.

Der offizielle Startschuss der gemeinsamen ILS im Landratsamt ist erst für den April geplant. Ursprünglich sah der Zeitplan vor, bereits im Januar zu starten. Aber dem machten kleinere Hürden bei der Umsetzung einen Strich durch die Rechnung. „Bei einem so großen Projekt kann es kurz vor dem Finale immer zu Problemen mit der Technik kommen“, sagt Schäfer. Aber alle Systempartner und Lieferanten hätten an einem Strang gezogen. Bei den Kosten liege das Projekt im Rahmen der vorgesehenen 1,8 Millionen Euro. Der Schlussstrich unter die Rechnung sei aber noch nicht gezogen.

  „Es geht um ein einheitliches Sicherheitsniveau in Mittelbaden“ (Heiko Schäfer, Kreisbrandmeister)

Schäfer rechnet damit, dass die Anzahl der Anrufe von bislang 400 bis 500 pro Tag auf bis zu 800 steigt. Die Umstellung kommt in bewegten Zeiten. Das Jahr hat für die Einsatzkräfte mit Hochwasser, Stürmen und jetzt dem Coronavirus arbeitsintensiv begonnen. Laut Schäfer ist es ein großer Vorteil der Fusion, dass die Anzahl der Schnittstellen reduziert wird und nur noch eine Zentrale die Notrettungsmittel für die Region koordiniert.

Es gehe nicht nur um neue Technik, sondern um „ein einheitliches Sicherheitsniveau in der Raumschaft Mittelbaden“. Während in der Vergangenheit bei Einsätzen in Grenzregionen Notrufe an zwei Orten eingegangen seien, gebe es künftig nur noch „eine Stelle, eine Mannschaft und kurze Wege“, sagt Schäfer.

Kosten verteilen sich auf alle Beteiligten

Die Umsetzung war allerdings ein langer Weg. Die Einrichtung der Leitstelle war bereits 2008 vereinbart worden. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss des Gemeinderats Baden-Baden folgte aber erst 2017. Dabei wurde auch der Kostenschlüssel für den Betrieb der Leitstelle festgelegt. 55 Prozent trägt der DRK-Kreisverband Bühl/Achern, 30 Prozent der Landkreis Rastatt, 15 Prozent steuert der Stadtkreis Baden-Baden zu.

 

 

Quelle: BNN-online, 10.03.2020 / Holger Siebnich, Ressortleiter

 

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news-586 Tue, 03 Mar 2020 15:11:37 +0100 Fastnachtskampagne 2020 mit positivem Fazit https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/fastnachtskampagne-2020-mit-positivem-fazit.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern leistet vielfältige Hilfe bei den Veranstaltungen der Narren Bühl. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern beendete am Fastnachtsdienstag nach etlichen Fastnachtsumzüge und Hallenveranstaltungen die diesjährige Kampagne mit einem positiven Fazit.

Die Sanitäterinnen und Sanitäter in den 16 Ortsvereinen des Kreisverbandes leisteten bei zahlreichen Hallenveranstaltungen und Umzügen in der Region im Hintergrund den Sanitätsdienst und sorgten so für die sanitätsdienstliche Absicherung  der Narren und der Besucher bei den Veranstaltungen.

Insgesamt waren 261 Helfer in rund 1230 Stunden im Einsatz. Die „Rotkreuzler“ hatten an den verschiedenen Veranstaltungen 107 Hilfeleistungen registriert: Von kleineren und größeren Wundversorgungen, über Prellungen bis hin zu kleineren Knochenbrüchen und Kreislaufproblemen - oft hervorgerufen durch und in Verbindung mit übermäßigem Alkoholgenuss – wurde den Narren Hilfe geleistet. Aufgrund der Schwere der Verletzung / Erkrankung mussten 11 Personen durch den Rettungsdienst in die Klinik transportiert werden.

Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz bedankte sich im Namen der Kreisbereitschaftsleitung bei allen Helferinnen und Helfer, die Ihre Freizeit im „Rot-Kreuz-Häs“ dem Dienste der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hatten und so den Närrinnen und Narren eine unbeschwerte Fastnacht ermöglicht haben.

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news-585 Fri, 14 Feb 2020 16:38:49 +0100 Erste Hilfe am Hund - Terminverschiebung https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/erste-hilfe-am-hund-terminverschiebung.html Der der für den 4.April 2020 geplante Kursbeginn wurde verschoben. Das Deutsche Rote Kreuz ist seit jeher für seine „Rotkreuzkurse“ bekannt, in denen Basismaßnahmen vermittelt werden, die zum Retten von Menschenleben entscheidend sind. Wie reagiert man jedoch im Falle einer Verletzung bei Hunden?

Um diese Lücke zu schließen hat der DRK-Kreisverband Bühl- Achern e.V. in der Rotkreuzstraße 1 in 77815 Bühl das Portfolio in Zusammenarbeit mit der Notfalltierarztpraxis Schwarzach um das Angebot Erste-Hilfe-Kurs am Hund erweitert.
Mit viel Engagement wird Ihnen DRK-Ausbildungsbeauftragte Vicky Beglioglu zusammen mit Dr. med. vet. Johanna Hoogen-Merkel bei diesem Lehrgang in kurzen und anschaulichen Unterrichtseinheiten – in Theorie und Praxis - wertvolle Informationen und Tipps geben, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Notfällen mit dem Hund in ihrem Umfeld richtig reagieren.
Wie versorge ich häufige Verletzungen, wie Schnitt- oder Bisswunden? Wohin kann ich im Notfall fahren? Wann muss ich bei Krankheiten zum Tierarzt? Innerhalb von vier Stunden wird Ihnen von der erfahrenen Tierärztin aus der Region alles Wichtige rund um die Versorgung Ihres Vierbeiners erklärt.

Wichtig ist jedoch, dass Sie keinen eigenen Hund mit zum Kurs nehmen, da dies für die Tiere großen Stress darstellt.

Informationen zur Ausbildung und Anmeldungen unter Telefon 07223 9877- 517 oder www.drk-buehl-achern.de

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Deutschland und um Menschen zu schützen, haben wir uns entschieden, alle Veranstaltungen des Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. bis zunächst zum 30.04.2020 abzusagen.

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news-549 Thu, 13 Feb 2020 20:14:00 +0100 Babysitterkurs startet wieder https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/babysitterkurs-startet-wieder.html Babysitter-Ausbildung vom 15. bis 17.04.2020 in den Osterferien Babysitter-Ausbildung – der Nachwuchs in den besten Händen

Es sind noch Plätze frei!

Bühl. Jede Mutter und jeder Vater möchte möglichst Tag und Nacht in der Nähe des eigenen Kindes sein, es umsorgen und beschützen. Trotz allem ist es für Eltern wichtig, sich auch weiterhin als selbständige Menschen wahrzunehmen, Zeit als Paar zu verbringen oder auch einfach einmal Freiraum für sich allein zu haben. Manchmal stehen aber auch Erledigungen an, die ohne Kinderwagen oder Buggy viel schneller und leichter zu verrichten sind. Wer hier nicht auf die Familie zurückgreifen kann, dem bleibt nur ein Babysitter, der Eltern eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit ermöglicht.

Viele junge Menschen lieben zwar den Umgang mit Kindern, sind aber unsicher und haben Angst, Fehler zu machen. Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein sind die Basis eines guten Babysitters. Zuverlässig, verantwortungsbewusst und vertrauenswürdig soll der ideale Babysitter sein, außerdem liebevoll, kreativ und flexibel.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. bietet für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren in den Osterferien vom 15. bis 17.04.2020 eine Babysitter-Ausbildung an, bei der wichtige Grundlagen über die Versorgung und Pflege von Babys und Kleinkindern vermittelt werden. Beginn ist jeweils von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Die TeilnehmerInnen lernen Wickeln, Pflegen sowie alles Wissenswerte zur Ernährung; sie lernen, wie sie sich verhalten sollen, wenn das Kind sich verletzt oder wenn Erste Hilfe nötig ist. Abwechslungsreich und interessant werden Praxis und Theorie vermittelt zur optimalen Vorbereitung auf den Job als Babysitter oder Au Pair.

Nach erfolgreichem Kursabschluss erhalten die Jugendlichen ein DRK-Babysitter-Zertifikat.

Die Suche nach einem Babysitter lohnt sich, denn ein zuverlässiger Babysitter, dem man vertraut und den die Kinder mögen, ermöglicht Eltern neben einem Stück Freiraum auch die nötige Entspannung, diesen auch zu genießen. Die kostenlose Vermittlung der vom DRK ausgebildeten Babysitter übernimmt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Interessierte Eltern können sich mit dem Roten Kreuz in Verbindung setzten.

Wer weitere Informationen zu dieser Ausbildung wünscht oder sich zum Kurs anmelden möchte, wendet sich an den DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Tel. 07223 9877-517. Kurs kann auch über die Homepage www.drk-buehl-achern.de gebucht werden.


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news-584 Thu, 16 Jan 2020 10:15:49 +0100 „Fit bis ins hohe Alter" https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/fit-bis-ins-hohe-alter.html Aktivierende Hausbesuche: Ausbildung beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. und der Kreisseniorenrat Rastatt e.V. haben sich „das Leben im Alter“ zum Thema gemacht und wollen gemeinsam für alle Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, in ihrer gewohnten Umgebung ein regelmäßiges Aktivierungsprogramm anbieten.

Gesellschaft, Bewegung und körperliche Aktivität sind zentrale Bausteine zum Erhalt der selbständigen Lebensführung. Ziel des „aktivierenden Hausbesuchs“ ist es, soziale Kontakte, Alltagskompetenz und die Selbständigkeit der Menschen so lange wie möglich zu erhalten.

Das Konzept für den „Aktivierenden Hausbesuch“ besteht aus zwei Teilen: Bewegung und Gespräch. Es geht um Übungen zur Sturzprophylaxe, zur Verbesserung der Koordination, um den Austausch im Gespräch, um soziale Kontakte oder ganz einfach um die „Stärkung der Alltagskompetenz“. Der DRK-Aktivierende Hausbesuch ist ein Gewinn für die Besuchten und die Besucher, für Kunde und Übungsleiter.

Wer Interesse an dieser Ausbildung und einer anschließenden ehrenamtlichen Betätigung hat, kann diesen Lehrgang beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. besuchen.

Anmeldungen werden erbeten unter 07223 9877-504

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news-583 Sun, 12 Jan 2020 19:08:59 +0100 Neuer Imagefilm online! https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/neuer-imagefilm-online.html Am Freitag, den 10. Januar war es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes ein ganz besonderes Erlebnis, als der neue Imagefilm im Rahmen der Jahresfeier das erste Mal gezeigt wurde.

Seit heute nun ist er online und auf unterschiedlichen Social Media Kanälen zu finden. In den kommenden Tagen wird der Film auch hier auf der Homepage integriert werden.

Der Produzent, Frank König von Visiris berichtet über die Produktion des Filmes: "Inhaltlich gewährt dieser Recruitingfilm der besonderen Art einen praxisbezogenen Einblick in die Arbeitswelt der Lebensretterinnen und -retter. Auf filmischer Ebene stellt dieser Werbefilm vielleicht unsere bisher aufwendigste Produktion dar. Nicht nur das Deutsche Rote Kreuz war als unser Auftraggeber mit zahlreichen Mitarbeitern, Fahrzeugen und Arbeitsutensilien vertreten. Auch die Acherner Feuerwehr und Polizei waren vor Ort, um die Szenerie noch echter wirken zu lassen. Besonderer Dank gilt dem Autoservice Haberle, der uns ein Unfallauto lieferte. Wir drehten dieses Mal von 17 Uhr bis tief in die Nacht. Die Eingangsszene, die eine Passantin mit Hund zeigt, war unsere erste Einstellung und wurde in der blauen Stunde gefilmt. Anschließend arbeiteten wir uns eisern durch das Drehbuch, so dass die Szenen dann schlussendlich um 3 Uhr nachts auf unserem Server gesichert wurden."

Wer nun neugierig geworden ist, darf hier direkt auf Youtube rein schauen und es fleißig teilen!

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news-581 Fri, 13 Dec 2019 10:50:04 +0100 Das KreisAuskunftsBüro vom DRK Bühl-Achern, kurz KAB genannt, hält Rückschau über die Einsätze im Jahr 2019 https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/das-kreisauskunftsbuero-vom-drk-buehl-achern-kurz-kab-genannt-haelt-rueckschau-ueber-die-einsaetze-im-jahr-2019.html

Am Abend des 02.12.2019 trafen sich die Leiter und fast alle aktiven Helfer der KAB Gruppe Bühl-Achern zum Jahresrückblick in einer regionalen Gaststätte, um in angenehmer Atmosphäre die geleistete Arbeit in 2019 nochmals im Zeitraffer zu erleben. Gast an diesem Abend war Anja Steinebrunner als Vertreterin der Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern.

Die Leiter Josef Steinel und Norbert Fritz berichteten über ein ausgesprochen aktives Jahr mit vielen Einsätzen, Schulungsabenden und meist regional übergreifenden Aktionen.

Was macht eigentlich das “KAB“?

Nach Definition versteht man darin den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes, der gemäß Auftrag der Bundesrepublik Deutschland bei bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration hilft, dass sich betroffene Menschen wiederfinden.

Dahinter verbergen sich vielfältige Aufgaben, wie z.B. das Erfassen und Auswerten von Informationen über Betroffene und verletzte Personen, die Annahme telefonischer und persönlicher Suchanfragen aus der Bevölkerung und die Auskunftserteilung an Angehörige über den Verbleib von gesuchten Personen.

Dies alles muss immer wieder intensiv trainiert werden damit im Einsatzfall die übertragenen Aufgaben erfolgreich erfüllt werden können. 

Bei all diesen Aufgaben hat unsere KAB-Gruppe im Jahr 2019 an 9 Dienstabenden teilgenommen. Hinzu kamen mehr als  10 Trainings- und Übungstage in Lahr, Offenburg und Freiburg, zusammen mit anderen Ortsverbänden der Region.

Im aktiven Einsatz war der KAB Bühl-Achern bei folgenden Ereignissen:

März: Fastnachtsumzug in Bühl

Übung am Baden Airpark

April: EXPO in Vimbuch

Mai: Tunnelübung in Oberkirch

Juli: Blaulichttag in Kehl

Oktober: Übung in Ottenhöfen Seebach

Hinzu kommen noch eine Reihe von Helfereinsätzen bei diversen Veranstaltungen im regionalen Umfeld.

Zusammengefasst kamen im Jahr 2019 knapp 740 ehrenamtliche Helferstunden zustande.

Grund genug am heutigen Abend verdiente Mitglieder der KAB Gruppe zu ehren. Dies sind: Lucia Böhme und Dietmar Merkel für 5 Jahre, Marlene Riehle für 10 Jahre und Catarina Friedmann für 30 Jahre.

Anja Steinebrunner, stellvertretend für die Kreisbereitschaftsleitung vom DRK Bühl-Achern, bedankte sich  für den selbstlosen Einsatz und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in 2020.

Schön wäre, wenn sich weitere Interessenten für die abwechslungsreichen Aufgaben finden lassen. Zum KAB-Helfer oder zur Helferin führt eine spezielle Fachdienstausbildung.

Infos und Kontakt unter: info@drk-buehl-achern.de

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news-580 Thu, 12 Dec 2019 16:28:35 +0100 Schulsanitätsdienst an der Berufsschule Achern https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/schulsanitaetsdienst-an-der-berufsschule-achern.html Insgesamt 13 Schulsanitäter stellen seit Oktober an der Berufsschule Achern die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher.

Jedes Jahr ereignen sich in der Bundesrepublik mehr als eine Million Schulunfälle. Vor diesem Hintergrund hat sich die Berufsschule Achern dazu entschlossen, in enger Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. einen Schulsanitätsdienst (SSD) einzurichten, um die Sicherheit an ihrer Schule zu verbessern. 

Insgesamt 13 Schulsanitäter stellen ab Oktober an der Berufsschule Achern die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher. Natürlich gehört auch die sanitätsdienstliche Betreuung von Schulveranstaltungen in den Aufgabenbereich des sogenannten „SSD“. Daneben lernen die Schülerinnen und Schüler, die sich im Schulsanitätsdienst engagieren, auch Verantwortung zu übernehmen.

Der Aufbau eines Schulsanitätsdienstes bedeutet Pionierarbeit. Und hier kam der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ins Spiel, denn mit Vicky Beglioglu, Ausbildungsbeauftragte und damit zuständig beim DRK für den Aus- und Aufbau des Schulsanitätsdienstes, hatte die Schule eine kompetente Kooperationspartnerin.

Zusammen mit Frau Vogelsang, Vertreterin der Barmer GEK aus Offenburg überreichte Vicky Beglioglu das von der Krankenkasse gesponserte „Starter-Kit“ mit dem wichtigsten Rüstzeug für Erste Hilfe, also eine mit allen erforderlichen Verbandsmaterialien gefüllte Schulsanitätsdienst-Tasche. 

Die Ausbildung der Schulsanitäter in der Berufsschule Achern fand unter Leitung des DRK Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. und dem für den SSD verantwortlichen Lehrer, Herrn Markus Kist, statt. In den letzten Wochen fanden zwei Schulungen für die Abteilung Technik. 

Insgesamt 18 Schulen im Raum Bühl-Achern bieten einen Schulsanitätsdienst an, informierte Vicky Beglioglu.

Weitere Informationen zum Schulsanitätsdienst gibt es beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Bühl-Achern e. V. bei Vicky Beglioglu, Telefon 07223 9877-517 oder unter www.drk-buehl-achern.de

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news-579 Wed, 11 Dec 2019 15:46:06 +0100 Grundschüler lernen spielerisch Erste Hilfe - altersgerecht und präventiv https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/grundschueler-lernen-spielerisch-erste-hilfe-altersgerecht-und-praeventiv.html Dr.-Josef-Schofer-Schule erhält Juniorhelferrucksack und darf nun offiziell ausbilden

Am Dienstag den 03. Dezember wurde an die Lehrerinnen und Lehrer der Dr.-Josef-Schofer-Schule im Rahmen des Juniohelferprogramms durch die Barmer GEK in Vertretung von Regionalgeschäftsführer Herrn Schirmhag, sowie Ausbildungbeauftragte Vicky Beglioglu vom DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. und Ausbilder Bernd Degler vom Ortsverein Bühlertal die Juniorhelfertasche übergeben. Hierbei ist die Übergabe der Tasche ist ebenfalls die Freigabe für die zuvor vom DRK-Kreisverband Bühl-Achern ausgebildeten Lehrer nun Ihr Wissen an die Schüler weiterzugeben, die sich sozial engagieren und für ein gutes und sicheres Schulklima einsetzen möchten.

Doch was macht ein Juniorhelfer?

Der Juniorhelfer ist deutlich mehr als nur ein einfacher Ersthelfer in der Grundschule. Hierbei übernehmen die ausgebildeten Kinder Verantwortung für sich und andere. 

Von ihren Lehrern werden sie auf spielerische Art und Weise darauf vorbereitet, Menschen in einem Notfall beizustehen und richtig zu handeln. 

Die Ausbildung enthält Themen wie den Notruf absetzen, kleinere Wunden, sowie starke Blutungen versorgen oder was in einem Fall der Bewusstlosigkeit zu tun ist.

Ab der zweiten Klasse können die Kinder die Ausbildung während der Unterrichtszeit absolvieren und dürfen sich danach stolz Juniorhelfer nennen. 

Das Programm wird von der Kampagne „stark.stärker.WIR“ des Kultusministeriums, welches dieses Präventionsprogramm empfiehlt, unterstützt. Einen großen Beitrag zu diesem Projekt leisten die Barmer in Form der Taschen, sowie der Förderverein Bühlertal mit seiner finanziellen Unterstützung. 

Die Dr.-Josef-Schofer-Schule ist nur eine der vielen Schulen, die bereits an diesem Projekt teilnehmen und erfolgreich umsetzen.

Weitere Informationen, sowie Anmeldungen finden Sie unter folgendem Link:

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news-578 Mon, 25 Nov 2019 09:42:16 +0100 Die hubschrauberführende Leitstelle: Wie sieht die optimale Zusammenarbeit mit einem Luftrettungsmittel aus? https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/die-hubschrauberfuehrende-leitstelle-wie-sieht-die-optimale-zusammenarbeit-mit-einem-luftrettungsmittel-aus.html In Deutschland werden Rettungshubschrauber (RTH) für den Einsatz in der lokalen bzw. überregionalen Notfallrettung von einer Leitstelle koordiniert und alarmiert. Im Fachjargon spricht man von einer hubschrauberführenden Leitstelle. In der Regel ist die Leitstelle mit der Führung beauftragt, in deren Zuständigkeitsbereich der RTH stationiert ist. Der Einsatzradius eines RTH beträgt ca. 60 bis 70 km um den Luftrettungsstandort und breitet sich meist auf mehrere Rettungsdienstbereiche aus, weshalb der hubschrauberführenden Leitstelle im Zusammenspiel mit dem Luftrettungsmittel und den anfordernden Leitstellen besondere Aufgaben mit speziellen Anforderungen zukommen. Am Beispiel der Integrierten Leitstelle Mittelbaden mit Sitz in Rastatt (Baden-Württemberg), die als hubschrauberführende Leitstelle für den RTH „Christoph 43“ (DRF-Luftrettung, Station Karlsruhe) fungiert, soll aufgezeigt werden, wie die Anforderungen zur Führung und Disposition eines RTH umgesetzt werden können.

Alarmierung

Die Alarmierung eines RTH für Primäreinsätze in der Notfallrettung erfolgt  immer durch die  hubschrauberführende Leitstelle. Unabhängig davon, ob der Einsatzort im lokalen oder überregionalen Rettungsdienstbereich liegt. Je nach örtlichen Gegebenheiten geschieht das über Funkmeldeempfänger, ggf. zusätzlich über SMS, E-Mail oder Alarmfax. Verfügt das Einsatzleitsystem (ELS) der hubschrauberführenden Leitstelle über eine Rescuetrack-Schnittstelle der Firma Convexis, kann der RTH zusätzlich über weitere Applikationen (Wachendisplay/Smartphone- App) redundant alarmiert werden.

20 Luftrettungsstationen der DRF-Luftrettung sind aktuell durch eine Rescuetrack-Schnittstelle mit einem Wachendisplay sowie mit der App für Smartphones ausgestattet und darüber an die jeweilige hubschrauberführende Leitstelle angebunden. Ein wesentlicher Vorteil bei der Nutzung einer solchen Schnittstelle besteht darin, dass bei Alarmierung über die Schnittstelle u.a. automatisiert georeferenzierte Einsatzdaten aus dem Einsatzleitsystem der hubschrauberführenden Leitstelle an das Navigationsgerät des RTH gesendet werden. Diese Daten kann die RTH-Besatzung in wenigen Arbeitsschritten am Navigationsgerät übernehmen. Das spart im Einsatzfall wertvolle Zeit, sodass sich die Besatzung mit voller Aufmerksamkeit auf den Anlass- und Startvorgang oder im Falle einer Luftalarmierung auf die Luftraumüberwachung konzentrieren kann.

Georeferenzierte Einsatzdaten

Für die gezielte Navigation zur Einsatzstelle benötigen Luftrettungsmittel – analog zu bodengebundenen Rettungsmitteln – georeferenzierte Einsatzdaten. Durch die Übernahme der von der hubschrauberfüh- renden Leitstelle mittels Rescuetrack-Schnittstelle gesendeten Einsatzdaten in das Navigationsgerät wer- den der RTH-Besatzung die Flugstrecke (Start/Ziel), der Kurs in Grad sowie die reine Flugzeit in Minuten und Ankunftsuhrzeit angezeigt.

Über eine Zusatzfunktion im Navigationsgerät kann sich die Besatzung die genaue Einsatzörtlichkeit anzeigen lassen, um sich vorab einen Überblick der Umgebung des Einsatzorts zu verschaffen (Lage inner- orts, Randlage, Waldgebiet etc.). Darüber hinaus werden (je nach Programmierung der Schnittstelle) zusätzliche Informationen und Besonderheiten zum Einsatz bzw. Meldebild übertragen. Analog dazu wer- den bei Alarmierung die identischen Informationen über das Wachendisplay und für den Fall, dass sich der RTH außerhalb des eigenen Rettungsdienstbereichs befindet, über die App übermittelt.

Im Einsatzleitsystem der hubschrauberführenden Leitstelle sind die Straßen- und Ortsdaten des eigenen Zuständigkeitsbereichs immer georeferenziert, Straßen- und Ortsdaten anderer Rettungsdienstbereiche meist nur im angrenzenden Gebiet zu Nachbarbereichen. Da ein RTH regelmäßig überregional zum Einsatz kommt, sollte die Datenversorgung im Einsatzleitsystem der hubschrauberführenden Leitstelle diese Besonderheit berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, werden keine oder nur ungenaue Straßen- und Ortsdaten an den RTH gesendet. Im nachstehenden Beispiel (Abb. 4 und 5) ist lediglich der Ort im ELS der hubschrauberführenden Leitstelle georeferenziert. Dadurch wird der Ortsmittelpunkt als Koordinate übermittelt, was die Gefahr einer Einsatzverzögerung durch Annahme der falschen Einsatzstelle birgt. Auswirkung hat dieser Umstand insbesondere dann, wenn noch keine Rettungsmittel vor Ort sind und der RTH ersteintreffend ist. Vor allem der Aspekt, wer den „ungenauen“ Anflug bemerkt und zu welchem Zeitpunkt, muss hierbei berücksichtigt werden.

Aufgrund der Bedeutung von georeferenzierten Einsatzdaten für ein schnelles Eintreffen und auch, um Fehlerquellen wie oben beschrieben auszuschließen, sollte die überregionale Datenversorgung den Disponenten der hubschrauberführenden Leitstelle sowie der RTH-Besatzung bekannt sein. Nicht im ELS eingepflegte Straßen- und Ortsdaten angrenzender Rettungsdienstbereiche sollten idealerweise geo- referenziert im ELS hinterlegt sein oder im Einsatzfall standardmäßig über den Webclient (Rescuetrack) an den RTH gesendet werden. Eine direkte Übermittlung von georeferenzierten Daten aus der anfordernden Leitstelle an den RTH ist technisch bereits heute möglich. Die Zukunft muss allerdings die Vernetzung von Leitstellen sein, um Einsatzdaten, unabhängig davon welches ELS verwendet wird, schnell und effizient auszutauschen.

In der ILS Mittelbaden sind für die Disposition des RTH „Christoph 43“ Straßen- und Ortsdaten anderer Rettungsdienstbereiche georeferenziert im Einsatzleitsystem eingepflegt. Die erforderlichen Daten wurden über die  Landesämter  für  Geoinformation in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angefordert und von den Administratoren der Leitstelle im ELS als Excel-Import eingespielt und bearbeitet. Im Zuge der Datenpflege wurde zusätzlich zu jedem Ort die zuständige Leitstelle mit BOS-Funkkanal hinterlegt. Diese Information wird, neben den üblichen Einsatzdaten, der RTH-Besatzung automatisiert bei Alarmierung über die digitalen Funkmeldeempfänger übermittelt, sodass die RTH-Besatzung die Leitstellenzuständigkeit nicht mehr erfragen muss.

Disposition Luftrettung

Die Disposition der Luftrettung erfolgt gemäß Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg sowie nach den Dispositionsgrundsätzen für Integrierte Leitstellen des Landes Baden-Württemberg.

Die ILS Mittelbaden disponiert alle Einsatzmittel der Notfallrettung inklusive Luftrettung und Krankentransport ausschließlich GPS- gestützt durch Georouting. Diese Art der dynamschen Disposition hilft dem Disponenten bei der Entscheidungsfindung im Vergleich zu einer statischen Disposition bzw. Alarm- und Ausrückeordnung signifikant, damit immer das nächstgelegene/geeignete Rettungsmittel zum Einsatzort entsendet wird.

Für Luftrettungsmittel ist im Einsatzleitsystem eine sogenannte Rüstzeit hinterlegt (Alarmierung, Ausrückzeit und Startvorgang bis Takeoff des RTH), die im berechneten Dispositionsvorschlag inkludiert ist. Im Falle des RTH „Christoph  43“ beträgt die Rüstzeit vier Minuten, für nicht hubschrauberführende Leitstellen kann eine Rüstzeit von sechs Minuten empfohlen  werden. Der Zeitberechnung liegen zudem eine Reisegeschwindigkeit von 240 km/h und die Kilometer-Entfernung zum Einsatzort in Luftlinie zugrunde. Für die Disposition von Luftrettungsmitteln ist das Geo-Routing auf einen Radius von 150 km ein- gestellt, um auch umliegende Luftrettungsmittel im Dispositionsvorschlag anzeigen zu lassen.

Der georeferenzierte Dispositionsvorschlag ist für die Disponenten der ILS Mittelbaden verbindlich. In begründeten Einzelfällen kann jedoch davon abgewichen werden. Am Beispiel der Luftrettung kann das ein minimaler Zeitvorteil gegenüber einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bei mutmaßlich schwierigen Landebedingungen innerorts oder im städtischen Bereich laut GIS-Karte und fehlender Tracerdiagnose sein.

Weiterhin kann der Disponent zur Berücksichtigung der maximal zulässigen Flugdienstzeit (insbesondere in den Sommermonaten) je nach Meldebild minimale Abweichungen im Geo-Vorschlag gegenüber dem nächstgelegenen NEF vornehmen, um eine frühzeitige Erreichung der Flugdienstzeit für die Cockpit-Crew (2. DVLuftBO) zu verhindern.

In dem Beispiel (Abb. 7) befindet sich die Einsatzstelle in einem topografisch schwierigen Gebiet (Schwarzenbachtalsperre, Nordschwarzwald im Landkreis Rastatt), in dem die Einhaltung der Hilfsfrist in den seltensten Fällen möglich ist. Als „schnellster Notarzt“ wird der RTH „Christoph 43“ vom System ermittelt, der sich zum Zeitpunkt des Routings im „Status 2“ an seinem Standort befindet. Die errechnete Eintreffzeit des RTH beträgt 9:26 Minuten, während das zweite NA-System im Geo-Vorschlag (NEF 1/82-1) die Einsatzstelle nach 21:19 Minuten erreichen würde. Die gleiche Zeit gilt für den nächstgelegenen RTW 1/83-1, der sich zum Zeitpunkt des Routings ebenfalls im „Status 2“ auf der Rettungswache befindet.

Aufgrund der teilweise schwierigen Topografie (Nordschwarzwald) und Klinikstrukturen im Ret- tungsdienstbereich Mittelbaden (kein Krankenhaus der Maximalversorgung) wird der RTH im Sinne der „Next-Best-Strategie“ häufig nach Meldebild disponiert, um die Prähospitalzeit bei Tracerdiagnosen ein- zuhalten und den Patienten aufgrund seiner Erkrankung/Verletzung (luftgebunden) in die geeignete Klinik zu transportieren.

Darüber hinaus wird der taktische Mehrwert des Luftrettungsmittels z.B. bei Verkehrsunfällen  auf der Autobahn (keine Stauprobleme) oder bei Bade- und Tauchunfällen in fließenden und stehenden Gewässern zur Personensuche aus der Luft häufig genutzt.

Spezielle Telefonnummer für RTH-Anforderung

Um die telefonische Anforderung des RTH „Christoph 43“ für einen Primäreinsatz von einer externen Leitstelle zügig und zielgerichtet zu bearbeiten, wurde eine separate Rufnummer in der Telefonanlage der ILS Mittelbaden geschaltet, die ausschließlich für die Anforderung des RTH zur Verfügung steht und allen Leitstellen in Baden-Württemberg sowie Rheinland- Pfalz und teilweise in Hessen bekannt ist. Die Leitung wird analog der Notrufnummer 112 priorisiert von den Disponenten bearbeitet und gewährleistet so eine zügige Annahme, Bearbeitung und Verkürzung der Dispositionszeit.

Schulung der Disponenten

Die Disposition eines Luftrettungsmittels und das Zusammenspiel zwischen Leitstelle und RTH erfordert grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Luftrettung. Alle Disponenten der ILS Mittelbaden sind auf die Besonderheiten der Luftrettung durch Piloten und HEMS TC der DRF-Luftrettung geschult worden.

Neben medizinisch-einsatztaktischen Aspekten wurden Themen wie z.B. Meteorologie, Navigation, Luftrecht, Flugdienstzeiten, Kommunikation im Einsatz und sicherheitsrelevante Themen vermittelt. Weiterhin werden jährlich RTH-Hospitationen mit den Disponenten durchgeführt, um den Wissenstransfer  aufrechtzuerhalten und den  persönlichen Austausch zwischen den Disponenten und Mitarbeitern des RTH zu pflegen.

Fazit

Die Führung und Disposition eines Luftrettungsmittels ist sicherlich keine Magie. Dennoch sind die Anfor- derungen an eine hubschrauberführende Leitstelle vielfältig und erfordern für eine reibungslose Zusam- menarbeit,  Verständnis  und  Hintergrundwissen. Eine erweiterte georeferenzierte Datenversorgung im Einsatzleitsystem ist aufgrund des Einsatzradius eines RTH ebenso essenziell wie ein regelmäßiger Aus- tausch zwischen Leitstelle und Luftrettungsmittel, um die Zusammenarbeit stetig zu reflektieren und ggf. zu optimieren.

Quelle: BOS-LEITSTELLE AKTUELL - 4 · 2019

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news-577 Mon, 11 Nov 2019 08:34:08 +0100 DRK-Kreisverband bündelt die Kräfte https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-kreisverband-buendelt-die-kraefte.html Suche nach Fachkräften für den Rettungsdienst / Treue Mitglieder wurden geehrt Bühl-Neusatz (cn). Der DRK-Kreisverband Bühl/Achern hat die gescheiterte Fusion mit dem Kreisverband Rastatt im vergangenen Jahr zum Anlass genommen, seine Kräfte zu bündeln und sich auf aktuell anstehende Aufgaben zu konzentrieren. Dies war der Tenor, den die vielen Delegierten bei der Kreisversammlung am Freitagabend in Neusatz in der Schlossberghalle vernommen haben.
„Der Aufwand war vergebens, aber nicht umsonst“, blickte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Stähle auf den neu organisierten Rettungsdienst Mittelbaden. Geschäftsführer Felix Brenneisen nannte die Entscheidung bezüglich der Zusammenlegung des Rettungsdienstes in Mittelbaden richtig. „Wir werden eine starke Einheit bilden“, sagte er und benannte die Gewinnung von Fachkräften für den Rettungsdienst als das größte Problem. Daher investiere der Kreisverband in die Ausbildung eigener qualifizierter Mitarbeiter. „Mit 30 Auszubildenden gehen wir an unsere Grenzen, um Fachkräfte heranzuziehen“, unterstrich Brenneisen. An acht Rettungswachen mit einer Leitstelle zwischen Achern und Durmersheim organisieren 120 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter mehr als 300 Rotkreuzsanitäter, berichtete Brenneisen. Neben den „sozialen Diensten“ wie etwa Tagespflege, ambulanter Dienst, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Seniorenwohnanlagen und Fahrdienste stelle der Rettungsdienst den größten Aufgabenbereich des Kreisverbandes dar, erfuhren die Anwesenden.
Den Ausführungen des Finanzberichtes war zu entnehmen, dass der Kreisverband das Rechnungsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abschließen konnte. Der Rettungsdienst habe sich konsolidiert, auch gab es eine positive Entwicklung in dem Sektor „soziale Dienste“. Brenneisen zeigte sich zuversichtlich, dass es ab 2020 eine positive Eigenkapitalquote geben werde. Denn diese sei wichtig, um sich bezüglich der Bühler Rotkreuzimmobilie Gedanken über Investitionen zu machen, wagte der Geschäftsführer eine Vorausschau auf das kommende Jahr. Zudem ist für Herbst 2020 die Fertigstellung der neuen Seniorenwohnanlage am Bühler Nordtor mit 23 Wohnungen geplant. Der DRK-Kreisverband wird Betreiber der betreuten Seniorenwohnanlage sein (wir berichteten).
„Das DRK gehört fest zum Bild der Stadt Bühl“, freute sich Oberbürgermeister Hubert Schnurr über Neusatz als Austragungsort der Kreisversammlung. Der Bühler Ortsverein sei mehr als 112 Jahre alt, und 1981 sei mit einer eigenen Unterkunft des DRK ein Meilenstein gelegt worden, unterstrich das Stadtoberhaupt. In Bühl ist übrigens auch die älteste Rettungshundestaffel Deutschlands zu Hause. Für Stadt und DRK sei diese ein Aushängeschild, erfuhren die Delegierten. Schnurr leitete sodann auch die Wahlen des Aufsichtsrates. So wurden für die nächsten vier Jahre folgende Personen in ihren Ämtern bestätigt: Manfred Stähle (Aufsichtsratsvorsitzender), Bruno Ketterer (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Ulrich Hoffmann (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) sowie die Aufsichtsratsmitglieder Martin Glaser, Marianne Götz, Dietmar Stiefel, Nicole Vogler und Jens Walter. Die „Grünen Jäger“ aus Neusatz unter der musikalischen Leitung von Franz Schindler umrahmten die Versammlung mit schwungvollen Melodien.
Dann wurden langjährige DRK-Mitglieder geehrt. So halten dem DRK schon 60 Jahre die Treue: Claus Hoppe (OV Lauf), Paul König (OV Önsbach), Rita Leppert (OV Ottenhöfen), Hedwig Schindler (OV Fautenbach), Engelbert Braun (OV Bühlertal), Anita Schmälzle (OV Rebland), August Hauser, Maria Nissen, Josef Kurz, Eugen Ernst (alle OV Sasbach) sowie Günther Oser (OV Sinzheim).
Seit 50 Jahren gehören dem DRK folgende Personen an: Helmut Glasenapp, Lothar Frank (beide OV Achern), Hermann Näger (OV Kappelrodeck), Paul Knopf, Rolf Egner (beide OV Bühlertal), Werner Bauer (OV Mösbach), Irma Meier (OV Önsbach), Roland Urnauer, Erich Hasel, Werner Seiter (alle OV Rebland) und Luzia Scheurer (OV Sasbach). Seit 25 Jahren arbeitet Gilbert Potin vom Ortsverein Lauf in der Auslandshilfe und wurde hierfür geehrt.

Quelle: ABB vom 11.11.2019

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news-575 Tue, 15 Oct 2019 08:34:17 +0200 „Unfälle“ möglichst nah an der Realität https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/unfaelle-moeglichst-nah-an-der-realitaet.html

DRK Mittelbaden will mit Imagefilm über Social Media um Nachwuchs werben

Achern (esp). „Hallo, kommen Sie schnell, hier ist ein schlimmer Unfall passiert“. Einige Mal musste Natascha Gegg mit möglichst dramatischer Stimme diesen Hilferuf über die Notrufnummer „112“ mit ihrem Handy absetzen, bis das Ganze „im Kasten“ war und Kameramann Frank König zufrieden zum nächsten Set ging. Bei dem abendlichen Unfall-Dreh nahe Acherns Feuerwache gab es viel zu tun, galt es doch, einen möglichst realistischen Film über den Einsatz der Hilfskräfte und insbesondere der Notfallsanitäter des DRK-Rettungsdienstes Mittelbaden zu drehen.

„Wir möchten im Bereich Social Media neue Wege beschreiten, um Jugendliche anzusprechen und für den Beruf des Notfallsanitäters zu begeistern“, so Felix Brenneisen, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern. Der Imagefilm soll noch in diesem Jahr ins Netz gehen und über Facebook und Instagram vor allem Jugendliche ansprechen. Der Film soll auch Einblicke in das Tätigkeitsfeld des DRK und seines Rettungsdienstes für die Bereiche Achern, Baden-Baden, Bühl, Rastatt und Murgtal geben. Derzeit sind etwa 300 Mitarbeiter von Teil- bis Vollzeit 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr beschäftigt; von Forbach bis Achern gibt es acht Rettungswachen.

Für den Imagefilm hat sich der Kreisverband für Frank König Videoproduktion – Visiris (Illenau-Dokumentation) entschieden und dafür, dass Mitarbeiter des DRK, der Feuerwehr Achern und der Polizei mitwirken, denn das Unfall-Szenario und das Anrücken der Einsatzkräfte sollen möglichst der Realität entsprechen. Deshalb haben bei der Erstversorgung auch Auszubildende zum Notfallsanitäter mitgemacht. „Wir möchten besonders Jugendliche über die modernen Plattformen ansprechen und über den Beruf des Notfallsanitäters informieren, der seit 2014 über eine Ausbildung von drei Jahren erlernt werden kann“, so Johannes Kießner, Leiter der Rettungswache Achern. Früher hieß der Beruf Rettungsassistent, aber um heute verantwortlich im Rettungsdienst auf einem Rettungswagen tätig zu sein, muss man Notfallsanitäter sein. Um diesen Ausbildungsweg zu beginnen, absolvieren die meisten Anwärter ein Freiwilliges Soziales Jahr. Danach könne in 520 Stunden eine Weiterbildung zum Rettungssanitäter gemacht werden, die berufliche Qualifikation erfolge während einer dreijährigen Ausbildung. Der schulische Teil findet in der DRK-Landesschule statt, die Praxis vor Ort in den Rettungswachen in Mittelbaden.

Quelle: ABB vom 15.10.2019

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news-574 Mon, 07 Oct 2019 11:51:16 +0200 Schüler haben Ausbildung zum Altenpfleger oder Altenpflegehelfer abgeschlossen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/schueler-haben-ausbildung-zum-altenpfleger-oder-altenpflegehelfer-abgeschlossen.html

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Sancta Maria feiert sich selbst

Bühl (kkö). Witzige Sketche, Videos, Tanz, emotionale Reden, Umarmungen, Tränen der Rührung und des Abschiednehmens oder ein „Urschrei“ der Freude über die beendete Ausbildung: Die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe Sancta Maria Bühl feierte sich am Dienstag selbst – genau, wie Schulleiter Manuel Benz es sich in der Begrüßung gewünscht hatte. Er übergab im Laufe der Veranstaltung Zeugnisse an knapp 50 Schüler, die die einjährige Altenpflegehelfer-Ausbildung respektive die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger erfolgreich abgeschlossen haben. Angesichts der generell hohen Zahl an „Abbrechern“ in diesem Zweig wertete Benz das Ergebnis als positiv. Und attestierte der Schule einen eher ungewöhnlichen Trend: Die Zahl der Azubis habe sich mit aktuell 120 im Vergleich zu 2015 fast verdoppelt. Auch zur Generalistik, eine erweiterte Ausbildung für Pflegeberufe ab 2020, äußerte er sich optimistisch: „Wenn wir zusammenhalten, wird etwas ganz Großes daraus.“

Zum Auftakt ließ Benz das vergangene Jahr in Wort und Bild Revue passieren – und erinnerte auf so persönliche Weise an Ausflüge, Prüfungen oder die Teilnahme am Heel-Lauf unter dem Motto „Die Pflege läuft für bessere Zeiten“, dass am guten Miteinander von Schulleitung, Lehrern und Schülern kein Zweifel blieb. Ähnlich vertrauensvoll verlief die Zeugnisausgabe. Zunächst widmete sich Benz den zwei Kursen der Altenpflegehelfer. „Von 25 Prüflingen haben 24 bestanden. Die meisten haben die Prüfung freiwillig gemacht, auch als Vorbereitung für den Abschluss in zwei Jahren“, unterstrich der Schulleiter. Er hob die Jahrgangsbeste Larissa Oehrle mit einem Notendurchschnitt von 1,4 hervor. „Ihr wird aufgrund ihrer Leistungen eine Ausbildungsverkürzung ermöglicht, ebenso Kevin Huber und Bettina Breuer.“ Die Abschlussprüfungen der „Dreijährigen“ (Zitat Benz) bestanden 23 von 26 Azubis. Benz nannte als Jahrgangsbeste Daniela Reith, Tatjana Litau, Selma Musanovic, Inna Vilenskaya und Tanja Weber. Einige der Schulabgänger hatten den Film „Zehn kleine Pflegerlein“ gedreht, der „zum Nachdenken“ anregen solle. „Wir wollen die Zukunft zu etwas Besserem machen, denn wir sind die Zukunft“, sagte Melina Deichmann, und schloss: „Jeder, der diesen Beruf ausübt, kann stolz auf sich sein.“ Lob, Dank und Geschenke gab es für die Lehrer sowie „für unseren einzigartigen Schulleiter, der sich mit Herz und Mut für die Pflege einsetzt“. Einzigartig wohl auch der Tanz in bayerischem Outfit, den Schülerinnen gemeinsam mit Lehrerin Marième Fessler und Benz einstudiert hatten. Wenig später rappten drei der Absolventen: Levente Gargya, Alex Bäuerle sowie Ravaka Vololoniaina, Vize-Europameisterin im Karaoke-Singen 2018. Die „Botschafterin der Pflege 2019“, Helena Dyck, überreichte Gargya und Bäuerle einen Sonderpreis. Die jungen Männer hatten mit ihrem „Pflegerap“ im Frühjahr für Aufmerksamkeit gesorgt.

Mehrfach im Mittelpunkt stand Viorica Kaiser, die seit 1997 an der Schule unterrichtete und nun in den Ruhestand geht: Die liebevoll ausgewählten Präsente der Schüler gingen einher mit ehrlichen Worten der Dankbarkeit und einem Kurzfilm. Ehrengast Susanne Hartmann vom Caritasverband der Erzdiözese Freiburg dankte Kaiser für ihre Fachkompetenz und ihren unermüdlichen Einsatz. Sie sei für das Lehrerteam und die Azubis eine große Bereicherung gewesen, so Hartmann.

Quelle: ABB 28.09.2019 von Katrin König

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news-573 Sat, 28 Sep 2019 12:22:38 +0200 Der „Defi“ spricht und entscheidet selbst https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/der-defi-spricht-und-entscheidet-selbst.html Im Notfall ist schnelles Handeln entscheidend / Ein Überblick zum Welt-Herz-Tag: Hier findet man Defibrillatoren Achern. Ein gesundes Herz funktioniert so zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Wenn es aber plötzlich völlig aus dem Takt gerät, nur noch zuckt und schließlich gar kein Blut mehr pumpt, ist schnelles Handeln angesagt. Betroffene werden schnell bewusstlos – und dann sind die Menschen in der Nähe oft ratlos: Was ist zu tun? Für diese Fälle gibt es an zahlreichen öffentlich zugänglichen Orten einen sogenannten Automatisierten Laien-Defibrillator (AED). Damit soll jeder – ganz ohne medizinischen Kenntnisse – das Kammerflimmern des Herzens stoppen können und so verhindern, dass der Betroffene Schaden nimmt oder gar stirbt. Der Welt-Herz-Tag soll das Thema immer am 29. September in den Mittelpunkt rücken: Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen, sagt Christian Reimling, Oberarzt am Ortenau Klinikum in Achern und Leiter der Kardiologie. Vorbeugend helfen etwa gesunde Ernährung und Bewegung.

Falsch machen kann man mit einem „AED“ nichts – wichtig ist, zu wissen, wo sich das nächstgelegene Gerät befindet; der ABB gibt einen Überblick. Nur: Wann überhaupt sollte man zum „Defi“ greifen? Dann nämlich, wenn eine Person nicht mehr bei Bewusstsein ist und nicht auf Ansprechen oder Rütteln reagiert, so Christian Reimling: Das gelte für alle Menschen, anders als beim Herzinfarkt, bei dem sich die Symptome bei Frauen und Männern unterschiedlich äußern können. Falsch machen kann man dabei gar nichts, betont Vicky Beglioglu, Ausbildungsleiterin beim DRK Bühl-Achern: „Der Laie darf keine Angst haben, sondern muss nur gut zuhören. Das Gerät spricht und gibt kurze und präzise Anweisungen“. Sind dann die Elektroden am Brustkorb aufgeklebt, sucht der Defibrillator selbst nach Herztönen beziehungsweise nach dem Kammerflimmern; der lebensrettende Elektroschock wird dann nur ausgelöst, wenn er tatsächlich nötig ist, so Beglioglu.

Mit die meisten Laien-Defibrillatoren im Umland kann die Stadt Achern vorweisen, das hängt auch mit der Volksbank zusammen: Diese hat in ihren Filialen Geräte angebracht, so auch in der Zentrale in Achern und in den Stadtteilen Önsbach, Fautenbach, Gamshurst und Oberachern. Weitere Geräte findet man im Schwimmbad und beim Strandbad, im Illenau-Bistro und im Ärztehaus am Stadtgarten, im Lehrerzimmer des Gymnasiums sowie beim DRK in Wagshurst, in der Ortsverwaltung Önsbach und in der Schloßfeldhalle Großweier. Einen nicht frei zugänglichen „Defi“ gibt es beim Sportplatz in Oberachern, so die Verwaltung auf ABB-Anfrage. Weitere will die Stadt Ende Oktober in Gamshurst in Mehrzweckhalle und Pfarrheim anbringen.

Die Stadt Rheinau hat 2015 an 15 Standorten AED-Geräte installiert, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Geräte hätten sich bei Veranstaltungen bereits bewährt – glücklicherweise aber nicht allzu häufig, so die Verwaltung, die mit dem DRK Freistett Schulungen anbietet. Die Standorte der „Defis“ sind in Freistett in Hallenbad/Sporthalle, Stadthalle, Friedrich-Stephan-Stadion, Sparkasse Hanauerland und Volksbank Bühl, in Diersheim in der Schule/Festhalle, in der Ortsverwaltung Hausgereut, im Bürgerhus Honau, in Linx in der Volksbank und in der Hans-Weber-Halle, in der Mehrzweckhalle Memprechtshofen und in Rheinbischofsheim in der Sporthalle, der Graf-Reinhard-Halle und in der Sparkasse.

Vier „Defis“ findet man in Sasbachwalden: im Foyer des Kurhauses, außen am Seiteneingang des Rathauses, im Automatenraum des früheren Volksbank-Gebäudes und in der Winzergenossenschaft. Die Standorte seien nach der Besucherfrequenz ausgesucht worden, sagt Bürgermeisterin Sonja Schuchter. Die Gemeinde plant für Herbst/Winter noch eine Veranstaltung, bei der der Sasbachwaldener Hausarzt Uwe Breinlinger Interessierten die Bedienung der Geräte näherbringt.

Auch in Kappelrodeck schult das DRK die Nutzer der Institutionen, wo Defibrillatoren zu finden sind, nämlich die Mitarbeiter des Rathauses und Vereine. Bisher gibt es Geräte in der Volksbank und im Schwimmbad, zudem will die Gemeinde noch in diesem Jahr ihr „Defibrillatoren-Konzept“ umsetzen und Geräte für Rathaus, Achertalhalle und Schule sowie Pfarrberghalle und Ortsverwaltung Waldulm anschaffen, so Hauptamtsleiter Martin Reichert.

Im Rathaus, in der Neuwindeckhalle und in der Filiale der Volksbank stehen in Lauf Geräte bereit. „Zum Glück musste noch keines benutzt werden – zumindest aus der Erinnerung an die letzten fünf Jahre“, sagt Hauptamtsleiter Thomas Gerth. Zudem sind alle Mitarbeiter von Rathaus und Bauhof geschult in Erster Hilfe und dem Umgang mit dem Gerät, das wird auch regelmäßig wiederholt. Erste Hilfe leisten darüber hinaus die Laufer „Helfer vor Ort“.

Neun Defibrillatoren sind in Sasbach im Eigentum der Gemeinde: Sie befinden sich in Sasbach im Ratssaal, am Sportplatz, im neuen Fahrzeug der Feuerwehr, im Kindergarten Waldfeld und im Kinderhaus St. Elisabeth sowie in Obersasbach in der Ortsverwaltung, am Sportplatz, in der Klosterkirche Erlenbad und im Kinderhaus. Privat angeschaffte Geräte sind im Einsatzfahrzeug des DRK Sasbach, im Eingang des Pflegeheims Erlenbad, in der Volksbank, bei der Firma Striebel und John und in der Heimschule Lender vorhanden.

In Ottenhöfen wurden die saisonal besucherstärksten Einrichtungen als Standorte ausgewählt, wie Hauptamtsleiter Klaus Kordick erläutert: während der Schwimmbadsaison im Naturerlebnisbad, ansonsten in der Schwarzwaldhalle. Darüber hinaus gibt es auch hier einen „Defi“ in der Volksbankfiliale, zudem hat die Gruppe „Helfer vor Ort“ des Roten Kreuzes ein Gerät. Im Gespräch war die Anschaffung auch in der Nachbargemeinde Seebach – bisher gibt es dort keinen Defibrillator, sagt Hauptamtsleiter Markus Brügel.

Die besucherstärksten Orte sind auch in Renchen ausgestattet: In der Kernstadt sind es das Rathaus, das Schwimmbad und die Volksbankfiliale, in Ulm die Sparkasse und in Erlach die Kronenhalle (außen). Wie Dorothee Kuhnt aus dem Hauptamt erläutert, gibt es zudem ein mobiles Gerät, das zu Veranstaltungen mitgenommen wird.

Quelle: ABB 28.09.2019 Redaktionsmitglied Stefanie Prinz

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news-572 Sat, 28 Sep 2019 12:12:31 +0200 Mit Altkleidern helfen - Zum Wegwerfen zu schade! https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/mit-altkleidern-helfen-zum-wegwerfen-zu-schade.html Kleidersammlung des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. am 28.09.2019 Bühl. Es ist wieder soweit: Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. führt am Samstag, 28. September 2019 mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im gesamten Kreis-verbandsgebiet eine Kleidersammlung durch. Gesammelt wird unabhängig von der Witterung. Beginn ist um 8:00 Uhr. Die Kleiderspenden sollen gut sichtbar an den Straßenrand gelegt werden.
Die bisherigen Sammlungen brachten Dank der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung immer beachtliche Ergebnisse. Mit dem Erlös aus der nicht mehr verwertbaren Kleidung finanziert der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. in ganz erheblichem Maße seine vielen sozialen Hilfen vor Ort, insbesondere in der Jugend-, Senioren- und Sozialarbeit.
Das heißt: Jede Kleiderspende hilft mit, dass das Rote Kreuz anderen Menschen helfen kann.
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. bittet die Bevölkerung, auch die diesjährige Herbstsammlung tatkräftig zu unterstützen. In den nächsten Tagen finden Sie einen Kleidersack des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. in Ihrem Briefkasten. Der Kreisverband und die Vielzahl an der Sammlung beteiligten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bedanken sich schon im Voraus für die zahlreichen Kleiderspenden. Weitere Informationen zur Kleidersammlung erhalten Sie unter der Telefonnummer 07223 9877-516 bzw. am 28. September 2019 über die Hotline  0151 58049783

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news-571 Fri, 27 Sep 2019 12:05:00 +0200 Kurse für junge Eltern https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/kurse-fuer-junge-eltern.html Der neue Kursabschnitt für Eltern mit Babys im Alter von circa drei bis sechs Monaten beginnt am Mittwoch, 2. Oktober, um 9.30 Uhr. Bühl (red). Im Oktober startet ein neuer Eltern-Babykurs bei dem noch Plätze frei sind. Der neue Kursabschnitt für Eltern mit Babys im Alter von circa drei bis sechs Monaten beginnt am Mittwoch, 2. Oktober, um 9.30 Uhr in der Rotkreuzstraße.
Parallel zu diesem Kurs findet dienstags ein Kurs für Babys im Alter von neun bis zwölf Monaten statt, zu dem Interessierte dazustoßen können. Voranmeldungen für Kinder anderen Alters sind möglich. Das Kursangebot des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern richtet sich an Eltern mit Babys ab der vierten Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres und ist in vier Kursabschnitte mit jeweils zehn Terminen unterteilt. Mütter und Väter erhalten Anleitung, wie sie die Entwicklung ihres Kindes wahrnehmen und anregen können. Gemeinsam mit den Kindern werden Sinnesanregungen, Bewegungsspiele und Lieder kennengelernt. Informationen zur frühkindlichen Entwicklung runden das Angebot ab. Die Kurse finden wöchentlich 1,5 Stunden statt und werden durch die Kursleiterin Eva Manz begleitet.
Anmeldung und Information über: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Bühl-Achern, Natascha Gegg, (0 72 23) 9 87 75 40 oder natascha.gegg@drk-buehl-achern.de.

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news-569 Sat, 21 Sep 2019 10:31:49 +0200 Jubiläumsprogramm - 60 Jahre OV Sasbach https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/jubilaeumsprogramm-60-jahre-ov-sasbach.html

„Wir helfen, wir feiern“. Unter diesem Motto steht das Jubiläum des DRK Sasbach, das am Sonntag, 22. September, in und um die Grindehalle in Obersasbach von 11 bis 18 Uhr gefeiert wird. Das Programm beginnt um 11 Uhr mit Ehrungen und dem Anstich einen Freibierfasses. Danach präsentiert das DRK viele Einblicken in sein wichtiges Tätigkeitsfeld, zu sehen ist der Gerätewagen San sowie Fahrzeuge von THW und Feuerwehr.

Die Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Bühl–Achern zeigt um 14 Uhr eine Vorführung, die „Rot-Kritz-Guggis“ spielen um 15.30 Uhr. Kulinarisches, Spielemobil, Info-Stände und Anderes runden das Programm ab. sp

Quelle: ABB 21.09.2019

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news-568 Sat, 21 Sep 2019 10:28:34 +0200 DRK-Ortsverein Sasbach feiert sein 60-jähriges Bestehen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-ortsverein-sasbach-feiert-sein-60-jaehriges-bestehen.html Der DRK-Ortsverein Sasbach blickt auf sein 60-jähriges Bestehen zurück. Der erste „Dienstraum“ war vor sechs Jahrzehnten in der Brauerei Lang. Erste-Hilfe-Ausbilder Fritz Schmaucher aus Achern leisteten „Geburtshilfe“, während Bürgermeister Karl Hönig den Vorsitz übernahm. Einen besseren Start hätte der Jubilar nicht haben können, auch gab es in der Bevölkerung viele Bürger, die sich begeistern ließen.
Zu diesen gehörten die „Gründerväter“ Hermann Basler, Elisabeth Bauknecht, Eugen Ernst, Günter Glaser, August Hauser, Siegfried Kästle, Josef Kurz, Stefan Kurz, Margarete Müller, Josef Seifermann, Maria Nissen, Franz Sauer. Mit der Gründung des DRK verpflichteten sich die Mitglieder, im Geiste von Henry Dunant für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz und die Würde aller Menschen einzusetzen und ihnen im Notfall Erste-Hilfe zu leisten. Dies taten Sasbacher schon vor und während des Zweiten Weltkrieges in der 1903 gegründeten Sanitätskolonne Achern. Sicherlich waren auch Helfer aus Sasbach nach der Bombardierung Acherns am 7. Januar 1945 mit 84 Toten, unzähligen Verletzten und mehr als 100 zerstörten Gebäuden im Einsatz.
In jedem Ort wurde eine Schul- und Volksspeisung organisiert, die Not war groß, es fehlte an allem, die Kinder froren in den kalten Wintern und mancher Sasbacher kehrte aus dem Krieg nicht mehr heim. Zuverlässige Angaben über die Frauen und Männern und deren Hilfen finden sich erst nach dem Krieg und aus der Zeit, als es zügig aufwärts ging. Bereits 1962 gründete der Lehrer Rainer Dickreuther eine Jugend-Rotkreuz-Gruppe (JRK), die bis heute eine sehr erfolgreiche Arbeit leistet, lange Zeit von Lucia Scheurer geleitet wurde und heute mit die meisten Jugendliche im Kreisverband hat.
Der erste Blutspendetermin fand 1972 statt und ist bis heute ein fester Bestandteil des DRK, das 2018 bei drei Terminen 611 Spender hatte.
Als der Ortsverein 1978 in der Schule einen eigenen Dienstraum bekam und hier seine Ausbildungsabende veranstaltete, war auch erstmals der Bereitschaftsarzt Ulrich Hoffmann dabei und ist ihm bis heute treu geblieben. Der erste Einsatzwagen rollte an, 1980 war Großeinsatz beim Brand des Acherner Krankenhauses, Ortsvorsteher Albert Doll wurde Vorsitzender und bekleidete dieses Amt bis zur Übergabe an Martin Glaser 1999.
Ein neuer Einsatzwagen wurde 1990 in Dienst gestellt und es gab Hilfslieferungen nach Rumänien. Großen Wert legte das DRK stets auf die Ausbildung, auch Erste-Hilfe-Kurse für Bürger, Firmen, Schulen, Kindergärten und Feuerwehren gehören bis heute zu den speziellen Diensten des DRK. Dass ein DRK-Ortsverein eine Guggenmusik hat, ist etwas Besonderes. Die „Rot-Kritz-Guggis“ erlebten bei einem Polterabend 1998 ihre Geburtsstunde und hatten beim Sasbacher Fastnachtsumzug 1999 ihre Premiere. Seither sind sie in den närrischen Tagen voll im Einsatz und ist die einzige Guggenmusik im Kreisverband. 2002 wurde das DRK-Heim in der Hausmeisterwohnung der Schule bezogen, es gab viele Einsätze vom Katastropheneinsatz in Bitterfeld über den Großband in den Hanfwerken Oberachern bis zum Sanitätsdienst bei der Durchfahrt der Tour de France in Achern. 2006 wurden 939 Personen in Erster Hilfe ausgebildet – ein Rekord. Das JRK wurde beim Bundeswettbewerb zum „sozialsten JRK-Team“ gekürt. Einen Meilenstein gab es 2011 mit dem Einzug in das neue Depot im ehemaligen Feuerwehrhaus in Obersasbach, zuvor wurden mehr als 1 700 ehrenamtliche Stunden geleistet. Mit Nadine Braun bekam das DRK 2018 eine neue „Ersthelferin“ an der Spitze eines der aktivsten und größten Vereine (114 aktive Helfer), nach 19 Jahren als Vorsitzender wurde Martin Glaser mit viel Lob verabschiedet. Roland Spether

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news-570 Fri, 20 Sep 2019 10:44:00 +0200 Bühler Realschüler trainieren Wiederbelebung https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/buehler-realschueler-trainieren-wiederbelebung.html Seit sechs Jahren kommt Stefanie Herrmann, Anästhesistin am Klinikum Mittelbaden und ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes des DRK-Kreisverbands Bühl/Achern, mit ihrem Notfallteam an Schulen der Region, um mit Schülern Basismaßnahmen der Wiederbelebung zu trainieren. "Prüfen, rufen, drücken" hieß es dieser Tage für einige Klassen der Carl-Netter-Realschule in Bühl. Prüfen, ob die Person noch atmet, unter 112 den Rettungsdienst rufen und dann entweder mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken oder jeweils abwechselnd 30 Mal drücken und zweimal beatmen und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft, erklärte das Notfallteam. Schnell hatten die Schüler ihre Hemmschwellen vor der Ersten Hilfe abgebaut und übten an Übungspuppen nicht nur die Herzdruckmassage, sondern auch die Beatmung und den Umgang mit einem autonomen externen Defibrillator. Angeleitet wurden sie von Jutta Fink, Kreisausbildungsleiterin des DRK-Kreisverbands Baden-Baden, von Constanze Beyer (Ausbildung zur Notfallsanitäterin) und Cedric Koßmann (Bundesfreiwilligendienst DRK) sowie der Medizinstudentin Laura Horoba.

Quelle: Badisches Tagblatt, 20.09.2019

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news-567 Mon, 16 Sep 2019 08:19:33 +0200 Vom Kämmerlein zum boomenden Geschäft https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/vom-kaemmerlein-zum-boomenden-geschaeft.html Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes feiert 50 Jahre Kleiderkammer und fünf Jahre Fundus Sonderaktion von Montag bis Freitag Bühl. „50 Jahre DRK-Kleiderkammer, fünf Jahre Fundus“ feiert der DRK-Kreisverband Bühl/Achern mit einer Sonderaktion in der kommenden Woche: Alle Waren im Kleiderladen Fundus werden für jeweils 50 Cent verkauft, außerdem werden während der Öffnungszeiten Getränke angeboten. Für die Kinder gibt es Gratis-Plüschtiere, eine Plakatwand beleuchtet die Entwicklung der Kammer zum boomenden Ladengeschäft. Im Pressegespräch blicken DRK-Vorstand Felix Brenneisen und Doris Schmith-Velten, die trotz ihres Schritts in den Ruhestand weiterhin ehrenamtlich die Geschicke des Ladens mitbestimmt, auf eine Erfolgsgeschichte, an der mit vielen Ideen bis heute aktiv gefeilt wird.
Die Anfänge, erinnert sich Schmith-Velten, ließen sich eher als „Einzelspenden“ definieren, die behelfsmäßig etwa in Abstell- oder Kellerräumen gelagert worden seien. „Es handelte sich also wirklich um stille Kämmerchen. Bedient wurden vorrangig Obdachlose oder Familien, die in Not geraten waren. Auch Gastarbeiter deckten sich hier ein, später kamen die Russlanddeutschen. Die erste Migrantin, die hier lange ehrenamtlich tätig war, kam denn auch aus Kasachstan.“ Brenneisen: „Gerade Menschen, die nicht oder anderweitig konfessionell gebunden sind, schätzen unsere Grundsätze der Neutralität und Unparteilichkeit. Viele kennen uns oder den Roten Halbmond auch schon aus der Heimat. Insofern war und ist unsere Sozialarbeit besonders für Flüchtlinge geradezu prädestiniert. “
Die gespendete, nur grob sortierte Kleidung wurde in den ersten Jahrzehnten verschenkt, wie Schmith-Velten erzählt. „Wir starteten oft Spendenaufrufe, wenn plötzlich hoher Bedarf entstand: Zum Beispiel mit der Ankunft vietnamesischer Flüchtlinge in den 1980er-Jahren oder mit dem Mauerfall.“ Zu Zeiten der DDR, erwähnt sie in dem Kontext, habe man von Verbandsseite aus regelmäßig Kleider- und Lebensmittelpakete nach Ostdeutschland geschickt. „Einen hohen Stellenwert hatten unsere Hilfsgütertransporte etwa nach Ungarn, Rumänien oder Kalarasch. Wir organisierten spektakuläre Packaktionen. Ich erinnere mich noch, wie eine solche auf dem Kirch- und Marktplatz stattfand: Dort konnten nicht nur Sachspenden abgegeben werden, man hatte auch die Möglichkeit, Kilometer zu ‚kaufen‘ und so den Transport mitzufinanzieren.“
Die Bevölkerung Bühls sei von jeher sehr großzügig, betont sie. „Wir erhalten zum Teil wunderschöne Sachen.“ Schwieriger sei es schon, ehrenamtliche Mitarbeiter für den Fundus zu finden, die unter anderem für den Verkauf verantwortlich zeichnen. Denn seit Bestehen des Ladens – möglich wurde dessen Einrichtung dank frei werdender Räume im Verbandsgebäude und über einen Zuschuss – wird jeweils ein vergleichsweise symbolischer Preis für die Waren erhoben. Vor allem eine Frage der Würde, wie Brenneisen unterstreicht. „Die Menschen haben das Gefühl, normal einzukaufen; tatsächlich können alle Bürger das preiswerte Secondhand-Angebot nutzen, möglicherweise auch aus Gründen der Nachhaltigkeit.“
Die Nachfrage sei enorm, das Angebot an Spenden – weit über Kleidung hinaus – ebenfalls, so Schmith-Velten. „Uns schwebt daher die Gründung eines großräumigen DRK-Sozialkaufhauses in der Kernstadt vor, in dem zum Beispiel auch Möbel und Hausrat verkauft werden könnten. Leider fehlen uns bisher die räumlichen Kapazitäten, zumal eine Lagerhalle und ein Parkplatz notwendig wären.“
Doch nun wird erst einmal in die Vergangenheit geblickt. Die bietet freilich Anlass genug, weiterhin Visionen zu entwickeln.
Service
Weitere Informationen bei Doris Schmith-Velten, Servicestelle Ehrenamt des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern, Telefon (0 72 23) 9 87 75 04, E-Mail: Doris.Schmithdrk-buehl-achern.de

 

Quelle: ABB, 14. September 2019, Katrin König

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news-566 Wed, 11 Sep 2019 12:31:49 +0200 Niederschwellige Hilfe und Orientierung https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/niederschwellige-hilfe-und-orientierung.html Christina Werner vom DRK berät erwachsene Migranten bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration Bühl (kkö). Seit Mai verfügt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern über ein neues Angebot: eine „Migrationsberatung für Erwachsene“ (MBE). Christina Werner füllt die Stelle fachlich wie menschlich mit viel Leben, wie im ABB-Interview deutlich wird. Zu ihrer Vita: Werner studierte Interkulturelle Kommunikation und Bildung; bis 2018 koordinierte sie am Landratsamt Karlsruhe die „Berufswegeplanung“.
War ihr Schwerpunkt dort die Orientierungshilfe für Jugendliche, berät sie nun Erwachsene ab 27 Jahren, dennoch kommt ihr die Erfahrung mit Geflüchteten zugute, wie sie bereits in den ersten Monaten ihrer Arbeit in Bühl feststellen konnte. Denn: „Fremde“ Kulturen haben für Werner längst ihre Fremdheit verloren; sie weiß um landestypische Sitten, Verhaltenskodexe, Religionsunterschiede. Zudem kennt sie die bestehenden Netzwerke im Bereich der Migration: Das Jobcenter etwa, die Agentur für Arbeit oder Integrationsbeauftragte und -manager bei Kommunen und Landratsämtern.
Die Vernetzung mit solchen Anlaufstellen zählte denn auch zu ihren ersten Tätigkeiten. „Es ging darum, deren Strukturen kennenzulernen und zugleich auf mich aufmerksam zu machen: Hallo, mich gibt’s!“, sagt sie vergnügt. Besonders hilfreich sei für sie die DRK-eigene „Servicestelle Interkulturelle Begegnung“ (SIB), über deren Angebote sie auch erste Kontakte zu ihrer Zielgruppe geknüpft habe. Dieser ordnet sie keineswegs nur Geflüchtete zu. „Gerade für Menschen mit Fluchthintergrund wird inzwischen recht flächendeckend Hilfe angeboten. Andere Zielgruppen kann ich besser erreichen, zum Beispiel Zugewanderte aus der EU oder Spätaussiedler.“
Ein typisches Beispiel sei ein Türke, der in Bühl Arbeit fand und nun den Familiennachzug plant: „Ihm geht es um die beruflichen Perspektiven für seine Frau.“ Die Anerkennung von Ausbildungen und Studienabschlüssen werde in Deutschland noch immer bürokratisch-restriktiv gehandhabt, bedauert sie in dem Kontext. „Es erfolgt aber ein Umdenken“, unterstreicht KV-Vorstand Felix Brenneisen, und verweist etwa auf die Bestrebungen der IHK, Ausländer für eine Zeit auf Probe arbeiten zu lassen, um ihre Fähigkeiten einschätzen zu können – und bestenfalls auf die Forderung nach einer deutschen Ausbildung zu verzichten. Um mit Blick auf diese Veränderungen, aber auch ganz generell das Asylrecht oder die Sozialgesetzgebung betreffend auf dem Laufenden zu bleiben, besucht Werner Weiterbildungen des DRK-Landesverbandes.
Ihre Beratung, resümiert sie, ziele darauf ab, zugewanderte Personen bei ihrer sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. „Sie sollen selbstständig handeln können, in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens.“ Wichtig erscheint ihr, dass die Menschen ihr nicht „zugewiesen“ werden, sondern freiwillig erscheinen. Das Rote Kreuz sei weltweit anerkannt und neutral, fügt Brenneisen hinzu: „Auch das sorgt für Akzeptanz und Vertrauen. Die Hemmschwelle, uns aufzusuchen, ist vergleichsweise niedrig.“ Zumal Werner auch Sprechstunden ohne Anmeldung anbietet („Anrufen kann für Ausländer eine große Hürde darstellen“). Die kostenlose App Mbeon ergänze ihr Angebot perfekt, befindet die junge Frau, sei sie doch wohnortunabhängig und auch auf Englisch, Arabisch und Russisch verfügbar. „Ich selbst spreche ‚nur‘ Englisch und Französisch.“
Auf die Frage, ob die Arbeit ihr gefalle, nickt sie strahlend. Und sagt: „Besonders, wenn ich jemandem wirklich weiterhelfen kann. Und der Kontakt mit Menschen aus aller Welt ist wirklich total spannend.“
Info
Offene Sprechstunden bietet Christina Werner beim DRK-Kreisverband in der Rotkreuzstraße 1 montags und dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17.30 Uhr an, Sprechstunden nach telefonischer Vereinbarung von Montag bis Freitag, Telefon (01 51) 5 804 98 04.

Quelle: ABB vom 11. September 2019, Katrin König

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news-565 Wed, 11 Sep 2019 12:30:20 +0200 Besondere Momente entlang des Rheins https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/besondere-momente-entlang-des-rheins.html „Radeln ohne Alter“ auf Deutschlandtour Lichtenau (red). Unter dem Motto „Besondere Momente am Rhein“ startete ende August die diesjährige Deutschlandtour des Vereins „Radeln ohne Alter“ von Konstanz nach Bonn. 40 ehrenamtliche Piloten radeln mit Rikschas vom Bodensee nach Bonn für „das Recht auf Wind in den Haaren“.
Das Motto ist dem Welt-Alzheimer-Tag gewidmet, an welchem die Tour mit einem großen Finale in Bonn am 21. September enden wird. Die Tour wird auch in diesem Jahr wieder unterstützt von der Deutschen Fernsehlotterie und machte am Sonntag, 8. September, Halt in der DRK-Seniorenwohnanlage und Tagespflege „Auf der Schanz“ in Lichtenau.
Auf dem Weg entlang des Rheins werden verschiedene Senioreneinrichtungen in ausgewählten Städten besucht und mit den dortigen Bewohnern Ausfahrten unternommen. Auf diese Weise wird das Konzept „Radeln ohne Alter“ weiterverbreitet sowie die Freude, die die Initiative den Senioren bringt, quer durch das Land getragen.
Die Pflegedienstleitung der DRK-Tagespflege Ramona Schmidt in Lichtenau freute sich über dieses tolle Angebot und stimmte der Meinung der Rikscha-Fahrer zu: „Die Tour unter dem Motto “Besondere Momente entlang des Rheins“ ist für unsere Bewohner und Tagespflegegäste ein Highlight, das in guter Erinnerung bleibt. Speziell für Alzheimer-Patienten ist es etwas Wohltuendes, da diese bei den Fahrten Zuwendung und Wertschätzung erfahren.“
Somit endet ein ereignisreiches Wochenende für die DRK-Bewohner in Lichtenau mit tollen Eindrücken, guter Laune und Fröhlichkeit im Herzen. Alle sind sich einig: „Kommt gerne wieder wenn es wieder heißt: Radeln mit der Rikscha“.

Quelle: ABB vom 11.09.2019

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news-564 Wed, 11 Sep 2019 12:28:05 +0200 JRK-Erfolg bei Bundeswettbewerb https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/jrk-erfolg-bei-bundeswettbewerb.html Fautenbacher Jugendrotkreuzler in Merseburg auf Rang zwölf Achern-Fautenbach (red). Glücklich und zufrieden sind die Fautenbacher Jugendrotkreuzler vom JRK-Bundeswettbewerb in Merseburg zurückgekehrt. Sie kamen als Vertreter des Badischen Roten Kreuzes auf den zwölften Platz.
Der Wettbewerb hatte es in sich. Zum Thema Rotkreuzwissen, Soziales Engagement und Erste Hilfe mussten an vielen Stationen in der Innenstadt Fragen beantwortet, Maßnahmen ergriffen und Kreativität entwickelt werden. Anhand einer Textvorlage zu den Kinderrechtskonventionen mussten Fehler erkannt werden, bei anderen Stationen wurden alles rund um Kinderrechte und Genfer Konventionen und deren Inhalte abgefragt. Bei den Einzelaufgaben in Erster Hilfe waren Personen mit einer Fremdkörperverletzung an der Hand, einen Schlaganfall, eine Hyperventilation, einen Unterarmbruch zu behandeln sowie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung zu zeigen. Die Erste-Hilfe-Gruppenaufgabe bestand darin, eine Gruppe verunfallter Skateboarder mit Schürfwunden, Kopfplatzwunde und Unterarmfraktur zu versorgen. Erschwerend kam hier hinzu, dass eine Person intensiv betreut werden musste, da diese das Geschehen immer wieder durcheinander gebracht hatte. Im weiteren Verlauf des Wettbewerbes mussten die Teilnehmer einzeln ein Interview vor laufender Kamera und Mikrofon zum Thema Menschenrechte geben, ein Plakat zum Thema 4. Genfer Konvention zum Schutze der Zivilbevölkerung malen und ein Wochenende unter klimaneutraler Berücksichtigung planen.
An allen Stationen waren nicht nur das Fachwissen und Können gefragt, sondern immer auch wieder bewertet worden, wie die Gruppe insgesamt funktioniert und die Kommunikation untereinander abläuft.
Am Schluss erreichten die Fautenbacher Rotkreuzler, die das Badische Rote Kreuz vertraten, einen zwölften Platz, wobei sich die Plätze 8 bis 13 zum Teil nur um 0,5 Punkte unterschieden. Gewonnen hat die Gruppe aus Sachsen-Anhalt vor Hessen und Westfalen-Lippe.
Der DRK-Ortsverein Fautenbach ist stolz auf die ganze Wettbewerbsgruppe und deren Betreuer. Im kommenden Jahr starten die Fautenbacher JRK’ler in der Stufe II – und vielleicht können die Erfahrungen aus dem Bundeswettbewerb hier mit einfließen.

Quelle: ABB vom 11.09.2019

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news-563 Sat, 07 Sep 2019 21:08:50 +0200 Unser Jugendrotkreuz aus Fautenbach fährt nach Merseburgfür den Bundeswettbewerb https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/unser-jugendrotkreuz-aus-fautenbach-faehrt-nach-merseburgfuer-den-bundeswettbewerb.html

Das JRK Fautenbach ist fit für den Bundeswettbewerb. Am Samstag ist es soweit - wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!

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news-562 Thu, 22 Aug 2019 08:38:48 +0200 Rettungsdienst Mittelbaden für über 300 000 Menschen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/rettungsdienst-mittelbaden-fuer-ueber-300000-menschen.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern hat Kollegen des Kreisverbands Rastatt integriert / Übernahme erfolgt sukzessive
Gemeinsames Logo entwickelt

Bühl. Im Spätsommer 2018 beherrschte es die Schlagzeilen: die gescheiterte Fusion des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern mit dem Kreisverband Rastatt. Zumindest auf einer Ebene „fusionierten“ die beiden Verbände inzwischen doch: Aus finanziellen und strategischen Gründen wurden ihre Rettungsdienste ab 1. Januar zu einer Einheit; der Kreisverband Bühl-Achern, der auch für den Rettungsdienst im Stadtkreis Baden-Baden verantwortlich ist, übernahm zusätzlich den Rastatter Betrieb.
Somit gibt es nun einen DRK-Rettungsdienst Mittelbaden, Versorgungsbereich Achern inklusive. Das wertet Bernd Ziegler, Rettungsdienstleiter des Kreisverbands Bühl-Achern, aus verschiedenen Gründen positiv. „Wir verfügen jetzt über 310 Angestellte. Das bedeutet, wir sind quasi doppelt so stark wie zuvor. Hinzu kommen 60 Ehrenamtliche und knapp 30 Auszubildende. Unser Stellenwert und die Verhandlungsposition etwa gegenüber Behörden und Kostenträgern oder beim Kauf von Fahrzeugen und Gerätschaften wurden auf diese Weise deutlich verbessert.“ Felix Brenneisen, der Vorsitzende des Kreisverbands Bühl-Achern, unterstreicht: „Es gab seit etwa 40 Jahren Gespräche über eine Zusammenführung. Im Grunde war das ein historisch überfälliger Schritt.“ Wichtig sei gewesen, die Übernahme „auf Augenhöhe“ zu vollziehen: „Das ist aus unserer Sicht gelungen. Wir haben die Rastatter Mitarbeiter immer als Kollegen betrachtet und ihnen bei der Zusammenführung großes Mitspracherecht eingeräumt. Die Integration erfolgt über einen Übernahmevertrag mit zweijähriger Laufzeit, kann aber jetzt schon als Erfolg gewertet werden: Wir bilden nun eine große, starke Einheit, die die Notfallrettung für über 300 000 Menschen in der Region sicherstellt.“
Ziegler beschreibt das Vorgehen. Schon Ende 2018 wurden ihm zufolge Arbeitskreise gebildet, da jeder Betrieb „eine eigene Welt mit lieb gewordenen Routinen bildete“, wie er es formuliert. Während die „zwei Systeme“, von der EDV über die Ausbildung der Rettungssanitäter bis hin zu Gerätschaften, seit Januar sukzessive vereinheitlicht werden („eine riesige Herausforderung“), sicherte man den Kollegen aus Rastatt zu, die dortigen Betriebsvereinbarungen während der Übernahmephase aufrechtzuerhalten. Der bestehende Betriebsrat Bühl-Achern agiert vorerst für die ganze Einheit.
„Ein wichtiger Punkt ist darüber hinaus die Identifikation mit dem Betrieb“, sagt Ziegler. „Wir möchten, dass alle Mitarbeiter sich heimisch fühlen.“ Zum Gemeinschaftsgefühl trage auch die Neugestaltung der Fahrzeuge bei: „Ein Arbeitskreis hat ein Logo entwickelt, das die Burg Windeck, die Schlösser Rastatt und Eberstein sowie das Kurhaus Baden-Baden abbildet. Es gefällt allen sehr gut.“ Schon jetzt gebe es zwei Krankentransportwagen mit dem Logo, „Anfang 2020 kommen zwei Rettungswagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug hinzu“. Sobald ein weiteres der insgesamt 23 Fahrzeuge ersetzt werde, gestalte man das neue ebenfalls auf diese Weise. Und: „Die Rettungswagen werden fortan mit einer elektrischen Fahrtrage ausgestattet, welche die Mitarbeiter sehr entlastet.“ Insgesamt erwachsen aus Zieglers Sicht viele Synergien und große Vorteile aus der Zusammenführung. An den Standorten ändere sich nichts: „Alle Rettungswachen und Notarztstandorte bleiben erhalten. Die Mitarbeiter bewegen sich somit auch weiterhin im vertrauten Arbeitsumfeld.“

Ausbildung
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bildet derzeit 28, im kommenden Jahr 30 Personen zu Notfallsanitätern aus. Derzeit beschäftigt der Verband zudem 20 junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Erfahrungsgemäß entscheiden sich viele der FSJ-ler für die dreijährige Ausbildung. Zahlreiche Praxisanleiter kümmern sich um die – bisher stets sehr erfolgreichen und motivierten – Azubis, die im Regelfall anschließend als Mitarbeiter des tarifgebundenen Betriebs übernommen werden. Das DRK sieht in der Nachwuchsarbeit eine entscheidende Existenzsicherung für die Zukunft.

Quelle: ABB vom 22.08.2019 von Kartrin König

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news-561 Wed, 14 Aug 2019 14:02:24 +0200 FSJ´ler im Fahrdienst gesucht https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/fsjler-im-fahrdienst-gesucht.html Wer den Puls des Lebens wirklich spüren möchte, wer von Schule und theoretischem Wissen genug hat, wer herausfinden möchte, wie bereichernd es ist, anderen Menschen zu helfen, der kann sich bei uns im DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.  in einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder während des Bundesfreiwilligendienstes engagieren. Auch ältere Freiwillige, die schon im Berufsleben standen und ihre wertvollen Erfahrungen weitergeben und neue Eindrücke hinzugewinnen möchten, heißen wir beim Bundesfreiwilligendienst herzlich willkommen.

Wir suchen wieder Verstärkung im FSJ Team und haben zwei freie Stellen im

Freiwillig soziales Jahr/
Bundesfreiwiligendienst in der Verwaltung und im Fahrdienst

Einsatzgebiet ist überwiegend im Fahrdienst, Unterstützung im Kreisverband in der Breitenausbildung, Verwaltung und bei Veranstaltungen.(Voraussetzung: Führerschein)

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf eine aussagekräftige Bewerbung an:
DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V.
Andreas Scheibel, Verwaltungsleiter
Rotkreuzstr. 1, 77815 Bühl

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news-560 Tue, 13 Aug 2019 00:00:00 +0200 Brücken zwischen den Welten https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/bruecken-zwischen-den-welten.html „Aktion Mensch“ ermöglicht DRK-Kreisverband Vertiefung der Integrationsarbeit, Fördergelder neu bewilligt Bühl. Drei Jahre lang erhielt die Servicestelle Interkulturelle Begegnung (SIB) des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern Fördergelder der „Aktion Mensch“: Unter Federführung von Christine Schmelzle konnten so mit Kooperationspartnern wie der Stadt Bühl zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht werden – vom „Café International“ bis hin zum „Frauenschwimmen“. Dass der Förderzeitraum nun unter dem Motto „Erfolgreich weiter!“ verlängert wurde, kam für Schmelzle überraschend, wie sie im ABB-Gespräch erzählt. „Das ist wunderbar. So können wir bestehende Projekte weiterführen und neue konzipieren. Die Anschlussförderung über 18 Monate ermöglicht, nachhaltige Strukturen zu schaffen.“
Dabei denke sie nicht nur an Menschen mit Fluchthintergrund: „Auch all jene Zuwanderer, die aus beruflichen Gründen in die Region kommen, müssen ja hier ein Leben aufbauen. Um Teil der Gesellschaft zu werden, braucht es Zugänge.“ Und: „Wir haben festgestellt, dass vor allem Geflüchtete und Ehrenamtliche unsere Angebote wahrnehmen. Ein Großteil der lokalen Bevölkerung bleibt außen vor.“ Wünschenswert sei, diesen „exklusiven Raum“ zu öffnen, sagt Schmelzle, und nennt exemplarisch die bereits etablierten Kooperationen mit dem Tafelladen oder mit Schulen. „Der Kontakt zwischen Einheimischen und Zuwanderern scheitert oft an sprachlichen und kulturellen Hürden, die eine hohe Hemmschwelle schaffen. Es gibt aber Bereiche, die uns alle verbinden: Musik oder Essen zum Beispiel. Deshalb ist unter anderem ein Kochkurs gemeinsam mit dem Tafelladen in Planung.“
Als „Anstoß zur Kommunikation“ dient laut Schmelzle zudem die Wanderausstellung „Was würde ich tun?“, derzeit auf ihrer zwölften Station im DRK-Kreisverband: Sie beschreibt Herkunft, Familiensituation und Wege der Integration von Geflüchteten aus aller Welt. „Indem die Ausstellung auch in Unternehmen platziert wird, regt sie auf einer ganz anderen gesellschaftlichen Ebene den Dialog an. Ähnlich stellen wir uns eine Ausstellung zum Ehrenamt vor. Schließlich wären die meisten unserer Projekte ohne das bürgerschaftliche Engagement nicht umsetzbar.“
Die neu bewilligten Fördergelder sind für eine Vollzeitstelle ausgelegt, wie Schmelzle berichtet. „Da das meine zeitlichen Kapazitäten übersteigt, kam uns eine schöne Idee: Eine Syrerin wird 20 Prozent der Projektleitung übernehmen.“ Marwa Alhalabi studierte arabische Literatur und war als Lehrerin in Syrien und im Libanon tätig; die vierfache Mutter ist überaus dankbar für die Möglichkeit, auf diese Weise allmählich ins Berufsleben zurückzufinden. Ihr Deutsch ist bereits sehr gut, im Herbst beginnt sie mit Kursen für die Sprachprüfung C1. Und natürlich machen ihr Herkunftsland, eigene Fluchterfahrungen und ihre Muttersprache Arabisch sie zu einer „Brücke zwischen den Welten“, wie Schmelzle befindet. Alhalabi lächelt: „Ich hoffe, ich mache das gut.“
Davon ist Kreisverbandsvorstand Felix Brenneisen überzeugt. Generell zeigt er sich erfreut über die Anschlussförderung: So könne die Integration, „eine unserer ureigenen Aufgaben“, weiter vertieft werden. Ab 2020 stehe für den gesamten Bereich, zu dem inzwischen auch eine Migrationsberatungsstelle (MBE) und bald auch eine Rückkehrberatung zählten, eine separate Wohnung im Gebäude zur Verfügung.
Wie Schmelzle erwähnt, waren Alhalabi und ihre Familie nach ihrer Ankunft in Bühl genau in dieser Wohnung untergebracht. Wenn das nicht Symbolcharakter hat.

Quelle: ABB, 13.08.2019 von Mitarbeiterin Katrin König

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news-559 Thu, 25 Jul 2019 18:25:37 +0200 Ferien am Sonnenstrand Bulgariens – ein Erlebnis für Senioren https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/ferien-am-sonnenstrand-bulgariens-ein-erlebnis-fuer-senioren.html "Gut betreut in den sonnigen Süden", das war das Motto des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. für die jüngst durchgeführte begleitete Flugreise nach Bulgarien.

Begleitetes Reisen heißt, dass die Gäste an der Wohnungstür abgeholt und mit DRK-Kleinbussen zum Flughafen Stuttgart gebracht wurden. Am Flughafen kümmerten sich die Gäste weder um ihr aufzugebendes Gepäck, noch um das Einchecken oder die Organisation des kostenlosen Rollstuhlservice. Ein Team ehrenamtlicher DRK-Helferinnen und Helfer begleitete die Gäste bis ans Gate, die besonders geschulte und erfahrene Reisebetreuerin Monika Plachner flog mit nach Varna und war bis zur Rückkehr rund um die Uhr für die Gäste ansprechbar.
Reiseziel war das am Sonnenstrand gelegene Hotel Helena Sands, ganz in der Nähe der geschichtsträchtigen Stadt Nessebar. Die Reisegäste verbrachten einen erholsamen Badeurlaub am feinsandigen Strand und besuchten an der Promenade Restaurants, Bazars und Cafés, wo sie das quirlige Leben genießen konnten. „Der Sonnenstrand am Schwarzen Meer ist eine DRK-Reise wert“, so die einhellige Meinung der Reisegruppe.

Alle angebotenen Ausflüge, bei denen die Senioren über Geschichte und Neuzeit Bulgariens erfuhren, wurden exklusiv nur für die DRK-Gäste durchgeführt und von den DRK-Betreuern begleitet. Highlights waren die Fahrt nach Nessebar oder der Ausflug an die wunderschönen Buchten am Sonnenstrand oder die Tour mit einem Eselskarren in die ländlichen Gegenden, wo Tradition und Geschichte noch spürbar sind.

„Wir freuen uns, dass wir auch mit Bulgarien unseren reiselustigen Senioren erholsame Urlaubswochen beschert haben“, resümiert Doris Schmith-Velten von der Servicestelle Ehrenamt des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. und sagt zu, auch künftig  wieder attraktive Urlaubsziele für das Begleitete Reisen anzubieten.

Vom 2. – 7. September 2019 organisiert der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. zusammen mit Eurotours Pfeifer GmbH, Kappelrodeck, eine begleitete Seniorenreise als Wellnessreise nach Bad Kissingen mit zahlreichen Ausflügen. Vom 23.10.-06.11.2019 organisiert das Rote Kreuz zusammen mit dem DRK-Reiseservice Bremen eine begleitete Flugreise nach Cala Millor auf Mallorca, also Sorglos-Urlaub mit Geselligkeit und neuen Eindrücken.

„Wir möchten älteren Menschen eine Urlaubsreise bieten, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist“, lautet die Devise des Roten Kreuzes. Die geschulten DRK-Reisebegleiter kümmern sich individuell um jeden einzelnen Gast und geben bei Bedarf alle notwendigen Hilfestellungen. Sie sorgen auch vor Ort für ein abwechslungsreiches Programm, damit neben den Aspekten Sicherheit und Service auch das gesellige Miteinander in einer Gruppe gleichgesinnter reiselustiger Senioren nicht zu kurz kommt.

Alles Wichtige erfährt man über das Hotel, das Reiseprogramm und den Service beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. von Doris Schmith-Velten, Tel. 07223 9877-504.


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news-558 Thu, 25 Jul 2019 16:49:21 +0200 „Aktion Tagwerk“ im DRK-Kleiderladen „Fundus“ https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/aktion-tagwerk-im-drk-kleiderladen-fundus.html Ehrenamtliches Engangement von Schülerinnen der Klasse 7c an der Lothar-von-Kübel-Realschule Sinzheim Frieda und Louisa, Schülerinnen der Klasse 7c an der Lothar-von-Kübel-Realschule Sinzheim  folgten dem Aufruf von „Aktion Tagwerk“ und beteilgiten sich mit ihrem Engagement für den DRK-Kleiderladen Fundus an dieser Kampagne. Ziel der Aktion Tagwerk ist der Einsatz für mehr Gerechtigkeit weltweit.

Schnell integrierten sich die beiden Schülerinnen ins „Fundus-Team“ und unterstützten die Ehrenamtlichen bei der Entgegennahme von Kleiderspenden, beim Sortieren der Kleidung sowie beim Platzieren der Ware im Verkaufsraum. Sie freuten sich über das modische Sortiment der Kleidung und die ansprechende Gestaltung des Ladens.

Bei den Verkaufsgesprächen erfuhren die beiden Mädchen, dass man im DRK-Kleiderladen viel Verständnis für Menschen aus anderen Kulturkreisen und für solche benötigt, die sich in sozialer Not befinden. Überraschung für sie war jedoch, dass „jedermann und jede Frau“ im DRK-Kleiderladen Fundus zu sehr angenehmen Preisen einkaufen können.

Doris Schmith-Velten von der Servicestelle Ehrenamt des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. beantwortete ihnen ihre Fragen rund um das Thema „Altkleidersammlung“, über den Sinn der Kleiderspenden und deren Verwendung. Kurz vor Ladenschluss dankte sie den beiden Aktion-Tagwerk-Absolventinnen für ihr Engagement und hat sie bereits zum nächsten Aktionstag am 16. Juni 2020 wieder eingeladen.

„Wir wollen uns freiwillig im DRK-Kleiderladen Fundus engagieren, so wie es Friedas Mutter, Frau Christiane Müller-Richter, seit Jahren tut und wir kommen in den Ferien gern zur Unterstützung der Ehrenamtlichen“ versprechen Frieda und Louisa wie aus einem Munde. Über dieses Angebot freut sich das gesamte Fundus-Team.

Damit die Öffnungszeiten und das Angebot des „Fundus“ noch erweitert werden können, sucht der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ab sofort weitere Ehrenamtliche, die beim Vorsortieren der Textilien mithelfen und das Mitarbeiterteam während der Öffnungszeiten (Montag, Mittwoch und Freitag von 14 -  17 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 9 – 12 Uhr) beim Verkauf unterstützen. Besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich; das „Fundus-Team“ hofft, dass sich die bisherigen Helferinnen und Helfer schon bald über neue Gesichter in ihren Reihen freuen können.

Nähere Informationen: Doris Schmith-Velten, Tel. 07223 9877-504

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news-557 Tue, 16 Jul 2019 11:15:37 +0200 JRK aus Fautenbach holt den 1. Preis https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/jrk-aus-fautenbach-holt-den-1-preis.html Das Jugendrotkreuz aus Fautenbach ist seit Neuestem das beste in ganz Baden. Glückwunsch! Mehr als 60 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis zwölf Jahren kamen zum Wettbewerb des Badischen Jugendrotkreuzes, um zu zeigen, was sie alles auf dem Kasten haben. Von den Kreisverbänden Konstanz im Süden bis Bühl-Achern im Norden kamen die Gruppen nach Steinach im Kinzigtal, um den Badischen Landessieger in der Stufe I zu ermitteln. Insgesamt bewältigte das Team aus Fautenbach die Erste-Hilfe-Praxisübungen, Wissensfragen bis hin zu kulturellen, sozialen und musischen Herausforderungen am besten. Teamfähigkeit und Geschicklichkeit bewiesen sie dabei ebenso.

Der Wettbewerbsparcours verlief laut Presseinfo des DRK Fautenbach quer durch Steinach. Ohne Rotkreuzwissen, politische Bildung oder soziales Engagement wären die Aufgaben nicht zu lösen gewesen. Einige Notfallsituationen wurden nachgestellt, etwa ein Unfall auf dem Schulhof oder Bewusstlosigkeit, Sonnenstich, Armbruch, Schnittwunden.

Inhaltlich geprägt sind die Stationen von der aktuellen JRK-Kampagne »Was geht mit Menschlichkeit!?«. Es geht um Fragen wie: Wo lassen wir unsere Mitmenschen Menschlichkeit erfahren? Wie helfen wir anderen?

Die Siegergruppe aus Fautenbach erreichte 346,5 von 400 möglichen Punkten und damit 30 Punkte Vorsprung zum Zweitplatzierten aus Konstanz. Sie darf nun das Badische Jugendrotkreuz beim Bundeswettbewerb im September in Merseburg im Landesverband Sachsen-Anhalt vertreten.

Der DRK-Ortsverein Fautenbach ist laut Pressemitteilung stolz auf die Wettbewerb-Jungs und dankt auch dem Vorbereitungsteam um JRK-Leiterin Verena Stiebitz, Sophia Kesel und Lisa Gröger.

Quelle: Mittelbadische Presse, 1. Juli 2019

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news-556 Tue, 16 Jul 2019 10:56:49 +0200 Ehrenamtliche für Kleiderladen gesucht https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/ehrenamtliche-fuer-kleiderladen-gesucht.html Fundus – Mode mit Geschichte(n) - Der DRK-Kleiderladen sucht weitere tatkräftige Ehrenamtliche Bühl. Im DRK-Kleiderladen „Fundus“ gibt es ein großes Angebot an Bekleidung für Groß und Klein, für Damen, Herren und Kinder sowie Schuhe und Kinderspielzeug zu sehr günstigen Preisen. Und wenn man sucht, findet man auch Kleidungsstücke für festliche Anlässe. Im umgestalteten DRK-Kleiderladen soll jeder gegen einen kleinen Obolus in den Genuss gut erhaltener, gespendeter Kleidung kommen können. Die Erlöse, die über diesen Verkauf erzielt werden, fließen in Projekte der Sozial-, Jugend- und Seniorenarbeit des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e. V.

Nachdem auch die schönste Mode vergänglich ist und in vielen Kleiderschränken Schätze schlummern, die vielleicht nicht mehr getragen werden und doch viel zu schade sind, um weg geworfen zu werden, kann man anderen Menschen helfen und mit Kleidung, die weiter getragen wird, einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Der DRK-Kreisverband Bühl-
Achern e. V. ist auch künftig auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung und Firmen angewiesen. Dringend werden insbesondere sportliche Herrenkleidung und Sportschuhe in kleinen Größen gebraucht.

Dieser Laden erfreut sich einer großen Resonanz und hat sich in den letzten fünf Jahren zum sozialen Treffpunkt in Bühl entwickelt, für Alleinstehende, für Senioren, für Mütter mit Kleinkindern oder für Menschen mit Migrationshintergrund, denn es werden auch Informationen für Hilfesuchende angeboten.

Damit diese Öffnungszeiten und das Angebot noch erweitert werden können, sucht der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. ab sofort Ehrenamtliche, die beim Vorsortieren der Textilien mithelfen und das Mitarbeiterteam während der Öffnungszeiten (Montag, Mittwoch und Freitag von 14 -  17 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 9 – 12 Uhr) beim Verkauf unterstützen. Besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich; das „Fundus-Team“ hofft, dass sich die bisherigen Helferinnen und Helfer schon bald über neue Gesichter in ihren Reihen freuen können.

Nähere Informationen: Doris Schmith-Velten, Tel. 07223 9877-504

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news-555 Tue, 16 Jul 2019 10:51:42 +0200 DRK-Hilfstransport nach Rumänien https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-hilfstransport-nach-rumaenien.html Die Auslandshilfe des DRK-Ortsvereins Lauf sowie Freunde und Familien der Mitglieder haben einen Hilfstransport nach Rumänien auf den Weg gebracht. Zwei Fahrzeuge wurden mit Kleidung, Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Rollstühlen, Gehhilfen, einem Pflegebett, Fahrrädern, Spielsachen und Süßigkeiten beladen und in Richtung Recas, Terneswar und Ciacova gebracht. In Ciacova wurde ein Großteil der Hilfsgüter bei den Pfarrern Philipp Dorin und Janosch Kapor ausgeladen. Außerdem wurden einzelne alte und bedürftige Personen und Familien besucht. Bei einem Abstecher nach Mailat stellten die Helfer fest, dass das 2003 gelieferte Feuerwehrfahrzeug aus Lauf immer noch als einziges Fahrzeug im Einsatz ist. Foto: gl

Quelle: ABB | 16.07.2019

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news-554 Tue, 04 Jun 2019 07:36:03 +0200 Die Vision eines DRK-Sozialkaufhauses https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/die-vision-eines-drk-sozialkaufhauses.html DRK Kreisverband Bühl-Achern will das Angebot im Kleiderladen deutlich vergrößern und strebt in die Innenstadt Bühl. 2014 wurde er gegründet: der DRK-Kleiderladen „Fundus. Mode mit Geschichte(n)“. Seither begleitet Doris Schmith-Velten das Erfolgsprojekt. Bis 2018 hauptamtlich für den DRK-Kreisverband Bühl-Achern tätig, setzt sie ihr Engagement auch nach der Pensionierung auf ehrenamtlicher Basis fort –insbesondere den Fundus betreffend, den sie als Herzensanliegen erachtet. Unterstützt wird sie in ihrem Anliegen vom Vorsitzenden des Kreisverbands, Felix Brenneisen.
Das bewährte Konzept ist schnell erklärt: Bürger spenden Kleidung, Spielzeug und Accessoires an das DRK; die Waren werden von ehrenamtlichen Helfern auf ihre Qualität geprüft und anschließend sortiert, etikettiert und zu festen Öffnungszeiten verkauft. Die angesetzten Preise haben Symbolcharakter, vermitteln den Käufern aber ein Gefühl für die Wertigkeit der Ware und ermöglichen ihnen zugleich, ihre Würde zu wahren. Das Angebot, betont Schmith-Velten, richte sich keineswegs nur an sozial schwache Bürger: „Der Fundus ist wie ein Second-Hand-Shop. Mit dem Unterschied, dass wir nicht gewinnorientiert arbeiten.“ Angesichts des enormen Zuspruchs („Der Laden platzt aus allen Nähten“) plant sie schon seit geraumer Zeit einen Umzug in größere Räumlichkeiten und, damit verbunden, eine Neustrukturierung. „Wir suchen daher dringend eine Immobilie in Innenstadtnähe“, bringt sie ihr Anliegen auf den Punkt. Ihre bisherigen Bemühungen, die zunächst durchaus Anlass zu Optimismus gaben, seien bedauerlicherweise im Sande verlaufen, wie sie berichtet. In Kooperation mit der Stadt Bühl möchte der Kreisverband geradezu eine Zeitenwende einläuten. Der Fundus soll sich zu einer Art „DRK-Sozialkaufhaus“ entwickeln: Unter anderem wird angestrebt, dass dort künftig auch gespendete Möbel, Hausrat und Elektrogeräte verkauft werden. Und: „Ich stelle mir einen Ort der Begegnung und der Beratung vor, welcher Dienstleistungen wie Haushaltsauflösungen oder ein Café mit Mittagstisch anbietet, möglicherweise auch Mitmachaktionen“, sinniert Schmith-Velten und denkt dabei etwa an interkulturelle Näh- und Kochkurse. Gegebenenfalls erwägt sie die Einbindung von Arbeitslosen, da der Fundus – obschon sich dort auch Flüchtlinge engagieren – schon jetzt personell an seine Grenzen gelangt ist. „Es gab bereits Gespräche mit der Agentur für Arbeit, die die Pläne unterstützt.“ Schmith-Velten steht darüber hinaus in Kontakt mit Renate Schneider, der Geschäftsführerin des Tafel-Ladens, weil dessen Klientel sich mit den Kunden des Fundus teils überschneidet: „Da lassen sich sicherlich Synergien finden.“
All diese Visionen bleiben ohne die ersehnte Immobilie freilich eine Utopie. Schmith-Velten konkretisiert: „Wir benötigen eine Verkaufs- und Lagerfläche von mindestens 200 Quadratmetern, ebenso Raum für Parkplätze.“ Sie spricht auch die möglichen Wege der Finanzierung an, die sie allerdings noch nicht öffentlich machen möchte. „Auch die Personalstruktur betreffend haben wir schon klare Vorstellungen. Wir benötigen allerdings auch für den jetzigen Fundus dringend Personal.“
Noch ist das Zukunftsmusik. Aber Schmith-Velten, das ist deutlich spürbar, hat den festen Vorsatz, diese Ideen umzusetzen. Den Kopf in den Sand steckt die kämpferische DRKlerin sicherlich nicht.

Quelle: ABB vom 01.06.2019, Mitarbeiterin Katrin König

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news-553 Thu, 23 May 2019 17:49:21 +0200 Rezertifizierung des Rettungsdienstes https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/rezertifizierung-des-rettungsdienstes.html Erneut konnte der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. sich beim German Resuscitation Registry (GRR) zertifizieren. Neben der damit verbundenen Erhebung von Herz-Lunden-Wiederbelebungen werden auch die ausgeführten Maßnahmen des Rettungsdienstes von der GRR analysiert. Der DRK-Rettungsdienst strebt hierbei eine stetige Verbesserung der Versorgungsleistung an, um die Überlebenschancen für die Patienten zu erhöhen.

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news-550 Wed, 24 Apr 2019 16:49:22 +0200 Bildreportagen zeigen Vielfalt des Ehrenamts https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/bildreportagen-zeigen-vielfalt-des-ehrenamts.html Projekt „Volunteers4Europe“ ermöglicht bis zum 12. Mai Einblicke in weltweite Projekte

Rastatt. Mit einem klaren Bekenntnis der Solidarität als Grundprinzip der Europäischen Union und einer Fotodokumentation wurde eine Ausstellung in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte im Schloss Rastatt eröffnet. Dementsprechend groß war der Besucherzuspruch bei der internationalen Vernissage, die mit „Freiwillige in Aktion“ von den „Volunteers4Europe“ überschrieben ist. Bis zum 12. Mai finden sich im Obergeschoss der Erinnerungsstätte, in der Stadtbibliothek und dem Neuen Rathaus in der Herrenstraße 15 mehr als 60 Fotodokumentationen. Sie bringen eindrucksvoll in montierten Bildreportagen mit erläuternden Texten die Freiwilligenarbeit in verschiedenen europäischen Staaten nahe. Seit September 2018 koordinieren in Rastatt Matthias Gessler und Ruth Schmelzer von der Europäischen Fotoakademie die Aktion.
So sind beispielsweise Fotos zur Arbeit von freiwillig engagierten Menschen in Rastatt und Umgebung bei einem Hallenfußballturnier für Menschen mit Handicap, der Seniorenarbeit im Tanzcafé „Offene Tür“, Bundesfreiwillige bei der Seniorenarbeit, dem „Vogeldoktor“ Pierre Fingermann oder der Arbeit der Rettungshundestaffel des DRK Achern/Bühl zu sehen. Zu diesem Thema stellte Christian Busch bei der Vernissage zur Freude der Anwesenden den Rettungshund Finn vor. Der derzeitige Leiter der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte, Andrej Bartuschka, lobte das ehrenamtliche Engagement, das in einer modernen, kulturellen Gesellschaft einfach dazugehören müsse. Dazu betonte Bürgermeister Arne Pfirrmann, dass die gezeigte und gelebte Solidarität, „unerlässlich für ein friedliches Zusammenleben“ sei. Und weiter: „Eine unsolidarische Gesellschaft ist anfällig. Darum gibt es diese bildlich-vorbildliche Dokumentation.“ Dieses untermauerte auch Gunter Kaufmann für den Förderverein Erinnerungsstätte in seinem Grußwort bei der Eröffnung.
Eindrucksvoll waren dann auch die Einblicke der angereisten Vertreter zu den beteiligten Organisationen und deren Arbeit. Dazu gehörten Ruta Pels von „People für People“ aus Estland, Paul Smulsky von „Mitra“ aus Frankreich, Annamaria Castellan von „Aquamarina Associazione Culturale“, die sich in Italien engagiert und Yulia Usova von „More Mosaic“ aus Schweden.
Was die Arbeit der Fotoakademie in Rastatt zu „Freiwillige in Aktion“ betrifft, gaben Matthias Gessler und Ruth Schmelzer Einblicke in ihre vielfältige Arbeit. Sie bedankten sich bei „diesen fantastischen Menschen für ihren unermüdlichen Einsatz. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft ein armseliges Konstrukt.“
Verbunden war die nun präsentierte Ausstellung an drei Orten mit einem von der Europäischen Fotoakademie vorbereiteten Programm. Dabei wird auch das nächste Treffen der europäischen Partner in der schwedischen Hauptstadt Stockholm vorbereitet. Demnächst wird auch ein E-Book mit den Aufnahmen der Fototeams zur Verfügung stehen.
Die Ausstellung „Freiwillige in Aktion“ ist während der Öffnungszeiten der drei Ausstellungsorte für die Besucher aus nah und fern geöffnet.

Quelle: ABB vom 18.04.19 von R. Wollenschneider

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news-548 Sun, 14 Apr 2019 19:08:25 +0200 Erfolgreiche Typisierungsaktion der deutschen Stammzellspenderdatei im Rahmen der EXPO 2019 https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/erfolgreiche-typisierungsaktion-der-deutschen-stammzellspenderdatei-im-rahmen-der-expo-2019.html Bühl. Im Rahmen der 3. EXPO in Vimbuch fand durch die Initiative der Firma KSA Toolsystems und dem DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. eine Typisierungsaktion für die deutsche Stammzellspenderdatei statt.

Am 12. April konnten insgesamt 108 Proben und 1.460 Euro Spendengelder an Daniela Stötzer von der deutschen Stammzellspenderdatei übergeben werden. „Das ist ein erstaunliches Ergebnis mit dem wir nicht gerechnet haben.“
Da hinter der Aktion kein Aufruf für einen direkten Patienten stand sondern die Typisierung im Rahmen der Gewerbeschau angeboten wurde, konnten sich die Besucher spontan zu diesem Schritt entscheiden. Daniela Stötzer bedankte sich bei den Unternehmen und der Stadt Bühl für die Spenden und die Aktion bei der auch der DRK Ortsverein Bühl mitgeholfen hat.

Ein großer Anziehungspunkt war sicherlich die Autogrammstunde von Holger Parsch und Hans-Jürgen Faul die als „Die Autodoktoren“ bekannt sind. Sie sorgten bei der Firma KS Autoglas und KSA Toolsystems in der Werkstraße 14 für viele Fans und machten am Tag selbst ebenfalls nochmals Werbung für die Typisierungsaktion. Holger Parsch, der aus dem Schicksal seines Sohnes heraus dem Blutkrebs den Kampf angesagt hat, motivierte die Besucher, sich mit einem einfachen Speichelabstrich typisieren zu lassen. Auch die Rettungshundestaffel beim DRK zog einige Besucher an. Diese zeigten ihr Können und bewiesen, dass sie in der Lage sind, im Einsatzfall Menschen zu suchen, zu finden und zu retten. „Durch die Typisierungsaktion haben wir den Besuchern der EXPO ebenfalls die Möglichkeit gegeben, selbst aktiv zu werden und vielleicht bei einem passenden Patienten selbst jemand anderem das Leben zu retten“ so DRK-Vorstand Felix Brenneisen.
Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 11.000 Menschen an Leukämie oder leiden an anderen Störungen der Blutbildung. Vielen Patienten kann heute durch die Übertragung von Stammzellen eines gesunden Stammzellspenders geholfen werden. Wird in der eigenen Familie kein geeigneter Spender gefunden, ist der Patient auf einen Fremdspender angewiesen. Dank der freiwilligen Spender auf der EXPO in Vimbuch ist die Datenbank nun um 108 Spender größer geworden – so einfach kann Leben retten sein!
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite der deutschen Stammzellspenderdatei unter: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/



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news-547 Sat, 06 Apr 2019 10:33:50 +0200 Beliebtes Event geht in dritte Auflage https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/beliebtes-event-geht-in-dritte-auflage.html „EXPO“ Bühl lockt am 7. April mit einem tollen Rahmenprogramm ins Vimbucher Gewerbegebiet Hurst

Zum dritten Mal findet am morgigen Sonntag, 7. April, im Gewerbegebiet Hurst in Vimbuch die „EXPO“ Bühl statt. Insgesamt 30 Firmen und Institutionen beteiligen sich in der Zeit von 11 bis 17 Uhr an dem von der städtischen Wirtschaftsförderung organisierten Aktionstag, der sich stets größter Beliebtheit erfreut.
Eine wichtige Zielgruppe sind dabei junge Menschen, die sich für eine Ausbildung interessieren. Vielerorts stehen Azubis als Ansprechpartner zur Verfügung, stellen ihren Arbeitsplatz vor und gewähren Einblick in ihren Berufsalltag. Eine ideale Plattform also, um Kontakte zu knüpfen und eventuell sogar ein Praktikum zu vereinbaren. Mit Blick auf den Nachwuchs ist zudem der „Förderpreis junges Handwerk“ erwähnenswert, der in diesem Jahr erstmals von der Stadt Bühl ausgeschrieben wird.
Attraktives Rahmenprogramm
Teilnahmeberechtigt sind alle Handwerker, die zum Zeitpunkt ihrer Gesellenprüfung das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Auch aus diesem Anlass wird Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer in Karlsruhe, die Großveranstaltung um 11 Uhr auf dem Gelände des Wertstoffhofs gemeinsam mit Oberbürgermeister Hubert Schnurr offiziell eröffnen. Für einen festlichen Rahmen sorgt der Musikverein Vimbuch.
Bereichert wird die „EXPO Bühl“ durch ein attraktives Rahmenprogramm, das Aktionen wie beispielsweise „Brezeldrehen live“ bei „Peters guter
Backstube“ beinhaltet. Freuen dürfen sich die Besucher aber auch auf eine Ausstellung von Sportwagen und Oldtimern beim „Autoforum Bühl“ sowie auf eine Autogrammstunde bei KSA Toolsystems/KS Autoglas mit den aus dem Fernsehen bekannten „Autodoktoren“.
Die Firma Sator Adventure baut auf der Hurststraße eine E-Kart-Bahn auf und das Deutsche Rote Kreuz Bühl/Achern präsentiert sich samt seiner Rettungshundestaffel. Zahlreiche Betriebe bieten darüber hinaus Unterhaltung für die jüngeren Gäste. Das Angebot reicht von Spielmobil und Hüpfburg über Kettcar fahren und Fußball spielen bis hin zum Herstellen von Papier sowie spannenden Aktionen der Freiwilligen Feuerwehr Bühl.
 Lukrative Preise locken bei der „Firmen-Rallye“. Um die Fragen beantworten zu können, gilt es 22 Betrieben einen Besuch abzustatten. Gerade Familien mit jungen Kindern können für die Erkundung des Gewerbegebiets das Angebot kostenloser Kutschfahrten nutzen.
Kostenfreier Shuttle-Service
Gastronomisch reiht sich bei der „EXPO“ Genuss an Genuss. Food-Trucks, Häppchen, Flammkuchen, Gulaschsuppe, Bratwürste, Kaffee und Kuchen: Der Kulinarik kommt ein hoher Stellenwert zu. Zumeist übernehmen örtliche Vereine die Bewirtung.
Für die Besucher der Gewerbeschau wird ein kostenfreier Shuttle-Service vom Schaeffler-Parkplatz in der Industriestraße zum „EXPO“-Gelände eingerichtet. Das Gewerbegebiet ist von 10 bis 18 Uhr für Fahrzeuge gesperrt.

Quelle: ABB vom 06.04.2019 kkö

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news-546 Tue, 26 Mar 2019 17:32:40 +0100 Neuer ElBa- Kurs für Eltern und Babys im 1. Lebensjahr https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/neuer-elba-kurs-fuer-eltern-und-babys-im-1-lebensjahr.html ElBa- Kursprogramm für Eltern und Babys im 1. Lebensjahr
Der nächste Kursabschnitt für Eltern mit Babys im Alter von ca. 6 - 8 Monaten beginnt am Dienstag, den 2. April 2019 um 9.30 Uhr. 
Das ElBa- Kursangebot des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. richtet sich an Eltern mit Babys ab der 4. Lebenswoche bis zum Ende des 1. Lebensjahres und ist, abhängig vom Alter des Babys, in 4 Kursabschnitte unterteilt. 
Mütter und Väter erhalten praktische Anleitung, wie sie die Entwicklung ihres Kindes bewusst wahrnehmen können und diese anregen können. Darüber hinaus bietet dieser Kurs den Eltern die Gelegenheit, sich auszutauschen und die Babys knüpfen Kontakte zu Gleichaltrigen.
Gemeinsam mit den Kindern werden Sinnesanregungen, Bewegungsspiele und Lieder kennen gelernt. Regelmäßige Informationen der Kursleiterin zu wichtigen Themen der frühkindlichen Entwicklung runden das Angebot ab. Die Kurse finden wöchentlich für 1,5 Stunden statt und werden durch die ausgebildete Kursleiterin Frau Eva Manz, Ergotherapeutin, begleitet.
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit der Ermäßigung der Kursgebühr über das Landesprogramm STÄRKE.
Anmeldung und Information über: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Bühl-Achern e.V., Natascha Gegg, 07223 / 98 77 – 540 oder natascha.gegg@drk-buehl-achern.de

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news-545 Wed, 20 Mar 2019 08:41:52 +0100 Notfallübung mit 200 Einsatzkräften auf dem Baden-Airport https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/notfalluebung-mit-200-einsatzkraeften-auf-dem-baden-airport.html Eine Notfallübung gemäß den EASA-Richtlinien (European Aviation Safety Agency) fand vergangenen Samstag auf dem Baden-Airport statt. Flughäfen sind verpflichtet, in einem Turnus von maximal zwei Jahren solche Großübungen durchzuführen. Dabei wird ein Notfall so realitätsnah wie möglich simuliert, um zu testen, wie die Notfallpläne der einzelnen Hilfs- und Rettungsorganisationen im Ernstfall greifen und wie die Zusammenarbeit unter einer gemeinsamen Einsatzleitung funktioniert. Bei der Übung am Vormittag wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Ankunftsbereich des Terminals angenommen, bei dem verletze Personen gerettet und ärztlich versorgt werden mussten. Zur Unterstützung der Flughafenfeuerwehr wurden weitere Feuerwehren des Landkreises Rastatt, die DRK-Schnelleinsatzgruppen, THW, Landespolizei, Bundespolizei und der Zoll alarmiert. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte, über 200 Probanden, 50 Übungsbeobachter und 25 Fahrzeuge vor Ort. Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH, betonte die Bedeutung einer solchen Übung: "Ein reibungslos funktionierendes Notfall-Management hat für uns höchste Priorität. Besonders wichtig ist hierbei die gute Zusammenarbeit zwischen den internen und externen Kräften."

Quelle: BT, 20.03.2019

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news-544 Wed, 20 Mar 2019 08:39:28 +0100 Großeinsatz am Airport https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/grosseinsatz-am-airport.html Hilfs-und Rettungsorganisationen proben den Ernstfall
Rheinmünster-Söllingen (red). Großeinsatz auf dem Flughafen Karlsruhe/ Baden-Baden (FKB): Circa 200 Einsatzkräfte, mehr als 200 Darsteller, 50 Übungsbeobachter und 25 Einsatzfahrzeugen beteiligten sich an der Notfallübung gemäß den EASA-Richtlinien (European Aviation Safety Agency). Flughäfen sind verpflichtet, in einem Turnus von maximal zwei Jahren, solche Großübungen zu absolvieren, teilt der Baden-Airport mit.
Bei diesen Übungen wird ein Notfall so realitätsnah wie möglich simuliert, um zu testen, wie die Notfallpläne der einzelnen Hilfs- und Rettungsorganisationen im Ernstfall greifen und wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen unter einer gemeinsamen Einsatzleitung funktioniert. Bei der jetzigen Übungssituation galt es, nach einem Brand mit starker Rauchentwicklung im Ankunftsbereich des Terminals vermeintlich schwer verletzte Personen zu retten und ärztlich zu versorgt. Zur Unterstützung der Werkfeuerwehr des Flughafens wurden die Feuerwehren des Landkreises Rastatt, Rettungsdienste, DRK-Schnelleinsatzgruppen, das Technische Hilfswerk (THW), die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) sowie Landespolizei, Bundespolizei und Zoll alarmiert.
Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH, betonte die Wichtigkeit einer solchen Übung: „Ein reibungslos funktionierendes Notfall-Management hat für uns höchste Priorität. Besonders wichtig ist hierbei die gute Zusammenarbeit zwischen den internen und externen Kräften, wie die Übung am Samstag gezeigt hat.“

Quelle: ABB, 20.03.2019

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news-543 Mon, 18 Mar 2019 07:47:21 +0100 Über 30 Aussteller bei den 27. Bühler Gesundheitstagen im Bürgerhaus https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/ueber-30-aussteller-bei-den-27-buehler-gesundheitstagen-im-buergerhaus.html Bei Narkosedemonstration sind alle hellwach / Dickes Lob für Veranstalter Andreas Lorenz

Bühl (urs) - Ein kleiner Pieks - und es ist vorbei. Nur ein kleiner Tropfen Blut quillt aus der Wunde, und Claudia Zimpfer sowie Patrick Pausch haben auch sofort ein Pflaster zur Hand. "Sie haben einen perfekten Blutzuckerwert", erklären die Laborleiter des Klinikums Mittelbaden der älteren Dame freundlich. Wie diese zwei fleißigen Bienchen des Klinikums waren bei den 27. Bühler Gesundheitstagen am Wochenende über 30 Hersteller, Fachgeschäfte, Verbände und Organisationen im Einsatz.
Und es gab wieder jede Menge zu entdecken und zu testen. Vorträge, Informationen über Prävention oder Wellness und verschiedene Gesundheitstests lockten erneut ein breites Publikum ins Bürgerhaus. Wieder einmal war es Organisator Andreas Lorenz gelungen, ein kompetentes Team an Ausstellern aus der Gesundheitsbranche zusammen zu bringen. Neben vielen treuen Stammgästen präsentierte sich erstmals auch die Max-Grundig-Klinik auf der Messe.
Einen der Höhepunkte hatte das Klinikum Mittelbaden zu bieten. Mitarbeiter hatten einen kompletten Anästhesie-Arbeitsplatz aufgebaut, um zu demonstrieren, wie eine Narkose vor sich geht - mit Überwachung der Vitalparameter oder Sauerstoffsättigung. Mit den Schwestern und Ärzten kam jeder Besucher schnell ins Gespräch, so wie mit der Anästhesie-Fachschwester Britta Eylert, die ihren Arbeitsplatz vorstellte: "Dem Patienten Halt und Sicherheit geben, das ist unser Anliegen."

Beim Deutschen Roten Kreuz konnte man sich über das breit gefächerte Angebot des Kreisverbands Bühl/Achern machen, unter anderem über die Tagespflegeeinrichtung "Auf der Schanz" in Lichtenau, die im Oktober ihren Betrieb aufgenommen hate. "Tagsüber bei uns - abends wieder zuhause" lautet dort das Motto, das Claudia Kraus und Natascha Gegg vorstellten. Aber auch "Begleitetes Reisen", "Ambulante Pflege" sowie das "Café Vergiss-mein-nicht" sind Bestandteile des umfangreichen DRK-Programms.
Auch Heidi Stöß mit ihrer naturnahen und hoch dosierten Systemkosmetik, die auch für Allergiker und gegen Schuppenflechte geeignet ist, stieß auf großes Interesse; ebenso Orthopädie-Schuhtechnik Braun oder Stinus Orthopädie.
Traditionell eröffnete Oberbürgermeister Hubert Schnurr als Schirmherr die Gesundheitsmesse. Hörgeräteakustikermeister Andreas Lorenz zeigte sich "überwältigt, wie das alles reibungslos läuft" und bedankte sich bei den zahlreichen Ausstellern mit den Worten: "Alle treten hier mit einem Lachen an und machen es mir somit einfach, solch eine große Veranstaltung zu organisieren."
Hubert Schnurr erwähnte auch die hohe Auszeichnung, die der Familienbetrieb Lorenz im Februar erhielt, als er unter die "Top 100 Akustiker 2019/2020" gewählt wurde. Die Schauspielerin Christine Neubauer als Schirmherrin hatte die Gewinner des Wettbewerbs ausgezeichnet.
Lobende Worte für Andreas Lorenz gab es auch von Jakob Stephan Baschab, dem Hauptgeschäftsführer der Bundesinnung der Hörakustiker: "Sie sind einer der Besten unseres Handwerks".

Sehr gut besucht war auch das Vortragsprogramm von Ärzten, Spezialisten und Fachkräften an beiden Veranstaltungstagen. So standen zum Beispiel "Stressbewältigung - Selbstcoaching für Erwachsene" oder "Wenn das Herz stolpert" auf der Agenda. So richtig austoben konnten sich die kleinen Besucher im Kinderspielparadies, während für Familien ein interessantes Unterhaltungsprogramm mit Showtanz und Fitnessvorführungen, Hör- und Sehtests für Kurzweil sorgte.
Die Bürgerhaus-Gastronomie servierte Kaffee und Kuchen sowie ein Mittagessen am Sonntag in der Cafeteria, bevor um 15 Uhr der Startschuss für den Staffellauf rund um das Bürgerhaus fiel, dessen Erlös wie jedes Jahr dem Förderverein Kreispflegeheim Hub zugutekommt (ausführlicher Bericht in unserer morgigen Ausgabe).

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news-541 Sat, 16 Mar 2019 18:10:10 +0100 Gesundheit bewegt die Menschen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/gesundheit-bewegt-die-menschen.html An diesem Wochenende finden im Bürgerhaus Neuer Markt die beliebten 27. Bühler Gesundheitstage statt

Die Bühler Gesundheitstage stehen bevor: Am 16. und 17. März gehen sie im Bürgerhaus Neuer Markt in ihre 27. Auflage. Über die Motivation, das erfolgreiche, aber auch aufwändige Konzept weiter fortzusetzen, sprach ABB-Mitarbeiterin Katrin König mit dem Gründer und Hauptorganisator der Veranstaltung, Andreas Lorenz, Geschäftsführer von „Hörgeräte Lorenz“ mit Sitz in Bühl.
Erinnern Sie sich noch an die Anfänge der Bühler Gesundheitstage?
Andreas Lorenz: Natürlich. Ich war damals Stadtrat in Bühl, und in der deutschen Gesundheitspolitik bewegte sich durch die sogenannte Blümsche Gesundheitsreform sehr viel. Dies bildete den Anlass für die Erstauflage der Messe: Mir war es ein Anliegen, die Bevölkerung über die bevorstehenden Veränderungen aufzuklären.
Ist dieses Ziel weiterhin präsent?
Andreas Lorenz: Ja. Angesichts der später folgenden, ebenfalls großen Reformen gab es immer wieder neuen Informationsbedarf. In den Fokus rückte aber auch die präventive Vermittlung von Wissen rund um gesundheitliche Themen. Unsere Veranstaltung bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich zwanglos über neue Behandlungsmethoden und vorbeugende Maßnahmen zu informieren und diesbezüglich beraten zu lassen. Einige Aussteller bieten auch Tests an, um den eigenen Gesundheitszustand zu prüfen. Die Früherkennung einer gesundheitlichen Einschränkung kann für den weiteren Verlauf sehr wesentlich sein. So ist zum Beispiel bewiesen, dass das Gehirn eines schwerhörigen Menschen verlernt, Sprache zu verstehen. Das beschleunigt wiederum die Demenz. Je früher ein Gerät
zum Einsatz kommt, desto besser können gravierende Folgen vermieden werden. Das gilt ganz gewiss auch für viele andere Einschränkungen und Krankheiten.
Wie hat sich die Resonanz auf die Messe seit ihren Anfängen entwickelt?
Andreas Lorenz: Das Interesse ist mit 2 000 bis 2500 Besuchern konstant hoch, und zwar über die Generationen hinweg. Das hat wohl verschiedene Gründe: Gesundheitsthemen beschäftigen die Menschen heute mehr denn je, das reicht von gesunder Ernährung bis hin zu Bewegung und Fitness. Dies spiegelt sich in der Diversität der Aussteller aus den verschiedensten Branchen. Ebenso vielfältig sind die Vorträge qualifizierter Referenten zu gesundheitsrelevanten Themen, die immer wieder gern wahrgenommen werden. Auch der Rahmen stimmt offensichtlich. Die Messe kann bei freiem Eintritt besucht werden, die Atmosphäre ist familiär und offen, der Förderverein Hub offeriert alljährlich ein „Kinderspielparadies“ und das Haus Kohler sorgt für exquisite Kulinarik.
„Wohl Einzigartig“
Abgerundet wird das Ganze über ein Unterhaltungsprogramm. Eine Messe dieser Art ist meines Wissens nach bundesweit einmalig, als Privatinitiative existiert so etwas wohl nicht noch einmal.
Wie lange dauert die Vorbereitung?
Andreas Lorenz: Ich beginne im September des Vorjahres, zu planen und einzuladen. Hinter mir steht ein starkes Mitarbeiter-Team. Ohne mein Personal, das mich begeistert unterstützt, wäre die Aktion undenkbar. Bei der Messe sind von unserer Seite insgesamt 19 Personen ehrenamtlich im Ein
satz, meine komplette Belegschaft aus allen Filialen, die etwa auf administrativer Ebene ebenso mitwirkt wie beim Auf- und Abbau. Eine so hohe Bereitschaft ist keineswegs selbstverständlich. Das funktionierende Miteinander lässt sich übrigens auch auf die Aussteller übertragen: Wir arbeiten hervorragend zusammen.
Gibt es in der Auflage 2019 Neuheiten?
Andreas Lorenz: Nun, wir haben bei den über 30 Ausstellern erstmals die Max-Grundig-Klinik im Boot, was mich sehr freut.
Auch „Maler Hauser“, das Fitnessstudio Fitline und „Ketterer Sicherheitstechnik“ sind neu bei der Messe. Die übrigen Aussteller, von Stinus Orthopädie über Optik Link bis hin zum Tanz- und Gymnastikstudio Chris Schweizer, begleiten uns teilweise schon seit Jahren. Das Klinikum Mittelbaden wird übrigens eine Notaufnahme aufbauen und die Vielseitigkeit ihrer Funktionen darstellen. Im Gegensatz zu 2018 stellen wir wieder auf beiden Ebenen des Bürgerhauses aus. Schirmherr der Messe ist erneut Oberbürgermeister Hubert Schnurr, der damit die Tradition seiner Vorgänger weiterträgt: Die jeweilige Stadtspitze hat unserer Veranstaltung stets hohe Bedeutung beigemessen. Sehr reibungslos verläuft auch die Kooperation mit dem Bürgerhaus-Team um Corinna Doba.
Gehört zum Konzept weiterhin der sonntägliche Staffellauf?
Andreas Lorenz: Aber sicher! Er erfährt ein ungebrochen großes Echo und ist ein wichtiger Spaßfaktor. Gerade Familien und Kinder nehmen mit Enthusiasmus teil. Das liegt bestimmt auch an den attraktiven Preisen, die wir und weitere Aussteller spenden. Schließlich erhält wirklich jeder, der mitmacht, einen Preis. Bei uns nämlich alle Teilnehmer auch alle Gewinner!
Schleicht sich nach all den Jahren bei Ihnen nicht auch ein wenig Müdigkeit ein?
Andreas Lorenz: Keineswegs. Trotz der zusätzlichen Arbeit bereiten mir die Gesundheitstage enormes Vergnügen. Die positiven Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern sind Motivation genug, weiterzumachen.
Service
Weitere Informationen rund um die Veranstaltung gibt es im Internet unter der Adresse www.buehler-gesundheitstage.de

Quelle: ABB vom 16.03.2019 von Redakteurin K.König

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news-539 Sat, 09 Mar 2019 17:29:18 +0100 Begleitetes Reisen: Gemeinsam eine schöne Zeit erleben! https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/begleitetes-reisen-gemeinsam-eine-schoene-zeit-erleben-1.html DRK-Kreisverband Bühl-Achern bietet Seniorenreisen mit altersgerechter Unterstützung und Begleitung

Urlaub machen und verreisen – für viele ist das die schönste Zeit des Jahres. Für Senioren, die mit alters- und krankheitsbedingten Einschränkungen leben, ist ein unbeschwertes Reisen keine Selbstverständlichkeit. So kann aus dem Traumurlaub schnell eine Reise mit Hindernissen werden oder man bleibt doch lieber zuhause.
Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern bietet seit vielen Jahren Menschen im fortgeschrittenen Alter, die nicht mehr allein reisen können oder wollen, begleitete Gruppenreisen an, die auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter sorgen für Sicherheit, Betreuung und Begleitung während der ganzen Reise – schon von der ersten Urlaubsstunde an. Ein Kleinbus holt die Reiseteilnehmer von zuhause ab und bringt sie zum Treffpunkt, wo schon der Bus zur Weiter-fahrt wartet oder an den Flughafen, wo selbstverständlich das Einchecken von der Reisebegleitung übernommen wird.
Wer Hilfe beim Anziehen, mit dem Rollator oder bei den Ausflügen braucht, ist bei den DRK-Reisebegleitern in besten Händen. Senioren, die mit dem DRK verreisen, können sich auf einen wunderbaren Urlaub freuen und ihre Reise unbeschwert genießen: Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e. V. bietet wieder reiselustigen Senioren attraktive Reiseziele an: Andalusien, Bulgarien, Mallorca, Rhodos, Bad Füssing, Bad Kissingen sowie an die Mecklenburgische Seenplatte und eine Frühlingskreuzfahrt von Passau über Wien nach Budapest.   
Gerade Alleinreisende sind beim DRK herzlich willkommen und können auf den Begleiteten Reisen leicht neue Kontakte knüpfen. Während des Aufenthaltes erwartet die Teilnehmer der Reisegruppen ein abwechslungsreiches, ebenfalls seniorengerechtes Programm: Ausflüge oder kulturelle Unternehmungen in der Gruppe sowie gemeinsame Morgengymnastik oder Singen und Spiele gehören ebenso dazu wie Entspannung, Ruhe und Zeit für sich alleine. Das entscheidet jeder für sich.
Wer über das begleitete Reisen des DRK Kreisverbandes Bühl-Achern mehr wissen möchte oder sogar schon in Urlaubsstimmung ist: Doris Schmith-Velten freut sich auf Ihren Anruf. Tel. 07223 9877-504. Beratung: Dienstags und Donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr.

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news-538 Wed, 06 Feb 2019 13:06:37 +0100 Schnellere Hilfe im Notfall https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/schnellere-hilfe-im-notfall.html Zehn Jahre Integrierte Rettungsleitstelle: "Richtige Entscheidung" / Integration der Feuerwehrleitstelle Baden-Baden wird vorbereitet
Von Anja Groß

Rastatt - "Wir haben die Sicherheit für die Menschen in unserer Region erhöht", fasste Landrat Jürgen Bäuerle die allgemeine "Geburtstags-Gefühlslage" in Worte: Dass vor zehn Jahren mit der Einrichtung der Integrierten Rettungsleitstelle (ILS) im Landratsamt Rastatt die Bündelung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz gelungen ist, darauf blickten alle Redner bei der gestrigen Feierstunde mit Stolz und Zufriedenheit. Und mit der Integration der Feuerwehrleitstelle Baden-Baden, die ab 2020 geplant ist, sind auch die Weichen für die Zukunft gestellt.

Die ILS ist die zentrale Schnittstelle in der Rettungskette, ab 2020 dann für 280000 Menschen in Mittelbaden zuständig. "Hilfeersuchen, die über die europaweite Rufnummer 112 eingehen, werden dann zentral aus einem Raum koordiniert", freute sich Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern. Informationsverluste sollen durch die Notrufbearbeitung an einem Standort weiter reduziert werden - was insgesamt zu schnellerer Hilfe für Betroffene führe.

2018 hat die ILS mehr als 76000 Einsätze von Rettungsdienst und Krankentransport, rund 3000 Feuerwehreinsätze sowie 14000 sonstige Aufträge und Dienstleistungen disponiert. Sie ist rund um die Uhr mit mindestens zwei Personen besetzt. Das Team besteht insgesamt aus 20 Disponenten. Diese haben auch einen Überblick über Bergwacht, Schnelleinsatzgruppen, psychosoziale Notfallversorgung oder ehrenamtliche Kräfte, die bei Bedarf entsprechend angefordert werden können.

Dabei waren die Anfänge nicht einfach, wie Bäuerle und Brenneisens Vorgänger Peter Ostermeyer sich erinnerten. Die Standortfrage war lange Zeit ein Knackpunkt, ebenso die Frage der Finanzierung der Investitionskosten oder die Qualifikationsprofile des Leitstellenpersonals. Und auch die mittlerweile beschlossene Integration der Feuerwehrleitstelle Baden-Baden bedurfte einer langen Vorbereitungszeit - erste Gespräche darüber gab es bereits 2009.

Die Verkürzung von Alarmierungs- und damit Einsatzzeiten sowie der schnelle Aufbau einer zentralen Steuerungsgruppe bei Großlagen (NATO-Gipfel in Baden-Baden im März 2009) oder in Katastrophenfällen seien die großen Vorteile, was letztlich den Menschen zugutekomme. Das sehe man auch in Baden-Baden so, erklärte Bürgermeister Roland Kaiser, auch wenn es gleichzeitig Abschied von einem Stück Eigenständigkeit bedeute. Doch: "Wir werden damit robuster und personell stabiler aufgestellt sein."

Die Integration der kurstädtischen Feuerwehrleitstelle, für die rund 1,8 Millionen Euro investiert werden müssen, laufe. Die Möbel in der ILS stehen schon. Mitte des Jahres soll der Testbetrieb starten. Derzeit werden Einsatzleitsysteme in den Leitstellen überprüft, synchronisiert und neu hinterlegt. Zudem erarbeitet die Projektgruppe ein übergreifendes Gefahrenabwehrstufenkonzept.

Und weitere Herausforderungen für die ILS kündigen sich ebenfalls bereits an, wie Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, skizzierte: Die Frage beispielsweise, wo automatisch von Autos abgesetzte Notrufe auflaufen - oder wie es gelingt, qualifiziertes Personal zu gewinnen.

Quelle: BT, 02.02.2019

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news-537 Fri, 01 Feb 2019 15:23:03 +0100 Mut zur Veränderung beschworen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/mut-zur-veraenderung-beschworen.html DRK-Kreisverband Bühl/Rastatt verantwortet seit Jahresanfang den Rettungsdienst Mittelbaden
Bühl (red) - Die traditionelle Jahresfeier des DRK-Kreisverbands Bühl/Achern stand ganz unter dem Motto "Veränderung". Knapp 200 Mitarbeiter waren der Einladung des Vorsitzenden Felix Brenneisen gefolgt.

2018 war für den Kreisverband einer Mitteilung zufolge von der geplanten Fusion mit dem Nachbar-Kreisverband Rastatt geprägt, die nach der Abstimmung am 20. Juli in der Kreisversammlung des Kreisverbands Rastatt geplatzt war. Seit dem 1. Januar 2019 gibt es trotzdem einen gemeinsamen Rettungsdienst Mittelbaden mit über 340 Mitarbeitern im Haupt- und Ehrenamt.

Durch den Betriebsübergang des Rettungsdienstes aus Rastatt auf den Kreisverband Bühl/Achern umfasst der Kreisverband Bühl/Achern nun im neuen Rettungsdienstbereich Mittelbaden insgesamt acht Rettungswachen und die Integrierte Leitstelle in Rastatt.

"Wer glücklich sein will, braucht Mut! Mut zur Veränderung, neue Brücken zu bauen, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen", zitierte Brenneisen den Leitspruch für die Jahresfeier. Beim Rückblick stellte er fest, dass sich neben der großen Veränderung und dem Wachstum im Rettungsdienst auch die Sozialen Dienste durch eine Tagespflege in Lichtenau vergrößert hätten. Auch in der allgemeinen Rot-Kreuz-Arbeit werden laut Brenneisen inzwischen zusätzliche Touren am Wochenende beim Menüservice angeboten, und auch der Fahrdienst habe seine Touren aufgestockt.

Die Abteilung Ausbildung sei innovative Wege gegangen und verzeichne ausgebuchte Kurse auch bei neuen Angeboten, wie zum Beispiel dem "Erste-Hilfe-Kurs am Hund". Weiterentwicklung und Veränderung, so der Vorstand, hätten also auch schon in der Vergangenheit stattgefunden, heißt es in der Mitteilung weiter.

"Das vergangene Jahr war ein bewegtes und arbeitsintensives Rotkreuzjahr mit vielen Herausforderungen und alle haben daran mitgewirkt", sagte Brenneisen. "Haben Sie mit uns im kommenden Jahr den Mut zur Veränderung, um neue Wege zu gehen. Ich wünsche mir ein gutes Zusammenwachsen und ein kollegiales Miteinander, das neben der herausfordernden Arbeit vor allem geprägt ist von einer Portion Optimismus und Freude. Gemeinsam als Team unterwegs zu sein ist das Geheimnis, um erfolgreich zu sein."

Bei der Jahresfeier sind 25Mitarbeiter für ihr Engagement gewürdigt worden: Für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit aus der Abteilung der ambulanten Dienste Ramona Schmidt sowie Johannes Kießner und Mark-Daniel Salzmann aus dem Rettungsdienst. Thomas Droll und Matthias Kistner aus dem Rettungsdienst sind ebenso wie von den ambulanten Diensten Stefanie Doll seit 15Jahren im Kreisverband Bühl/Achern tätig. Für 20 Jahre erhielten Meik Hauß von der Integrierten Leitstelle Mittelbaden sowie Klaus Bauer und Rainer Strobel aus dem Rettungsdienst eine Auszeichnung. Matthias Huck-Schaaf und Patric Reichert wurden für 30 und Adrian Leiser für 40Jahre geehrt. Heinz Kühn sowie noch einmal offiziell Doris Schmith-Velten wurden in den Ruhestand verabschiedet. Brenneisens Resümee: "In jeder Veränderung steht auch eine große Chance, wenn man sie denn nutzt."

Quelle: Badisches Tagblatt vom 30.01.2019

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news-536 Fri, 01 Feb 2019 15:11:28 +0100 DRK-Jahresfeier und Ehrungen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-jahresfeier-und-ehrungen.html

Veränderungen beim Roten Kreuz
Jahresfeier des Kreisverbandes Bühl-Achern erstmals in Baden-Baden / Neue Kurse werden gut angenommen

Bühl/Achern/Baden-Baden (red). Die DRK-Jahresfeier des Kreisverbandes Bühl-Achern stand unter dem Motto „Veränderung“. Dies zeigte sich nicht nur an der neuen Location in Baden-Baden, sondern auch an der Teilnehmerzahl und dem ein oder anderen Programmpunkt. Knapp 200 Mitarbeiter folgten der Einladung des Vorstands Felix Brenneisen zur Feier.

Im Jahr 2018 war die Fusion des Kreisverbands Bühl-Achern mit dem Nachbar-Kreisverband Rastatt geplant. Bei der Abstimmung am 20. Juli 2018 wurde aber die 75-Prozent-Grenze beim Kreisverband Rastatt nicht erreicht. Seit dem 1. Januar 2019 gibt es nun trotz fehlender Fusion einen gemeinsamen Rettungsdienst Mittelbaden mit über 340 Mitarbeitern im Haupt- und Ehrenamt. Durch den Betriebsübergang des Rettungsdiensts aus Rastatt auf den Kreisverband Bühl-Achern umfasst dieser im Rettungsdienstbereich Mittelbaden insgesamt acht Rettungswachen und die Integrierte Leitstelle in Rastatt. „Wer glücklich sein will, braucht Mut! Mut zur Veränderung, neue Brücken zu bauen, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen“, zitierte Vorstand Brenneisen den Leitspruch der Feier.

Im Jahr 2018 hatten sich die Sozialen Dienste durch eine Tagespflege in Lichtenau vergrößert. In der allgemeinen Rot-Kreuz-Arbeit werden inzwischen zusätzliche Touren angeboten. Die Abteilung Ausbildung verzeichnet ausgebuchte Kurse auch bei neuen Angeboten, wie etwa beim „Erste-Hilfe Kurs am Hund“. „Das vergangene Jahr war ein bewegtes und arbeitsintensives Rotkreuzjahr mit vielen Herausforderungen und alle haben daran mitgewirkt“, resümierte Brenneisen.

Anlässlich der Jahresfeier wurde die Leistung von 25 Mitarbeitern für insgesamt 475 gemeinsame Jahre hauptamtlichen Engagements gewürdigt. Für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit wurden aus der Abteilung der ambulanten Dienste Ramona Schmidt sowie Johannes Kießner und Mark-Daniel Salzmann aus dem Rettungsdienst geehrt. Thomas Droll und Matthias Kistner aus dem Rettungsdienst sind ebenso wie von den ambulanten Diensten Stefanie Doll seit 15 Jahren im Kreisverband Bühl-Achern tätig. Für 20 Jahre wurde Meik Hauß von der Integrierten Leitstelle Mittelbaden sowie Klaus Bauer und Rainer Strobel aus dem Rettungsdienst geehrt. Matthias Huck-Schaaf und Patric Reichert wurden für 30 Jahre und Adrian Leiser für 40 Jahre geehrt. Heinz Kühn und Doris Schmith-Velten wurden in den Ruhestand verabschiedet.

Quelle: ABB 31.01.2019

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news-535 Thu, 24 Jan 2019 09:46:36 +0100 Retter kommen schnell zu Hilfe https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/retter-kommen-schnell-zu-hilfe.html
Hilfsfrist hat sich in der Region verbessert

Helikopter soll dauerhaft in Rastatt bleiben

Rastatt/Baden-Baden. Bei Rettungsdiensteinsätzen in schweren Notfällen, bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Stillstand oder schweren Unfällen, zählt jede Minute. Denn je schneller Hilfe geleistet wird, desto größer die Überlebenschancen der Notfallpatienten. Doch gerade hier liegt in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz so manches im Argen.

Zu diesem Ergebnis gelangt eine erst jüngst veröffentlichte SWR-Datenanalyse aller Rettungsdiensteinsätze im Jahr 2017, der zufolge viele Rettungswagen zu lange brauchen und nicht innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort eintreffen. In beiden Bundesländern seien hunderte Städte und Gemeinden unzureichend versorgt, berichtet das SWR-Team, das Daten zu 3 400 Gemeinden ausgewertet hat. Die gute Nachricht lautet: Die Städte und Gemeinden des Landkreises Rastatt und der Stadtkreis Baden-Baden gehören trotz der auch hier stetig steigenden Einsatzzahlen nicht dazu, wie auf der interaktiven Internetseite www.swr.de/hilfeimnotfall zu erfahren ist. Dort können seit Ende vorigen Jahres per Mausklick auch detaillierte Daten zur Qualität der Notfallversorgung im eigenen Rettungsdienstbereich abgerufen werden.

Rastatt und Bühl sind sehr gut versorgt, Gaggenau und Baden-Baden vergleichsweise gut. In allen vier Städten könnten die Menschen in Notfällen damit rechnen, dass die gesetzlichen Vorgaben für den Rettungsdienst eingehalten und die Hilfsfristen erreicht werden. Demnach trifft der Rettungsdienst im Schnitt innerhalb von 8,05 Minuten (Rastatt) bis 11,01 Minuten (Baden-Baden) am Einsatzort ein. In 70 bis 80 Prozent der Fälle sei er innerhalb von zehn Minuten vor Ort gewesen, in fünf bis acht Prozent der Fälle habe es länger als eine Viertelstunde gedauert. In Einzelfällen seien die ausrückenden Notärzte schneller gewesen als die Rettungswagen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich in Rastatt die Versorgung verbessert. Im Hinblick auf die Erreichbarkeit des nächsten geeigneten Krankenhauses lägen Rastatt, Bühl und Baden-Baden im landesweiten Vergleich günstig.

„Wir haben uns bei der Hilfsfrist deutlich verbessert und liegen jetzt mit 93,1 Prozent fast bei den geforderten 95 Prozent, die wir noch erreichen wollen – wobei heute eine einheitliche Hilfsfrist gilt und es keine Rolle mehr spielt, ob zuerst der Rettungswagen oder der Notarzt am Einsatzort ist“, freut sich der Erste Landesbeamte Jörg Peter über dieses sehr positive Ergebnis. „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen und sehen uns gut aufgestellt. Die im Rettungsdienstbereich Mittelbaden veranlassten Maßnahmen greifen“, verweist Peter im BNN-Gespräch unter anderem auf die Anfang 2017 in Betrieb genommene und mit einem Notarzt besetzte neue Rettungswache in Baden-Baden, den mittlerweile in Bühl-Oberbruch stationierten Rettungswagen, die Verbesserung der notärztlichen Versorgung unter anderem durch das Freistellen der Notärzte und auf Fortschritte bei den Ausrückzeiten von Notarzt und Rettungswagen.

Deutlich verbessert habe sich die Situation gerade in den ländlichen und unzugänglichen Bereichen durch die Stationierung eines Rettungshubschraubers der Deutschen Luftrettung. Hier laufen laut Peter Gespräche mit dem Innenministerium über den dauerhaften Verbleib des Helikopters im Landkreis. „Wir haben uns gut entwickelt, wollen aber noch besser werden“, betont der Erste Landesbeamte mit Hinweis auf einen neuen Bereichsplan. Noch im Laufe dieses Jahres wolle man planerisch nachlegen, dabei auch über das Thema „Zusätzliche Rettungswachen“ und die weitere Optimierung der Ausrückzeiten nachdenken. Ferner gelte es die Option auf die eine oder andere zusätzliche Notarztstelle zu prüfen. Aktuell gebe es im Bereich der Notfallrettung einen Pool von bis zu 15 Notärzten.

Quelle: ABB vom 23.01.2019 von ABB Mitarbeiter Ralf Joachim Kraft

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news-534 Sun, 20 Jan 2019 18:18:29 +0100 150 Jahre Volksbank - DRK erhält Auto als Geschenk https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/150-jahre-volksbank-drk-erhaelt-auto-als-geschenk.html
Felix Benneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Büh-Achern e.V. nimmt großzügige Spende in Forme eines Autos für die ambulanten Dienste bei der 150 Jahre Volksbank Gala entgegen.

Die Innovationskraft hält jung

Volksbank Bühl feiert das 150-jährige Bestehen und schüttet bei der Gala 300 000 Euro an Spenden aus

Bühl. Zum Geburtstag gibt’s Geschenke. Das weiß auch die Volksbank Bühl; zur Feier ihres 150-jährigen Bestehens drehte sie indes den Spieß um: Das Geburtstagskind verteilte bei einer Festgala in der eigens ausgeräumten Schalterhalle Geschenke an soziale Einrichtungen und an Kommunen – und zwar kräftig. 300 000 Euro wurden ausgeschüttet. Die Hälfte davon wechselte bei der Gala, die auf den Tag genau 150 Jahre nach der Gründung der Bank stattfand, symbolisch den Besitzer. Jeweils insgesamt 50 000 Euro überreichten Vorstandsvorsitzender Claus Preiss und seine Vorstandskollegen Hans-Jörg Meier und Marco Veit für soziale Zwecke an Repräsentanten der neun Städte und Gemeinden im Geschäftsgebiet der Volksbank und an die Direktoren der fünf Regionalmärkte der Bank, und mit weiteren 50 000 Euro finanzierte das Unternehmen fünf zusätzliche Einsatzautos für die Sozialstationen in der Region. Dazu stockte die Volksbank ihre Stiftung nochmals um 150 000 Euro auf jetzt zwei Millionen Euro auf. Über die 2005 gegründete Stiftung der Volksbank Bühl sind bis heute 640 000 Euro an soziale Projekte vor Ort geflossen.

Es war ein dickes Ausrufezeichen hinter das Motto der Bank: „Aus Liebe zur Region“. Das hatte Preiss auch in seiner Begrüßungsansprache vor etwa 160 geladenen Gästen betont. Genossenschaftliche Werte wie Partnerschaft, Nähe, Regionalität, Solidarität und Vertrauen erlebten heute eine regelrechte Renaissance; nicht umsonst gehöre die Genossenschaftsidee seit drei Jahren zum immateriellen Kulturerbe. Nach der Gründung 1869 sei der „Vorschuß-Verein Bühl und Umgegend“ schnell zu einem wichtigen Partner für Handel und Gewerbe geworden, und „heute sind wir stolz darauf, Finanzdienstleister Nummer eins in unserer Region zu sein“.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Innovationskraft, mit der die Volksbank bundesweit Maßstäbe setzte. Das wurde auch in Grußworten gewürdigt. Roman Glaser, der Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, sprach von einem Motor der Region. Bei der Digitalisierung habe die Volksbank Bühl eine Vorreiterrolle eingenommen. Als Beispiel nannte Glaser die 2013 initiierte Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“, die Vereinen oder gemeinnützigen Vereinigungen geholfen haben, Projekte zu verwirklichen. „Die dahinterstehende Idee, sich gegenseitig zu helfen und füreinander einzustehen, trieb die Genossenschaft schon vor 150 Jahren an, und sie tut es heute noch.“ Das Beispiel zeige auch, dass der wirtschaftliche Erfolg zum Anlass genommen wird, Verantwortung zu übernehmen: „Es ist dieses Bewusstsein, das der Volksbank zu Ansehen und einer solch langen Geschichte verholfen hat.“

Marija Kolak, die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, ging auf die Tradition ein, die sich in der Geschichte der Volksbank spiegle. Sie sei vor allem ein Ausweis von Qualität, denn nur dadurch sei Erfolg über solch lange Zeit möglich. Ein wichtiges Gut sei auch das Vertrauen, das Kunden und Mitglieder in „ihre“ Bank setzten. Tradition sei aber auch ein Anker, gerade in Zeiten voller Unsicherheit: „Es ist schön, etwas Bewährtes zu haben.“ Die besondere Art der genossenschaftlichen Banken zeige sich in der hohen Identifikation und der „Verpflichtung, jeden Tag aufs neue die gewohnte Qualität zu bieten“. Der Antrieb, das Gewohnte mit Neuem zu verbinden, sei in Bühl besonders ausgeprägt. Hier sah Kolak Impulse für die gesamte genossenschaftliche Gruppe, immer wieder würden in Bühl wertvolle Ideen entwickelt. Sie schloss: „Haben Sie den Mut, auch weiterhin Geschichte zu schreiben.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank, Tilo Trautmann, zog Parallelen zwischen Gründungszeit und Gegenwart: „Auch wir leben in einer Zeit des Wandels. Damals war es die Industrialisierung, die das Leben von Grund auf veränderte, heute stehen wir vor der Aufgabe, die digitale Revolution zu gestalten.“ Er sei zuversichtlich, dass es der Volksbank auch künftig gelingen werde, auf der Basis genossenschaftlicher Werte und mit innovativer Kraft erfolgreich zu sein und die Liebe zur Region zu leben.

Quelle: ABB, Samstag den 19.01.2019 von ABB Redakteur  Wilfried Lienhard

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news-532 Thu, 06 Dec 2018 15:41:57 +0100 Tag der offenen Tür der DRK-Tagespflege Lichtenau https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/tag-der-offenen-tuer-der-drk-tagespflege-lichtenau.html Eine Rotkreuztorte zur Feier des Tages angeschnitten

Tag der offenen Tür in der erweiterten Seniorenwohnanlage "Auf der Schanz" / Tagespflege als Entlastung für die Angehörigen
Lichtenau (ar) - Vor 20 Jahren wurde in Lichtenau die Seniorenwohnanlage "Auf der Schanz" mit 24 betreuten Seniorenwohnungen eröffnet. Nun erweiterte der DRK-Kreisverband Bühl/Achern als Träger sein Angebot und bietet seit 1. Oktober auch 16 Plätze in der Tagespflege an. Am Samstag nahmen zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür die Gelegenheit wahr, sich zu informieren und die Räumlichkeiten zu besichtigen.


"Alles aus einer Hand" lautet das Motto des DRK-Kreisverbands, der mit dem "Haus Bühlot", "Haus im Grün", "Haus Rebgarten" in Kappelrodeck und "Auf der Schanz" in Lichtenau insgesamt vier Seniorenwohnanlagen unterhält. Premiere feiert die Tagespflege im Hanauerstädtchen, für die rund 240 Quadratmeter Fläche im früheren Aufenthaltsraum umgebaut wurden. Es wurden ein neuer Holzboden verlegt, eine Durchreiche zur Küche zum gemeinsamen Kochen eingebaut und Ruheräume geschaffen.
Insgesamt sieben Pflegefachkräfte und Helfer sowie viele Ehrenamtliche kümmern sich um die Tagespflegegäste im Alter zwischen 60 und 95 Jahren, die morgens um 8 Uhr gebracht oder vom Fahrdienst abgeholt und um 16.30 Uhr wieder zu ihren Familien nach Hause kommen. Während des Tagesablaufs gibt es keine Langeweile, denn auf dem Programm stehen Gedächtnis- oder Kraft-Balance-Training, gemeinsames Kochen oder Backen, eine Zeitungsrunde, Gesellschaftsspiele und vieles mehr.

"Wir möchten damit den Angehörigen etwas Entlastung bieten", sagte DRK-Vorstand Felix Brenneisen. "Die Tagespflege schließt in Lichtenau eine Lücke in der Seniorenbetreuung", würdigte Bürgermeister Christian Greilach das neue Angebot. Den geistlichen Segen erteilte Pfarrer Manfred Woschek der Einrichtung.

Wer das Haus an diesem Tag besuchte, fühlte sich fast wie zuhause, denn viele fleißige Bewohner der Seniorenwohnanlage, aber auch Gäste der Tagespflege hatten weihnachtlich dekoriert, Fensterbilder gebastelt, ja sogar eine Rot-Kreuz-Torte gebacken, die zur Feier des Tages angeschnitten wurde.

Quelle: Badisches Tagblatt, A.-R. Gangl

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news-530 Fri, 16 Nov 2018 21:22:15 +0100 „Herzenssache“ Preis der Volksbank in der Ortenau geht an Kriseninterventionsteam (KIT) aus Achern https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/herzenssache-preis-der-volksbank-in-der-ortenau-geht-an-kriseninterventionsteam-kit-aus-achern.html „Und der Gewinner ist…“

...wie bei einer Oskar Verleihung - spannend bis zum Schluss war die Preisverleihung des „Herzenssache“ Preises anlässlich des Mitglieder- und Kundenformums der Volksbank in der Ortenau. Doch dann wurde unter tosendem Applaus der Gewinner bekannt gegeben.

Das Projekt – „Seelischer Beistand in den dunkelsten Stunden“ des Kriseninterventionsteams (KIT) aus Achern ist der Sieger des zum dritten Mal ausgelobten Preises der Volksbank in der Ortenau für soziales und ehrenamtliches Engagement. Der Preis ist mit 5.000 Euro einer der höchst dotierten Sozialpreise in Baden-Württemberg.

Sichtlich stolz und gerührt nahmen Angelika Lehnerer, Sabine Allgeier, Renate Kopf und Josef Steinel vom KIT den Pokal, die Urkunde sowie einen Scheck über 5.000 Euro aus den Händen des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Wolfgang Schäuble (Schirmherr Herzenssache Preis) entgegen. Dieses Geld soll dem KIT-Team für weitere Ausbildungen und Einsatzausrüstungen zu Gute kommen.

Menschen werden zumeist unvorbereitet durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen: Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen.

Die zwölf ehrenamtlichen Mitglieder des KIT sind zur Stelle und verstehen sich als Menschen unter Menschen, die im Falle eines Schicksalsschlages seelischen Beistand, Begleitung und Hilfe für Betroffene, Überlebende, Hinterbliebene, Zeugen und Rettungskräfte leisten.

Sinn und Zweck ist es, Menschen in den ersten schweren Stunden zu begleiten, bis sie wieder seelisch stabil und in einem festen Gefüge sind. So viel Zeit wie dies braucht, so lange sind die Helfer des KIT für die Betroffenen da.

Die Aufgaben sind: „Erste Hilfe für die Seele“, da sein, zuhören, Beistand leisten, vermitteln  notwendiger Informationen, Aktivierung des sozialen Netzwerkes, individuelle Abschiednahme und Begleitung, bei Bedarf Organisation weiterführender Hilfen, Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben, Nachbetreuung von Betroffenen bei Bedarf, ebenso für betroffene Einsatzkräfte, welche oft Probleme haben, die Bilder und  Eindrücke von schweren Geschehnissen zu verarbeiten. Die Mitarbeiter des KIT sind kurzfristig und zu jeder Zeit vor Ort, bei Bedarf auch mit mehreren Teams.

Eine externe Jury hatte aus knapp 30 eingereichten sozialen Projekten drei Projekte nominiert: Michael Huber aus Oppenau, der seit fast vier Jahrzehnten am Wochenende Essen aus Rädern ausfährt, die Pflasterstube des St. Ursulaheims in Offenburg, die sich um die medizinische Versorgung der Obdachlosen in der Ortenau kümmert, sowie das Kriseninterventionsteam (KIT) in Achern.

Und das sagen die Juroren:
"Schon unzählige Jahre arbeitet die Notfallseelsorge mit großem ehrenamtlichem Engagement, ohne in den Medien besonders erwähnt und hervorgehoben zu werden. Die Einsätze kommen plötzlich und ungeplant und fordern dann höchste Einfühlsamkeit in meist sehr dramatischen Situationen. Der Preis soll höchste Anerkennung und Motivation für viele Menschen sein, sich auf einem so wichtigen und sinnstiftenden Gebiet zu engagieren."

„Enorm wichtige Arbeit, mit hohem persönlichen Einsatz, aber zu wenig bekannt und viel Verantwortung auf wenigen Schultern - deshalb mehr Öffentlichkeit und der Chance dadurch mehr Menschen für die Arbeit zu gewinnen"

„Das ehrenamtlicher Engagement aller eingereichten Bewerbungen ist sehr hoch! Was mich aber beim KIT besonders ansprach, war die Bereitschaft zu fast jeder Zeit sich auf vollkommen unvorhersehbare Ereignisse einlassen zu wollen und damit durch sofortige Präsenz Menschen zu helfen.“

"Mit dem KIT haben wir eine herausragende Einrichtung, von deren Existenz und Bedeutung in unserer Region leider noch immer zu Wenige wissen. Die ehrenamtliche Arbeit der Helfer erfordert vor allem ein hohes Maß an spontaner Verfügbarkeit und Belastbarkeit in schweren Krisensituationen, die wir hoffentlich nur selten erfahren müssen. Es ist dennoch gut zu wissen und beruhigend, dass sich Ehrenamtliche in diesem Feld engagieren - dies verdient unsere höchste Anerkennung.“
Mit den drei nominierten Projekten wurde ein Kurzvideo gedreht, welches ca. 6.000 Menschen bei allen Mitglieder- und Kundenforen der Volksbank in der Ortenau im Herbst gesehen haben.

Wer mehr über drei nominierten Projekten und deren Aufgaben und Inhalte erfahren möchte, findet ein Kurzvideo auf der Homepage der Volksbank in der Ortenau www.volksbank-ortenau.de/wir-fuer-sie/engagement/soziales/herzenssachepreis.html

Quelle: Homepage https://www.volksbank-ortenau.de/wir-fuer-sie/presse/pressemitteilungen-2018/herzenssache-gewinner.html, Ortenau, 15.11.2018

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news-528 Wed, 07 Nov 2018 12:36:06 +0100 KIT Achern - nominiert für den Preis Herzenssache 2018 https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/kit-achern-nominiert-fuer-den-preis-herzenssache-2018.html Knapp 30 Projekte aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Volksbank in der Ortenau haben sich in 2018 für den Herzenssache Preis für soziales und ehrenamtliches Engagement der Volksbank in der Ortenau beworben. Gemäß den Ausschreibungsbedingungen hat die Volksbank die Vorauswahl an Projekten getroffen, die es auf die „Juryliste“ geschafft haben. Aus dieser wurden von einer externen Expertenjury im September die drei Nominierten und schließlich der Gewinner des Sozialpreises der Volksbank in der Ortenau 2018 ausgewählt. Das KIT Achern ist mit dabei! Es bleibt spannend, am 15.11.2019 findet die Preisverleihung statt. Aber ganz egal ob Platz 1, Platz 2 oder Platz 3 - unsere erhenamtlichen Helfer und Helferinnen sind schon jetzt Gewinner der Herzen, denn sie setzen sich täglich für ihre Mitmenschen ein.

Wir drücken aber trotzdem die Daumen!

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news-527 Tue, 06 Nov 2018 15:41:59 +0100 Vortrag zum Thema „Einbruch-Diebstahl“ am Mittwoch, 21.11.2018 https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/vortrag-zum-thema-einbruch-diebstahl-am-mittwoch-21112018.html Vortrag zum Thema „Einbruch-Diebstahl-Telefonbetrüger-Enkeltrick“ – oder: Schlauer gegen Klauer!

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern widmet sich in seiner diesjährigen Vortragsreihe auch dem Thema „Sicherheit“ – Einbrüche, Trickbetrug.“ Trotz sinkender Fallzahlen geschieht in Deutschland noch immer alle vier Minuten ein Wohnungseinbruch.
Auch wenn wir in einer sehr sicheren Stadt und Region leben, beschäftigt unsere Bevölkerung das Thema „Einbruchdiebstahl“ sehr. Die Tricks der Kriminellen werden immer raffinierter und die Opferzahlen steigen.

Daher lädt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern alle Interessierten zu einem Vortrag zum Thema „Einbruch-Diebstahl-Telefonbeträger-Enkeltrick“ auf Mittwoch, 21.11.2018, 15:00 Uhr zum DRK-Kreisverband Bühl-Achern, Rotkreuzstraße 1, Sozialzentrum sehr herzlich ein.

Die Referenten, Polizeihauptkommissar Karlheinz Biereth sowie Polizeikommissar Thomas Kohl, Bezirksdienst Polizeirevier Bühl, werden „Augenscheinobjekte“, diverse Daten und Fakten präsentieren, wichtige Tipps gegen Tricks von Dieben geben und selbstverständlich die Fragen der Teilnehmer beantworten.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern freut sich auf einen regen Besuch.
Kontakt: Doris Schmith-Velten, Tel. 07223 9877-504.




Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern freut sich auf einen regen Besuch.
Kontakt: Doris Schmith-Velten, Tel. 07223 9877-504.

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news-526 Fri, 02 Nov 2018 17:11:31 +0100 Neue DRK-Tagespflege in Lichtenau https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/neue-drk-tagespflege-in-lichtenau.html Einsamkeit und Langeweile haben hier keinen Platz

Seit dem 1. Oktober 2018 ergänzt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern sein Angebot. In Lichtenau wurde mit 16 Plätzen eine Tagespflege eröffnet. Diese bietet Senioren und hilfebedürftigen Menschen, die tagsüber Hilfe und Pflege benötigen, abends und nachts aber lieber in den eigenen vier Wänden sein möchten, ein optimales Angebot.
„Überlegungen und Ansätze sind schon lange Thema beim DRK Kreisverband“ so Vorstand Felix Brenneisen. Daher war die bisherige Betreuungsgruppe „Café Schanz“ in der DRK Seniorenwohnanlage in Lichtenau schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Tagespflegeeinrichtungen in der Region, schließt das DRK mit diesem ergänzenden Angebot nun die Lücke. Seit der Reform der Pflegeversicherung wird der Besuch zudem von Tagespflegeeinrichtungen verstärkt unterstützt. Somit bleibt nur ein geringer Eigenanteil der je nach Pflegegrad sogar noch zusätzlich über einen festen monatlichen Betreuungs- und Entlastungsbetrag refinanziert werden kann.
Seit dem 1. Oktober begrüßt die Tagespflegeleitung Ramona Schmidt mit ihrem erfahrenen Team die Gäste. Sie selbst ist schon lange als Teamleitung in Lichtenau im ambulanten Bereich tätig und erlebte auf ihren Touren auch viele, die bis auf den Kontakt mit dem Pflegedienst nur wenig Kontakte nach draußen haben. „Viele Menschen die durch den ambulanten Dienst betreut und gepflegt werden, kommen nicht raus aus ihrer Wohnung. Und wenn Kinder da sind, die die Pflege und Betreuung übernommen haben, arbeiten diese häufig und haben tagsüber daher auch keine Zeit, sich um die Angehörigen zu kümmern“ so Ramona Schmidt.
Es stehen 16 Tagespflegeplätze zur Verfügung die ganz individuell und nach Bedarf genutzt werden können. Man kann das Angebot nur einen Tag in der Woche in Anspruch nehmen oder auch täglich von Montag bis Freitag – ganz individuell auf die Bedürfnisse, Wünsche und Rahmenbedingungen abgestimmt. Sollte der Bedarf vorhanden sein, wird die Tagespflege sogar am 24.12 sowie am 31.12.2018 geöffnet sein. Der Adventssamstag am 15. Dezember 2018 ist voraussichtlich ebenfalls bei Bedarf ein zusätzlicher Öffnungstag an dem die Tagespflegegäste auch mal am Wochenende das Angebot wahrnehmen können. Vor allem Angehörige, die die Verantwortung für die Betreuung und Pflege eines älteren Menschen übernommen haben, können dadurch für ein paar Stunden entlastet werden.

Das oberste Ziel ist und bleibt, so lange wie möglich in der häuslichen Umgebung gut versorgt zu werden und den Einzug in ein Heim zu vermeiden. „Die Tagespflege stellt eine Ergänzung zur ambulanten Versorgung zu Hause dar“ so die stellvertretende Pflegedienstleiterin Kornelia Eisele.
Die Tagespflege bietet Abwechslung, neue soziale Kontakte und unterstützt praktische Fähigkeiten. Die Lebensfreude soll durch gemeinsame Aktivitäten und die Gemeinschaft in der Gruppe gefördert werden. Das Angebot in der Einrichtung reicht von Mobilitäts- und Gedächtnistraining bis zur Demenzbetreuung durch geschultes Personal. Jeder Gast kann sich einbringen: in anregender Zeitungsrunde, beim Einüben alltäglicher Fertigkeiten, Gedächtnistraining, motorischen Übungen und vielem mehr. Die gemeinsamen Mahlzeiten runden das bunte Programm ab.
Die rund 240 Quadratmeter sind an die Bedürfnisse der Senioren angepasst. „Wir haben auch noch einen schönen Garten, den wir im kommenden Jahr gestalten werden“, ergänzt Vorstand Felix Brenneisen. „Den Tagesablauf entwickelt das Team zusammen mit den Senioren und auch sonst wird auf die unterschiedlichen Wünsche so gut es geht eingegangen“.
Langeweile und Einsamkeit haben keinen Platz und wem das Miteinander in der Gruppe dann doch auch mal zu viel wird, der kann sich in den Ruheraum zurückziehen.
Nähere Informationen erhalten Sie gerne auf Anfrage beim DRK-Kreisverband Bühl-Achern bei Petra Forcher unter 07223-9877610 oder direkt vor Ort bei Ramona Schmidt, Auf der Schanz 4 in Lichtenau und unter der Telefonnummer 07227-992294. Gerne darf auch ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbart werden. Voranmeldungen oder ein Besuch mit Schnuppertag sind selbstverständlich möglich.

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news-525 Fri, 02 Nov 2018 14:32:46 +0100 Erfolgreich Babysitter-Kurs beim DRK absolviert https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/erfolgreich-babysitter-kurs-beim-drk-absolviert.html 11 bestandene Prüfungen beim DRK und kostenlose Babysitter-Vermittlung

Bühl. Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. hat für 10 Absolventinnen und einen Absolventen ab 14 Jahren in den Herbstferien vom 29. Oktober bis 31. Oktober 2018 wieder eine Babysitter-Ausbildung angeboten, bei der wichtige Grundlagen über die Versorgung und Pflege von Babys und Kleinkindern vermittelt wurden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den liebevollen Umgang mit Babys und Kleinkindern, Wickeln, Pflegen sowie alles Wissenswerte zur Ernährung gelernt, aber auch, wie sie sich verhalten sollen, wenn das Kind sich verletzt oder wenn Erste Hilfe nötig ist. Abwechslungsreich und interessant wurden von den beiden Lehrkräften, Sarah Jendrsczok und Vicky Beglioglu, Praxis und Theorie vermittelt. Der Kurs ist eine optimale Vorbereitung auf den Job als Babysitter oder Au Pair. Alle 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Kurs erfolgreich abgeschlossen und ein DRK-Babysitter-Zertifikat erhalten.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. hat einen Babysitter-Vermittlungsdienst eingerichtet, um Familien bei der Suche nach geschulten und zuverlässigen Babysittern zu unterstützen. Endlich einmal wieder ins Kino oder Essen gehen - Eltern brauchen und genießen solche Auszeiten ganz besonders. Noch entspannter sind diese Stunden, wenn ein lieber und zuverlässiger Babysitter das Kind betreut. Die Suche nach einem Babysitter lohnt sich, denn ein zuverlässiger Babysitter, dem man vertraut und den die Kinder mögen, ermöglicht Eltern neben einem Stück Freiraum auch die nötige Entspannung, diesen auch zu genießen.

Die kostenlose Vermittlung der vom DRK ausgebildeten Babysitter übernimmt der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Interessierte Eltern können sich mit dem Roten Kreuz in Verbindung setzten.

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. bietet für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren in den Osterferien 2019 die nächste Babysitter-Ausbildung an.

Wer weitere Informationen zur Babysitterausbildung oder -vermittlung wünscht, wendet sich an den DRK-Kreisverband Bühl-Achern e.V. Ansprechpartnerin: Vicky Beglioglu 07223-9877-517

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news-524 Fri, 02 Nov 2018 14:26:50 +0100 DRK begrüßt 600. Hausnotruf Kundin in Seebach https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-begruesst-600-hausnotruf-kundin-in-seebach.html Monika Fischer aus Seebach ist für den Ernstfall gerüstet

 

600 Kunden in Bühl und Umgebung wissen es schon: Der DRK-Hausnotruf ist einfach gut, denn er bietet mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit zu Hause. Mit einem Blumenstrauß begrüßten Felix Brenneisen, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern e.V. und Helga Forsberg, Hausnotrufbeauftragte, Frau Monika Fischer in Seebach als 600. Hausnotrufkundin.

Im Notfall reicht ein Knopfdruck, damit Hilfe kommt. Der DRK-Hausnotruf ist nicht nur für kranke Senioren sinnvoll sondern auch für alle Menschen, die sich unsicher zu Hause fühlen oder generell ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben.

„Für mich zählt es, dass ich selbständig bin und trotzdem rund um die Uhr schnell kompetente Hilfe bekommen kann. Das ist sehr beruhigend für mich und meine Angehörigen“, so Monika Fischer. Stolz präsentiert sie den Knopf den sie um den Hals trägt.

„Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Entscheidung, dass Sie den Hausnotrufdienst des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern gewählt haben, denn im Ernstfall sind die Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes schnell bei Ihnen vor Ort“, informiert Vorstand Brenneisen, „Sie brauchen sich also keine Sorgen mehr zu machen“.

In der Hoffnung, dass der Ernstfall nie eintrifft, freut sich Monika Fischer über den großen Blumenstrauß und ihren neuen „Helfer für den Notfall“.

Das Prinzip Hausnotruf ist sehr einfach: Die Hausnotruf-Kunden sind mit einem Alarmknopf mit der Hausnotrufzentrale verbunden. Im Falle einer Notlage, drückt der Kunde den Alarmknopf und ist sofort mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der DRK-Hausnotrufzentrale verbunden, die rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr besetzt ist. Für den Fall, dass kein gewöhnlicher Telefonanschluss vorhanden ist, werden Hausnotrufgeräte mit einer SIM Karte angeschlossen, die über das Mobilfunknetz arbeitet. Über dieses besteht sogar die Möglichkeit, über die Wohnung hinaus eine Ortung über Satellit in die Wege zu leiten die eine Rettung per Knopfdruck sicherstellt - egal wann und wo. Personen, die einen Pflegegrad bewilligt haben, ist auch eine Kostenübernahme oder ein Zuschuss durch die Pflegekasse oder einen sozialen Hilfeträger möglich.

Weitere Informationen zum DRK-Hausnotruf des Kreisverbandes Bühl-Achern e. V. erhalten Interessierte bei Helga Forsberg, Hausnotrufbeauftragte; Tel. 07223 9877-510

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news-523 Wed, 31 Oct 2018 11:07:37 +0100 Frischer Wind im DRK https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/frischer-wind-im-drk.html Kreisverband heißt neue FSJ´ler, Azubildende und Studentin willkommen

Wir begrüßen ganz herzlich unsere neue Studentin Marie Müller, Auszubildende Astrid Schöttler und FSJler Carina Neiss und Stefan Schäfer. Für die nächsten drei Jahre werden uns Frau Schöttler, Auszubildende als Kauffrau im Gesundheitswesen und Frau Müller, duale Studentin im Bereich Marketing Management, in den verschiedenen Abteilungen wie der Verwaltung, dem Kundencenter aber auch in den sozialen Diensten und dem Bereich der Ausbildung (Erste Hilfe) tatkräftig unterstützen.Unsere neue Mitarbeiterin und Mitarbeiter im freiwilligen sozialen Jahr (FSJ), Frau Neiss und Herr Schäfer, bekommen Einblicke in fast alle Bereiche hier im Kreisverband und sind den Abteilungen Kundencenter, Fahrdienst, Servicestelle Ehrenamt und Erste Hilfe zugeordnet. Herzlich willkommen in der großen Rot-Kreuz-Familie!

 

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news-520 Wed, 22 Aug 2018 10:45:09 +0200 DRK hilft mit Trinkwasser aus https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/drk-hilft-mit-trinkwasser-aus.html Neu gebildete Fachgruppe füllt Zisternen im Außenberiech auf – Kostenersparnis für Betroffene
Zu einem Notfall mit Ansage musste die Landesfachgruppe Trinkwasseraufbereitung des DRK am Montagabend nach Bad Peterstal ausrücken. Die Zisterne eines nicht an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossenen Anwesens war laut Dominik Roth trocken gefallen. Es war nicht das erste Mal und wird laut dem Teamleiter der Fachgruppe beim Badischen Roten Kreuz auch nicht das letzte Mal bleiben, dass seine Gruppe in diesem Sommer zum Einsatz kam. Am Samstag musste ein Anwesen in Bad Griesbach mit Trinkwasser versorgt werden.
»Dass es gleich im ersten Jahr so anläuft, damit hätten wir nicht gerechnet«, erklärt Roth. Noch im Mai hatte die 2017 gegründete und aus 30 Mitgliedern bestehende Gruppe in Oppenau die Aufbereitung von Wasser aus der Rench mithilfe von Filtern und der Zugabe von Chlor zu Trinkwasser geprobt. In Katastrophenfällen, beispielsweise nach einem Hochwasser, soll die Gruppe mit ihrer Anlage die betroffenen Menschen mit sauberem Wasser versorgen können.
Das Übungsszenario hat die Gruppe bedingt durch die anhaltende Trockenheit nun ein Jahr früher als geplant hinter sich gelassen. »Jetzt muss es funktionieren«, betont Teamleiter Roth. Anfragen von Gebäudeigentümern, denen das Trinkwasser auszugehen droht, gebe es auch schon in Oppenau, nach Zell-Weierbach rückten die DRK-Mitglieder in diesem Sommer ebenfalls schon zweimal aus. In den vergangenen zwei Wochen sei die Gruppe ein bis zweimal pro Woche im Einsatz gewesen – Tendenz steigend.
»Ich finde das eine gute Lösung«, meint Matthias Börsig mit Blick auf das neue Versorgungsangebot mit Trinkwasser durch das DRK. Bei dem Hauptamtsleiter der Gemeinde Bad Peterstal-Griesbachs laufen die Anfragen der Betroffenen ein. Bisher sei in solchen Fällen die Freiwillige Feuerwehr aktiv geworden, mit einem Nachteil: »Hier greift das Feuerwehrgesetz, bei dem zwischen Notlage und Notstand unterschieden wird.« Bei einer Wasserversorgung handle es sich um eine Notlage, also eine Kann-Aufgabe der Feuerwehr, die von demjenigen, der sie anfordert, bezahlt werden müsse. Bei einem Stundensatz von 184 Euro für das Feuerwehrfahrzeug, 9,72 Euro Personalkosten pro Stunde und den Wasserkosten komme so schnell eine recht hohe Summe zusammen, meint Börsig. Er sei deshalb froh gewesen, als er in einem Flyer des DRK auf das Angebot der Fachgruppe Trinkwasseraufbereitung aufmerksam gemacht worden sei. »Das ist eine gute Lösung«, findet Börsig.
Mit Chlor gegen Keime
Im Gegensatz zur Feuerwehr stellt das DRK laut Roth den Trinkwasserempfängern lediglich die Spritkosten für den Lkw in Rechnung, auf dem das Trinkwasser befördert wird und bittet um eine Spende. Weiterer Vorteil: die Aufbereitung des Wassers: »Wir bringen eine geringe Schutzchlorung ein, damit das Wasser vor einer Verkeimung geschützt ist«, erklärt Roth.
Pro Lkw können 3000 Liter in Plastiktanks transportiert werden, abhängig von der Größe der Zisterne, erläutert Florian Hebding vom DRK Oppenau. Das Wasser werde aus dem öffentlichen Netz der Gemeinde entommen und müsse von den Beziehern bezahlt werden. Da absehbar sei, dass der Bedarf im Renchtal noch steigen wird, und um die Fahrtkosten zu senken, werde nun einer der beiden in Bühl stationierten Lastwagen nach Bad Griesbach verlegt.

Quelle: Mittelbadische Presse Autor: S.Allgeier

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news-519 Thu, 09 Aug 2018 15:40:55 +0200 Bühl soll Rettungsdienst übernehmen https://www.drk-buehl-achern.de/das-drk/presse-service/meldung/buehl-soll-rettungsdienst-uebernehmen.html DRK-Kreisverband  Rastatt reagiert auf gescheiterte Fusion
Rastatt (red/ema) - Nach der gescheiterten Fusion mit dem Kreisverband Bühl/Achern zieht der Aufsichtsrt des DRK-Kreisverbands Rastatt erste Konsequenzen. Man werde mit dem Kreisverband Bühl/Achern über .die möglichst kurzfristige Ubernahme des Rettungsdienstes in Rastatt sprechen, teilte das Unternehmen gestern in einer Presseinformation mit. Grund: Die Aussichten für den Kreisverband Rastatt hätten sich auf Grund seiner starken wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Rettungsdienst im vergangenen halben Jahr ,,massiv verdüstert''.
Ziel der Aufsichtsräte sei es, in einem ersten, kurzfristigen Schritt Bühl mit der Durchführung des Rettungsdienstes zu beauftragen. Der Partner aus Bühl habe bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. Der Retlungsdienst umfasst 80 Prozent der Geschäftstätigkeit im DRK-Kreisverband Rastatt. Davon will man sich jetzt trennen.Noch in den Sommerferien soll eine gemeinsame Aufsichtsratssitzung klären, ob dieser Weg gangbar ist, heißt es in der Pressemitteilung. Der Kreisverband geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Landesverband des Roten Kreuzes das Vorhaben unterstützt. Erste positive Signale aus Freiburg gebe es bereits.
„Wir hoffen, mit einer intensiven Kooperation mit Bühl-Achern den Kreisverband Rastatt lebensfähig zu halten. Auch wenn die Fusion im ersten Versuch gescheitert ist werden wir noch einmal mit allen Ortsvereinen ins Gespräch gehen, um eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu schaffen", so die abschließende Aussagedes Aufsichtsrats.
Quelle: Badisches Tagblatt vom 09.08.2018

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